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Intervalle und Menge für Wasserwechsel bei 240L AQ ???

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ehemaliger User

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08.03.2009, 01:01
 

Intervalle und Menge für Wasserwechsel bei 240L AQ ??? (Einrichtungsbeispiele)

Hallo zusammen :waving: ,
ich habtte bis vor kurzem ein 54 Liter AQ bei dem ich jeden Sonntag ca.
30%-50% des Wassers gewechselt habe.

Nun ist meine Frage wie oft und ich welchen Mengen sollte man bei einem 240L AQ das Wasser wechseln ?
(vorausgesetzt ist natürlich ein Eingefahrenes / Problemloses AQ)


Wasserwerte sind bei dem neuen AQ bis auf das Nitrit (0,1) noch unbekannt.

Besatz:
6 Platys 4W / 2M (Xiphophorus maculatus)
6 Black Mollys 4W / 2M (Poecilia sphenops)
6 Guppys 4W / 2M (Poecilia reticulata)
3 noch sehr kleine Antennen Welse (Ancistrus dolichopterus)
2 Skalare
1 roter Kampffisch
2 Kampffisch Weibchen

Es werden ein vollständig eingefahrener Eheim 2222 und ein neu befüllter Eheim 2224 Außenfilter verwendet.

Start des AQ war der 26.02.09 aber wie gesagt mit komplett eingefahrenen Außenfilter
und mit dem Bodengrund aus einem lange eingefahrenen AQ.
Das Becken läuft seit dem Start Problemlos und das Wasser ist absolut klar.
Nitrit liegt wie schon gesagt bei 0,1-0,0

sollten noch Probleme auftreten werde ich das Wasser eh verstärkt wechseln,
bei meiner Frage geht es mir viel mehr um die "standart Intervalle" bei einem Becken dieser größe.


gruß,
Nancy;-)

ehemaliger User

Homepage 

08.03.2009, 08:41

@ ehemaliger User

Intervalle und Menge für Wasserwechsel bei 240L AQ ???

Hallo,
>> Nun ist meine Frage wie oft und ich welchen Mengen sollte man bei einem
>> 240L AQ das Wasser wechseln ?
>> (vorausgesetzt ist natürlich ein Eingefahrenes / Problemloses AQ)

Wie so oft in der Aquaristik gibt es da keinerlei starre Regeln.
Die Spanne reicht von 0% (Altwasseraquarien) bis 80% (bei Frischwasserliebhabern).

Muss man also für sich selber rausfinden. Ich wechsel praktisch seit meinen Anfängen etwa 10-25% in der Woche. Bei meinem neuen 360l Becken liege ich bei 60l. Mein 84l Becken bekommt 10l die Woche Frischwasser und mein 40l Nano bekommt ebenfalls 10l. (Dies hatte ich mal versuchsweise mit 5l Wasserwechsel laufen lassen, dies hat aber überhaupt nicht funktioniert, da ich in einen absoluten Nitrat- und Phosphatmangel gerutscht bin. Bei 10l reichen diese beiden Nährstoffe so gerade für eine Woche. :-))

Ein Anhaltspunkt kann Dir der Nitrat- und Phoshatgehalt geben. Je nachdem wie diese sich entwickeln (sprich ansteigen oder fallen) kann man mit der Erhöhung der Wasserwechselmenge entgegensteuern.
Allerdings sollte man beim Ansteigen dieser beiden Nährstoffe nicht nur einfach mal die Wasserwechselmenge erhöhen, sondern auch mal schauen, ob es neben zu wenigen Wasserwechseln auch andere Ursachen geben könnte:
zu viel Futter
zu viele Fische (bei 3 LG-Arten irgendwann nicht so ganz auszuschließen)
zu wenige schnellwachsende Pflanzen
oder auch eine Kombination von allem ;-)
lg
Beate

ehemaliger User

Homepage 

08.03.2009, 12:04

@ ehemaliger User

Intervalle und Menge für Wasserwechsel bei 240L AQ ???

