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Björn S.
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Amazonas Ufer NonMbunas |
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| Bezeichnung: |
Amazonas Ufer |
| Typ: |
Südamerika |
| Läuft seit: |
2011 |
| Grösse: |
150x50x60 = 450 Liter
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| Letztes Update: |
29.01.2012 |
| Besonderheiten: |
Dieses Becken soll eine Uferzone des Amazonas imitieren!
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| Bodengrund: |
Aquarium Sand mit der Körnung 01-04mm
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| Pflanzen: |
Echinodorus tenellus"Grasartige Zwergschwertpflanze"
Diese kleine Echinodorusart wurde bereits von Martius im Jahr 1830 als Alisma tenellus beschrieben. Buchenau hat sie im Jahr 1868 in die Gattung Echinodorus eingestellt. Diesen Namen hat sie durch alle Revisionen hinweg bis heute behalten. Das Verbreitungsgebiet ist von Paraguay und Südbrasilien bis in die nördliche USA (Massachusett/Michigan). Sie dürfte daher das größte Verbreitungsgebiet aller Echinodorusarten haben und auch das nördlichste Vorkommen. Manche Botaniker unterscheiden noch die nördliche Form, die sie als E. tenellus var. parvulus bezeichnen und die südliche tropische Form, die sie als E. tenellus var. tenellus bezeichnen.
Echinodorus tenellus ist die kleinste aller Echinodorusarten. In der emersen Wuchsform bilden sich die kleinen Blütenstände, die meist nur einen einzigen endständigen Blütenquirl haben. Wird die Pflanze submers kultiviert, so werden statt der Blütenstände Ausläufer gebildet, die sich kettenartig ausbreiten. Durch diese Vermehrungsform bildet sich rasch ein rasenartig aussehendes Feld, zu der auch die nahezu stiellose Blattspreitenform beiträgt. Die tropische Form (var. tenellus) hat längere und schmalere Blätter als die nördliche Form (var. parvulus). Bei ersterer kann eine submerse Blattspreitenlänge von 10 cm und 2 mm Breite erreicht werden, bei der nördlichen Varietät werden höchstens 5 cm lange Blätter erreicht, die aber auch bis zu 3,5 mm breit werden können. Wird die südliche Form sehr starkem Licht ausgesetzt, bilden die Blattspreiten Lichtschutzpigmente aus, so dass eine rötlich-braune Farbe erreicht werden kann. Bei der nördlichen Form bleiben die Blattspreiten auch bei starkem Licht grün.
Echinodorus tenellus var. parvulus
Muschelblumen"Pistia stratiotes"
Die Muschelblume oder Pistia stratiotes ist eine beliebte Schwimmpflanze, die in den Aquarien aber meist nicht ihre volle Größe erreicht. Unter günstigen Bedingungen erreicht Pistia startiotes nämlich über 20cm Durchmesser. Daneben sehen die kleinen Muschelblumen, wie wir sie aus dem Aquarium kennen, wie Babypflanzen aus. Aber auch im Aquarium bildet Pistia stratiotes die langen dichtverzweigten Wurzeln aus, die von vielen Fischen als Laichsubstrat und Kinderstube für die Jungbrut gern angenommen werden. Trockene Luft verträgt die Muschelblume weniger. Die Blattränder bekommen dadurch einen braunen Saum aus vertrockneten Blattfasern. Desgleichen sollte man Staunässe vermeiden. Muschelblumen, die ständiger Tropfnässe ausgesetzt sind verkümmern und gehen schließlich ein.
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| Weitere Einrichtung: |
Moorkienholz ca. 16Kg"Getrocknet"
Um das biochemische Gleichgewicht im Holz nicht zu zerstören, dürfen die Wurzeln nicht ausgekocht werden. Sie sollten die Wurzel für längere Zeit wässern und dabei das Wasser mehrfach wechseln. Eine pauschale Angabe über die Länge der notwendigen Zeit, bis das Holz vollgesogen ist und von selbst untergeht, läßt sich leider nicht geben. Jedes Stück Holz ist ein Unikat und in Struktur und Eigenschaften verschieden.
8 Verschieden große Feldsteine
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| Beleuchtung: |
Eine 36 Watt trocal special plant Röhre mit 3000 Kelvin die beleuchtungsdauer beträgt 12std.
