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Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

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ehemaliger User

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28.12.2009, 16:43
 

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz (Besatz)

Hallo erfahrene Aquarianer!

Ich habe eine grundsätzliche Besatzfrage für ein 760 Liter AQ, da ich meinem Händler nicht ganz vertraue:

Ist es prinzipiell möglich 1 Arrt Aulanoncara (fire fish), 4 Haplochromis-Arten (Sciaenochromis fryeri, Otopharnyx tetrastigma, Otopharnyx marmelade cat und placidochromis phenochilus) sowie 4 Mbuna Arten (Labidochromis caereleus, pseudotrhopeus callinos, pseudotropheus msobo und labidochromis hongi red top) zusammen zu halten??

Herzlichen Dank für die sicher fachkundigen Antworten!

Mfg

Seking

Malawi

Homepage 

28.12.2009, 19:33

@ ehemaliger User

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

Hallo,
Mbunas und Non-Mbunas zusammen zu halten ist schwierig, da sie unterschiedliche Ansprüche an das Futter haben.
Also eins von beidem aussuchen.

ehemaliger User

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28.12.2009, 19:42

@ Malawi

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

Danke für die Antwort - aber mal abgesehen vom Futter - kann es zu Streitigkeiten zwischen den Fischen kommen (Attacken etc.)?

Malawi

Homepage 

28.12.2009, 19:50

@ ehemaliger User

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

Zu Streitereien sollte es eigentlich nicht kommen. Wenn das Becken genug Versteckmöglichkeiten hat und die Fische als Jungfische zusammen eingesetzt werden vertragen sie sich super.

ehemaliger User

Homepage 

28.12.2009, 20:03

@ ehemaliger User

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

Hallo Seking,

Es dürfte keine Probleme geben.
Auch das mit dem Futter ist so eine Sache. Rein theoretisch brauchen NonMbunas proteinreiche und Mbunas proteinarme Kost. Und dieses zu trennen ist schwierig.
Nur 95% im Handel erhältliche Fische sind Nachzuchten und werden dort auch schon mit herkömmlichen Flockenfutter gefüttert. Also sind diese es gewohnt.
Ich gebe meinen Mbunas auch gemischte Kost, also herkömmliches Flockenfutter und Spirulinamix und hab bis jetzt keine Nachteile gesehen.
Abgesehen davon hab ich Yellows drin und die bevorzugen auch proteinreiche Kost.

Was ich bei über 700 Litern machen würde, wäre z.B. im rechten Teil des Beckens einen Steinhaufen und im linken Beckenbereich eine Sandzone um den verschiedenen Arten gerecht zu werden.

lg
Peter

Tom

Homepage

28.12.2009, 20:10

@ ehemaliger User

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

Hallo,

ich würde das aus den verschiedensten Gründen nicht machen:

1. Unterschiedliche Nahrungsansprüche (Wurde schon angesprochen)
2. Unterschiedliche Ansprüche an die Einrichtung: Mbunas brauchen hohe Steinaufbauten, Non-Mbunas in der Regel mehr freien Schwimmraum. Egal wie man es macht, bleibt es immer ein Kompromiß.
3. Meine Erfahrung: Non-Mbunas zeigen vergesellschaftet mit Mbunas weniger schöne Farben und sind oft schreckhaft. Offenbar sind für viele Arten, die sehr aggressiven Mbunas schwer zu ertragen. Non-Mbunas mögen es meist etwas weniger wuselig im Becken.

Es ist kein Zweifel, dass der Besatz überleben wird, aber wie gesagt, für mich ist das immer ein Kompromiß und Kompromisse sind ganz selten die optimale Lösung.

