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Strömungspumpe

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Auch in unserem Aquaristik-Forum fühlen wir uns selbstverständlich den Zielen und Werten verpflichtet, die uns alle zu erfolgreichen Aquarianern machen sollen und ein konstruktives und respektvolles Miteinander garantieren.
Goldi

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02.03.2009, 22:59
 

Strömungspumpe (Einrichtungsbeispiele)

Hallo Leute,
ich habe gehört, daß man mit einer Strömungspumpe den ganzen Fischkot vom Bodengrund ins Absaugrohr der Außenpumpe bekommen kann. Kann mich hier vielleicht jemand aufklären, da ich erst seit November 2008 mein großes 300l Aquarium 120x50x50 habe. Ich weiß auch nicht, wie ich die Strömungspumpe benutzen und wo ich sie anbringen muß. Habe z.Z. die Wassereinlaufdüse links oben, an der Seite, und das Absaugrohr hinten links an der Seite befestigt.
Gruß, Goldi

Tom

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03.03.2009, 09:28

@ Goldi

Strömungspumpe

Hallo,

das musst du durch ausprobieren rausfinden. Jedes Becken ist anders. Grob gesagt: alles so einrichten, dass sich ein Strömungskreislauf im Becken ergibt und vermeiden, dass sich Strömungen gegenseitig blockieren.

Grüße, Tom.

Pete

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03.03.2009, 22:03

@ Goldi

Strömungspumpe

Hallo Goldi,

mit dem, was du ansprichst sind auch wirkliche Strömungspumpen gemeint, und nicht etwa der Filterauslauf - dein Beitrag klang so, als ob du den Filter zum "Strömen" benutzen willst. Filter haben einen recht harten Wasserstrahl, den Fische nicht sonderlich mögen. Strömung hingegen mögen viele Arten jedoch sehr, Malawis in aller Regel auch. Um so eine weiche, breite Strömung zu generieren, setzt man spezielle Strömungspumpen ein, teurere Modelle sind auch elektronisch regelbar. Markführer ist da wohl Tunze (zb. Modellreihe Turbelle naonstream 6045), Koralia-Modelle von Hydor sollten aber auch ausreichen. Je nach Beckeneinrichtung und -größe setzt man eine oder mehrere Strömungspumpen ein

So eine Wasserströmung kann dann nebenbei auch Schmutzpartikel zum Ansaugkorb des Filters bewegen...

Hoffe das war hilfreich

Gruß Pete

>> Hallo Leute,
>> ich habe gehört, daß man mit einer Strömungspumpe den ganzen Fischkot
>> vom Bodengrund ins Absaugrohr der Außenpumpe bekommen kann. Kann mich hier
>> vielleicht jemand aufklären, da ich erst seit November 2008 mein großes
>> 300l Aquarium 120x50x50 habe. Ich weiß auch nicht, wie ich die
>> Strömungspumpe benutzen und wo ich sie anbringen muß. Habe z.Z. die
>> Wassereinlaufdüse links oben, an der Seite, und das Absaugrohr hinten
>> links an der Seite befestigt.
>> Gruß, Goldi

Goldi

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03.03.2009, 22:45

@ Pete

Strömungspumpe

>> Hallo Goldi,
>>
>> mit dem, was du ansprichst sind auch wirkliche Strömungspumpen gemeint,
>> und nicht etwa der Filterauslauf - dein Beitrag klang so, als ob du den
>> Filter zum "Strömen" benutzen willst. Filter haben einen recht harten
>> Wasserstrahl, den Fische nicht sonderlich mögen. Strömung hingegen mögen
>> viele Arten jedoch sehr, Malawis in aller Regel auch. Um so eine weiche,
>> breite Strömung zu generieren, setzt man spezielle Strömungspumpen ein,
>> teurere Modelle sind auch elektronisch regelbar. Markführer ist da wohl
>> Tunze (zb. Modellreihe Turbelle naonstream 6045), Koralia-Modelle von Hydor
>> sollten aber auch ausreichen. Je nach Beckeneinrichtung und -größe setzt
>> man eine oder mehrere Strömungspumpen ein
>>
>> So eine Wasserströmung kann dann nebenbei auch Schmutzpartikel zum
>> Ansaugkorb des Filters bewegen...
>>
>> Hoffe das war hilfreich
>>
>> Gruß Pete
>>

Hallo Pete und Thomas,
danke erst mal für Eure Auskunft.
Zu Pete: Ich möchte eigentlich meinen Filter nicht zum "Strömen" benutzen, aber die Düse,die das gefilterte Wasser zurück ins AQ pumpt sitzt bei mir an der Seite ca. 6cm unter Wasser und erzeugt automatisch eine Strömung, die ich aber ggf. am Filter regulieren kann.
Soll ich deiner Meinung nach dort eine breite Düse mit Löcher oberhalb der Wasseroberfläche montieren, damit keine Stömung erzeugt wird? Oder hab ich da was falsch verstanden?
Gruß, Goldi

Pete

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04.03.2009, 08:29

@ Goldi

Strömungspumpe

Moin Goldi,

5-6cm unterhalb der Wasseroberfläche ist meiner Meinung nach suboptimal, denn mit Hilfe des Filterauslaufs könntest du wunderbar Sauerstoff mit in das Becken befördern. Stell den Auslauf dazu am besten so ein, dass er das Wasser direkt an der Oberfläche leicht aufreibt und in Längsrichtung des Beckens ausströmt. Auslauf also ganz knapp unter die Oberfläche.

