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Aquarium Amazonas - Uferbiotop

von aquarius@work
Offline (Zuletzt 19.08.2016)BeispielKarte
    Sieger Beckenwettbewerb März 2011 
Userbild von aquarius@work
Ort / Land: 
49080 /
Aquarianer seit: 
1970
Aquarium Hauptansicht von Amazonas - Uferbiotop
Beschreibung des Aquariums:
Läuft seit:
2005
Grösse:
200 x 60 x 60 = 720 Liter
Letztes Update:
19.07.2016
Besonderheiten:
Hersteller des Aquariums, des Unterschrankes und der Abdeckung ist die Fa. WOHA, Typenreihe WOHA - home "Amazonas", Farbe des Unterschrankes / der Abdeckung Gobi Anthrazit
Aquarium Amazonas - Uferbiotop
Dekoration:
Bodengrund:
50 kg feiner, weißer Quarzsand
Aquarienpflanzen:
echte Pflanzen sind bei dem Fischbesatz ein aussichtsloses Unterfangen.
Weitere Einrichtung: 
BTN Module E und H (Rückwand), Modul U (Boden), nicht mit Silikon geklebt, sondern mittels Wurzeln "eingeklemmt" bzw. mit Steinen beschwert,
mehrere große Mangrovenwurzeln, Moorkienwurzeln Größe 3 und 4,
Kieselsteine unterschiedlicher Größe.
Aquarien-Technik:
Beleuchtung:
1 Leuchtstoffröhre T8, 58 Watt ( OSRAM LUMILUX DE LUXE, Lichtfarbe 965 mit besonders guter Farbwiedergabe ), teilweise mit Alufolie umwickelt, um mehr Licht - und Schattenzonen zu erhalten.
Filtertechnik:
1 Aqua - Nova Außenfilter NCF 2000, Förderleistung max. 2000 l / h, Förderhöhe max. 2,4 m, Behältervolumen 25 Liter ( UV - C Klärer nachgeschaltet )

1 Fluval FX 6 Außenfilter

Filtermaterial: Tonröhrchen, Siporax, Schaumstoff

Anmerkung: Mit dem Aqua - Nova - Filter will ich mal eine "exotische" ( und vor allem auch preiswerte ) Marke jenseits der etablierten Hersteller Eheim, JBL, Fluval etc. testen. Die Größe und die Leistungsdaten ( Ausnahme elektrische Leistungsaufnahme, 30 W zu 50 W, leider :-( ) sind quasi identisch mit dem Eheim 2080.
Nach bisher 18 Monaten Laufzeit bin ich sehr zufrieden mit dem Aqua - Nova - Filter, vor allem die unerwartet niedrige "Betriebs - Lautstärke" ist sehr positiv zu bewerten.

