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Blogartikel 'Co2 anlage selbstbau

von Sebastian Kunzmann
Ort / Land: 
96117 Memmelsdorf / Deutschland
Aquarianer seit: 
2007


Co2 anlage selbstbau

 
Hallo

hätte große Interesse mir selbst eine co2 anlage zu bauen, aber mit einfachsten mitteln und möglichst ohne technischen schnickschnack, wer könnte mir eine genau Bauanleitung für ein 240 liter aq geben. also alle teile, kanister, flaschen schlauch und das rezept zur gärung, wäre sehr dankbar dafür, hab schon etwas recherchiert allerdings keine laienbauanleitung gefunden die für mich absolut verständlich ist

gruß sebastian
 
Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 28.03.2008 um 16:59 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 28.03.2008 um 23:19 von timme
Hey Sebastian,

danke für die Aufklärung. Ich habe ja ebenfalls gefragt, warum Du ein Malawibecken düngen möchtest.
Du hättest das doch auch gleich dazuschreiben können, dann wärte die Verwirrung von John und mir nicht so hoch gewesen.

Hai Thomas,

warum hast Du das dann nicht gleich dazugeschrieben? Diese sehr einfache Anlage, die Du vorgeschlagen hast, ist nunmal nicht so doll. Das sie nicht funktioniert, habe ich nicht gesagt (was nicht richtig funktionieren kann, ist die Sache mit den zwei Ausströmern).
Übrigens kann man auch eine nur zur Hälfte gefüllte Flasche zum Überlaufen bringen. Man muß sich nur mit der Menge der Hefe vertun.

Wie auch immer.

Übrigens ist Dein Becken (http://www.einrichtungsbeispiele.de/index.php?uid=3951) recht ansehnlich. Gut gemacht!

Gruß, Tim
 
 
Geschrieben am 28.03.2008 um 22:18 von Thomas Schmidt
Hi Tim !
Wenn Du meine Einrichtungsbeispiele anschauen würdest,dann würdest Du sehen, daß auch Ich eine Waschflasche und ein Rückschlagventil benutze!!!!
Die I-net Seite sollte ja nur ein Anreiz sein, wie man sie Aufbauen kann.Und wieviel mann von den Zutaten benutzen sollte.
Desweiteren habe Ich meine 1.ste Co 2 Anlage nach diesem Prinzip gebaut und es hat sehr wohl funktioniert.
Wenn man keine Waschflasche benutzt wird, darf mann halt das Hefe-Wassergemisch in der Flasche, eben nicht 3/4 auffüllen sondern nur die Hälfte !!
Und noch was:Ich bin jeden Tag bei meinen Fischen( habe drei Becken )und denen geht es allen gut.
Gruß
Thomas
 
 
Geschrieben am 28.03.2008 um 22:06 von Sebastian Kunzmann
Hallo,
erstmal danke für die zahlreichen ratschläge, habe bereits meine erste eigenkonstruktion zusammen gebaut. meine ehemaliges Malawibecken wurde von mir kurzerhand als werdendes gesellschaftsbecken umfunktioniert, da ich das malawibecken so übernommen habe, aber für die barsche einen guten abnehmer gefunden habe.
die anlage läuft jezt ca eine halbe stunde, stimmt das das man die blasenanzahl in der waschflasche abzählen kann pro minute? wenn ja zähle ich ca. 32 blasen/min

Gruß
sebastian
 
 
Geschrieben am 28.03.2008 um 21:46 von JOHN
Moin Sebastian,
wofür brauchst du eine CO2 Anlage in einem
Malawibecken die brauchen hartes Wasser mit CO2 bewirkst du das Gegenteil.
Gruß John
 
 
Geschrieben am 28.03.2008 um 20:56 von timme
Hey Thomas,

das ist doch nicht Dein Ernst. Die Anleitung von Dominik und die Ergänzungen von Micha und mir ist um Längen besser!

