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Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

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Auch in unserem Aquaristik-Forum fühlen wir uns selbstverständlich den Zielen und Werten verpflichtet, die uns alle zu erfolgreichen Aquarianern machen sollen und ein konstruktives und respektvolles Miteinander garantieren.
Pete

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08.03.2009, 16:09
 

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis (Einrichtungsbeispiele)

Moin,

nachdem ich neulich einige Informationen über Filterung mit Zeolith und weitere Artikel über diverse Wasserwechselphilosophien gelesen habe, bin ich etwas verunsichert. Was ist nun die beste Methode, womit fährt man am besten? Ich bitte euch um eure Meinungen zu diesem Thema.

Zuvor mal meine Vorgehensweise, die ich zur Zeit nun aber überdenke:

Bei meinem Malawibecken (240 Liter, maximal besetzt) wechsle ich in der Regel wöchentlich 50 Prozent mit Frischwasser, um den Fischen immer optimale Wasserwerte bieten zu können. Die liegen bei pH 8,0 | GH 11 | KH 7 | NO³ 1-10 | NO² 0 - 0,05 | Co2 3mg/l (rechnerisch).
Ich filtere mit zwei Aussenfiltern, Tetratec EX1200 und Tetratec EX700, also recht üppig, und verwende Filterschwämme, Siporax, Biobälle und Filterwatte als Medien. Ausserdem ist seit einer Woche Aktivkohle in einem Filter drin. Am großen Filter läuft noch ein UV-Filter (Bypass, am Filterausgang) mit.

Ich glaube so, oder so ähnlich machen es viele Aquarianer und ich bin mit dieser bzw, ähnlichen Methoden bei meinen anderen Becken auch immer ganz gut gefahren (bei den anderen Becken kein UV-Filter und keine Kohle, dafür aber Torf, CO2-Zugabe und pH im 7er Bereich, da bepflanzt und Labyrinther drin sind. TWW-Rhytmus aber ebenfalls bei 50%). Einige (schleichende) Verluste gab es immer mal, aber nie so auffällig, dass man Zweifel am System bekäme.

Wenn man sich aber nun die Empfehlungen auf www.aquarichtig.de durchliest, ist meine Methode wohl falsch! Viel zu häufige Wasserwechsel und auch zu große, falsche Filtermedien (Aktivkohle: schlecht, Watte: schlecht, da sie verstopft und sich auflöst, Filterbälle/Siporax: bringt nix bis wenig, UV-Klärer: schlecht, da Bakterien vernichtet werden, usw.).

Laut www.aquarichtig.de ist das einzig Wahre eine Filterung über Zeolith in Kombination mit möglichst seltenen und kleinen Wasserwechseln. Maßgebend für den Zeitpunkt des Wasserwechsels soll der Nitrit- und Nitratgehalt sein.

Wenn Zeolith also nun das Wundermedium ist und für die optimalen Wasserwerte sorgt, wäre das natürlich toll, aber kann man das glauben? Ist das so? Warum nutzen es dann so wenige Aquarianer und warum ist es dann nicht die Standardempfehlung bei der Frage nach der richtigen Filter- und Wasserwechselphilosophie? Denn überwiegend wird empfohlen, möglichst häufig möglichst viel Wasser zu wechseln. Bei der Becken-Bewertung hier bei Einrichtungsbeispiele.de wird ein häufiger Wechsel besser bewertet als ein seltener, oder sehe ich das falsch?

Nun leuchtet mir allerdings ein, was da auf www.aquarichtig.de zu Wasserwechsel und Filterung über Zeolith erzählt wird: Wenn alle schädlichen Stoffe durch Zeolith entzogen werden, erübrigt sich der Einsatz von Aktivkohle und UV-Filter, wenn Nitrit und Ammoniak/Ammonium niedrig bleiben, braucht es kein Frischwasser. Frischwasser sei sogar totes und somit schlechtes Wasser, altes Wasser (kein gammeliges, modriges!) sei dem gegenüber lebendig und biologisch aktiv und deshalb besser.