Spezial-Plant Schafft eine warme, besonders angenehme Lichtatmosphär
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| Filterung: |
Tetratec Ex 1200 mit EHEIM Power Diffusor
technische Daten Tetra EX 1200:
-Wasserdurchfluss: 1200 l/h
-max. Pumphöhe: 1,8 m
-Filterkapazität: 12,0 l
-für Aquarien: 200 - 500 Liter
-Stromanschluss: 230V/50 Hz 21 W
-Abmessungen: 26 x 25 x 50 cm (Länge x Breite x Höhe)
6 verschiedene Filtermedien:
Tetratec CR Keramik Filterringe
Tetratec CF Kohlefiltermedium zur Entfernung organischer Schadstoffe
Tetratec BF biologischer Filterschwamm
Tetratec BB Bio Filterbälle zur Entfernung großer und mittlerer Partikel
Tetratec FF Filterwattevlies zur zuverlässigen Entfernung kleinster Partikel
JBL BioNitrat EX Biologische Filtermasse zur Nitratentfernung
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| Weitere Technik: |
Jäger Präzisions-Reglerheizer 300W
Präzisions-Reglerheizer mit Trockenlaufschutz (Thermo Safety Control) zur genauen Regelung der Wassertemperatur geeignet für Süß- und Meerwasser
Die nahe liegenden Ideen sind oft die besten. So auch der Aquarium-Heizstab. Er wird einfach ins Wasser gehängt und erwärmt dieses. Das Prinzip ist zwar noch dasselbe wie vor Jahrzehnten. Aber inzwischen hat sich viel verändert. Und heute ist der JÄGER Reglerheizer ein hochmodernes Thermo-Gerät auf dem neuesten Stand der Technik
Tetratec APS Aquarienluftpumpen APS 50
Technische Daten TetraTec APS 50:
Gleichbleibend hoher Luftstrom durch leistungsstarke, langlebige Membran
Angenehme Laufruhe durch schalldämpfende Kammern
Pumpenleistung: max. 50 l/h
Stromaufnahme: 2 Watt 230 V/50 Hz
Für Aquarien von 10 - 60 l Inhalt
Anzahl Ausgänge: 1
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6 Diskus Tefe Red Spotted
Als Grundregel muß man pro ausgewachsenen Fisch ca 40 bis 50 Liter Wasserinhalt rechnen. Da man den Diskus in einen Gruppenverband mit mindestens 6 Fischen - besser wäre acht - halten sollte ergibt sich eine Beckengröße von 300 Liter und mehr. Die Heizung sollte so ausgelegt werden, daß eine Wassertemperatur von mind. 29-30 Grad Celsius gehalten werden kann. Nach einer Eingewöhnungszeit sind die Diskus und selbst die Wildfänge in Bezug auf den PH-Wert sehr tolerant. Der PH-Wert sollte um den Neutralwert (PH 7) oder gering darunter liegen. Dieser Wert ist bei etwaigen Beifischen und möglicherweise auch für ein bepflanztes Gesellschaftsbecken ein sehr gute Mittelwert und leicht zu kontrolieren. Die Beleuchtung sollte nicht zu hell sein, denn dies kommt der natürlichen Umgebung des Diskus der im Amozonas unter Wurzeln lebt sehr nahe.
Als zusätzliche Technik empfehle ich einen CO2 Computer für die Regelung des PH-Wertes sowie mit einen ausreichend großen dimensionierten Reaktor für einen guten und funktionierenden Gasaustausch. Je nach Wasserqualität (hartem Wasserer) die zur Verfügung steht wäre möglicherweise eine Osmoseanlage sehr nützlich.
Einrichtung
Wasserpflanzen kennt der Diskus in seinen Heimatgewässer kaum. Die Wasserwerte in den natürlichen Biotopen sind nicht unbedingt geeignet für Wasserpflanzen. Ein bepflanztes Becken ist dennoch möglich, erfordert aber gute Beobachtung und eine ausgereifte Technik. Bei einer vernünftigen Wahl sowie Zusammenstellung der Beifische läßt sich auch diese Wunsch verwirklichen.
Selbst die immer zitierten Algenprobleme bedingt durch die Fütterung und den Stoffwechsel der doch relativ großen Diskus sowie der eingestellten Wasserwerte halten sich in Grenzen und verursachen keine wirklichen Probleme.
