Amazonasufer - Biotop |
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| Bezeichnung: |
Amazonasufer - Biotop |
| Typ: |
Südamerika |
| Läuft seit: |
2005 |
| Grösse: |
200 x 60 x 60 = 720 Liter
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| Letztes Update: |
24.02.2012 |
| Besonderheiten: |
Hersteller des Aquariums, des Unterschrankes und der Abdeckung ist die Fa. WOHA, Typenreihe WOHA - home "Amazonas", Farbe des Unterschrankes / der Abdeckung Gobi Anthrazit
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| Bodengrund: |
70 kg feiner, weißer Quarzsand
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| Pflanzen: |
echte Pflanzen sind bei dem Fischbesatz ( Welse und Geophagus ) ein aussichtsloses Unterfangen. Zur optischen Auflockerung wurden daher Kunstpflanzen aus der Terraristik( wasserresistent und schadstofffrei ) gewählt.
Derzeit teste ich, ob sich Salvinia natans als Schwimmpflanze an der Wasseroberfläche etablieren kann. Anmerkung: Versuch gescheitert, als nächstes probiere ich es mit Froschbiss / Limnobium laevigatum
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| Weitere Einrichtung: |
BTN Module E und H (Rückwand), Modul U (Boden), verklebt mit speziellem Aquarien - Silikonkleber des Herstellers Aquarium Münster,
mehrere große Mangrovenwurzeln, Moorkienwurzeln Größe 3 und 4,
Kieselsteine unterschiedlicher Größe,
Seemandelbaumblätter ( Austausch alle 14 Tage )
Die Blätter ( jeweils 6 St pro Anwendungszeitraum ) befestige ich an Kunststoffhaken und hänge sie an zwei Stellen in das Aquarium hinein.
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| Beleuchtung: |
2 Leuchtstoffröhren 58 Watt ( JBL Solar Natur und Dennerle Color plus ), teilweise mit Alufolie abgedeckt, um das Aquarium nicht zu sehr auszuleuchten und mehr Licht - / Schattenzonen zu erzeugen
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| Filterung: |
2 JBL Außenfilter CristalProfi e1500
1 JBL Außenfilter CristalProfi e900 ( UV - C Klärer nachgeschaltet )
Filtermaterial: Tonröhrchen, Siporax und Schaumstoff, zusätzlich Torfgranulat von Sera
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| Weitere Technik: |
1JBL UV - C Wasserklärer 36 Watt ( 24 h - Betrieb )
1 Schego Membranpumpe "ideal", 150 l / h, mit Ausströmerstein von Tetra, Typ AS 35
1 Fluval Reglerheizstab E300, ( 300 Watt Heizleistung )
1 Zeitschaltuhr für Beleuchtung ( 11:30 bis 23:30 Uhr )
1 Präzisionsthermometer von Sera
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3 Diskus WF Alenquer "blue red", ca. 18 cm
4 Diskus WF Manacapuru semiroyal, ca. 18 cm
3 Diskus WF Heckel "Rio Maues", ca. 16 cm
3 Geophagus WF sp.Tapajos " red head", ca. 18 cm
1 L 95 ca. 25 cm
2 L 177 ca. 15 cm
1 L 273 ( Titanic Red ) ca. 25 cm
2 LDA 33 ca 10 und 17 cm
1 Potamotrygon motoro WF, ca 20 cm
2 Boulengerella lateristriga WF Rio Xingu, ca. 25 cm
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Nitrat: 25 - 70 mg / l
Nitrit n.n.