Nun habe ich letzten Mittwoch einen sehr großen Wasserwechsel durchgeführt, da ich den normalen TWW den Sonntag davor leider zeitlich nicht geschafft hatte und weil sich einige Fische am Boden gescheuert haben (Parasiten, war da meine Diagnose). Nun wechselte ich also um die 100% des Wassers (ein Schlauch raus, auf der anderen Seite gleichzeitig Frischwasser hinzu), um wieder günstige Bedingungen zu schaffen...

Doch der Effekt war, dass die Fische das nicht so toll fanden: in der ersten Stunde wirkten sie, als fühlten sie sich nicht wohl, etwas beschleunigte Atmung. Dann verhielten sie sich aber bald wieder ganz normal. Das Scheuern hörte auf. Dem Wasser gab ich noch die empfohlene Dosierung Aquasafe (Wasseraufbereiter) hinzu...
Am Abend fand ich leider meinen prachtvollen Aulonocara maylandia verstorben vor, der zuvor jedoch kerngesund war (zumindest sah er so aus und verhielt sich auch so). Er lag einfach am Boden, zeigte weder irgendwelche Krankheitssymptome noch Verletzungen! Das schockierte mich schon sehr und letztlich schrieb ich es dem Stress zu, verursacht durch den starken Wasserwechsel. Alle anderen Fische verhielten sich jedoch normal und zeigten keinerlei Anzeichen, dass irgendwas nicht stimmte.

Wie sind nun eure Meinungen und Erfahrungen dazu? Wie macht ihr das mit der Filterung und den Wasserwechseln? Was haltet ihr von Zeolith (man liest auch viele andere Sachen über diesen Wunderstoff, und da schneidet er nicht so gut ab)?

Passend zu diesem Thema auch dieser Thread:
www.einrichtungsbe...w=board&category=0

Freue mich auf rege Diskussion dieses Themas, was sicher viele interessieren dürfte...

Pete

ehemaliger User

Homepage 

08.03.2009, 17:39

@ Pete

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hallo Pete,

erstmal zu deinen Wasserwerten...
Nitrit ( no2) sollte garnicht nachweisbar sein, kann sein dass deine schleichenden Verluste damit zusammen hängen.
Was ist von Dir genannte Internetseite betrifft, die kenne ich leider nicht.
Zeolith ist nicht das Wundermittel schlecht hin, es bindet Stickstoffverbindungen und dient Filterbakterien als Siedelfläche.
Insgesamt finde ich die Informationen auf der von Dir beschriebenen Seite eher fragwürdig.Ich selbst fahre ein 350 Liter Malawibecken, mehrer 30 Liter Becken mit Kampffischen (züchte) und betreue ein weiteres Becken mit 540 Litern das aber nicht mir gehört. Das Malawi-Becken und ein Kampfischbecken sind hier auf der Seite eingestellt daher gehe ich da nicht weiter auf die Filterung ein. Meiner Meinung nach und das praktiziere ich auch:
wöchentlich 30% TW und sehr wichtig, ausreichende besser leicht überdimensionierte biologische Filterung (zb mit Sirorax oder Eheim Substrat pro). Wenn du jetzt aktuell etwas Nitrit im Becken hast würde ich die Filterung optimieren: 1.Stufe: Tonröhren dann grober Schwamm, 2.Stufe Sera siporax oder Eheim Substrat pro dann feiner Schwamm, 3. Stufe (siehe 2. Stufe) und Filtervlies über Kohle nur nach Medikamentenbehandlung filtern sonst nicht, den UV-Filter nachschalten oder besser im Bypass nachschalten. Solange Nitrit nachweisbar ist 1 x wöchentlich 50% TW + Anwendung von JBL Denitrol und die Fütterung etwas einschränken dann müßte das bald erledigt sein.
Hoffe ich konnte helfen.
Liebe Grüße
Iris