Wurzeln eignen sich hervorragend für die Dekoration und kommen wie schon erwähnt der natürlichen Biotopen der Diskus auch sehr nahe. Die Wurzeln müssen aber geeignet sein und vor dem Einbau in des Becken sorgfältig gereinigt und gewässert werden. Es ist immer wieder in den Fachzeitschriften zu lesen, daß nicht geeignetes Material angeboten bzw im Auqarium eingebracht wird. Es empfielt sich bei den Erwerb von Wurzeln über den Fachhandel genaue Informationen einzuholen ob diese auch geeiget sind. Grundsätzlich ist ratsam nur Material über den Fachhandel zu beziehen.
Filterung
Wichtig bei der Wahl des Filters ist immer, daß der Filter eher über- als unterdimensioniert sein sollte. Ebenso wichtig ist neben der mechanischen Filterung auch eine biologische Filterung mit Filterstoffen, die eine große Oberfläche besitzen die später für die Besiedelung von Bakterien dienen.
Der Fachhandel bietet eine Vielzahl an geeigenten Materialien und Produkte an. Weiters kann eine zweite Filterung zB. im Becken als Kombination zu einem Aussenfilter von Vorteil sein und eine zusätzliche Sicherheit bieten oder nur für die gewünschte Wasserbewegung sorgen.
Weiters wird durch die zusätzliche Wasserbewegung der Großteil der Ausscheidungen im Pumpenfilter aufgefangen.
Sie sollten aber dennoch bedenken, daß der beste Filter Teilwasserwechsel aber nicht ersetzen kann.
Diskus der Fisch
Der Diskus sollte in einer Gruppe von mind sechs Fischen gehalten werden, besser wäre acht und mehr, aber dies ist mit der dann benötigten Aquariengröße leider nicht immer möglich. Die Gruppe entwickelt je nach Größe andere Sozialverhalten und es können Revierverhalten und vielleicht eine natürliche Paarbildung beobachtet werden. Bei zu keinen Gruppen oder sogar Einzeltiere entsteht kein Futterneit und die Fische kümmern, werden scheu und nehmen meist nach kurzer Zeit schlechter Futter an. Einen gesunden Fisch erkennt man daran das er immer interessiert an seiner Umwelt ist und ständig um Futter bettelt.
Beim Einsetzten in des Becken sollten die Diskus nicht zu klein sein da diese 4-8 mal am Tag gefüttert werden sollten und dies ist bei einen bepflanzten und mit anderen Fischen bestücken Becken nicht immer einfach. Entweder die Diskus kommen bei der Nahrungsaufnahme zu kurz oder Nahrungsreste verschlechter die Wasserqualität. Besser ist es fast ausgewachsene Tiere ( 8-12 cm) zu erwerben. Diese Fische sind zwar in der Anschaffung teurer, sind aber wesendlicht stabiler und bereiten fast kaum Probleme sofern es gesunde Tiere sind und die Wasserqualität dementsprechend gut ist. Durch Ihr Alter von ca 8 Monaten je nach Art haben Sie nun auch alle Krisen bereits hinter sich und werden wahrscheindlich ins Hohe Alter problemlos Freude bereiten.
Futter
Grundsätzlich abzulehnen sind Futtermittel die Hormone und sonstige unnatürliche Zusätze ausweisen. Sie sollten versuchen die Fische so abwechslungsreich wie nur möglich zu ernähren. Industriell gerfertigtes Futter in Granulat- oder Flockenform beinhaltet meistens alle Nährstoffe und Mineralien die der Diskus braucht. Es ist aber meistens schwierig die Fischen an das Futter zu gewöhnen. Wenn Sie es dennoch schaffen die Fische daran zu gewöhnen fressen Sie wahrscheindlich auch nur ein oder max. zwei Markenprodukte. Ich empfehle Ihnen dabei etwas Geduld aufzuwenden.
