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sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

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Auch in unserem Aquaristik-Forum fühlen wir uns selbstverständlich den Zielen und Werten verpflichtet, die uns alle zu erfolgreichen Aquarianern machen sollen und ein konstruktives und respektvolles Miteinander garantieren.
wachs74

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Wolfsberg,
16.02.2011, 22:48
(editiert von schramm2, 16.02.2011, 22:53)
 

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck (Einrichtungsbeispiele)

Hallo Gemeinde,
habe hier einen wirklich sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck über Wasserwerte gefunden. unbedingt lessen:ok:

www.zierfischforum...tikel/wasserwerte.html

Fireman

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17.02.2011, 00:25

@ wachs74

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

>> Hallo Gemeinde,
>> habe hier einen wirklich sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang
>> Staeck über Wasserwerte gefunden. unbedingt lessen:ok:
>>
>> www.zierfischforum...tikel/wasserwerte.html

viel Text dort aber wirklich interesant geschreiben aber muss ich morgen am Tage nochmal lesen in ruhe

wachs74

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Wolfsberg,
17.02.2011, 17:50
(editiert von schramm2, 17.02.2011, 18:59)

@ wachs74

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

keine Ahnung warum, aber die Seite geht nicht mehr, jedenfalls bei mir.
Aber denselben Bericht gibt’s auch hier

www.zierfischverze...l/wassergrenzwerte.htm

ehemaliger User

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17.02.2011, 19:16

@ wachs74

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

echt interessante geschichte das ganze! ich bin nun wieder mal so schlau wie nie zu vor und weiß nicht was ich glauben soll. das ist doch wie die frage nach der richtigen religion?!?

nur als beispiel

"Die undifferenzierte Behauptung der beiden Amtstierärzte Fröhlich & Rietze, es sei generell "als ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz anzusehen, wenn Zierfische aus den großen afrikanischen Seen. z. B. Malawiseecichliden, mit Fischen aus dem Amazonasgebiet zusammengehalten [sie] werden, da sich die Wasserbeschaffenheit in den Herkunftsgebieten grundsätzlich unterscheiden [sie]," ist schlicht falsch (siehe oben) und wirft ein bezeichnendes Licht auf die Arbeitsmethoden und Kompetenz dieser beiden Autoren."

Quelle: www.zierfischverze...l/wassergrenzwerte.htm

Wie oft lese ich hier bei EB als bewertung oder kommi zu einem becken mit malawis und ancistrus, dass dieser besatz UNBEDINGT überdacht werden muss und diese fische NICHT zusammen in ein AQ gehören?!?

auch im punkt dGH im MalawiAQ - ich war bisher immer der ansicht bzw. wissenstandes, dass eine dGH von 10 aufwärts empfehlenswert ist. jetzt lese ich, dass bei natürlichen messungen 3-4 dGH festgestellt wurde?!?!?!?

liegen wir denn jetzt alle weitaus zu hoch?

ich würde mich sehr freuen wenn sich an diesem thread ein paar kollegen beteiligen würden, die mehr ahnung haben als ich und gerne einmal deren meinung hören bzw lesen. auch die meinungen unserer mods interessiert mich brennend!!!!!!!

also tippt euch die finger wund ;)

grüße aus dem norden

wachs74

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Wolfsberg,
17.02.2011, 20:21
(editiert von schramm2, 17.02.2011, 21:29)

@ ehemaliger User

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

Hallo tomski,
genau so geht es mir auch. Das mit dem Neon z.B. ist schon interessant. Auch das Guppys ursprünglich in sehr weichem Wasser leben war mir nicht bekannt.
Malawi im weichem Wasser dennoch basisch, wusste ich schon. Aber das mit dem Tanganjikasee ist schon krass, Ph 9-9,5 das ist doch gar nicht realisierbar oder ?
Aber wie Dr. Stäck ja schreibt gibt es stenöke und eben auch euryöke Arten. Das ist ein Grund warum ich persönlich Wildfänge nicht haben möchte.
Grüße

ehemaliger User

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17.02.2011, 20:42

@ wachs74

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

Also wie schon geschrieben - für mich nach wie vor in manchen punkten ein rätsel. was ich aber zB auch merkwürdig finde ist folgendes: bei vielen EB'lern lese ich, dass sie den JBL tröpfchentest benutzen. (ich auch) darum wundert mich folgendes: bei manchen steht bei no2 dass es nicht nachweisbar ist, bei anderen (so auch bei mir) <0,01 mg/l. soweit so gut. nun schreibt manch ein mod oder auch anderer EB'ler bei den "<0,01 mg/l" testern, dass dieser nicht nachweisbar sein darf. ich frage mich, wie machen die das mit dem JBL test? allein die farbe der testtröpfchen entspricht der schwächsten färbung auf der farbtafel. selbst als ich mit destilliertem oder osmoswasser getestet habe war die färbung immer mindestens auf dem niveau der testtröpfchen.

mache ich jetzt etwas falsch? ist das nun auslegungssache ob n.N. oder < 0,01 mg/l? klärt mich bitte auf!