KH: 4° dH
GH: 7° dH
Temperatur: 29 - 30 ° C
pH: 5,0 - 5,5
Wasserwechsel wöchentlich ca.50 % ( Leitungswasser, Reduzierung des pH - Wertes mittels Eichenextrakt)
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Amtra rote Mückenlarven ( Premium fit )
Amtra schwarze Mückenlarven
Amtra premium diskus
Amtra Artemia
Amtra Mysis
Diskus Quick mit Garnelen
JBL NovoSticks M für die Geophagus
Tropical D - 50 PLUS Flockenfutter
Garnelen, Muschelfleisch und Stinte für den Rochen
Fischfilet und Moderlieschen für die Boulengerellas
JBL Pleco Tabs für die Welse
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Die Beckengröße ist für Stachelrochen zwar grundsätzlich zu klein, aber da ich seit Jahren einen "Deal" mit dem Aquaristikhändler "meines Vetrauens" abgeschlossen habe, wonach ich meine Rochen ab einem Scheibendurchmesser von 30 cm gegen jeweils kleinere Exemplare eintauschen kann, ist das Thema sekundär.
Der Pflegeaufwand für das Aquarium ist gering. Einmal die Woche ein 50 %iger Wasserwechsel, ab und zu die Frontscheibe von Algen befreien sowie die 3 Aussenfilter im 6 - wöchigen Wechsel grob reinigen, das war´s auch schon.
Die L -Welse, insbesondere die L 177 und der LDA 33 halten die Inneneinrichtung supersauber, Algen an den Wurzeln und den BTN - Rückwandmodulen sind kein Thema. Der Rochen sorgt durch das ständige "durchpusten" des Bodengrundes dafür, dass der Sand immer aufgelockert bleibt und sich somit keine Fäulniszonen bilden können.
Die hohe Bakteriendichte in den 3 Filtern, die von den Dekowurzeln und den Seemandelbaumblättern abgegebenen Gerb -und Huminsäuren halten das Aq - Wasser immer im leicht sauren Bereich. Der Filtertorf sorgt für eine weitere Absenkung des pH - Wertes, durch zusätzliche Gabe von Eichenextrakt wird ein Wert von ca 5,5 realisiert.
Der Diskus, ein Problemfisch ?!
Wer sich mit dem Gedanken der Hälterung von Diskus trägt, sollte sich zunächst vor Augen führen, dass es sich trotz der ungewöhnlichen Körperform um einen Buntbarsch handelt mit allen Vor - und Nachteilen dieser Fischgattung. Um es gleich vorweg zu nehmen: der Diskus ist alles andere als friedlich, sondern weist eine Sozialstruktur nach klassischem alpha -, beta - etc -Muster auf, d. h. es wird in einer gemeinsam gehaltenen Gruppe immer eine Art von "Hackordnung" geben mit einem bis zwei dominanten Tieren und meist einem unterlegenen Tier, dass regelmäßig aus der Gruppe "verbissen" wird. Dieses Ausgrenzen ist besonders bei den Fütterungen zu beobachten. Die dominanten Tiere versuchen gezielt, das unterlegene Exemplar an der Nahrungsaufnahme zu hindern.
Und genau hier liegt das eigentliche Problem bei der Diskushälterung:
Erhalten die unterlegenen Tiere keine ausreichenden Ruhe-, Rückzugs- und Nahrungsaufnahmemöglichkeiten, reagieren sie schnell mit Nahrungsverweigerung und schon bald darauf mit Anzeichen von weißem, schleimigen Kot. Es sei angemerkt, dass dies nicht immer der Fall sein muss. Man kann Glück und eine Gruppe zusammengefügt haben, welche von Natur aus eine weniger aggressive Grundhaltung aufweist. Dies ist aber eher die Ausnahme.
Dieses zuvor geschilderte Dominanzverhalten ist besonders ausgeprägt bei kleineren Gruppen von 3- 5 Tieren im adulten Alter. Bei "Halbwüchsigen" ist dieses Verhalten meistens noch nicht so erkennbar ,so dass diese Problematik bei dem Kauf und der Hälterung von Jungdisken zunächst nicht so transparent wird.