Pete

Homepage 

08.03.2009, 19:36

@ ehemaliger User

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hallo Iris,
danke für deine Antwort.
Mein Nitritwert (NO² 0 - 0,05) ist doch kaum vorhanden, schlechter auflösende Tests würden hier gar nix anzeigen. Daran kann es wohl kaum liegen, oder etwa doch?
TWW mache ich ja mindestens 50-60% wöchentlich, UV ist nachgeschaltet (im Zulauf Richtung zum Becken, also Filterausgang), von den Filtermedien habe ich im Prinzip das drin, was du aufzählst, maximal paar mehr Schwämme. Füttern tue ich auch moderat... also doch alles im Grunde richtig nach deiner Aussage. Oder hab ich was falsch verstanden? Ich pflege auch Bettas (und Macorpodus erythropterus, Rotrücken-Makropoden), da läuft alles bestens.


Könntest du deine Aussage "Insgesamt finde ich die Informationen auf der von Dir beschriebenen Seite eher fragwürdig." noch etwas konkretisieren? In wie fern und warum fragwürdig?


Was denken die anderen zum Thema?

Gruss Pete


>> Hallo Pete,
>>
>> erstmal zu deinen Wasserwerten...
>> Nitrit ( no2) sollte garnicht nachweisbar sein, kann sein dass deine
>> schleichenden Verluste damit zusammen hängen.
>> Was ist von Dir genannte Internetseite betrifft, die kenne ich leider
>> nicht.
>> Zeolith ist nicht das Wundermittel schlecht hin, es bindet
>> Stickstoffverbindungen und dient Filterbakterien als Siedelfläche.
>> Insgesamt finde ich die Informationen auf der von Dir beschriebenen Seite
>> eher fragwürdig.Ich selbst fahre ein 350 Liter Malawibecken, mehrer 30
>> Liter Becken mit Kampffischen (züchte) und betreue ein weiteres Becken mit
>> 540 Litern das aber nicht mir gehört. Das Malawi-Becken und ein
>> Kampfischbecken sind hier auf der Seite eingestellt daher gehe ich da nicht
>> weiter auf die Filterung ein. Meiner Meinung nach und das praktiziere ich
>> auch:
>> wöchentlich 30% TW und sehr wichtig, ausreichende besser leicht
>> überdimensionierte biologische Filterung (zb mit Sirorax oder Eheim
>> Substrat pro). Wenn du jetzt aktuell etwas Nitrit im Becken hast würde ich
>> die Filterung optimieren: 1.Stufe: Tonröhren dann grober Schwamm, 2.Stufe
>> Sera siporax oder Eheim Substrat pro dann feiner Schwamm, 3. Stufe (siehe
>> 2. Stufe) und Filtervlies über Kohle nur nach Medikamentenbehandlung
>> filtern sonst nicht, den UV-Filter nachschalten oder besser im Bypass
>> nachschalten. Solange Nitrit nachweisbar ist 1 x wöchentlich 50% TW +
>> Anwendung von JBL Denitrol und die Fütterung etwas einschränken dann
>> müßte das bald erledigt sein.
>> Hoffe ich konnte helfen.
>> Liebe Grüße
>> Iris

ehemaliger User

Homepage 

08.03.2009, 19:44

@ Pete

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hallo,
ich noch mal...
jetzt fälklt mir noch was ein...
hast du bei den Malawis evtl. rote ML verfüttert?
ansonsten wüßte ich auch nicht.
Gruß
Iris
PS. JBL Nirit-Test ist sehr genau - sehr empfehlenswert
so, das solls von mir gewesen sein. TSCHÜSS bis bald mal...

ehemaliger User

Homepage 

08.03.2009, 20:59
(editiert von laufer, 08.03.2009, 21:43)

@ ehemaliger User

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hallo Iris.


>> Insgesamt finde ich die Informationen auf der von Dir beschriebenen Seite
>> eher fragwürdig.

