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An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

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Auch in unserem Aquaristik-Forum fühlen wir uns selbstverständlich den Zielen und Werten verpflichtet, die uns alle zu erfolgreichen Aquarianern machen sollen und ein konstruktives und respektvolles Miteinander garantieren.
die Perle...

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12.09.2010, 20:45
 

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht (Technik)

Hallo liebe EB Gemeinde,
also das wird jetzt vielleicht den ein oder anderen etwas verwundern, aber ich möchte mein Becken demnächst als Malawi Becken betreiben.Meine Frage(n) an euch, als erstens was die Technik betrifft.Noch filtere ich über den Fluval FX5.Da ich mit diesem aber nicht mehr zufrieden bin, habe ich mir vorgestellt, einen Biofilter einzubauen, der dann mit einer Rückwand verkleidet wird.Welche Abmaße sollte der Innenfilter haben und mit welcher Pumpenleistung sollte er betrieben werden? Zusätzlich eine Strömungspumpe, wieviel Durchsatz?
Ich habe mir schon so einige Beispiele hier angesehen und ich muss sagen,da habt ihr aber wirklich tolle Sachen dabei! Ich hoffe,ihr wollt jetzt noch nichts vom Besatz wissen, denn der steht noch nicht fest, oder wäre das jetzt schon wichtig?
Es sollen auf jeden Fall MBunas werden.Also ich hoffe auf viele tolle Anregungen von euch.
Bis dann erstmal
Liebe Grüße Saskia

Tom

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12.09.2010, 21:43

@ die Perle...

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hallo Saskia,

schau mal in mein Malawibecken. Dort habe ich so eine Konstruktion, wie du sie dir wahrscheinlich vorstellst. Ich bin damit zu 100% zufrieden. Muss nur 1x im Jahr den Filter reinigen. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Filter von der Größe auch für dein 960er reichen würde. Bei der Strömungspumpe könnte das Becken auch die nächste Größe vertragen. Bei dir sollte es die dann schon sein.

Grüße, Tom.

>> Hallo liebe EB Gemeinde,
>> also das wird jetzt vielleicht den ein oder anderen etwas verwundern, aber
>> ich möchte mein Becken demnächst als Malawi Becken betreiben.Meine
>> Frage(n) an euch, als erstens was die Technik betrifft.Noch filtere ich
>> über den Fluval FX5.Da ich mit diesem aber nicht mehr zufrieden bin, habe
>> ich mir vorgestellt, einen Biofilter einzubauen, der dann mit einer
>> Rückwand verkleidet wird.Welche Abmaße sollte der Innenfilter haben und
>> mit welcher Pumpenleistung sollte er betrieben werden? Zusätzlich eine
>> Strömungspumpe, wieviel Durchsatz?
>> Ich habe mir schon so einige Beispiele hier angesehen und ich muss
>> sagen,da habt ihr aber wirklich tolle Sachen dabei! Ich hoffe,ihr wollt
>> jetzt noch nichts vom Besatz wissen, denn der steht noch nicht fest, oder
>> wäre das jetzt schon wichtig?
>> Es sollen auf jeden Fall MBunas werden.Also ich hoffe auf viele tolle
>> Anregungen von euch.
>> Bis dann erstmal
>> Liebe Grüße Saskia

Der Schweizer

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13.09.2010, 10:54

@ die Perle...

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hallo Saskia

Ein Biofilter ist umso besser, desto grösser er dimensioniert werden kann. Als Faustregel für die Berechnung des Minimal-Volumens kannst Du 5% des Bruttobecken-Inhalts annehmen. In Deinem Fall wäre also ein Biofilter mit mindestens 48 Litern zu definieren.

Zur Konstruktion des Biofilters:
Du solltest mindestens 4 Kammern bauen. Kammer 1 ist die Vorfilterkammer. Hier werden gröbere Schmutzpartikel mechanisch mittels Filterwatte herausgesiebt. Kammer 2 ist die erste Biofilterkammer. Sie wird optimalerweise mit blauer Filtermatten gefüllt - Grobporig beim Einlauf und feinporig in Richtung Auslauf.
Kammer 3 ist die zweite Biofilter-Kammer. Diese Kammer wird wahlweise oder kombinert mit Zeolith, Kalkstein- oder Korallenbruch befüllt (in Filternetzen).
In der Klarwasserkammer wird die Pumpe, welche das Wasser durch den Filter zieht und danach wieder ins Becken zurückbefördert. Ebenfalls bietet die Klarwasserkammer die Möglichkeit, z.Bsp. den Stabheizer aufzunehmen.