Hallo Beate,
na dann sollte ich mit 20-30% pro Woche ja für den Anfang ganz gut liegen,
mit der Zeit sollten dann die Wasserwerte zeigen ob ich den Intervall weiter verlängern kann.
Heute nach dem Wasserwechsel geht noch eine Eigenbau Bio CO2 Anlage in Betrieb,
danach werde ich eh vermehrt die Wasserwerte kontrollieren um PH,KH,GH und CO2 im Auge zu behalten.

Was den Besatz betrifft soll der eigentlich so bleiben wie er ist,weitere Fische werde ich nicht einsetzen.
Das die Guppys, Mollys und Platys sich sehr oft und gerne vermehren ist mir schon klar,
aber ich denke da wird die Natur schon ihren lauf nehmen und die Fischis allen voran die
Skalare sich hin und wieder über Lebendfutter freuen.
Leichbecken oder sonstiges zum schutz von Jungtieren kommt jedenfalls nicht zum Einsatz.

gruß,
Nancy

Pete

Homepage 

08.03.2009, 16:28

@ ehemaliger User

Intervalle und Menge für Wasserwechsel bei 240L AQ ???

Hi Nancy,

Bettas (Kampffische, Betta splendens?) zusammen mit Guppys (generell Lebendgebärenden) und Skalaren ist alles andere als optimal, da alle lange Flossen haben und die Bettas auch Flossenzupfer sind und recht rabiat werden können. Guppys sind ausserdem ähnlich geformt und für die Bettas Konkurrenten.
Abgesehen davon passt es von den Wasserwerten her nicht so zusammen (Bettas und andere Labyrinther lieben torfiges Weichwasser), die Mollys hätten am liebsten pH zwischen 7 und 8. Skalare wiederum sind auch Weichwasserfische und werden zu groß für ein 240er.

Insgesamt passt bei dem Besatz leider so eingiges nicht zusammen - auch geographisch nicht.

In einem Punkt dürftest du recht haben: Die Skalare freuen sich über den Nachwuchs der Mollys, Platys und Guppys...

Gerade am Anfang solltest du die Wasserwerte regelmässig prüfen, am besten mit Tröpfchentests von z.B. JBL oder sera oder Tetra. Die Stäbchentests (Tauchtests) sollten wegen Ungenauigkeit und schlechter Ablesbarkeit (Ratestäbchen) im Regal gelassen werden.

Wöchentlich 20-30% sind sicher nicht verkehrt.

Gruß Pete



>> Hallo zusammen :waving: ,
>> ich habtte bis vor kurzem ein 54 Liter AQ bei dem ich jeden Sonntag ca.
>> 30%-50% des Wassers gewechselt habe.
>>
>> Nun ist meine Frage wie oft und ich welchen Mengen sollte man bei einem
>> 240L AQ das Wasser wechseln ?
>> (vorausgesetzt ist natürlich ein Eingefahrenes / Problemloses AQ)
>>
>>
>> Wasserwerte sind bei dem neuen AQ bis auf das Nitrit (0,1) noch
>> unbekannt.
>>
>> Besatz:
>> 6 Platys 4W / 2M (Xiphophorus maculatus)
>> 6 Black Mollys 4W / 2M (Poecilia sphenops)
>> 6 Guppys 4W / 2M (Poecilia reticulata)
>> 3 noch sehr kleine Antennen Welse (Ancistrus dolichopterus)
>> 2 Skalare
>> 1 roter Kampffisch
>> 2 Kampffisch Weibchen
>>
>> Es werden ein vollständig eingefahrener Eheim 2222 und ein neu befüllter
>> Eheim 2224 Außenfilter verwendet.
>>
>> Start des AQ war der 26.02.09 aber wie gesagt mit komplett eingefahrenen
>> Außenfilter
>> und mit dem Bodengrund aus einem lange eingefahrenen AQ.
>> Das Becken läuft seit dem Start Problemlos und das Wasser ist absolut
>> klar.
>> Nitrit liegt wie schon gesagt bei 0,1-0,0
>>
>> sollten noch Probleme auftreten werde ich das Wasser eh verstärkt
>> wechseln,
>> bei meiner Frage geht es mir viel mehr um die "standart Intervalle" bei
>> einem Becken dieser größe.
>>
>>
>> gruß,
>> Nancy;-)

ehemaliger User

Homepage 

10.03.2009, 22:45

@ Pete

Intervalle und Menge für Wasserwechsel bei 240L AQ ???