Pass bloß auf, dass Du nicht demnächst eine e-Mail von dem Shop in Deinem Postfach hast. Machen die nämlich gerne. ;-)
Dieser Hinweis gilt für alle, die eventuell das Bedürfnis verspüren, auf den Beitrag vom TE antworten zu wollen und die Aussagen dieser Firma in Frage stellen.
Löscht dann einfach die Mails ungelesen. Ich habe es nicht gemacht und was dann folgte war wirklich ::::::::zensiert. :-( :-( :-( :-( (Hinweis: auch auf Nachfrage, werde ich NICHT sagen, was passierte, da dies noch einen Dritten betraf).
Aber vielleicht kommt ihr dann auch noch in den Genuss, mit mir zusammen öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. So ganz alleine ist doch ein wenig langweilig. :-D (Schaut euch mal ein wenig auf der Seite um und ihr erkennt worauf ich anspiele) ;-)
lg
Beate
P.S. Ich erkläre euch aber gerne die Funktion eines stark sauren Kationenaustauschers und den Unterschied zu einem schwach sauren Kationenaustauscher. :-D :-D :-D :-D
P.S.2: Ich habe übrigens die Funktion eines stark sauren Kationenaustauscher nie mit einer Vollentsalzung gleichgesetzt, denn wie jeder weiß, kann man bei einer KH von 0 und GH von 0 nicht automatisch von vollentsalztem Wasser ausgehen (Löst mal NaCl in destilliertes Wasser auf. GH=0 und KH=0, aber alles andere als vollentsaltzt).
Ich habe auch nie behauptet, dass Kationenaustauscher Anionen entfernen, sondern dies sogar als falsch dargestellt.

ehemaliger User

Homepage 

08.03.2009, 22:30

@ ehemaliger User

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hi Beate,

ist ja sehr interessant ***smile*** :-D
danke für den Hinweis, aber sorry wer die Notwendigkeit von Wasserwechseln
und ausreichende biologische Filterung in Frage stellt... dessen Argumente hinterfrage ich, da wird mir wohl jeder gestandene Aquarianer Recht geben.
Aber danke für den Hinweis. Werde darauf entsprechend reagieren falls dem so ist.

Liebe Grüße
Iris
:waving:

Pete

Homepage 

09.03.2009, 08:59

@ ehemaliger User

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hallo Iris, Hallo Beate,

vielen Dank für eure Meinungen. Da habe ich im Threadtitel den Begriff "Philosophie" wohl richtig gewählt, denn die scheinen hier ja aufeinander zu prallen.

Dass besagte Seite nicht zimperlich mit Leuten umgeht, die andere Meinungen vertreten als dort dargestellt, wird doch schon recht deutlich. Dennoch bleibt die Frage nach dem Sinn und Nützlichkeit von Zeolith hier offen.

Mögt ihr da bitte noch mal drauf eingehen? ;)

Viele Grüße

Pete

ehemaliger User

Homepage 

09.03.2009, 20:00

@ Pete

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

>> Dennoch bleibt die Frage nach dem Sinn und Nützlichkeit von Zeolith hier
>> offen.

Hallo Pete,

ja mit der Wasserwechselphilosophie hast du wohl Recht. Klar gehe ich auch noch mal auf Zeolith an sich ein.

Es kann im AQ wie im Gartenteichfilter eingesetzt werden. Zeolith ist ein natürlich vorkommendes Gestein, das von vielen Poren und Kanälchen durchzogen ist, also Nitrosoma und Nitrobakter kurzum den benötigten Filterbakterien gute Siedelfläche bietet, nachempfunden in z.B. gesintertem Glas wie Siporax oder anderen derartigen Medien wie auch Micromac von JBL oder Eheim substrat usw. Darüber hinaus bietet Zeolith aber noch ganz andere Vorteile, es wirkt als Ionentauscher, besitzt also die Fähigkeit die enthaltenen eigenen Ionen gegen andere auszutauschen. Es bindet überschüssige Stickstoffverbindungen wie z.B.Ammonium. Zeolithe bestimmter Firmen z. B. Söll sind zu dem auch noch so modifiziert bzw. behandelt, dass sie Phosphat binden können. Meist können sie nach Erschöpfung Ihrer Bindekapazität regeneriert werden z. B. mit Jodfreien Kochsalz. Zeolith kann also durchaus nützliche Dienste tun, man dosiert i. d. R. max. 1 Liter auf 100 Liter Wasservolumen weil bei mehr durch die absorbtiven Eigenschaften den Wasserpflanzen die Nährstoffe entzogenwerden können. Mehr weiß ich leider nicht dazu...

