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Das Aquarium - Grundlagen und Begriffe


Aquarium einrichtenDas Aquarium ist die am weitesten verbreitete Form des Vivariums und bietet Raum für einen Unterwasserlebensraum für Fische und Wirbellose. Das Gefäß besteht zumeist aus Glas oder Acryl. In Selbstbauweise erstellen Aquarianer auch Aquarien aus Beton oder Holz.

Ein modernes Aquarium hat meist ein Standardvolumen zwischen 54 und 720 Litern. Wobei sich die Aquaristik in den letzten Jahren auch eine Marktnische im sogenannten Nanobereich, also unterhalb von 54 Litern erobert hat. Für nicht wenige Aquariander ist ein solches Nano, wie der Nanocube von Dennerle inzwischen der Einstieg oder eine willkommene Abwechslung. Als Sonderanfertigung sind auch Aquarien in abweichenden Formen und Größen möglich, die vom spezialisierten Aquarienbauer umgesetzt werden. Nachdem es für kleine Aquarien nur eine geringe Auswahl an Fischen gibt, die gut darin gehalten werden können, entscheiden sich viele Aquarianer, die nicht nur Wirbellose wie Krebse und Garnelen in ihrem Aquarium halten wollen, für ein Becken von mindestens 112 Liter Volumen, die von verschiedenen Herstellern wie Juwel oder Tetra als Komplettset, das heißt in Kombination mit Unterschrank, Abdeckung und sämtlichen Zubehör für den gelungenen Start erhältlich sind.

Ein Aquarium lässt sich anhand verschiedener Kriterien klassifizieren:


Die Entwicklung des Aquariums


Die Aquaristik nahm ihren Anfang bereits in der frühen Geschichte. Bereits im alten Ägypten gab es offenbar Wasserbassins zu Haltung von Fischen, die zum Verzehr gedacht waren. In China geht die Fischzucht auf eine 2500 Jahre alte Tradition zurück. Vor allem Goldfische wurden dort als Zierfische domestiziert und für die Haltung im Aquarium gezüchtet.
Im modernen Europa findet man die frühesten Aufzeichnungen, die eine Hälterung von Fischen in Aquarien belegen, aus dem 17. Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die Aquaristik eine erste Blüte. Die Oberschicht hatte Glasbehälter zur Fischhaltung als Statusobjekt entdeckt und so boomten Aquarien in betuchten Kreisen.
Die Aquaristik, so wie wir sie heute kennen, nahm ab Mitte des 20. Jahrhunderts eine rasante Entwicklung, die vor allem durch den technischen Fortschritt und der Entwicklung der Werkstoffe begünstigt wurde. Nach gegossenen Ganzglasaquarien und Eternitbecken erfreuten sich Aquarien in Stahlrahmen mit eingekitteten Scheiben großer Beliebtheit. Modernes Silikon zum Verkleben der Aquarienscheiben ermöglichte immer größere Aquarien. Mit modernem Glas sind auch andere Beckenformen möglich, die über das übliche Rechteckaquarium hinausgehen.
Dabei ist die Entwicklung noch längst nicht an ihrem Ende angekommen. In den letzten Jahren konnten vor allem das Aquascaping und die Nanoaquaristik neue Trends in Sachen Aquarium setzen.

Das Ökosystem Aquarium


Damit ein Aquarium funktionieren kann, ist es elementar wichtig, das Aquarium als eigenes abgeschlossenes Ökosystem zu betrachten. Wichtig ist dies besonders da, wo es um den Abbau von Schadstoffen geht, die im Rahmen des Stoffwechsels der Aquarienbewohner entstehen. Eine Anreicherung des Aquarienwassers mit Nitrit oder Ammoniak würde sehr schnell zur Vergiftung der Zierfische führen. Deshalb muss das Ökosystem Aquarium ausreichend Bioorganismen enthalten, die diese Giftstoffe in weniger schädliche Stoffe abbauen. Bakterien im Filter oder an anderen Substraten, wie dem Bodengrund veratmen zum Beispiel Nitrit zu Nitrat, das entweder als Dünger von den Aquarienpflanzen aufgenommen oder beim Wasserwechsel entfernt wird. Das Ziel eines Aquarianers ist es immer, einen Stoffkreislauf zu gestalten, in dem alle Beteiligte, also Fische, Wirbellose und Pflanzen ausreichend Nährstoffe erhalten und Giftstoffe durch Filter oder Wasserwechsel aus dem Aquarium entfernt werden.