Der Fluval FX 6 ist zwar von der Filterleistung her beeindruckend, allerdings setzen sich die als Vorfilterstufe dienenden, an den Außenrändern umlaufend übereinander angeordneten, senkrecht stehenden Schaumstofffilter recht schnell zu, so dass der Wasserdurchsatz schon nach ca. 6 Wochen spürbar geringer und nach spätestens 8 Wochen eine Reinigung erforderlich wird. Für einen Filter dieser Größe ist dies ein Grund für eine eher negative Bewertung, da man davon ausgehen sollte, dass bei einem derart großen Filtervolumen eine längere Standzeit von mindestens 3 - 4 Monaten gegeben ist. Möglicherweise ist die Art des Filtermaterials in Form von Schaumstoff an den Außenrändern auch die falsche Wahl. Es wird zwar von Fluval so empfohlen, vielleicht ist aber eine Bestückung z.B. mit Keramikröhrchen die bessere Wahl. Keramikröhrchen setzen sich erfahrungsgemäß, zumal als Vorfilter eingesetzt, nicht so schnell zu. Ich werde jedenfalls bei der bald wieder anstehenden Reinigung die Schaumstoffteile zumindest in den ersten beiden Kammern gegen Keramikröhrchen austauschen und berichten, ob diese Maßnahme sich positiv auswirkt.
Aktuell: der Einsatz von Keramikröhrchen ( im Filtermedienbeutel ) in den Außenkammern der beiden unteren Filterkörbe scheint sich tatsächlich positiv auf die Standzeit auszuwirken, subjektiv erscheint jedenfalls der Durchfluss nach jetzt 6 Wochen unverändert zu sein.
Weitere Technik:
1JBL UV - C Wasserklärer 36 Watt ( 24 h - Betrieb ),
2 Schego Membranpumpen "ideal", 150 l / h mit T - Stück zusammengefasst, an Ausströmerstein von Tetra, Typ AS 35, angeschlossen,
1 Fluval Reglerheizstab E300, ( 300 Watt Heizleistung ),
1 Zeitschaltuhr für Beleuchtung ( 11:30 bis 23:30 Uhr ),
1 Präzisionsthermometer von Sera
Besatz:
1/1Geophagus winemilleri, DNZ F1, ca.18 / 20 cm
1/1 Heros efasciatus sp. Tapajos, WF, ca 18 / 20 cm
1 /1 Uaru amphiacanthoides, DNZ F1, ca 12 cm
4 Myleus Schomburgkii ( Var. 1 mit breitem Streifen ), WF, ca. 25 cm
1 Osteoglossum ferreirai, WF, ca 16 cm
1 L 95, WF, ca. 30 cm ( Pseudorinelepis sp. genibarbis )
1 L 177, WF, ca. 20 cm ( Baryancistrus xanthellus)
1 L 240, WF, ca. 15 cm ( Leporacanthicus sp. "Galaxias" )
1 L 330, WF, ca. 25 cm ( Panaque sp. half spotted )
1 Panaque Cochliodon suttoni WF, ca. 20 cm, ( "Blue - eye panaque" )
1 Pseudacanthicus sp. leopardus, WF, ca. 25 cm
25 Corydoras ambiacus, DNZ, ca. 4 -5 cm
Geophagus winemilleri, DNZ F1, ca. 20 cm
Heros efasciatus sp. Tapajos
Heros efasciatus in Balzstimmung
Besatz im Aquarium Amazonas - Uferbiotop
Uaru amphiacanthoides, juvenil
Uaru amphiacanthoides, juvenil
Panaque cochliodon suttoni
Panaque cochliodon  suttoni / Corydoras ambiacus
L 240 Leporacanthicus sp. "galaxias"
L 330 Panque sp. half spotted
Besatz im Aquarium Amazonas - Uferbiotop
Pseudacanthicus sp. leopardus
Pseudacanthicus sp. leopardus
L 95 Pseudorinelepis sp. genibarbis
L 95 Pseudorinelepis sp. genibarbis
L 95 Pseudorinelepis sp. genibarbis
L 95 Pseudorinelepis sp. genibarbis
Myleus schomburgkii, Var. 1
Myleus schomburgkii, Var. 1
L 177
L 177
Osteoglossum ferreirai, juvenil
Besatz im Aquarium Amazonas - Uferbiotop
Besatz im Aquarium Amazonas - Uferbiotop
Besatz im Aquarium Amazonas - Uferbiotop
Besatz im Aquarium Amazonas - Uferbiotop
Wasserwerte:
Nitrat: 25 - 70 mg / l
Nitrit n.n.
KH: 4° dH
GH: 7° dH
Temperatur: 27 - 28 ° C
pH: 6,5 -7,0

Wasserwechsel wöchentlich ca.50 % ( Leitungswasser )

Nach jedem Wasserwechsel wird eine halbe Dosis Catappa- X von Easy - Life dem Aquariumwasser zugegeben.
Futter:
weiße und schwarze Mückenlarven
JBL NovoSticks M
Tropical D - 50 Plus Granulat
TetraPro - Crisps
Söll Cichlid Pellets medium

JBL Pleco Tabs und Vivantis Grünfutterchips für die Myleus, Uarus und die Welse
rohe Kartoffeln, Rosenkohl, Broccoli und Zucchini für den L 95 und die beiden Panaque

Muschelfleisch für den Pseudacanthicus und den Leporacanthicus, kleine Stinte für den Arowana

Sehr beliebt bei den Myleus, Uarus und den Heros ist Blattspinat, den es von "Edeka" tiefgefroren in pelletartig zusammengepressten Stücken gibt. Diese Stücke gebe ich gefroren ins Becken, sie tauen schnell auf und werden von den Fischen rasch auseinander gepflückt
Videos:
Video
Sonstiges:
Die Beckengröße ist für Arowanas zwar grundsätzlich zu klein, aber da ich seit Jahren einen "Deal" mit dem Aquaristikhändler "meines Vetrauens" abgeschlossen habe, wonach ich meine Arowanas ab einer Länge von ca. 35 cm gegen jeweils kleinere Exemplare eintauschen kann, ist das Thema sekundär.

