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Exclusiv für EB von Aquascape-Guru- Asien-Biotop - ein neues Naturbecken entsteht

Exclusiv für EB von Aquascape-Guru-  Asien-Biotop - ein neues Naturbecken entsteht
Vornweg..die Tipps sind als Anregung gedacht und zeigen auf, wie mit einfachen Mitteln ein doch gutes Ergebnis erreicht werden kann. Dies gilt für beide Websites gleichermaßen, da wir eines der schönsten Hobbys betreiben.
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Asien gibt uns vielfältige Möglichkeiten

Heute soll ein kleines Asienbiotop schnell und einfach eingerichtet werden:

Nachfolgend eine "Schritt für Schritt" - Erklärung zum perfekten Einrichten eines Beckens im Asienstil. Dafür gibt es natürlich eine ganze Reihe von Möglichkeiten um dies zu bewerkstelligen. In unserem Beispiel wird ein Flusslauf mit Sumpf-Randgebiet nachgestellt, welcher Standort vieler kleiner Fischarten sein kann. Anreiz für dieses Thema ist das Land Borneo, indem viele solcher Gebiete vorkommen.

Um diesen Naturausschnitt Borneos näher zu beschreiben, benötigen wir unterschiedliche (Dekorations-) Materialen. Dazu soll ein größerer Stein, ein geteilter Bodengrund (für die Nachstellung der Sand- / Kiesschichten eines Flusslaufes, die durch die unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten entstehen) und eine Ufergruppe aus Schilf die "Hauptrolle" des Beckenlayouts spielen.



Step 1 - Vorbereitungen


Um das gewünschte Ergebnis eines geteilten Bodengrundes zu erzielen, muss mit einem kleinen Trick im Becken nachgeholfen werden. Dazu wird eine Trennwand zur Abtrennung der unterschiedlichen Bodensedimente schief eingezogen, hierzu dient ein Plexiglasstreifen mit ca. 4cm Höhe. Die Trennwand wird bewusst schief eingezogen, um eine bessere Tiefenoptik und zugleich ein natürliches, harmonisches Bild zu erzielen. Die Länge des Streifens muss individuell, je nach Schieflage angepasst werden. Um der ganzen Konstruktion mehr Stabilität zu verleihen kann diese auch mit etwas aqaurientauglichem Silikon angeklebt werden, damit sie nicht verrutscht. Die Abtrennung ist nach der Befüllung mit Bodenmaterial nicht mehr sichtbar, ebenso die Klebestellen.

Als nächstes wird eine Schutzplatte für den zentralen, großen Stein ins Becken gelegt. Bei uns kommt wieder ein Stück Plexiglas mit den Abmessungen 15cm x 15cm zum Einsatz. Diese kann ebenso wie die Trennwand mit ein paar Tupfer Aquariensilikon festgeklebt werden, im Sichtbereich ist später nichts mehr zu sehen.

Anmerkung:

Auf Grund der Größe und des Gewichts des Steins ist dieser Schritt unverzichtbar. Der Schutz dient zur besseren Druckverteilung am Grund (größere Auflagefläche, keine punktförmigen "Spannungsspitzen" wegen Bruchgefahr). Außerdem verhindert er, dass Kratzer durch Verrutschen des Steins beim weiteren Einrichten ins Bodenglas gelangen.


Step 2 - Plazieren des Hauptsteins

Als nächstes wird der Stein, mit etwas größerer Dimension, ins Becken gebraucht. Dieser wird wie oben bereits erwähnt auf der Schutzplatte abgelegt. Das Verrutschen oder Verkippen des Hauptsteins ist durch seine Geometrie (unten abgeflacht) und das hohe Gewicht nicht möglich. Dies sollte bei der Vorauswahl schon berücksichtigt werden, um ein späteres Bearbeiten (schneiden) des Steins zu vermeiden (größerer Arbeitsaufwand).

Bei der Plazierung sollte wiederum das natürliche, harmonische Erscheinungsbild des Biotops eine Rolle spielen. In unserem Beispiel wurde der Stein etwas neben der Diagonale des "goldenen Schnitts" abgelegt.


Step 3 - Einbringen des Bodengrundes

Befindet sich der Hauptstein in seiner gewünschten Endposition, wird mit dem Einfüllen des Bodensubstrates begonnen. Zuerst wird das gröbere, anschließend das feinere Sand - Kies - Gemisch ins Becken eingebracht. Dieser Schritt kann natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge geschehen, wobei das feinere Substrat mehr "Pflege" benötigt und somit mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Die Besonderheit des Bodengrundes liegt darin, dass dieser in unseren Biotopen immer die Eigenschaft aufweist, sich durch Bewegung zu verändern. Diese Bewegung kommt durch Wassdruck, das Saubermachen und durch Bewegungen der Fische zustande. Ebenso bei Becken mit starker Strömung ist dies zu beobachten.