Die wichtigsten Wasserwerte im Aquarium


pH-Wert des Aquariumwassers
Der pH-Wert macht eine Aussage über das Verhältnis zwischen sauren und alkalischen Bestandteilen des Aquarienwassers. Ein pH-Wert von 7 beschreibt den Neutralbereich. pH-Werte unter 7 gelten als saurer Bereich, über 7 als alkalischer oder basischer Bereich.
Im Aquarium können mit pH-Teststreifen, Tropfentests oder mit einem elektronischen Messgerät, Werte zwischen 4,5 und 9,5 gemessen werden. Diese Werte gelten allerdings als Extremwerte und werden in der aquaristischen Praxis kaum erreicht. Dass diese Werte als extrem gelten, wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass ausgehend vom Neutralpunkt bei 7 sich der Säuregehalt logarithmisch entwickelt. Das heißt, dass ein pH-Wert von 6 bereits 10 mal saurer ist als pH 7 und der pH-Wert 5 bereits 100 mal saurer ist als der Neutralpunkt.
Für das Pflanzenwachstum ist auch im Aquarium ein pH-Wert unter 7 ideal, da in der Regel hier der wichtige Kohlensäurewert höher ist. In einem Aquarium mit alkalischem Wasser also einem pH-Wert über 7 fühlen sich dagegen die Buntbarsche aus Ostafrika am wohlsten.

Gesamt- und Carbonathärte
Die Gesamthärte (GH) setzt sich zusammen aus der temporären Härte, besser bekannt als Carbonathärte, und der permanenten Härte, auch Nicht-Carbonathärte genannt. Sie beschreibt die Summe aller im Wasser gelösten Ionen der Erdalkalimetalle. Dabei handelt es sich um hauptsächlich Calcium und Magnesium. Der GH-Wert ist ein guter Richtwert, wenn es darum geht, Zierfische zu finden, die auf Grund ihrer Ansprüche an die Wasserwerte zusammen in einem Aquarium gehalten werden können.
Die Carbonathärte (KH) beschreibt die Menge an Calciumionen, denen Carbonat- und Hydrogencarbonat-Ionen zugeordnet werden können. Das sind meist etwa 2/3 der Calciumionen. Die Bezeichnung "temporäre Härte" geht auf den Effekt zurück, dass beim Erhitzen bis zum Siedepunkt alle Calciumionen, die einen Carbonatpartner haben, in Form von Kesselstein ausfallen. Man kann also die (temporäre) Carbonathärte durch Kochen beseitigen. Die danach verbleibende Härte ist die (permanente) Nicht-Carbonathärte.
Weil die Carbonathärte nicht direkt gemessen werden kann, behilft man sich mit einem Trick. Man misst die Konzentration der Carbonationen, indem man das Säurebindungsvermögen des Wassers im Aquarium bestimmt.
Die Carbonathärte ist in der Regel kleiner als die Gesamthärte. Ist dies nicht der Fall, kann dies ein Zeichen für eine Aufbereitung des Leitungswassers, z.B. durch eine Enthärtungsanlage sein.
Eine wichtige Eigenschaft der Carbonathärte das Gleichgewicht zwischen Carbonat und Hydrogencarbonat. Die Lage dieses Gleichgewichts ist abhängig von im Wasser enthaltenen Säuren und Laugen und verschiebt sich durch Hinzufügen oder Verbrauch dieser Säuren und Laugen. Damit wird die Wirkung von pH-Wert relevanten Substanzen abgepuffert. Dieser pH-Puffer ist für das Ökosystem Aquarium ein entscheidender Faktor, der ein schnelles Absinken des pH-Werts in den sauren Bereich oder ein schnelles Ansteigen in den basischen Bereich verhindert. Aquarienwasser mit einem niedrigen KH-Wert ist deshalb häufig sauer und Wasser mit einem hohen KH-Wert alkalisch.