Sehr verbreitet ist die Fütterung mit Truthanherz (weniger Fett) oder Rinderherz die mit pflanzlichen Balaststoffen versetzt werden. Der Fachhandel bietet dabei eine sehr große Auswahl an. Weitere Frostfutter die sehr geeignet sind, sind rote-schwarze- und weiße Mückenlarfen sowie Artemiakrebse die es alle in diversen Verpackungsgrößen gibt. Bei Lebendfutter aus Gewässer besteht immer die Gefahr, daß man unerwünschte Bakterien und Krankheitserreger in des Aquarium einschleppt. Enchyträen auch Grindlwürmer genannt sind als Lebenfutter sehr gut geeignet, sollten aber max dreimimal per Woche-wegen den hohen Fettgehalt- verfüttert werden.
Unbedingt bei allen Futtermitteln auf die Abwechslung zu achten und einseitige Ernährung unbedingt zu verhindern. Dadurch lassen sich auftretende Mangelerscheinungen von vorhinein ausschließen. Eine bessere Vorbeugung können Sie nur noch über eine bessere Wasserqualität erreichen.
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2 Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsch/Mikrogeophagus altispinosa
Dieser Zwergbuntbarsch gehört zu den ruhigen Arten und solle paarweise oder in größeren Aquarien zu mehreren gehalten werden. Er gehört zu den Offenbrütern und benötigt daher keine Höhlen. Mikrogeophagus altispinosu (Synonyme: Papiliochromis altispinosu) sind schwimmfreudig - es sollte jedoch ein ausreichend dichte Bepflanzung im Aquarium vorhanden sein.
Südamerik
25-30°C / PH 5,5-7,5
-15KH / -15GH
Wasserregion: Mitte/Unten
Aquarium: 100L
Länge: M 7-8cm W 6-7cm
Ruhige Art
Flocken- u. Granulatfutter,
Futtertabletten, Lebend- u. Frostfutter
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2 Pterophyllum scalare
Vom Skalar, einem der beliebtesten und weit verbreiteten Fische in Aquarien gibt es eine ganze Reihe von Zuchtformen und Varietäten. Daneben existieren aber auch in der Natur aufgrund seiner weiten Verbreitung verschiedenen Formen, über deren taxonomischen Status bisher noch nicht allzuviel bekannt ist wie beispielsweise die Manacapuro-Rotrückenskalare oder die Skalarformen aus Guyana oder dem mittleren Rio Negro. Es erscheint daher derzeit angebracht, anstatt von der Art Pterophyllum scalare eher von einem Formenkreis nah verwandter Taxa zu sprechen. Die Zukunft wird zeigen müssen, was tatsächlich als selbstständige Arten anzusprechen ist und was eher in einen variablen Formenschwarm von Pterophyllum scalare gehört.
Unabhängig davon sind Skalare einerseits gut zu pflegende Fische, wenn man Rahmenbedingungen einhält, andererseits sind sie als Buntbarsche dann doch wieder nur bedingt geeignet für viele Gesellschaftsaquarien.
Größe und Lebenserwartung
Man kann je nach Form eine Endgröße inkl. Schwanzflosse von bis zu 15 cm annehmen, die Körperhöhe hängt entscheidend davon ab, ob es sich um einen aquaristischen Zuchtstamm (meist geringere Körperhöhe) oder um Wildfänge oder wildnahe Stämme handelt. Bei letzteren sind inkl. Beflossung durchaus bis zu 26 cm Höhe erreichbar, wobei solche Tiere prächtige Exemplare wären. Aquaristische Zuchtstämme, insbesondere die vielen Zuchtvarietäten erreichen meist nicht mehr als maximal 20 cm Höhe.
Die Lebenserwartung liegt in Gefangenschaft bei etwa 10-12 Jahren.
Verbreitung
Weit verbreitet entlang des Amazonas und nördlicher sowie südlicher Nebenflüsse von Guyana bis nach Peru. Rio Ucayali, Rio Xingu (Brasilien), Rio Negro (Brasilien), Rio Oyapock (Französisch-Guyana), Rio Essequibo (Guyana).
Haltung
Die Haltung ist eigentlich einfach, wenn einige Rahmenbedingungen stimmen.