Als feinen Bodengrund wird Sand eingesetzt, um das Flussbett besser nachzustellen. Dieser eignet sich hervorragend zum Trimmen mit einem Pinsel. Hierbei sollte eine Angleichung bzw. ein Übergang zum groben Aquarienkies geschaffen werden. Beidseitige Überlappung des Bodengrundes trägt zum Kaschieren von steril anzusehenden Grenzen bei und fördert zudem ein natürlicheres Bild.


Step 4 - Weitere Dekoration

Durch Zusetzen von kleineren Steinen wird das Layout des Biotops weiter verbessert. Hier sollten die gesetzten Steine aber so platziert werden, dass das Hauptaugenmerk immer noch beim Hauptstein liegt. Diese Art von Dekoration durch weitere kleine Steine soll eher eine Erweiterung bzw. eine erweiterte Sicht über den großen Stein darstellen, die zum Gesamtbild des Beckens erwünscht ist.


Step 5 - Bepflanzung

Ist alles passend gemacht, werden die Pflanzen ins Becken eingesetzt. Bei den Pflanzen muss darauf geachtet werden, welcher Naturteil genau nachgebildet werden soll. Wasserpflanzen an den "falschen" Stellen im Becken können sehr schnell einen fehlerhaften Eindruck hinterlassen. Das geschulte Auge eines langjährigen Aquarianers bzw. Aquascapers verzieht hier keine Fehler. Grundlegendes Hintergrundwissen über Pflanzenarten und dessen Standort ist hier vorausgesetzt. Stellt sich die Frage, soll eine "Dschungellandschaft" oder eher ein weitläufiger Schwimmraum für die Fische entstehen?! Nach diesem Aspekt werden die dementsprechenden Wasserpflanzen ins Becken gegeben. Beim setzen der Pflanzen ist darauf zu achten, dass diese während des Einrichtens nicht austrocknen. Ständiges Befeuchten durch eine Sprühflasche wird hier angeraten.

In unserem Einrichtungsbeispiel sind es rasenbildende bzw. büschelbildende Pflanzen, die Sumpfnadelsimse und das Nadelkraut.

Beide Pflanzen wachsen relativ zügig. Die Sumpfnadelsimse macht einen guten Kontrast zu der Steingruppe und wird diese in geraumer Zeit zuwachsen. (Nachstellung der natürlichen Pflanzen, die sich in der Strömung am Stein verfangen haben und dort weiterwachsen)

Die Besonderheit des Nadelkraut liegt darin, das dieses Triebe entwickelt, die weit über einen Meter lang sein können. Diese brauchen nicht unbedingt immer gleich getrimmt werden, da wir als nächstes einen Randbereich von Schilf unter Wasser nachahmen wollen. Das Nadelkraut kann da gezielt nach oben reichen, somit kommt die "verwilderte Kulisse" noch besser zum Vorschein. (Ebenfalls wieder in der Nähe der Steine angesiedelt)


Step 6 - Setzen der Schilfuferzone

Beim letzen Schritt wird die Schilfuferzone mit Phragmites australis nachgebildet. Je nach Vorliebe können die Schilffragmente mit Aufsitzerpflanzen bestückt werden, z.B. mit dem Schwarzwurzelfarn. Wie immer gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten um ein Stück wilder Natur perfekt als naturnahes Biotop nachzustellen. Ebenfalls kann die "Schilfbepflanzung" dichter oder weniger dicht ausfallen. Wiederum richtet sich dieser Aspekt nach dem Beckenlayout, alles soll so natürlich wie möglich nachgebildet sein.



Allgemeines:

Das hier entstandene Beckenlayout eignet sich für eine ganze Reihe von kleinen Fischen, aber auch für Garnelen und soll als Einrichtungstipp dienen.

Zusätzliche Arbeitsmittel waren E45 T von Breddermann für die Konservierung der Phragmites australis und etwas Aquariensilikon zum Kleben. Die Konservierung ist notwendig, um ein Faulen der Schilffragmente im Wasser zu vermeiden. Damit diese so lang wie möglich unserem Biotop enthalten bleiben. Ein paar wenige Handgriffe mit geringem Materialaufwand und schon ist ein wunderschönes "Asien-Biotop" mit speziellem, nicht alltäglichem Bodengrund und Schilfuferzone entstanden.

Wir wünschen allen Lesern ein gutes Gelingen.

Sollten noch Fragen bezüglich der Einrichtung oder Sonstiges auftreten, einfach unter dem Menüpunkt Fragen und Antworten melden. Wir sind bemüt schnellstmöglich zu antworten.



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