wachs74

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Wolfsberg,
17.02.2011, 21:07

@ ehemaliger User

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

Hi
Bei 0,01 schreibt man n.N. Nitrit ist eigentlich in einen eingefahrenen Becken mit ordentlicher Filterung kein Thema.
Jetzt hast du vielleicht, das ursprüngliche Thema auf eine andere Schiene gelenkt.Mich würden auch gerne einige Meinungen zu dem Bericht interessieren.
Grüße

ehemaliger User

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17.02.2011, 22:47

@ wachs74

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

test

ehemaliger User

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17.02.2011, 23:06

@ ehemaliger User

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

Schon zweimal geschrieben und jedes mal rausgeflogen?!?!?!
Also, bei einer Tasse Tee wärs einfacher denn da werden viele Fragen aufgeworfen.
Ich denke:
Was will der Autor? Er will das Wertangeben bei Haltungsanforderungen auf fachlich richtigen Grundlagen basieren, erst recht wenn diese gesetzlich verankert werden sollen. Er wirft vor, dass dem nicht so ist und Daten (unkommentiert/unkritisch) übernommen werden etc etc und eine wirklich tiefergehende Auseinandersetzung nicht stattfindet. Er kritisiert die Art der Datenerhebung und zeigt an Beispielen die Vielfältigkeit der einzelnen Arten und ihrer Lebensräume.

Mögen die Verantwortlichen vor einer Entscheidungsfindung selbstkritisch im Sinne der Lebewesen diskutieren!

Der Artikel ist vorsichtig zu lesen. Er hat eine genaue Intension und darauf zielen auch die Beispiele ab. Es geht nicht darum neue Werte aufzustellen (Tanga pH9, Guppy 3,5)oder bisherige Wertangaben völlig zu hinterfragen. Dies ist kein Freibrief für Werte "wie sie mir reinpassen" und auch kein Revolutionär gegenüber den Angaben an die sich (nicht nur EB Mods) Aquarianer halten.
Ich nehme den Artikel mit auf die Reise zu einer objektiven, veränderbaren Sichtweise im Sinne meiner Pfleglinge.
So, ich habe den Arzikel für mich eingeordnet, diskutieren könnte man da viel.
(ich glaube es war Kulleraugen fan, die vor kurzem einen blog zu diesem Thema verfasst hat).
Vielleicht kommt noch etwas Beteiligung, denn alle Sichtweisen darauf sind wertvoll.
Gruß Heiko

Marco O.

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18.02.2011, 11:01

@ ehemaliger User

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

Hallo,

ich richte meine Zeilen lediglich an die Malawifreunde unter uns, denn von Gubbys, Neons, Welsen etc. habe ich keine Haltungsempfehlungen im Blick.

Gemäß des Artikels werden folgende Werte für Malawi angegeben:
KH 5-8
GH 3-6

Einen Blick in unseren Ratgeber wird jedem verdeutlichen, dass ALLE Malawifreunde hier bei EB richtig aufgehoben sind. Da steht:
KH 5-8
GH 3-4 --> als idealer Wert wird angesehen --> 3-6

Ihr seht, das ein gewisser Einklang mit den von dem Dr. beschriebenen Werte da ist. (Grenzwerte sind da übrigens auch angegeben!)

-euryöke / stenöke Arten - Letzlich beschreiben diese Begrifflichkeiten gewisse Toleranzbereiche, für die betroffenen Arten. (Kurz: wer kann ab welchen Wert nicht mehr überleben?) Im Artikel steht sinngemäß, dass die im Gewässer gemessenen Werte auch nicht zu verabsolutieren sind.
Aus meiner Sicht sind Toleranzen für die Aquaristik auch sehr wichtig. Wir haben einen Lebensraum für unsere Tiere geschaffen, der optisch zwar stark (in den meisten Fällen) an den natürlichen Lebensraum angepasst ist, aber 100% werden wir diesen eben nicht imitieren können.

Viel viel wichtiger ist jedoch folgendes:
Im Artikel steht etwas von: "domestizierte Aquariumstämme"

Dieses Besagt, ich habe das mal im www nachgelesen,dass sich Lebewesen, die vom Menschen gehalten werden, von der Wildform stark unterscheiden. Dieses betrifft die Anatomie und auch weitere natürlich Eigenschaften, wie z.B. das Verhalten.

Wenn wir insgesamt von einer Artgerechten Haltung sprechen wollen, müssen auch diesen Punkt sehr stark in unserem Verhalten, gegenüber unseren Fischen, einbeziehen. Das gilt für die Wasserwerte genau wie für viele andere Faktoren gleichermaßen. (Futter, Beleuchtung, Besatz und Besatzstärke, Filterung etc.

Aus genau diesem Grund führen wir (immer daran denken, dass ich für die "Malawifranktion" spreche)eine Bewertung der jeweiligen Becken durch, die diesen Parametern entspricht / entsprechen soll.