Der Pflegeaufwand für das Aquarium ist gering. Einmal die Woche ein 50 %iger Wasserwechsel, ab und zu die Frontscheibe von Algen befreien sowie die beiden Aussenfilter im 8 - wöchigen Wechsel grob reinigen, das war´s auch schon.
Die L -Welse halten die Inneneinrichtung sauber, Algenwuchs an den Wurzeln und den BTN - Rückwandmodulen hält sich in überschaubare Grenzen.
Die hohe Bakteriendichte in den 2 Filtern und die von den Dekowurzeln abgegebenen Gerb -und Huminsäuren halten das Aquarium - Wasser immer im leicht sauren Bereich.

Völlig überbewertet wird dagegen meiner Meinung nach der Nitratgehalt. Selbst bei Nitratspitzen von 80 mg und mehr über einen Zeitraum von mehreren Tagen zeigen meine Tiere keinerlei Anzeichen von Unwohlsein. Auch ein vermehrter Algenwuchs ist bei Durchschnittwerten von 40 - 50 mg/ l in meinem Aquarium nicht festzustellen. Sicherlich spielt ein relativ hoher Nitratwert bei der Aufzucht eine negative Rolle, bei der Hälterung von adulten Tieren ist aber eine gewisse Gelassenheit angebracht.

Die von mir eingesetzte 4er - Gruppe Myleus schomburgkii - Scheibensalmler sollen gem. einschlägiger Literatur in der Natur Größen bis zu 40 cm erreichen, in der Aquaristik - Hälterung sind jedoch nach eingehender Recherche und Rücksprache mit anderen Haltern max - Größen von 25 -30 cm die Regel.
Falls wider Erwarten die Scheibensalmler doch etwas zu groß für die Beckenabmessungen werden sollten, kann ich das gleiche Procedere wie bei dem Arowana anwenden, d.h. Rückgabe an meinen Aquaristikhändler im Tausch gegen wieder kleinere Exemplare. Der Nachfrage derlei Fischarten im ausgewachsenen Zustand ist nach Aussage meines Händlers enorm, da es immer mehr Besitzer von Großaquarien gibt.

Nachdem mein L 273 nach 15 jahren leider verstorben war, fiel bei der Suche nach einem adäquaten Nachfolger die Wahl auf einen ca. 30 cm großen L 95. Ich hatte schon des öfteren gehört und gelesen, dass ausgewachsene L 95 Wildfänge bei der Eingewöhnung Pobleme bereiten können, so war es auch bei meinem Neuankömmling. Nach dem Einsetzen in das Becken kreiste er ein paar Runden umher, um dann hinter einem hinterschwimmbaren BTN - Modul zu verschwinden. Seitdem ward er nicht mehr gesehen. Nach einem Zeitraum von ca. 5 Wochen hatte ich schon die Hoffnung aufgegeben, ihn jemals nochmal lebend zu erblicken. Umso überraschter war ich , als ich nach besagten 5 Wochen den L 95 aus seinem Versteck schwimmen sah, kein bisschen abgemagert und auch ohne dem bei L- Welsen berüchtigten eingefallenen Bauch als Zeichen für einen Todeskandidaten , sondern wohlgenährt. Er hatte wahrscheinlich nachts alles, was sich auch nur ansatzweise tagsüber an der Deko und den Scheiben an Algenansatz gebildet hatte, abgeweidet. Seit diesem Abend kommt der L 95 auch tagsüber des öfteren aus seinem Versteck auf der Suche nach Algenbewuchs.