Leitwert
Mit dem Leitwert wird die Summe aller gelösten Salze im Wasser beschrieben. Je mehr Salze im Wasser gelöst sind, desto besser ist die Leitfähigkeit. Vollentsalztes Wasser leitet kaum noch Strom.
Der Leitwert muss vor allem dann beachtet werden, wenn Fische im Aquarium gehalten und gezüchtet werden sollen, die sehr weiches Wasser bevorzugen.

Der Stickstoffkreislauf im Aquarium


Wenn sämtliche Stoffwechselprodukte, die die Aquarienbewohner abgeben und durch Futterreste entstehen, komplett von Pflanzen und Mikroorganismen wieder in Nährstoffe umgewandelt werden können, spricht man vom Stickstoffkreislauf. Dieser Kreislauf funktioniert im System Aquarium nur teilweise, so dass es notwendig ist, Proteine mit dem Futter hinzuzufügen, sowie das entstandene Nitrat immer wieder durch Teilwasserwechsel zu entfernen.
Im Aquarienwasser wird zunächst durch Fische und Futterreste Ammoniak freigesetzt. Wenn sich Ammoniak in Wasser löst, so stellt sich ein Gleichgewicht zwischen Ammonium und Ammoniak ein. In neutralem oder leicht saurem Wasser liegt dieses fast vollständig auf der Seite des Ammoniums, was für Fische und andere Aquarienbewohner kaum schädlich und für Pflanzen ein wichtiger Dünger ist. In sehr alkalischem Aquarienwasser überwiegt allerdings das Ammoniak, welches für Fische ein starkes Gift ist.
Das Ammonium, das nicht von den Pflanzen verbraucht wird, wird im bakteriell (Nitrosomonas) zu Nitrit abgebaut. Das Nitrit wiederum wird von anderen Bakterien (Nitrobacter) zu Nitrat umgewandelt, welches für Fische nicht giftig ist. Dieser Vorgang wird als Nitrifikation bezeichnet. Der Kreislauf muss zunächst ins Laufen kommen. Bei neu eingerichteten Aquarien sprich man deshalb von der Einlaufphase, die abgeschlossen ist, sobald nur noch minimal, bzw. kein Nitrit mehr im Aquarienwasser nachgewiesen werden kann. Obwohl Nitrat für Fische ungiftig ist, sollte es gering gehalten und durch Teilwasserwechsel durch den Aquarianer aus dem Aquarium entfernt werden.

Die wichtigsten technischen Geräte im Aquariums




Die wichtigsten Einrichtungsmaterialien im Aquarium




Ein Aquarium als Heimat Fische und Wirbellose


Ein Aquarium ist ein Hingucker in jeder Wohnung, ein meditativer Ruhepol und bietet dem Betrachter viel Spaß beim Blick in die Unterwasserwelt. Es darf aber niemals vergessen werden, dass ein Aquarium ein Lebensraum für alle seine Bewohner sein muss, in dem diese sich wohl fühlen und eine Umgebung vorfinden, in der sie keinen Mangel leiden müssen.
Um das Aquarium zu einer echten Heimat für Lebewesen zu machen, ist es wichtig, das Wohlbefinden der Fische als oberstes Ziel anzusehen. Der Aquarianer ist sehr gut damit beraten, seinen eigenen Geschmack und Vorlieben immer hinter den Bedürfnissen seiner Pfleglinge hinten anzustellen. Eine umfassende Planung ist unerlässlich, bevor der Aquarianer sein neues Aquarium einrichtet.

Letzte Änderung am 21.11.2016 von
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