Wichtig bei einem Biofilter ist, dass das Wasser so langsam als möglich (800 - 1000 Liter / Stunde) durch die Filtermedien fliesst. Das bedeutet, dass die Strömung dadurch gerade für ein Malawi-Becken nicht mehr stark genug sein wird. Hier solltest Du mit Strömungspumpen nachhelfen. Als Grundregel für die totale Wasserbewegung im Malawi-Becken kannst Du 4-6x Nettvolumen rechnen. Wenn also Dein 960-Liter-Becken abzüglich Einrichtung noch 750 Liter fasst, solltest Du eine Umwälzung von mindestens 3000 Litern / Stunde anstreben.

So, nun noch einige kleine Erfahrungswerte bezüglich Filter-Positionierung:
Wenn Du den Biofilter hinter der Rückwand versteckst, wirst Du relativ viel der Beckentiefe verlieren. Gerade für viele Malawis ist eine möglichst grosse Beckentiefe aber wünschenswert. Ebenfalls ist die Wartung des Filters hinten im Becken in den meisten Fällen relativ unpraktisch (Zugänglichkeit). Ich würde mir hier überlegen, ob ich den Filter nicht links oder rechts hinter einer möglichen Seitenwand verstecken würde, wo ich dann auch sehr viel einfacher zukomme.

Schau Dir mein aktuelles EB an. Dort habe ich das Fitlerkonzept in Text und Bild genau beschrieben.

lG Silvan

die Perle...

Homepage 

13.09.2010, 15:23

@ Tom

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hallo Thomas,
danke für die rasche Antwort. Ich habe mir deine Beispiele angesehen, aber eine Filterkonstruktion konnte ich nicht wirklich sehen( also in Bild und Wort ).
Sag´mal, gibt es hier vielleicht einen Blog darüber?
Bis dann
LG Saskia

die Perle...

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13.09.2010, 15:37

@ Der Schweizer

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hallo Sylvan,
also das haste echt klasse beschrieben.Danke für deine Mühe.
Also ich denke, ich werde den Filter auf die rechte Beckenseite positionieren.
Wenn ich alles richtig verstanden habe, sollte ich den Biofilter mit ca 1000L/h
betreiben, zusätzlich dann noch zwei Strömungspumpen mit jeweils 1000l ?
Dann würde ich auf die 3000L/h kommen.Oder würde eine Strömungspume ausreichen?
Und wie sieht es mit meinem Licht aus? Im moment habe ich ja 1 Balken mit 2 mal
58 Watt T8 und einen Balken mit 2 mal 80 Watt T5. Das wäre ja wohl ein wenig viel denke ich.Welchen von beiden sollte ich mit welchem Licht verwenden?
Ich weiß, ich habe viele Fragen, aber ich möchte alles richtig machen und da ich in der Malawi Sparte ja noch ein Anfänger bin, erhoffe ich mir viel Input von euch.
Ich danke dir im vorraus.
Viele Grüße Saskia

Der Schweizer

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13.09.2010, 17:47

@ die Perle...

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hi Saskia

Also, das mit den Strömungspumpen ist so eine Sache. Grundsätzlich würde eine sehr starke schon reichen, jedoch wirst Du so garantiert "tote" resp. nichtbewegte Ecken im Becken haben. 200cm sind eben schon ein wenig viel... Ich würde daher eher auf zwei Strömungspumpen tendieren.

Malawi-Becken sollten, sofern in den meisten Fällen eher schummrig gehalten werden. Es gibtz einige Arten, welche im sehr seichten Wasser bis 5 Meter Tiefe leben. Solltest Du Dich für solche Arten entscheiden, kanst Du sehr wohl stark beleuchten (2 Balken à 2 Röhren). Allerdings sind das eher die Ausnahme-Fische...
Sie meisten der im deutschsprachigen Raum gepflegten Cichliden leben in einer Tiefe von > 10 Metern, also unter der Sprungschicht. Hier genügen für einen 2-Meter-Tank 2 T5-Röhren vollauf. Diese sollten sogar noch mit Alufolie teilweise umwickelt werden, um tiefschattige Zonen zu gestalten, was einerseits super für die Fische ist und andererseits dem Becken auch extrem an Tiefe verleiht. Ich zum Beispiel habe auch zwei Leutbalken - einen ganz vorne im Becken und einen ganz hinten. Bei beiden Balken habe ich jeweils nur eine T5-Röhre eingesetzt. Den hinteren Teil des Beckens habe ich dann zusätzlich mit einer Plexiglasscheibe (zwischen Leuchte und Wasser) abgedeckt, welche ich mit schwarzer und leicht transparenter Folie beklebt habe (siehe Fotos in meinem EB).
Solltest Du Pflanzen in Deinem Malawi-Becken haben wollen, sollten ews sich alaso nur um solche handeln, welche es schatig mögen - also sogenannte Nachtschattengewächse. Hier kommen Valisnerien in frage, welche auch tatsächlich im Malawi-See zuhauf vorkommen, oder ergänzend auch Anubien und Cryptocorynen.