Als erstes ist die Endgröße der Tiere zu berücksichtigen. Bei bis zu 15 cm Körperlänge und 26 cm maximaler Höhe braucht man schon sehr große und vor allem hohe Becken, um die Tiere artgerecht halten zu können. Geht man von einer groben Regel der zehnfachen Körperlänge als Beckenlänge, der vierfachen Körperlänge als Beckentiefe und der zweifachen Körperhöhe als Freiwasserraum aus, wäre ein Becken für die größeren Skalare von 150 x 60 x 60 durchaus angebracht. Andererseits bei tatsächlich kleiner bleibenden Aquarienzuchtstämmen ist ein Haltung durchaus in einem 200 x 40 x 50 Becken (= 200 l) denkbar, dennoch wäre auch hier eine Beckentiefe von 50 cm immer vorzuziehen.
Fast noch wichtiger in der Betrachtung der absoluten Mindestbeckengröße für Skalare sind weitere Faktoren wie die Beckeneinrichtung, d.h. die Strukturierung des Beckens, der Gesamtbesatz in Art und Menge, die Anzahl der zu pflegenden Skalare und besonders ihr Sozialverhalten als Einzeltier oder als Gruppe. Man merkt aus dieser Aufzählung sehr schnell, daß es keine einfache Antwort auf die Frage der Mindestbeckengröße gibt, wobei ich persönlich die 200 l Standardbecken als unterste Grenze für 1 Paar Skalare ansehe. Aber auch hier gibt es keine letztendliche Gewähr. Weitere Erläuterungen dazu unter Sozialverhalten.
Bezüglich der Wasserwerte ist Pterophyllum scalare eher tolerant und erträgt auch mittelhartes und leicht alkalisches Wasser, dennoch sollte für eine artgerechte, am Tier ausgerichtete Haltung das Wasser weich sein mit einer Gesamthärte bis etwa 6 und einer Karbonathärte von etwa 4 und der pH-Wert dauerhaft unter 7 gehalten werden. Die Art benötigt sauberes Wasser, ausreichende, regelmäßige Wasserwechsel sind für das Wohlbefinden von Vorteil. Torfzusätze oder Seemandelbaumblätter als auch trockenes Eichen- und Buchenlaub fördern das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere.
Bezüglich der Haltungstemperaturen ist der Skalar ein durchschnittlicher südamerikanischer Buntbarsch. Temperaturen um 25-26° sind ausreichend, wobei Schwankungen von 23-32° durchaus im Jahresverlauf auftreten können und mühelos toleriert werden, soweit bei den höheren Temperaturen die Sauerstoffsättigung des Wassers ausreichend ist. Es liegen unveröffentlichte Beobachtungen von Skalar Biotopen während der Trockenzeit in Restgewässern mit Temperaturen bis nahe 40° vor (Dr. Junk, brfl. Mitt.), was die enorme Bandbreite der Temperaturen zeigen soll.
Die Bepflanzung des Beckens ist eher zweitranging, jedoch benötigen die Tiere Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten zwischen senkrechten Strukturen im Becken. Dichte Bestände von Vallisnerien oder Amazonas-Pflanzen und zusätzlich senkrechte ins Becken eingebrachte Holzstrukturen bieten den Tiere ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Wichtig sind ähnlich wie beim Hohen Segelflosser (Pterophyllum altum) als auch beim Diskusbuntbarsch (Symphysodon aequifasciata und S. discus) freie Rückzugsmöglichkeiten in hintere geschützte Beckenbereiche, die die Tiere vor allem bei Gefahr sofort aufsuchen.
In der Ernährung sind sie eher wenig wählerisch, dennoch bevorzugen sie eindeutig größeres Lebendfutter und Frostfutter, insbesondere schwarze und weiße Mückenlarven sowie Artemia und ähnlich große Krebse. Wildfänge gehen zwar auch an Flockenfutter und Tabletten, die sie durchaus ganz verschlingen, oft spucken sie dieses Futter aber wieder aus. Es kann durchaus vorkommen, daß die Tiere zusätzlich pflanzliche Nahrung aufnehmen. Eigene Beobachtungen liegen bei Wasserlinsen und Fadenalgen vor, die gerne, wenn auch nicht regelmäßig, genommen werden. Wildfang-Skalare, wie ich sie pflege (Rio Negro, Rio Xingu und Guyana) sind und bleiben Raubfische. Auch wenn sie eine gewisse Zeit benötigen, um sich an die jeweiligen Becken und Pflegegewohnheiten zu gewöhnen, mit der Zeit versuchen sie fast immer, kleinere Fische zu jagen und sie haben meist Erfolg. Die von mir gepflegten Wildfang-Skalare jagen Guppies als auch Salmler bis etwa 3 cm Größe, wobei auch schnelle und schwimmaktive Arten wie der Schrägschwimmer (Thayeria boehlkei) selbst von dreiviertel ausgewachsenen Skalaren erfolgreich erbeutet werden. Dies muß man bei der Vergesellschaftung von Skalaren mit anderen Fischen beachten; eine Vergesellschaftung mit kleineren Salmler, Barben, Bärblingen und Lebendgebärenden scheidet bei Wildfang-Skalaren aus. Wie sich die verschiedenen Zuchtstämme verhalten, kann ich aus eigener Erfahrung nicht beurteilen, letztlich ist es eine Frage der Größe des Skalars als Räuber, der Größe der Beutefische und auch der Wendigkeit der Skalare. Schleierzuchtformen mit stark verlängerten Flossen sind da aufgrund geringerer Wendigkeit im Nachteil gegenüber normal beflossten Formen.