Eine CO² Anlage ohne Waschflasche zu betreiben kann ganz schnell, sehr dolle ins Auge gehen. Diese Flasche sollte immer zum System gehören, denn so kann niemals Schaum ins Becken gelangen. Bist Du wirklich jeden Tag bei Deinen Aquarien?
Ein Rückschlageventil muß auch immer zum Systerm gehören, wenn der Reaktor nicht gerade über dem Becken steht und auch das Schlauchende gut oberhalb der Wasseroberfläche befestigt ist.
Zum Abdichten habe ich auch schon etwas gesagt. Bei einer Übermaßpassung muß kein Dichtmaterial verwendet werden.
Zwei Ausströmer, Flipper oder die von mir vorgeschlagenden Paffrathschalen an einen Gärbehälter anzuschließen ist nicht günstig. Da das Gas aus dem höher angebrachten Gerät (beide Geräte genau auf die gleich Höhe zu bringen, wird normalerweise nicht gelingen) weniger Widerstand zu überwinden hat, als aus dem tiefer angebrachten Gerät, wird das Gas auch immer mehr oder sogar vollständig (bei abnehmender Produktion von CO² bsw.) aus dem oberen Gerät strömen.
Besser wäre es hier, zwei Reaktoren zu benutzen. So fällt die Gasproduktion auch nicht komplett aus, wenn man das Zucker/Hefe/Wasser Gemisch erneuert, da man immer nur einen Behälter tauschen muß und der andere noch weiterarbeitet.

Gruß, Tim
 
 
Geschrieben am 28.03.2008 um 18:11 von Thomas Schmidt
Hallo Sebastian !
Schaue mal auf die I-net Seite www.L46.at
Da habe Ich meine Bauanleitung her,es gibt da die komplette Anleitung von 60-300 Liter und Zugaben.
Und es funktioniert auch einwandfrei !
mfg. Thomas
 
 
Geschrieben am 28.03.2008 um 17:50 von timme
Ohh,

jetzt sieht es so aus, als wäre es vollständig mein Kommentar, dem ist nicht so. Gucke mal bitte ein paar Seiten weiter hinten.
 
 
Geschrieben am 28.03.2008 um 17:48 von timme
Bau einer Hefe-CO2-Anlage

Benötigt wird:
1 x PET-Flasche 1,5 Liter (kleiner Deckel)
1 x PET-Flasche 0,5 - 1 Liter (größerer Deckel)
2 - 3 Meter langer 4mm starker Schlauch
1 Päckchen Trockenhefe (ca. 2 Teelöffel)
100 Gramm Zucker
Silikon oder Heisklebepistole
CO2-Flipper/-Topper/-Reaktor

Bau:
Zuerst nimmt man von beiden Flaschen die Deckel ab, dann bohrt man in den kleinen Deckel EIN 4mm starkes loch, in den großen Deckel ZWEI 4mm starke Löcher. Als nächstes teilt man den Schlauch in zwei Teile. Dabei sollte einer kurz (ungefähr 40 cm), der andere lang (der Rest des Schlauches) sein. Das kurze Schlauchstück steckt man durch den kleinen Deckel, so dass im Flascheninneren ca. 5 cm Schlauch sind. Das lose Ende des kurzen Schlauchs führt man nun durch eines der beiden Löcher im großen Deckel, so dass sich ca. 10 cm Schlauch im Flascheninneren befinden. Nun nimmt man das lange Schlauchstück und steckt es in das zweite Loch des großen Deckels, so dass sich im inneren der Flasche ca. 5 cm Schlauch befinden. Jetzt werden die Löcher, in denen die Schläuche stecken mit Silikon oder Heißkleber abgedichtet.

Der Hefe-Reaktor:
In die 1,5 Liter Flasche (mit kleinem Deckel) wird nun ca. 1 Liter Wasser gegeben. Achtung! Das Schlauchende darf NICHT im Wasser sein. Danach gibt man den Zucker hinein und löst ihn durch schwenken der Flasche auf. Zuletzt wird die Trockenhefe hinzu gegeben und dann muss die Flasche mit dem Deckel fest verschlossen werden.

Die Waschflasche:
Nun wird in die andere Flasche (größerer Deckel) so viel Wasser gegeben dass das 15 cm lange Schlauchende ca. 2 cm im Wasser ist. Das kurze Schlauchende (des langen Schlauchs) darf nicht ins Wasser ragen! Auch hier muss der Deckel wieder fest auf die Flasche gedreht werden.

Der lange Schlauch wird nun ins Aquarium gebracht und dort mit einem CO2-Flipper/-Topper/-Reaktor verbunden.