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir bestätigen, dass das Schauspiel, welches sich einem bei so schummriger Beleuchtung bietet (Pflanzen und Fische), absolut einmalig ist....

Vieleicht als kleine Planungshilfe: die meisten unserer Malawi-Cichliden leben in 10 und mehr Metern Tiefe. Ab ca. 9 Metern werden viele Frequenzen des Lichts nicht mehr durchdringen können. Nur noch diejenigen Wellenlängen, welche von unserem Farbsinn als Grün, blau, grau und schwarz wahrgenommen werden, werden reflektiert. Diers solltest Du bei sder Wahl der Leuchtmittel mitberücksichtigen.

Solltest Du ein Mbuna-Becken einrichten wollen, kannst Du davon ausgehen, dass Du Dich in seichteren und ufernäheren Felszonen bewegst. Hier werden auch noch eher rote und gelbe Lichtanteile durchdringen. Allerdings sind in diesen "Brandungszonen" viel stärkere Strömungen messbar, was dem Licht einen tollen Kringeleffekt verleiht. Hier solltest Du also mit einer noch viel xstärkeren Strömung arbeiten...

lG Silvan


>> Hallo Sylvan,
>> also das haste echt klasse beschrieben.Danke für deine Mühe.
>> Also ich denke, ich werde den Filter auf die rechte Beckenseite
>> positionieren.
>> Wenn ich alles richtig verstanden habe, sollte ich den Biofilter mit ca
>> 1000L/h
>> betreiben, zusätzlich dann noch zwei Strömungspumpen mit jeweils 1000l
>> ?
>> Dann würde ich auf die 3000L/h kommen.Oder würde eine Strömungspume
>> ausreichen?
>> Und wie sieht es mit meinem Licht aus? Im moment habe ich ja 1 Balken mit
>> 2 mal
>> 58 Watt T8 und einen Balken mit 2 mal 80 Watt T5. Das wäre ja wohl ein
>> wenig viel denke ich.Welchen von beiden sollte ich mit welchem Licht
>> verwenden?
>> Ich weiß, ich habe viele Fragen, aber ich möchte alles richtig machen
>> und da ich in der Malawi Sparte ja noch ein Anfänger bin, erhoffe ich mir
>> viel Input von euch.
>> Ich danke dir im vorraus.
>> Viele Grüße Saskia

Der Schweizer

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13.09.2010, 17:55

@ Der Schweizer

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Habe noch was vergessen:
Wie auch zum Thema Filterung und Strömung findest Du in meinem aktuellen EB auch Text- und Bildmaterial zum Punkt Beleuchtung.... damit Du Dir noch etwas bildlicher vorstellen kannst, was ich vorhin beschrieben habe :-)

lG Silvan

die Perle...

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13.09.2010, 18:20

@ Der Schweizer

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hallo,
also ich kann gar nicht genug lesen.Ich habe vorhin die Seite Malawi-guru angesehen.Sehr interessant, informativ und toll gestaltet.Ein Lob an alle die mitgestaltet haben.
Also erstmal danke für deine sehr informativen Antworten.Melde mich bestimmt bald mal.
LG Saskia

Marco O.

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14.09.2010, 11:07

@ die Perle...

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hey Saskia,

also zur Beleuchtung möchte ich Silvan 100%ig Recht geben. Es sieht wahrlich fantastisch aus, wenn das Licht gedimmt ist. Den Unterschied wirst Du definitiv auch am Verhalten der Fische sehen.

Zu den Strömungspumpen: Bei diesen würde ich mich wirklich langsam "rantesten". Bei meinem großen Becken habe ich diese so eingestellt, dass der Dreck am Boden automatisch in Richtung Filter gedrückt wurde. Du kannst ihn aber nicht voll auf dem Boden richten, weil sonnst der Sand weggespült wird.Ich hatte mich seinerzeit für ne Tunze entschieden. Ich war von der Leistung vollauf begeistert.