Sozialverhalten und Geschlechtsunterschiede
Skalare sind und bleiben Buntbarsche. Buntbarsche sind fast grundsätzlich in der Fortpflanzungszeit territoriale Arten, d.h. es kommt zu Rivalitäten zwischen sich absondernden Paaren und anderen Tieren der Gruppe.
In der Jugendzeit vor der Geschlechtsreife sind die Tiere in größeren Gruppen organisiert, worauf man bei einer artgerechten Haltung achten sollte. Ideal wären daher Gruppen von etwa 8 Jungtieren. In dieser Phase ihrer Entwicklung geben die Gruppen den einzelnen Tieren Schutz vor Freßfeinden (in der Natur) und sie stehen sehr oft zusammen. Andererseits erlernen die Tiere beim Heranwachsen ihr artspezifisches Verhalten in Form von Abgrenzung, den ganzen Kommunikationsformen (Dominanz-, Unterwürfigkeitsverhalten, Maulzerren). Selbst kleine Skalare von nur 6-8 cm Höhe üben sich in diesen Verhaltensweisen ausdauernd im Becken. Man wundere sich also nicht, wenn in einer Gruppe mit Jungskalaren ebenfalls Rivalitätsmuster auftreten, in aller Regel bei ausreichenden Ausweichmöglichkeiten sind diese Verhaltensweisen ungefährlich.
Mit Eintritt der Geschlechtsreife ändert sich dieses Verhalten deutlich. Es kommt zur Paarbildung, die dann innerhalb des Beckens Reviere abgrenzen und diese dann vor allem während der Laichperioden intensiv und aggressiv verteidigen. Die Größe des Reviers ist dabei der für die Vergesellschaftung dann dominierende Faktor. Man kann grob aus eigenen Beobachtungen in einem 1.400 l fassenden Becken ein Revier mit einer Radius von 50 cm bei freier Sicht ohne die Sicht trennenden Barrieren annehmen, das entspricht dann schnell einem Durchmesser von 100 cm für ein Revier. Spätestens dann ist der Punkt erreicht, wo ein 200 l Standardbecken nur noch und so gerade für ein harmonisierendes Skalarpaar ausreicht. Weitere Skalare haben in einem solchen Becken meist keine Überlebenschance mehr und werden permanent gejagt und verbissen. Berücksichtigt man die Reviergrößen und setzt sie, entsprechende Sichtbarrieren vorausgesetzt, mit nur 80 cm Durchmesser an, so wäre für zwei Paare von Skalaren ein Becken mit den Maßen 160 x 60 x 50 cm (Länge, Tiefe, Höhe) als untere Grenze zu definieren. Dies ist keine Untertreibung. In dem erwähnten 1.400 l Becken in der Dauerausstellung im Aquarienverein Bad Neuenahr-Ahrweiler leben 5 Wildfang-Skalare, bei diesen sind diese Reviergrößen und das Sozialverhalten deutlich erkennbar. Zwar widerspricht die paarweise Haltung in ihren Grundzügen dem Sozialverhalten der Tiere, da sie außerhalb der Fortpflanzungsperioden gruppenorientiert sind, für eine tierschutzgerechte Haltung sind die entstehenden Rivalitäten allerdings unbedingt zu berücksichtigen.