Funktion:
Die Hefe produziert durch Gährung aus dem Zucker Alkohol und CO2. Dabei kommt es zu starker Schaumbildung. Damit dieser Schaum nicht ins Aquarium gelangt gibt es die Waschflasche, in ihr wird der Schaum "ausgewaschen" und es bleibt nur das benötigte CO2 übrig. Durch steigenden Druck wird das CO2 von der Waschflasche ins Aquarium gedrückt, wo es über den CO2-Flipper/-Topper/-Reaktor ins Wasser gelangt.
Nach drei bis vier Wochen muss die Wasser-Hefe-Zucker-Mischung im Reaktor erneuert werden.

Vorteile:
- Billige alternative zu teueren CO2-Anlagen
- Leicht zu Bauen
- Wirkungsvolle CO2-Düngung
- Leicht und Billig in Gang zu setzten
- Kaum Wartungsaufwand

Nachteile:
- CO2-Produktion nicht Regelbar
- Nur für kleinere Becken bis 100 Liter geeignet


Kategorie: "Bauanleitung" zuletzt bearbeitet am 20.03.2008 um 21:23 Uhr


Kommentare:

Geschrieben am 28.03.2008 um 01:39 von Tim Weber
Hey Dominik,

schön beschrieben.
Der zweite Punkt, den Micha genannt hat, sollte auf jeden Fall umgesetzt werden.

Man kann die Schläuche auch ohne zu kleben abdichten. Einfach das Loch keiner bohren als der Schlauch dick ist. Dann den Schlauch schräg abschneiden, so daß er angespitzt ist. Jetzt mit Gewalt den Schlauch durch das Loch zerren. Das hält besser als kleben und sieht viel schöner aus.

Man kann eine BioCO²Anlage durchaus regeln, zwar nicht aktiv, aber das ist ja nicht so schlimm.
Das Zauberwort heißt Paffrathschale. Damit ist ein überdosieren unmöglich und theoretisch kann man so auch sehr große Becken mit CO² versorgen.
Die Größe, der einfach selbst herzustellenden Paffrathschale, kann sehr einfach errechnet werden (Formeln und Bauanleitungen kusieren im Internet).
Die Paffrathschale hat noch einen riesen Vorteil, man muß sie nicht so tief im Becken anbringen (kann man aber auch machen) wie Lindenholzausströmer, Flipper oder ähnlichem. Dadurch sinkt der Druck im System Biogasanlage enorm. Bei mir wird der Druck nur durch die Höhe des Wasserspiegels in der Waschflasche beeinflußt, da die Schale kurz unter der Wasseroberfläche angebracht ist.

Ich bin etwas verwundert, daß Du nur 100g Zucker verwendest. Ich habe zwei ein Liter Flaschen als Reaktor (spart Platz und man kann zeitversetzt die Lösung austauschen) und in die kommen je 250g Zucker, etwa ein dreiviertel Liter lauwarmes Wasser und ein halbes Päckchen Hefe. Dann schäumt auch nichts über. Die Waschflasche ist nur zur Sicherheit und damit der Bakterienfilm, der den Alkohol abbaut nicht im Aquarium ist. Auch verringert diese Flasche ganz erheblich die Geruchsbelästigung.

Viele Grüße, Tim


Geschrieben am 21.03.2008 um 01:15 von Micha
Hallo Dominik,

zwei Punkte:
1. bei längerem Einsatz solltest Du mal über eine Druckgasanlage nachdenken.
Dazu habe ich mal zum Vergleich meine Erfahrungen mit beiden Anlagetypen in einem Blog „Vorteile einer Co2-Druckgasanlage gegenüber Bio-Co2-Anlagen“ beschrieben.
Es lohnt sich wirklich.

2. solltest Du, wenn Du es nicht nur vergessen hast zu erwähnen, ein Rückschlagventil in den Schlauch einsetzen, sonnst kann es passieren, dass Du eines Tages nach Hause kommst und das Becken ist leer, weil kein Gegendruck durch die Anlage bestand.

Viele Ostergrüße aus Berlin
Micha


_____________________________

Hallo Sebastian,

was willst Du in einem Malawibecken mit einer CO²-Anlage?

Gruß, Tim
 
 


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