Grüße, Tom.

ehemaliger User

Homepage 

28.12.2009, 21:42

@ Tom

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

>> Hallo,
>>
>> ich würde das aus den verschiedensten Gründen nicht machen:
>>
>> 1. Unterschiedliche Nahrungsansprüche (Wurde schon angesprochen)
>> 2. Unterschiedliche Ansprüche an die Einrichtung: Mbunas brauchen hohe
>> Steinaufbauten, Non-Mbunas in der Regel mehr freien Schwimmraum. Egal wie
>> man es macht, bleibt es immer ein Kompromiß.
>> 3. Meine Erfahrung: Non-Mbunas zeigen vergesellschaftet mit Mbunas weniger
>> schöne Farben und sind oft schreckhaft. Offenbar sind für viele Arten,
>> die sehr aggressiven Mbunas schwer zu ertragen. Non-Mbunas mögen es meist
>> etwas weniger wuselig im Becken.
>>
>> Es ist kein Zweifel, dass der Besatz überleben wird, aber wie gesagt,
>> für mich ist das immer ein Kompromiß und Kompromisse sind ganz selten die
>> optimale Lösung.
>>
>> Grüße, Tom.

Hallo Tom,
in gewisser Hinsicht gebe ich dir recht, aber ich glaube dass eine mögliche Vergesellschaftung NonMbunas und Mbunas abhängig vom jeweiligen Besatz ist.
Und deine eigene Erfahrung zeigt, dass du es auch ausprobiert hast obwohl du es vielleicht gewusst hast, dass die Vergesellschaftung schwierig wird ;-)

Auch der Punkt mit dem Futter ist theoretisch richtig. Praktisch weißt du gewiss auch, dass die meisten Fischlein Nachzuchten sind und auch deshalb herkömmliches Futter vertragen. Ausserdem ist in den Spirulina-Sticks für Mbunas auch proteinhaltiges drin und umgekehrt.
Von daher sehe ich keine Probleme.

lg
Peter

Tom

Homepage

28.12.2009, 21:52

@ ehemaliger User

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

Hallo Peter,

du hast absolut Recht: Ich habe es ausprobiert. Allerdings wußte ich es damals tatsächlich nicht besser und jetzt würde ich das niemals mehr machen. Aus genannten Gründen. Also rate ich auch keinem dazu. Es gibt so viele Möglichkeiten seinen Besatz getrennt nach Mbunas und Non-Mbunas zusammen zu stellen, dass ich wirklich keine Notwendigkeit dazu sehe.

Grüße, Tom.

ehemaliger User

Homepage 

28.12.2009, 22:25

@ Tom

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

>> Hallo Peter,
>>
>> du hast absolut Recht: Ich habe es ausprobiert. Allerdings wußte ich es
>> damals tatsächlich nicht besser und jetzt würde ich das niemals mehr
>> machen. Aus genannten Gründen. Also rate ich auch keinem dazu. Es gibt so
>> viele Möglichkeiten seinen Besatz getrennt nach Mbunas und Non-Mbunas
>> zusammen zu stellen, dass ich wirklich keine Notwendigkeit dazu sehe.
>>
>> Grüße, Tom.

Lieber Tom,
es hat mich gefreut, mit dir über dieses Thema zu diskutieren.
Eigene Erfahrungsberichte sind sicherlich die besten. Deshalb 6 Punkte für Dich ;-)
lg
Peter

PS: Erfahrungsberichte sollten hier auf EB sowieso besser publik gemacht werden.

Simon Delgardo

Homepage

01.01.2010, 13:13

@ ehemaliger User

Grundsätzliche Frage zu Malawi-Besatz

Hi,

der Thomas hat eigentlich schon alles gesagt.

Ich kann sagen, dass sich Non Mbunas, die Gattungstypisch als agressiv angesehen werden, keine Chance gegen einen Mbuna haben.
Beispiel war damals, das ich eine Gruppe Protomelas teaniolatus mit einer Gruppe Cynotilapia afra in einem knapp 400 Liter Becken hielt, die Afra Männer stellten die 3 mal so großen Protomelas dauernd in die Ecke, so das ich die Arten trennen mußte. Und nicht das ihr denkt, das liegt an der Beckengröße, das Selbe passierte auch bei einem Kollegen in einem 800 Liter Becken.

Grüße
Simon

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