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Temperatur: 29,5 Grad am Tag, Nachts 28,5 Grad
PH 6,8
GH 7
KH 4
No2 0mg/l
No3 0mg/l
Wasserwechsel: 50l. am Tag = 350l. die Woche
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Zurzeit füttere Ich 5-6x am Tag, da die Diskus noch jung tiere sind ca. 8cm
Frostfutter
SV 2000
Cool Fish Frostfutter Artemia
Cool Fish Frostfutter Cyclops
Cool Fish Frostfutter Diskus
Cool Fish Frostfutter Rote & Weiße Mückenlarven
Flockenfutter
JBL Krill
Nutrafin Max Fischfutter
Söll Organix Power Flakes
Sera flora
Sera GVG-mix
Sera vipan
Sera cichlids Sticks
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Wasseraufbereiter: Tetra AquaSafe, Dennerle Catappa Leaves, Dennerle Black Cones
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8.1.12
Weitere Bilder folgen wenn der Besatz eingezogen ist.
13.1.12
Neue Bilder
28.01.12
Gestern sind die Diskus und die Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsche eingezogen. Habe ein Paar Bilder und ein Video vom Besatz hochgeladen" Viel Spaß beim anschauen ;-)"!
28.01.12
Ich habe für euch eine interssante Doku über den Rio Negro hochgeladen siehe meine Videos!
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| | | Moderatoren-Empfehlung: | | Optik | |
| Passt die Dekoration zweckmäßig zum Besatz? |          | | Besatz | |
| Passt der Besatz zur Beckengröße? |          | | Passt der Besatz vom Verhalten, Aggression, Ansprüchen zueinander? |          | | Technik | |
| Wird das Becken richtig beleuchtet? |           | | Ist die Filterung ausreichend? |           | | Wasserwerte | |
| Sind die Werte für den Besatz artgerecht? |          | | Futter | |
| Ist das Futter für den gepflegten Besatz passend? |           | | | | Gesamt |          | |
Hinweise zur Empfehlung: ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
DIE BEWERTUNG FÜR DEIN AQUARIUM
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Hallo Björn ,
Du hattest um eine Bewertung deines Aquariums gebeten,dieser Bitte komme Ich gerne nach
DAS BECKEN: Pflanzen,Dekoration und Bodengrund
Ein wunderschönes Habitat in denen sich die Disken aber auch die Skalare sicherlich sehr wohlfühlen,die ausgesuchten Dekoelemente hast Du sehr stimmig gesetzt und im Zusammenspiel mit dem dezenten Licht eine wunderbare Kulisse geschaffen
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DER BESATZ: Verhalten und Ansprüche
Die Disken sind mit 6 Tieren sehr gut gewählt,die beiden Skalare sind Mir allerdings ein wenig zu viel,auch kann es zu Problemen kommen da Skalare gewisse Parasiten haben können die Ihnen nichts antun,wohl aber den Disken,wie geschrieben,es kann muss aber nicht sein
Den Bolivianern solltest Du noch etwas mehr Deckung in Form von Pflanzen bieten,gerade die Männchen jagen schon mal gerne das Weibchen welches dann dringend Deckung bzw. Rückzugsmöglichkeiten braucht
Eine Ecke mit etwas dichteren Grün ist hier schon ausreichend,noch besser wären natürlich deren Zwei
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DIE BELEUCHTUNG:
Sehr schön gemacht und vollkommen ausreichend
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DAS WASSER: Filterung,Wasserwerte und Wasserwechsel
Die Filterung ist gut und ausreichend,angesichts der derzeitigen Fütterung ist der Wasserwechsel so in Ordnung
PH,GH und die KH gehen so auch in Ordnung
Die Wassertemperatur ist Mir allerdings zu hoch,auch in Bezug auf die Bolivianer,hier reichen 27°-27,5° vollkommen aus
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DAS FUTTER :
Abwechslungsreich und sehr gut auf die Bedürfnisse abgestimmt
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MEIN FAZIT:
Ein wirklich gelungenes Aqua welches allerdings ein ganz kleinen Schönheitsfehler aufweist
Ich,wünsche Dir weiterhin viel Freude mit deinem Becken und mögen die Disken wachsen und gedeihen
Viele Liebe Grüße Jürgen
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Letzte Bearbeitung am 03.02.2012 um 06:29:14 Uhr
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