Nachdem im Laufe von 5 Jahren die BTN - Rückwandmodule eine zunehmende und optisch nicht mehr ansprechende Veralgung zeigten, recherchierte ich im Internet nacn Möglichkeiten einer effizienten Reinigung von Aquariendeko - Materialien. In mehreren Aquaristikforen stieß ich dabei auf den Geheimtip "Danklorix", einem in fast allen Supermärkten erhältlichen Allzweck - und Hygienereiniger.
Nach zunächst ungläubigem Staunen informierte ich mich intensiver über den Hauptinhaltsstoff dieses Reinigers. Es handelt sich um Natriumhypochlorit. Diese chemische Verbindung weist bleichende und stark keimabtötende Wirkung auf, wobei - und das ist das Besondere - nach Beendigung der biochemischen Reaktionsprozesse lediglich die vollkommen ungefährlichen Komponenten Sauerstoff, Wasser und Kochsalz übrigbleiben.
Versuch macht kluch, also habe ich mir Danklorix besorgt, in eine leere Sprühflasche umgefüllt und die BTN - Module mit unverdünnter Danklorix - Lösung eingesprüht. Nach 30 Minuten Einwirkzeit mit einer Wurzelbürste drübergeschrubbt, abgespült und die ganze Prozedur wiederholt. Endergebnis: perfekt !!! Die Module sehen aus wie neu.
Blieb noch die bange Frage, ob auch tatsächlich keine chemisch bedenklichen Rückstände auf den Modulen verblieben waren. Mit einem doch etwas unguten Gefühl habe ich dann die Module wieder ins Becken eingesetzt. Dies ist, da ich diese Zeilen schreibe, vor gut einer Woche erfolgt. Die Fische verhalten sich vollkommen normal, ein durchgeführter Chlortest weist keine erhöhten Werte aus.
Infos zu den Updates:
29.12.2015 Fluval FX 6 - Erfahrungen aktualisiert
08.03.2016 Sorubim lima hatten eine Größe von ca. 35 cm erreicht und wurden daher an meinen "Fischdealer" zurückgegeben, Chalceus erythrurus an einen Großaquarienbesitzer abgegeben, sie schwimmen dort jetzt in einem Schwarm von 7 Tieren. Demnächst kommt ein juveniler schwarzer Arowana ( evtl. auch zwei ) zur Aufzucht "in Pflege"
09.04.2016 1 L 240 und 1 Blauaugen - Panaque eingesetzt
30.04.2016 Bild vom L 240 eingestellt
06.07.2016 Nachtsalmler hatte eine Größe von ca. 30 cm erreicht und zeigte allmählich ein agrressives Verhalten speziell gegenüber den Myleus, daher Rückgabe an meinen "Fischdealer", dafür einen juvenilen schwarzen Arowana zur Aufzucht eingesetzt, desweiteren ein Paar Jung - Uarus, ebenfalls zur Aufzucht, Bilder folgen.

16.07.2016 neue Bilder eingestellt
Leo-FAN schrieb am 12.04.2016 um 20:40 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo Guido,
Hey gerade erst gelesen ......Hast im Lotto gewonnen?! ;-) ein Blauaugen Panaque ??? Mega!!! Den letzten den ich live gesehen habe kostete 1200 Schleifen.Der hatte wohl 30-35 cm
Ein wirklich kostbares edles Fischlein! Topp!!!
Gruß Leo
Amazonas Freak schrieb am 21.11.2015 um 10:23 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo Guido,
hier lasse ich ebenfalls eine Stimme!! ;-)
Lg
Bernd
Leo-FAN schrieb am 10.11.2015 um 20:03 Uhr
Bewertung: - keine -
Hallo Guido,
schön mal wieder ein Update von dir zu sehn....
Immer noch ein Schöner Besatz....Auch wenns jetzt aber eng wird mit den Neulingen ;-)
Hoffe das es mit dem Leopardus und den Rochen klappt.Habe schon von bösen attacken gegen die Rochen gehört und gesehn.Vorallem bei den kleineren.
Bin immer noch neidisch auf deinen L95.... ;-)
Gruß Leo
Ps: Danke nochmal für die Adresse..... Ist echt Topp
Leo-FAN schrieb am 11.10.2015 um 13:30 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo Guido,
FX 6 läuft noch zu deiner zufriedenheit?
Neues Update und fotos von deinem tollen Besatz ?
Hast zur zeit wieder nen Rochen zur Aufzucht ?
Gruß Leo
Der Fischer schrieb am 07.05.2015 um 13:26 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hey ich habe mir ja auch die schomburkiis geholt ... allerdings Variante2
Die rubripinnis hätte zu gern nurstanden noch zur gab es diese Art nicht bei meinem Importeur momentan ... fasciatus stande noch zur Auswahl ... aber die sind nicht so meins ... den nachtsalmler habe ich auch ... allerdingsnur rein tier... mir wurde abgeraten mehr zu nehmen .... also so haben wir einigermaßen ähnlichn Besatz lach ... mir gefallen deine riesen Scheiben ... ich hoffe irgendwie das meine nicht so groß werden lach
lg
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In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User aquarius@work das Aquarium 'Amazonas - Uferbiotop' vor. Das Thema 'Südamerika' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
148552 Aufrufe seit dem 20.02.2009
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