Wenn Du es noch genauer wissen möchtest schau mal auf die I-Net-Seite von Söll oder google.

Liebe Grüße
Iris

Pete

Homepage 

09.03.2009, 20:16

@ ehemaliger User

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hallo Iris,
vielen Dank für deine Erklärung. Einige Informationen habe ich bereits gesammelt, bei Söll (by the way, finde deren neues Futter Organix super) werde ich mich noch mal schlau machen.

An sich ging es mir auch eher darum, ob es hier im Kreise der Aquarianer mit Erfolg angewendet wird, sprich: Erfahrungsberichte über Zeolith.
Momentan denke ich, einfach mal 3 Kilo in die Filter zu packen und die Werte im Auge zu behalten, sofern da nichts nach hinten losgehen kann. Bei nem Malawibecken mit gerade mal 3 Pflanzen (2x Crypto balansae, 1x Javafarn), die wohl eh raus kommen, sehe ich keine Gefahr der Überdosierung.

Mal ne blöde Frage:
Einfaches, jod- und flourfreies Kochsalz... WO bekommt man das? War neulich im Supermarkt auf der Suche danach und fand nur Salz mit eben Flour und Jod. Ein einziges war ohne Jod und Flour, dafür aber Trennmittel und E351 (o.ä., da fragt man sich was das im Salz zu suchen hat und ob es bedenklich ist, keine Ahnung was das für ein Zusatz ist...). Aber absolut reines Salz war Fehlanzeige, ausser ein ziemlich teures Gourmet-Meersalz aus Frankreich für 1,99 für 500 Gramm, was natürlich nicht in frage kommt :)
Also: Wo bekommt man taugliches Salz zur Regenerierung von Zeolith, dass auch gleichzeitig als Zusatz im Aquarium tauglich ist (zwecks Behandlung von Hautparasiten etc.). Gerne auch mit Makenangaben wie Reichenhaller, SEL oder sonst was.

Schönen Abend noch

Pete





>> >> Dennoch bleibt die Frage nach dem Sinn und Nützlichkeit von Zeolith
>> hier
>> >> offen.
>>
>> Hallo Pete,
>>
>> ja mit der Wasserwechselphilosophie hast du wohl Recht. Klar gehe ich auch
>> noch mal auf Zeolith an sich ein.
>>
>> Es kann im AQ wie im Gartenteichfilter eingesetzt werden. Zeolith ist ein
>> natürlich vorkommendes Gestein, das von vielen Poren und Kanälchen
>> durchzogen ist, also Nitrosoma und Nitrobakter kurzum den benötigten
>> Filterbakterien gute Siedelfläche bietet, nachempfunden in z.B.
>> gesintertem Glas wie Siporax oder anderen derartigen Medien wie auch
>> Micromac von JBL oder Eheim substrat usw. Darüber hinaus bietet Zeolith
>> aber noch ganz andere Vorteile, es wirkt als Ionentauscher, besitzt also
>> die Fähigkeit die enthaltenen eigenen Ionen gegen andere auszutauschen. Es
>> bindet überschüssige Stickstoffverbindungen wie z.B.Ammonium. Zeolithe
>> bestimmter Firmen z. B. Söll sind zu dem auch noch so modifiziert bzw.
>> behandelt, dass sie Phosphat binden können. Meist können sie nach
>> Erschöpfung Ihrer Bindekapazität regeneriert werden z. B. mit Jodfreien
>> Kochsalz. Zeolith kann also durchaus nützliche Dienste tun, man dosiert i.
>> d. R. max. 1 Liter auf 100 Liter Wasservolumen weil bei mehr durch die
>> absorbtiven Eigenschaften den Wasserpflanzen die Nährstoffe entzogenwerden
>> können. Mehr weiß ich leider nicht dazu...
>>
>> Wenn Du es noch genauer wissen möchtest schau mal auf die I-Net-Seite von
>> Söll oder google.
>>
>> Liebe Grüße
>> Iris