Aus dem zuvor genannten Sachverhalten ergeben sich aus meiner Sicht zwei elementare Kriterien für eine erfolgversprechende Hälterung von Diskus:
1. Das Becken sollte eine Länge von mindestens 2 m aufweisen, da nur dann gewährleistet ist, dass unterlegene Tiere sich ausreichend zurückziehen können und trotzdem noch genügend Futter erhalten.
Ähnlich wie bei Skalaren sollte die Beckenhöhe die doppelte Körperhöhe betragen, das bedeutet bei einer max. Fischgröße von 20 cm eine Beckenhöhe von 60 cm als untere Grenze.
Noch wichtiger ist hingegen die Beckentiefe einzustufen. Diskus haben von Natur aus ein hohes Deckungsbedürfnis nach Möglichkeit zwischen senkrecht aufsteigenden Strukturen, dabei sollten bevorzugt aufragende Holzwurzeln vorgesehen werden, ersatzweise wird auch dichte aufragende Bepflanzung, wie z. B. Vallisnerien, angenommen. Zu berücksichtigen ist weiterhin, dass im hinteren Beckenteil ausreichend Bewegungsmöglichkeit für die Tiere gegeben ist. Ein freier Schwimmraum hinter den aufragenden Strukturen hat sich in meinem Becken sehr bewährt. Die Tiere können sich dort bei Reinigungsarbeiten oder bei Annäherung ihnen unbekannter Personen zurückziehen und haben durch diese Strukturierung auch die Möglichkeit, bei innerhalb der Gruppe auftretenden Aggressionen auszuweichen und nicht in einen sozialen Dauerstreß zu verfallen.
2. Eine Gruppe sollte aus mindestens 6, besser noch 8 bis 10 Tieren bestehen.
Das zweite Hälterungsproblem bei Diskus stellen die Wasserwerte dar. Der Diskus ist und bleibt ein Weichwasserfisch, dies gilt natürlich in besonderem Maße für Wildfänge. Aussagen von Händlern wie " unsere zum Verkauf angebotenen Tiere werden in herkömmlichen Leitungswasser gehalten" sind aus meiner Erfahrung heraus mit Vorsicht zu genießen. Speziell Heckel mögen zwar eine Weile in solchem Wasser aushalten, eines Tages kommt aber der Moment, wo der Stressfaktor "ungeeignetes Wasser" voll durchschlägt und von einem Tag zum nächsten die Tiere physisch einbrechen.
Darum sollten die Wasserwerte bei der Karbonat - und Gesamthärte bei max. 4 bzw. 7 angesiedelt sein und der pH - Wert unter 6,5 besser noch unter 6 liegen.
Völlig überbewertet wird dagegen meiner Meinung nach der Nitratgehalt. Selbst bei Nitratspitzen von 80 mg und mehr über einen Zeitraum von mehreren Tagen zeigen meine Tiere keinerlei Anzeichen von Unwohlsein. Auch ein vermehrter Algenwuchs ist bei Durchschnittwerten von 40 - 50 mg/ l in meinem Aquarium nicht festzustellen. Sicherlich spielt ein relativ hoher Nitratwert bei der Aufzucht eine negative Rolle, bei der Hälterung von adulten Tieren ist aber eine gewisse Gelassenheit angebrachter als mit z.T. sogar semiprofessionellen Aufbereitungsverfahren den NO3 -Wert "auf Teufel komm raus" senken zu wollen. So hat z. B. die Aufbereitung über Nitrataustauscherharz den contraproduktiven Nebeneffekt, dass neben NO3 auch wertvolle Huminsäuren und Mineralstoffe ausgefällt werden. Die Folge ist ein erhöhter Mineralstoffmangel im Aq - Wasser, welcher bei in solchem Wasser gehälterten Diskus zu den berüchtigten Löchern in der Kopfregion durch Auflösung von Knorpelgewebe führen kann.