Hallo Pete,

hmmm was die Kampffische betrifft (ich habe einen Betta Splendens "Siamesischer Kampffisch" )
habe ich eigentlich was ganz anderes gelesen,
und auch der Verkäufer hat mir erzählt das dieser Kampffisch zu meinem Besatz passen würden.
Gerade dieser Kampffisch soll angeblich kein "Flossenzupfer" sein, und ist im Umgang mit anderen Fischen eher zurückhaltend,
was ich bis jetzt nur bestätigen kann.

hier mal ein kleiner Auszug meiner Informationen...

Betta Splendens (Siamesischer Kampffisch)

Der Betta Splendens bewohnt die oberen
Wasserregionen des Aquariums diese Fische lieben warmes klares Wasser, mit mäßiger Strömung, im Becken sollten Schwimmpflanzen zum Verstecken vorhanden sein. Die Beckenlänge des Aquariums sollte für diese Fische mindestens 60 cm betragen. Die Männlichen Tiere sind gegenüber ihren Männlichen Artgenossen sehr aggressiv und bekämpfe diese, teilweise bis zum Tod. Anderen Fischen gegenüber sind sie friedfertig.. Männchen wie Weibchen können eine Körperlänge von bis zu 7 cm erreichen. Optimalerweise herrschen im Aquarium Wassertemperaturen von 24 bis 30 °C. Der PH-Bereich sollte zwischen 6.0 und 8.0 liegen. Die Haltung dieser Fische im Aquarium ist relativ unproblematisch.

Das Männchen ist farbenfroher mit sehr viel
größeren Flossen, das Weibchen ist in der balz quergestreift.


zu den Skalaren
habe ich mich unter anderem im Zierfischverzeichnis informiert.
Dort wird eine Kanntenlänge von min. 100cm und 200 Liter Wasser empfohlen,
mein Becken hat 120cm und 240 Liter Wasser, da dachte ich mir das passt schon.


Na ich weiß nicht... aber je mehr man sich informiert um so mehr Unterschiedliche Antworten bekommt man.
Und am Ende ist man sich unsicherer als vorher... :-|


aber nun mal zurück zu meiner eigentlichen Frage...
Das Wasser werde ich jetzt erst mal 1x pro Woche zu 30% wechseln.
Da ich am Sonntag eine CO2 Anlage installiert habe muss ich die Wasserwerte jetzt eh erst mal genau im Auge behalten.
Wenn sich alle Werte stabilisiert haben werde ich ja sehen wie oft ein Wasserwechsel nötig ist.
Ich denke das ganze wird sich dann bei ca. 2 Wochen und 30% einpendeln.


vielen dank für eure Hilfe ;-)

gruß,
Nancy :-)

Pete

Homepage 

11.03.2009, 09:44

@ ehemaliger User

Intervalle und Menge für Wasserwechsel bei 240L AQ ???

Hallo Nancy,

das häufige Problem bei Verkäufern aus dem "Zoofachgeschäft" ist einerseits, dass sie selbst ein unzureichendes Wissen über über all die verschiedenen Tiere haben, die sie dort verkaufen und zweitens befinden sie sich permanent in dem Konflikt, Umsatz machen zu müssen, was leider oftmals einer guten Beratung entgegensteht. Die meisten "Fischverkäufer", die ich bisher kennengelernt habe, verkaufen genau das, was man haben will, ohne mit der Wimper zu zucken. Bisher habe ich nur zwei Läden erlebt, wo gesagt wird: "Sorry, aber bei den Haltungsbedingungen bekommen Sie das Tier nicht!". Das mag für den potentiellen Käufer in dem Moment doof sein, aber letztlich ist es richtig und das Vertrauen in diesen Händler wächst dadurch, denn er verkauft eben nicht um jeden Preis.