Also ich freue mich auf's Endergebnis und möchte nicht versäumen Dir zu diesem Entschuss zu gratulieren. Mbunas sind einfach Klasse Fische!!!

LG Marco

Der Schweizer

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15.09.2010, 07:50

@ Marco O.

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Guten Morgen Saskia und Marco

Ich möchte mich nochmals zum Thema Strömungspumpen einbringen:

Marco hat schon recht, wenn er von langsamem Antasten spricht. Allerdings betreibst Du Marco ein Becken mit viel geringerer Breite als Saskia. Bei 2 Metern Beckenbreite ist es unmöglich, nur mit der Filter- und einer einzigen Strömungspumpe, das gesamte Wasser optimal zu bewegen.

Ich bin auch nicht so glücklich mit der Idee, Strömungspumpen in Richtung Boden auszurichten. Viel wichtiger nämlich ist es, dass die Wasseroberfläche und das oberste Drittel des Beckens stark bewegt würden. Auf diese Weise wird der Gasasutausch maximiert - das heisst, viel mehr O2 dem Wasser zugefügt und dadurch viel mehr CO2 aus dem Wasser ausgetrieben. Das sättigt das Wasser mit Sauerstoff, hebt den pH-Wert und stabilisiert den im alkalischen Bereich...

Wenn Du Saskia als Bodengrund feinstmöglicher Sand einbringen würdest, was übrigens auch von den Fischen bevorzugt wird, kann der Dreck resp. der Mulm nicht im Bodengrund versinken und liegt auf demselben. Auch wenn Du mit Deinen Pumpen nur das oberste Dritte anstrahlst, wird sich das Wasser auch unten bewegen. Durch geschicktes Ausrichten der Pumpen kannst Du dann einen Wasserkreislauf erzeugen, welchen auch unten dann den Mulm in Richtung Filter mitschwemmt - und hier ist das Antasten gefragt....

lG Silvan

Marco O.

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15.09.2010, 09:41

@ Der Schweizer

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hi Silvan,

ja Du hast vollkommen Recht, nur eine Strömungspumpe ist bei dem Becken definitiv zu wenig. UNUMSTRITTEN !!!
Aus diesem Grunde habe ich ja auch von Strömungspumpen gesprochen. (geschrieben)
Was ich genau meine: Idealerweise lasse ich das ja Becken einlaufen. Genau das ist die Zeit, die ertse Pumpe reinzusetzen und solange auszuprobieren, bis diese genau dahin strömt, wohin ich's haben will. In dieser Phase erkenne ich sofort, welchen Weg das Wasser im Becken geht. (nicht vergessen, der Filter läuft auch schon)
Wenn ich dann mit dem Ergebnis zufrieden bin, sorge ich dafür, dass wie Du absolut richtig sagst, die Oberfläche ordentlich bewegt wird.

So hatte ich das in meinem 672L Tank und war mit der Qualität des Wasser rundum glücklich.

Also: Auf der gegenüberliegenden Seite des Filters die Strömungspumpe, die dafür sorgen soll, dass der mittlere und bodennahe Beckeninhalt durchströmt wird. Auf der Filterseite die andere Strömungspumpe, die für den Gasaustausch zuständig ist. Wenn dann noch auf dem Filterauslass ein Diffuser drauf ist, habe optisch gesehen, ein Volltreffer gelandet, und dem PH-Wert "passiert" so schnell nichts mehr.
Ein weiterer Vorteil: Mit dieser "Methode" gehöhrt die Ätzende und hässliche Kammhaut definitiv der vergangenheit an!

LG Marco

ehemaliger User

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15.09.2010, 15:59

@ Marco O.

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hallo ihr lieben,
das ist ja toll, wie ihr euch alle irgendwie an meinem Projekt beteiligt.Find´ich echt super.
Also,es werden zwei Strömungspumpen zum Einsatz kommen.Der Bio Innenfilter kommt in die rechte Seite ins Becken.15cm breit, über die gesamte Tiefe 80cm und die gesamte Höhe 60cm.Daraus ergibt sich nach meinen Berechnungen ein ungefähres Volumen von ca 70L.
So, nun gebt mir eure Tips mit welcher Pumpe ich den Filter betreiben sollte(sind 1000L/h nicht ein klein wenig zu niedrig?).Und welche Strömungspumpen(Durchsatz?)
Und ann noch ´ne Frage,an die jenigen, die ihre Steine und Rückwände selbst gebaut haben.Ich lese bei vielen Portlandzement, ist das ein Unterschied zum normalen Zement?
Liebe Grüße an euch alle, die ihr mir sehr hilfreich zur Seite steht, danke!!!!
Saskia

Marco O.