Die Nahrung ist der dritte Problemkreis in der Diskuspflege. Die natürliche Nahrung besteht aus Würmern, Insektenlarven, Kleinkrebsen und einem mehr oder weniger hohen, aber stark schwankenden Anteil pflanzlichen Materials, welches oft bei der Futterzusammensetzung vernachlässigt wird.
Betrachtet man dieses Futter genauer, so fällt ein hoher Anteil nicht oder kaum verdaulichen Materials, wie z. B die Chitinpanzer der Insektenlarven, auf. Dies sollte bei der Wahl von Ersatzfutter unbedingt berücksichtigt werden. Rinderherzmischungen, auch wenn sie mit Spinat oder Fischfilet angereichert sind, vor allem in größeren Mengen, stellen eines der Hauptprobleme dar, mit welchen Diskushalter immer wieder konfrontiert werden. Auch die reine Verfütterung von Diskus-Trockenfutter ist, wenn es nicht entsprechend reich an Ballaststoffen ist, aus meiner Erfahrung heraus ungeeignet.
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09.03.2011 Fotos mit aktueller Deko eingestellt
20.03.2011 aktuelles Video eingestellt
25.03.2011 aktuelle Fotos eingestellt
05.05.2011 L 90 nach ca. 6 Jahren leider verendet, wahrscheinlich an Altersschwäche, da ich ihn schon ausgewachsen erworben hatte und er damals bestimmt schon einige Jahre alt war.
21.05.2011 nach langem Suchen gestern endlich einen L 95 erworben. Bilder folgen
31.05.2011 zum ersten Mal das Produkt "Weber Humin" dem Beckenwasser zugegeben.
08.08.2011 allgemeine textliche Überarbeitung
09.08.2011 von IEZ Bayer sind heute 4 WF - Diskus " Manacapuru XL" geliefert worden. Bilder folgen
10.08.2011 neue Bilder von den Manacapuru - WF - Disken eingestellt
12.08.2011 neue Bilder eingestellt
13.08.2011 neues Video eingestellt
14.09.2011 Rochen gegen kleineres Exemplar ausgetauscht. Der "Neue" hat einen Scheibendurchmesser von ca. 20 cm, der "Alte" hatte mittlerweile eine Größe von ca. 30 cm erreicht und hat nach Aussage meines Händlers schon einen Abnehmer.
17.02.2012 einen zweiten LDA 33 eingesetzt, Foto eingestellt, neues Hauptbild
24.02.2012 Daten zur Bepflanzung ergänzt
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| | | Moderatoren-Empfehlung: | | Optik | |
| Passt die Dekoration zweckmäßig zum Besatz? |           | | Besatz | |
| Passt der Besatz zur Beckengröße? |          | | Passt der Besatz vom Verhalten, Aggression, Ansprüchen zueinander? |           | | Technik | |
| Wird das Becken richtig beleuchtet? |           | | Ist die Filterung ausreichend? |           | | Wasserwerte | |
| Sind die Werte für den Besatz artgerecht? |           | | Futter | |
| Ist das Futter für den gepflegten Besatz passend? |           | | | | Gesamt |           | |
Hinweise zur Empfehlung: Sehr schöne Fische- mehr sollten es aber nicht werden. Der Deal mit dem Rochen ist nicht schlecht aber keine Ideallösung- stimmt das für Rochen die Grundfläche des Beckens sonst zu gering wäre. Gemüse (Zucchini, Rote Paprika, Kartoffel, Spinat, Salat, Gurke, Erbsen) werden allerdings von meinen Harnischwelsen sehr gern gefressen. Nitratwert ist relativ hoch. Vielleicht Muschelblumen, Salvinia oder andere frei flutende, schnell wachsende Pflanzen einsetzen oder die Wurzeln von Efeutute oder Monstera ins Becken leiten? Membranpumpe ist eigentlich überflüssig.
Stefan | |
Letzte Bearbeitung am 25.02.2009 um 15:37:48 Uhr
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