Wie man Fisch nun richtig hält, darüber gehen die Meinungen extrem auseinander und viele hunderte von Foren und tausende Forenseiten sind genau mit diesem Thema prall gefüllt. Meine persönliche Philosophie ist ganz einfach die: Pflege nur die Arten und Gattungen, die auch in der Natur zusammentreffen würden/können und sorge für ein möglichst naturnahes Habitat, wobei auch Aggressionspotenzial, Sozialverhalten, Platzbedarf und Nahrungsansprüche berücksichtigt werden müssen.
Demnach kommen für mich nur Arten- bzw. Gattungsbecken und Biotopbecken in Frage, in denen auch Pflanzen und Bodengrund, Wasserbeschaffenheit und Einrichtung dem natürlichen Lebensraum nachempfunden sind. Dafür ist eine recht intensive Recherche nötig und man kann viel falsch machen. Wenn man es aber richtig gemacht hat, wird man mit natürlichem Verhalten der Fische, tollen Farben und einer Harmonie belohnt, die man in Gesellschaftsbecken nicht finden wird.

Gesellschaftsbecken sind die Becken, in denen man unterschiedliche Fische miteiander vergesellschaftet, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, also ohne Rücksicht auf Art und geographische Herkunft. Solange man dabei nicht die Bedürfnisse der Tiere ausser acht lässt (s.o.: Wasserbeschaffenheit, Aggressionspotenzial, Sozialverhalten, Platzbedarf und Nahrungsansprüche) geht das an sich auch in Ordnung; bloss ist es eben nicht besonders stilsicher und schon gar nicht natürlich. Geschmackssache...

Mein erstes Becken war auch eines mit Guppys und Mollys und braunen Antennenelsen und einigen Salmlern, also ein Standard-Anfänger-Gesellschaftsbecken. Auf den ersten Blick kamen alle aus Südamerika, also schon mal nicht schlecht. Bei genauem Hinsehen würde man feststellen, dass diese Fische sich aber nie über den Weg schwimmen würden, denn Mollys kommen nicht im selben Lebensraum vor (eher südliches Nordamerika und Mittelamerika).
Mollys benötigen normalerweise auch recht alkalisches und hartes Wasser, was den Salmlern (und Skalaren, die ich aber nie hatte) eben nicht zusagt.

Nachdem ich erste Erfahrungen sammeln konnte, beschäftigte ich mich also näher damit und beschloss, mehr darauf zu achten, was zusammen passt und was nicht. Es entstand ein südamerikanisches Becken mit Buntbarschen aus Ecuador/Südamerika, was sich als recht schwierig herausstellte, da es in dem Gebiet (westlich der Anden) sehr wenig Auswahl gibt. Die allermeisten Fische aus Südamerika kommen aus dem Amazonas-Orinoco-Gebiet, also östlich der Anden.

Ausserdem hatten es mir die Labyrinthfische sehr angetan, so richtete ich ein zusätzliches Aquarium als reines Makropoden-Becken ein, dass einen vietnamesischen Lebensraum nachbildet.

Ein weiteres Becken habe ich den Betta splendens gewitmet, die dort toll zur Geltung kommen, denn das Becken ist wunderbar verkrautet und biete viele Schlupfwinkel. Belohnt werde ich mit tollem Verhalten, vielen Schaumnestern, wunderbaren Farben und einigm Nachwuchs.

[weiter im nächsten Post...]

Pete

Homepage 

11.03.2009, 09:45

@ Pete

Intervalle und Menge für Wasserwechsel bei 240L AQ ???

[Fortsetzung]

Lange Rede, kurzer Sinn: Das sind nur Empfehlungen und Erfahrungen, die ich hier weitergeben möchte, damit einerseits die Tiere ein gutes Leben haben und andererseits Du mehr Freude am Aquarium.

Dafür kann man gar nicht genügend Informationen sammeln und sich damit beschäftigen. Leider ist es tatsächlich so, dass es sehr viele unterschiedliche Meinungen zu den Themen und Fragen gibt, viele davon sind schlicht falsch oder Halbwahrheiten, wenige sind richtig und nachahmenswert.
Genrell traue ich aber den Verkäufern (aus o.g. Gründen) nur bedingt über den Weg, erfolgreichen Haltern und langjährigen Züchtern (Stichwort AQ-Verein, Fischbörsen) dafür umso mehr. Die Informationen, die man im Netz sammeln kann, sollte man daher auch gegenprüfen und nicht unreflektiert übernehmen, denn jedes Aquarium ist anders. In dem einen funktioniert etwas, in einem anderen überhaupt nicht, da es unglaublich viele Faktoren gibt, die das komplexe System "Aquarium" beeinflussen.

