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Die Pastellgrundel, Taterurndina ocellicauda

Die Pastellgrundel, Taterurndina ocellicauda
Die Pastellgrundel


Name:

Taterurndina ocellicauda; Pastellgrundel, Schwanzfleck-Schläfergrundel


Vorkommen:
Die Pastellgrundel kommt im östliche Neuguinea vor. Sie bewohnt kleinere Bäche mit groben Untergrund und Pflanzen

Geschlechtsunterschiede:
Die Männchen bilden schon ab relativ früh einen Stirnbuckel bzw. den Ansatz eines solchen, während der Kopf der Weibchen spitz zuläuft. Zudem sind die Männchen farbiger, besonders in der Bauchregion.

Größe:
Männchen werden minimal größer als Weibchen, beide Geschlechter überschreiten die 7 cm Marke selten bis gar nicht.

Haltung im Aquarium:

Die Pastellgrundel ist eigentlich recht leicht zu halten. Extreme Wasserwerte werden nicht benötigt, was sie zu einem für den Anfänger mit etwas Erfahrung zu einem attraktiven Fisch macht. Doch bevor wir zu den Wasserwerten kommen, schauen wir uns die Beckeneinrichtung an.
Wichtig sind ausreichend Versteckmöglichkeiten. Eine Bepflanzung, die Stellenweise dicht ist, ist sehr zu empfehlen. Dazu sollte auf eine gute Strukturierung geachtet werden, besonders in Bodennähe. Es bieten sich als Laichröhren enge Röhren an, wie sie zum Beispiel für Zwergkrebse angeboten werden. Der Bodengrund ist egal, ich halte Tiere sowohl auf Sand– als auch auf Kies- (2-3mm) und blankem Glasboden. Wann sich was anbietet, dazu komme ich unter dem Punkt Zucht nochmal. Eine Abdunkelung des Beckens ist nicht nötig, aber durchaus für die Farbe der Fische zuträglich. Für ein Paar eignet sich schon ein kleines Becken ab 60 cm/50 Liter, Gruppenhaltung (1,2) ist ab 80 cm bzw. 120 Liter. Mehrere Männchen, nämlich 2-3, lassen sich ab 200 Liter halten. Dazu sollten dann mindestens 4 Weibchen gesetzt werden. Auch wenn dieser eher ein Paarfisch ist, so bildet er doch keine dauerhaft festen Paare, wie man es zum Beispiel von Skalaren kennt.
Eine Haltung mit Beifischen ist möglich, hierzu eignen sich, um der Gegend treu zu bleiben, Regenbogenfische, besonders der Diamantregenbogenfisch Melanotaenia praecox bietet sich wegen seiner geringen Größe an, aber größere Arten sollten auch kein Problem dargestellen.Es ist nur drauf zu achten, dass die Grundeln immer genug Futter abbekommen, die Einrichtung einer „Grundelfütterecke“ wäre eine Lösung bei gefräßigen Beifischen. Am schönsten íst die Grundel natürlich, wie fast alle Fische, in Artbecken.

Verhalten:
Die Grundeln sind gegenüber anderen Arten friedlich. Selbst wenn ein Gelege vorliegt, bleibt es beim gelegentlichen Verscheuchen allzu aufdringlicher anderer Beckeninsassen. Untereinander ist das Verhalten ähnlich. Begegnen sich zwei Männchen, stellen sie alle Flossen ab und umkreisen sich dabei leicht zitternd. Verletzen tun sie sich nicht dabei. Ich hatte zu Anfang zwei Männer, eines davon hatte den Stirnbuckel nicht richtig gut ausgebildet, ich dachte es ist eín Weibchen, in 50 Litern, eingerichtet bloß mit 3 Röhren, einer kleinen Wurzel und ein paar frei schwimmenden Pflanzen, und es ist nichts passiert,abgesehen von dem gegenseitigen Imponieren.

Futter:
Beim Futter ist Vorsicht geboten. Bei meinen Tieren ist es so, dass sie kein Trockenfutter annahmen und sie erst mühsam daran gewöhnt werden mussten, was bis heute noch nicht von 100%igem Erfolg gekrönt ist. Kann/Will man kein Frost– und Lebendfutter anbieten, ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf über die Futterfestigkeit im Bezug auf Trockenfutter zu erkundigen. Die von mir gehaltenen Tiere (2,1) fressen, wenn Trockenfutter, am liebsten Granulate wie Diskusgranulat.Flocken wurden bisher ganz verschmäht. Uwe Splett gibt auf seiner Website (www.afizucht.de) an, dass die Fische gut mit feinem Forellenfutter zu ernähren seien und dass es sich für die Grundeln gut eigne. Eín solcher Test steht bei mit noch aus.
Will man züchten, würde ich eine Fütterung mit Frost– bzw. Lebendfutter vorziehen, besonders vor und nach dem Ablaichen.


Zucht:
Will man züchten, benötigt man zunächst 2 Sachen. Zum einen ein etwa 25 Liter fassendes Aquarium und natürlich ein ausgewachsenes, gut gefüttertes Paar. Es empfiehlt sich es nicht 2 Männchen zusammenzusetzen, wie ich es getan habe.;-)
Doch nun geht es los. Das Paar ist im Aquarium bei oben genannten Wasserwerten und schon bald wird das Männchen Interesse am Weibchen zeigen und es versuchen in eine der Höhlen zu locken. Ist das Ablaichen dann geschehen, entferne ich das Weibchen immer und lasse das Männchen alleine. Nach 4-6 Tagen sind die Jungen geschlüpft, zwei Tage später verlassen sie die Höhle genau wie das Männchen auch. Nun entferne ich dasselbige und senke den Wasserstand auf etwa 10 cm ab. Täglich sollte die Fütterung mit frisch geschlüpften Artemien durchgeführt werden.Ich habe nach 2 Wochen das Problem , dass die Jungen am Bauch aufplatzen. Dann füttere ich nur noch sehr sparsam Artemia und auch nur alle 2 Tage. Eine andere Methode ist das Einbringen von Pflanzen, die lose im Wasser treiben. Hier finden die Kleinen genügend zu fressen, es sind aber weniger Fische, die es schaffen, zu überleben. Feines Trockenfutter wird nach meinen Beobachtungen nicht genommen.
Täglich sauge ich den Boden ab. Dies ist einfacher auf Glasboden, weshalb ich in dieser Phase die Fische auf einem solchen halte. Außerhalb dieser Zeit benutze ich Sand, hier fällt kein Futter in die Zwischenräume. Kies geht aber genau so gut. Zurück zu den Fischchen. Die sollten jetzt gut wachsen und haben nach etwa 3-4 Wochen mindestens die Größe eines frisch geborenen Guppys.
Was man sonst noch für die Zucht braucht:
Schaumstoffstück an Holzstab (Bauanleitung folgt) zum Abwischen des Bodengrundes
4/6 mm Schlauch zum Absaugen
Durchsichtiges Gefäß, falls Fische mit angesaugt werden, dass man die wiederfindet.
Artemia und ein Brutgerät (Bauanleitung unter den Artikeln in verschiedenen Ausführungen)



Fazit:.
Die Pastellgrundel ist ein schöner Fisch, den man leider viel zu selten in Zoohandlungen sieht. Er hat mehr Beachtung verdient. Ob er sie in Zukunft bekommt, ist fraglich, doch entdeckt man diesen Fisch im Angebot und hat ein Becken frei, sollte man sich es gut überlegen, on man nicht auf diesen zurückgreift


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Ichwerde die Tage nochmal bessere Bilder machen, auch von den kleinen in verschiedenen Altersstufen.
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