LG Marco

wachs74

Homepage 

Wolfsberg,
18.02.2011, 12:25

@ ehemaliger User

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

Hallo Heiko,
Leider ist es so, dass die Angaben auch beim Händler oft sehr unterschiedlich sind. Bei Malawisee-Cichliden z.B. werden fächlicherweise oft, sehr oft harte Wasserwerte angepriesen
Antennenwelsen im Malawibecken werden von nicht wenigen Malawi Züchtern empfohlen, bei richtigen Futter (Futtertabletten mit Holz) geht es auch ohne Wurzeln ist oft die Aussage. PH Wert 8 ist kein Problem.
Beim Recherchieren im Netz wird man auf einigen Seiten darauf stoßen
Ich kenne jemanden persönlich, der pflegt Diskuse bei PH von fast 8 aus der Leitung. Das geht eigentlich gar nicht, macht er aber schon über 15 Jahre und hatte angeblich noch nie Verluste und oft Nachwuchs.
Du siehst die Meinungen gehen oft weit auseinander.
Zurück zum Autor,
Interessant sind die Textpassagen zu euryöke und stenöke Arten und die, über Ansprüchen die sich erheblich von den entsprechenden Wildformen unterscheiden.
Nun, ist es vielleicht eine Frage unter welchen Bedingungen die Fische geboren werden?
Sollte man beim Kauf darauf achten ob die Fische am besten unter gleichwertigen Wasserwerten wie die eigenen gezogen wurden?

Ich persönlich bin der Meinung, nur Fische zu pflegen,deren Ansprüchen den eigenen Wasserwerten nahe kommen. Die Wasser Panscherei wäre mir zu aufwendig und zu risikoreich.

www.einrichtungsbe...anscherei_bid4020.html

Gruß
Ronny

ehemaliger User

Homepage 

18.02.2011, 20:38

@ Marco O.

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

Hallo Marko,

>> Gemäß des Artikels werden folgende Werte für Malawi angegeben:
>> KH 5-8
>> GH 3-6
>>
>> Einen Blick in unseren Ratgeber wird jedem verdeutlichen, dass ALLE
>> Malawifreunde hier bei EB richtig aufgehoben sind. Da steht:
>> KH 5-8
>> GH 3-4 --> als idealer Wert wird angesehen --> 3-6

aber auch in diesem punkt stehen mir persönlich fragezeichen auf der stirn.
Im folgenden blog

einrichtungsbeispi...e---gh-kh_aid3793.html

wurde schon einmal geschrieben, dass die KH nie höher sein kann als die GH. Das deckt sich ja auch mit dem was man auf anderen seiten findet. Wie kommt es denn aber, dass der obere Grenzwert für die KH bei 8 und die für die GH bei 4-6 liegt? Und wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass unser Ratgeber recht hat dann bitte ich um beachtung folgender bewertungen, nur einmal im punkt der wasserwerte und der KH/GH:

einrichtungsbeispi...--deep-blue_18041.html

einrichtungsbeispi...he-fortress_18138.html

hier wird bei einer GH von 16 von "obergrenze" gesprochen

einrichtungsbeispi...on-dynnarts_17256.html

diese nur als beispiele, aber ich glaube ich gehe jetzt mal wieder in eine andere richtung als das eigentliche thema war ;)

ehemaliger User

Homepage 

19.02.2011, 09:15

@ ehemaliger User

sehr interessanten Bericht Von Dr. Wolfgang Staeck

Hallo,

>> wurde schon einmal geschrieben, dass die KH nie höher sein kann als die
>> GH. Das deckt sich ja auch mit dem was man auf anderen seiten findet.

Was auch richtig ist.

>> Wie kommt es denn aber, dass der obere Grenzwert für die KH bei 8 und die für
>> die GH bei 4-6 liegt?
Und hier kommt eben das zu tragen, was ich in meinem Blog schon bemerkte. Was sind Wasserwerte eigentlich? Dieses Wissen ist nun mal erforderlich, um Wasserwerte interpretieren zu können. Und für Anfänger ist dies eben nicht gerade ein leichtes Thema. Die Mehrzahl dürfte sogar damit völlig überfordert sein, da bin ich fest von überzeugt.

Obwohl da KH vorsteht, ist es keine KH. Es ist die Säurekapazität bis ph 4,3. Diese wird maßgeblich von HCO3 bestimmt, der Kationenpartner ist völlig irrelevant.

Zum Artikel selber:
Der Autor sagt einfach das aus, was seit vielen Jahrzehnten aquaristische Realität ist. Viele Fische sind so anpassungsfähig, dass sie eben einen weiten Toleranzbereich der Wasserwerte haben.
Eine Abweichung von den Werten im Heimatbiotop ist nicht notwendigerweise gleichbedeutend mit Leiden des Fisches. Wobei man sich auch fragen muss, wer legt die Toleranzen eigentlich fest? Aufgrund welcher Daten? Sind diese Daten dann wirklich grundsaetzlich richtig? Was ist mit Aquarianern, die andere Erfahrungen gemacht haben, aber dies nicht niedergeschrieben haben?

Anpassung kann vererbt werden, so dass zur Zucht immer weniger die Wasserwerte des Heimatbiotops nachempfunden werden müssen.
Auch dies ist aquaristische Realitaet.

lg
Beate