Jedoch halte ich es für unabdingbar, dass man auch selbst seine Erfahrungen macht, denn nur so kommt man irgendwann dahinter und kann ein "Fingerspitzengefühl" entwickeln; dabei hilft zwar, sich viel und in unterschiedlichen Quellen zu informieren und daraus die Quintessenz zu separieren, aber das alleine reicht wohl auch nicht.

Bettas gehören nach meiner beschriebenen Meinung also nicht in ein Becken mit südamerikanischen Fischen, aber sie werden es wohl überleben. Ob die Skalare ihnen gefährlich werden können, kann ich nicht beurteilen.

Skalare sind nicht so "meine" Fische, aber ich weiss von einem erfolgreichen Skalare-Halter, dass sie oft in zu kleinen Becken und in zu kleinen Gruppen gehalten werden. Für ein Paar Skalare gibt er ein Becken mit 120x50x60 als Minimum an, wobei weniger die Kantenlänge als vielmehr die Beckenhöhe für diese Spezies maßgebend ist (bei Diskus ebenso), da diese Fische eher in die Höhe wachsen als in die Länge. Ein Paar Skalare ist im Grunde aber zu wenig, da es eigentlich gesellige Tiere sind, die in Gruppen leben und sich nur zur Paarung zu zweit zusammentun. Dafür bräuchte man dann aber wohl schon eher Dimensionen wie 160x60x60 oder größer.


Der individuelle Wasserwechselrhythmus hängt entscheidend von der Größe der Fische und der Besatzdichte ab, ebenso von der Beckengröße (Volumen) und der Filterung und natürlich ganz besonders von der Art der Fütterung (Menge & Art, bei viel Frostfutter oder Lebendfutter muss häufiger gewechselt werden).
Letztlich geht es beim Wasserwechsel darum, wieviele Schadstoffe im Wasser sind. Funktioniert der Filter gut (was Anfangs nie der Fall ist), werden Schadstoffe auf biologischem Wege effektiver abgebaut (Ammonium > Nitrit > Nitrat), als bei überwiegend mechanischer Filterung. Also muss man an hand der
Wasserwerte entscheiden, wann der Wasserwechsel fällig ist. Dabei ist Nitrat eher nicht so tragisch (25 bis 50mg noch okay, sind auch Pflanzennährstoffe), Ammoniak/Ammonium und Nitrit sind allerdings schon in kleinen Mengen toxisch.
Bei einem neuen Becken, auch wenn es ein alter Filter ist, sollte man spätestens alle zwei Tage diese Werte messen (pH und KH auch) und danach entscheiden.

Wenn sich Biologie, Besatz und Fütterung irgendwann eingependelt haben und die Werte einigermaßen konstant bleiben, kann man auch die Messungen zurückschrauben und auf einmal wöchentlich oder alle 14 Tage reduzieren und dabei seinen individuellen Wasserwechselrhythmus durchziehen. Dabei immer die Fische beobachten, dann weiß man auch, wie die ticken und wann sie sich wohl fühlen oder eben, wann etwas nicht stimmt.

Also: Viel Spaß mit deinem neuen Becken und deinen Fischen. Lass dich nicht verunsichern, sondern versuch deinen eigenen Weg zu finden.

Pete

ehemaliger User

Homepage 

11.03.2009, 23:06

@ Pete

Intervalle und Menge für Wasserwechsel bei 240L AQ ???

Hallo Pete,
erst mal vielen dank für deine ausführliche Antwort ;-)
Du hast schon recht, aller Anfang ist schwer...
Jetzt ist es erst mal an der Zeit Erfahrungen zu sammeln,
ich denke im großen und ganzen bin ich wohl auf dem richtigen weg.
Aber keine Angst, das eine oder andere Loch werde ich euch bestimmt noch in den Bauch fragen *gg :-D

zur Zeit scheinen Pinselalgen an meinem AQ gefallen zu finden :-|
Einige Blätter haben schon einen dunkelen Rand in der Kies ist teilweise mit Algen bedeckt :-(

also mal wieder Zeit zu Googeln...


gruß,
Nancy :-)