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Filterbecken mit Hamburger Matte und automatischem TWW

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05.10.2011, 21:42
 

Filterbecken mit Hamburger Matte und automatischem TWW (Technik)

Ich plane gerade mein erstes Malawi-Becken. Das Becken mit Unterschrank ist bestellt und kommt in ca. 6Wochen. Die Beckengröße wird 180x60x70cm betragen. Für dieses Becken plane ich nun einen Filter. Nachdem ich mir in einigen Foren und auf noch mehr Internetseiten Anregungen und Informationen geholt habe, möchte ich hier meine Idee eines Beckenfilters vorstellen. Mein Problem ist nämlich, dass ich keine Ahnung habe, ob das, was ich mir ausgedacht habe auch nur annähernd funktioniert…
Folgende Vorgaben sind vorhanden bzw. habe ich definiert:
-Das Aquarium wird im Esszimmer stehen
-Genau darunter liegt ein Kellerraum, in welchem die Technik untergebracht werden soll
-Schläuche und Rohre laufen durch die Decke
-Dadurch entsteht eine Wasserhöhe von ca. 1.8m, welche die Pumpe im Filterbecken bewältigen muss
-Nettowassermenge, da ich viele Steine und eine Rückwand einbauen will: 600l
-Wasserdurchsatz durch den Filter: 2x pro Stunde (also 1200l/Std.)
-Ich möchte die Teilwasserwechsel komplett automatisieren

Meine Idee sieht nun so aus (Vorderansicht, Draufsicht, Legende):

Als Filterbecken soll ein Glasaquarium mit den Massen 80x40x40cm dienen. Der Zulauf (1) kommt durch die Decke und das ‚Dreck’wasser läuft über ein Edelstahlsieb (2) (ca. 0.2mm Lochung) direkt in den würfelförmigen Hamburger Mattenfilter (3) (ist nicht meine Idee, habe ich so im Netz gesehen). Das Bio-gereinigte Wasser läuft durch die 2.te Filterkammer (5) (welche Bestückung, keine Ahnung) in die 3.te Filterkammer (6). Ob diese Kammer, welche zugleich die Teilwasserwechselkammer ist, bestückt wird, weiß ich noch nicht. Freue mich über jeden Ratschlag. Im Normalfall läuft das ‚Sauber’wasser nun über den Ablauf (10), gehoben durch die Pumpe (11) (welche weiß ich übrigens auch noch nicht, Ideen??) zurück ins Aquarium. Dargestellt ist dieser Weg des Wassers mit den blauen Pfeilen. Das ganze, wie gesagt mit ca.1200l/Std. Das entspricht laut den Berechnungen, welche ich auf der Internetseite von Dipl.-Ing. (FH) Olaf Deters (Superseite!!!) gemacht habe, für die errechnete Mattenoberfläche von ca. 3000cm² bei 1200l/Std. eine Anströmgeschwindigkeit von ca. 7cm/min. und läge somit im Idealbereich.
Nun aber zum automatisierten Teilwasserwechsel. Nach langem Überlegen bin auf folgende Idee gekommen:
Zuerst bin ich sehr schnell davon abgekommen den wöchentlichen TWW von 50% des Beckeninhalts auf einmal zu bewältigen. Ich möchte daher die TWW täglich so vornehmen, dass über die Woche gesehen 50% (in meinem Fall 300l) gewechselt werden. Das entspricht also ca. 50l pro Tag (ich sage ja ca.). Diese 50l passen ziemlich genau in die 3.te Filterkammer (6). Zu diesem Zweck soll nun der Absperrhahn (9) am Beipass (8) geöffnet werden. Das Wasser aus der 2.ten Filterkammer (5) läuft nun direkt in die Überlaufkammer (10), die Pumpe (11) bekommt ihr Wasser und alles geht seinen Gang. Mit dem Öffnen von Absperrhahn (9) am Abfluss (13) wir die 3.te Filterkammer (6) nun komplett geleert. Der Weg des Wassers wird hier mit den grünen Pfeilen dargestellt. Somit sind 50l raus aus dem Kreislauf. Nun wird der Absperrhahn (9) am Abfluss (13) wieder geschlossen. Durch ein Schwimmerventil (15) (so ähnlich, wie in der Toilettenspülung) läuft nun bereits wieder frisches Wasser (14) in das 3.te Filterbecken (6). Geregelt durch das Schwimmerventil (15) sollte hier eigentlich auch nichts überlaufen. Wäre dem doch so, und zu allererst zu meiner Beruhigung, gibt es aber noch einen Sicherheitsüberlauf (12), damit nichts in den Keller läuft (siehe gelbe Pfeile). Nun ist das 3.te Filterbecken wieder voll. Allerdings ist das Wasser auch kalt, ich habe nämlich nur ein Kaltwasseranschluss in diesem Keller. Deswegen sitzt der Regelheizer (7) in eben dieser Kammer. Das Wasser wird jetzt durch den Regelheizer (7) wieder aufgewärmt (auf ca. 25Grad). Sobald diese Temperatur erreicht ist, wird der Absperrhahn (9) am Beipass wieder geschlossen und der Filter läuft wieder normal. Am Anfang werde ich die Absperrhähne manuell betätigen, damit ich auch die Funktion überprüfen kann. Vorstellbar wäre aber auch der Einsatz von elektrischen Ventilen, welche z. B. über einen Profilux angesteuert werden könnten.
So, das wärs. Alles verstanden? Wenn nicht, einfach nachfragen, ich erkläre es gerne. Bleibt die Frage, ob das ganze überhaupt funktioniert. Am Ende gibt es dieses Teil aber schon und ich habe es nur noch nicht gefunden. Auch dann bitte einfach bescheid geben. Ich freue mich auf eure Beiträge.