ehemaliger User

Homepage 

09.03.2009, 20:41

@ Pete

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hi Pete,

im AQ hab ich damit keine Erfahrung. Allerdings setze ich das Anti-Phosphat-Zeolith von Söll seit 3 Jahren im Filter meines Gartenteiches ein. Damit bin
ich sehr zufrieden (keine Fadenalgen mehr). Regeneriert hab ich das Zeug noch nie, steht zwar bei Söll drauf das es so geht, aber ich hol immer zu Beginn jeder Teichsaison neues ( ich weiß - Faultier - steht ich auch zu ...grins)
Fürchte wenn du echt die ganze Filtermasse austauschen willst wirst Du wohl einen ordentlichen Nitrit-Peak kriegen. Vesuchs lieber mit JBL Denitrol oder
Söll Bactinetten - meine ja nur...

Das Söll Organix hab ich von der letzten AQ-Messe in Duisburg mitgebracht
da sind meine Malawis ganz "bekloppt" drauf. Die hüpfen mir immer fast entgegen wenn die merken welches Futter da grad ins Becken regnet, kann da irgendein Lockstoff drinn sein?

Gruß
Iris

timme

Homepage

10.03.2009, 00:37

@ Pete

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hallo Pete,

guckst Du hier: E351und Speisesalz (Kapitel 6: Zusatzstoffe)

Grüße, Tim

Pete

Homepage 

11.03.2009, 10:21

@ ehemaliger User

Meinungen zur Wasserwechselphilosophie bei Malawis

Hallo,

danke für den Tipp mit dem Zeolith von Söll, Iris. Habe ich allerdings nur im Teichbereich gefunden, ob es auch für AQ einsetzbar ist?

Nein, ich hatte nicht vor das komplette Filtermaterial gegen Zeolith auszutauschen, sondern max. einen oder zwei Körbe (habe 8 Körbe bei 2 Filtern). Lebende Bakterienkulturen würde ich dann auch zugeben.

Leider hatte ich deine Frage nach roten Mückenlarven unbeantwortet gelassen: Nei, füttere ich seit geraumer Zeit allgemein nicht mehr und meine Malawis haben die noch nie bekommen. Ich weiß, schmutziges Futter.

Der Wiki-Link war informativ, danke Tim. Hätte ich auch selber drauf kommen können, Tante Wiki zu fragen :)
Habe es so interpretiert, dass E351 auch von Fischen problemlos vertragen wird.

vG Pete




>> Hi Pete,
>>
>> im AQ hab ich damit keine Erfahrung. Allerdings setze ich das
>> Anti-Phosphat-Zeolith von Söll seit 3 Jahren im Filter meines
>> Gartenteiches ein. Damit bin
>> ich sehr zufrieden (keine Fadenalgen mehr). Regeneriert hab ich das Zeug
>> noch nie, steht zwar bei Söll drauf das es so geht, aber ich hol immer zu
>> Beginn jeder Teichsaison neues ( ich weiß - Faultier - steht ich auch zu
>> ...grins)
>> Fürchte wenn du echt die ganze Filtermasse austauschen willst wirst Du
>> wohl einen ordentlichen Nitrit-Peak kriegen. Vesuchs lieber mit JBL
>> Denitrol oder
>> Söll Bactinetten - meine ja nur...
>>
>> Das Söll Organix hab ich von der letzten AQ-Messe in Duisburg
>> mitgebracht
>> da sind meine Malawis ganz "bekloppt" drauf. Die hüpfen mir immer fast
>> entgegen wenn die merken welches Futter da grad ins Becken regnet, kann da
>> irgendein Lockstoff drinn sein?
>>
>> Gruß
>> Iris