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15.09.2010, 20:21

@ ehemaliger User

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hallo Saskia,

ja den Portlandzement solltest Du verwenden. Die Inhaltsstoffe sind für Aquarien absolut geeignet und geben keine giftigen Stoffe ans Wasser ab. Welche es im Detail sind, weiß ich nicht. War mir auch nicht wichtig zu wissen. Mittlerweile haben wir einige Becken gebaut, und noch nie ist etwas schlimmes passiert.
Sehr gute Erfahrungen habe ich mit der EHEIM compact e 3000 gemacht. Diese Pumpe hatte ich in meinem großen Becken auch insalliert. Die hat Power! Aber nicht vergessen: Nicht auf volle Leistung regeln!
Bei den Strömungspumpen bin ich Fan von der Tunze. Die große Leistung mit einem sehr geringen Stromverbrauch haben mich überzeugt.
Also weiterhin noch viel Spass und

LG Marco

Der Schweizer

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16.09.2010, 11:38

@ Marco O.

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Guten Morgen

Da ist der Marco absolut auf dem richtigen Dampfer :-) Allerdings genügt als Filterpumpe auch eine EHEIM Compact+ 2000. Wenn das Wasser mit mehr als 1000 Litern / Stunde durch den Biofilter fliesst, können die Filterbakterien Ihren Zweck nicht erfüllen und der Filter wird, wenn überhaupt, nur als mechanischer Filter funktionieren. Wieso also die teure EHEIM Compact 3000 kaufen und auf 1000 Liter runterdrosseln, wenn das mit der etwas günstigeren 2000er genauso gut geht?

Wichtig: Die Biofilterpumpe ist nicht geeignet, um starke Strömung ins Becken zu bringen!

Die EHEIM überigens würde ich Dir empfehlen, weil die 2000er (wie auch die 3000er) einfach viel leiser laufen, als die meisten solcher Pumpen anderer Hersteller (wirst es nicht bereuen....).

Als Strömungspumpen setze ich wie Marco ebenfalls auf Produkte von TUNZE. Die einfachsten zu empfehlenden Produkte hier wären Tunze Nanostream 6025, mit einem Durchsatz von jeweils 2500 Litern / Stunde. Soltest Du die Strömungspumpen aber elektronisch ansteuern wollen (irgendnwann mal), dann solltest Du Modelle von Tunze wählen, welche die unterstützen (siehe auch auf der Website von TUNZE).

Wichtig: Wenn Du Deine RW selber baust, dann solltest Du nicht vergessen, Schächte für die Strömungspumpen zu konstruieren. Die TUNZEN werden nämlich per Magnethalterung an den Scheiben befestigt.



So, nun noch eine Info zum RW-Bau: Es gibt verschiedene Möglichkeiten an Materialien. Einige Leuste schwören auf Fliessenkleber und andere, wie der Marco und ich, auf Portlandzement. Portlandzement wird seit Jahren auch von vielen zoologischen Gärten verwendet und gilt als 100% sicher. Hier musst Du lediglich darauf achten, dass es sich um Portlandzement (CEM-II) handelt - UND NUR DIESEN!!!

In meinem Profil findest Du einen Link zu malawi-guru, wo ich eine detaillierte Anleitung zum Bau einer solchen Rückwand hinterlegt habe

lG Silvan

Marco O.

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16.09.2010, 21:44

@ Der Schweizer

An die Malawi Experten--Ratschläge erwünscht

Hallo,

also ich hatte mich seinerzeit für die 3.000er aus dem folgenden Grund entschieden.
Wenn ich arbeiten unter Wasser durchgeführt habe, wurde zwangsläufig Dreck aufgewirbelt. Oder aber, wenn neuer Sand hinzu kam, dieser feine Staub.
Weil ich aber absolut darauf bedacht bin, sehr sauberes Wasser zu haben kam mir diese Pumpe sehr entgegen.
Einmal kurz auf max. stellen, und binnen kürzester Zeit war alles wieder i.O.

Wie gesagt, ICH mag es nicht, wenn Schwebteilchen im Becken für längere Zeit rumgeistern.

LG

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