Effekt: Es entstehen leichte Wellen an der Oberfläche (die Kräusel an der Oberfläche sehen beleuchtet auch extrem Klasse aus), die einerseits Sauerstoff einbringen und dabei CO2 austreiben. Es findet also ein reger Gasaustausch statt. Weniger CO2 im Wasser hebt somit den pH-Wert an (ca. pH 8 in meinem Malawiebecken) und sättigt das Wasser mit O2; das macht dann eventuelle Blubberbläschen-Luftpumpen obsolet.

Natürlich entsteht dabei auch Strömung, die ja nicht schlimm ist, solange der harte Strahl des Filters die Fische nicht direkt "wegpustet" :).

So kann der Filter filtern (und Gasaustausch betreiben) und eine optionale Strömungspumpe sorgt eben für die Strömung.

Das beschriebene Szenario ist aber nur für Becken geeignet, die wenige bis keine Pflanzen haben und pH-Werte über 7-8 anstreben, sprich Malawi- und Tanga-Becken (u.ä.).

Für ein stark bepflanztes Becken und/oder Weichwasser-Aquarien (mit Südamerikanern/Salmlern, Labyrinthfischen, Südostasiaten wie Barben etc.) wäre das genau verkehrt, denn dort möchte man natürlich möglichst viel CO2 im Wasser (meist mit zusätzlicher, teurer CO2-Anlage)und wenig Strömung! Strömung sorgt nämlich auch für verstärkten Algenwuchs. Das ist auch gut im Aquarium zu beobachten: Algen wachsen zuerst in stärker bewegten Bereichen, im "stillen" Wasser ist das meist weniger... Da Algenbewuchs im Malawibecken ebenfalls ausdrücklich erwünscht ist, klappt das dort sehr gut. Ausserdem mögen Pflanzen in der Regel keine starke Strömung, leichte ist okay und notwendig, damit überhaupt Nährstoffe zu den Pflanzen befördert werden.

Um die Strömung in Pflanzenbecken zu vermindern, drosselt man den Filter oft auf halbe Leistung und setzt an den Auslauf eine Lili-Pipe. Das ist ein trompetenförmiger Aufsatz, der den Wasserfluss breiter fächert und somit verlangsamt. Ausserdem dreht man ihn so, das alles ganz soft ist.

Um - wie oben beschrieben - mehr Wasserbewegung und Gasaustausch zu erhalten, reicht eigentlich das pure Filterrohr (doppelter Knick/Kniegelenk erleichtert das Einstellen), eine extra Düse oder diese Düsenrohre mit den ganz kleinen Löchern würde ich nicht nehmen, da die ja dann wieder extrem harte Wasserstrahlen erzeugen (siehe Duschkopf: weicher Massagestrahl > normaler Strahl > harter feiner nadelspitzer Strahl).

Vor diesem Hintergrund würde sagen, einfach mal ausprobieren, per Hand fühlen, beobachten und selbst beurteilen: Meiden die Fische den Wasserstrahl oder schwimmen sie gerne in dem Bereich? Wirkt sich der Strahl sonst irgendwie negativ aus? Peitscht der Strahl die Oberfläche so auf, dass es rausspritzt oder gar die Beleuchtung unter Wasser setzt (Achtung!) oder ist das das Wasser - wie es sein soll - nur leicht gekräuselt? Wie wandern Schwebeteilchen durch das Wasser (mit etwas Futter gut zu beurteilen) usw. Ist eben wie immer auch Bauchgefühl....

Puuh, soviel wollte ich gar nicht schreiben :) Hoffe es ist informativ.

Viel Spass
Pete






>> Hallo Pete und Thomas,
>> danke erst mal für Eure Auskunft.
>> Zu Pete: Ich möchte eigentlich meinen Filter nicht zum "Strömen"
>> benutzen, aber die Düse,die das gefilterte Wasser zurück ins AQ pumpt
>> sitzt bei mir an der Seite ca. 6cm unter Wasser und erzeugt automatisch
>> eine Strömung, die ich aber ggf. am Filter regulieren kann.
>> Soll ich deiner Meinung nach dort eine breite Düse mit Löcher oberhalb
>> der Wasseroberfläche montieren, damit keine Stömung erzeugt wird? Oder
>> hab ich da was falsch verstanden?
>> Gruß, Goldi

Goldi

Homepage 

04.03.2009, 18:00

@ Pete

Strömungspumpe

>> Moin Goldi,
>>
>> 5-6cm unterhalb der Wasseroberfläche ist meiner Meinung nach suboptimal,
>> denn mit Hilfe des Filterauslaufs könntest du wunderbar Sauerstoff mit in
>> das Becken befördern. Stell den Auslauf dazu am besten so ein, dass er das
>> Wasser direkt an der Oberfläche leicht aufreibt und in Längsrichtung des
>> Beckens ausströmt. Auslauf also ganz knapp unter die Oberfläche.
>>
>> Effekt: Es entstehen leichte Wellen an der Oberfläche (die Kräusel an
>> der Oberfläche sehen beleuchtet auch extrem Klasse aus), die einerseits
>> Sauerstoff einbringen und dabei CO2 austreiben. Es findet also ein reger
>> Gasaustausch statt. Weniger CO2 im Wasser hebt somit den pH-Wert an (ca. pH
>> 8 in meinem Malawiebecken) und sättigt das Wasser mit O2; das macht dann
>> eventuelle Blubberbläschen-Luftpumpen obsolet.
>>
>> Natürlich entsteht dabei auch Strömung, die ja nicht schlimm ist,
>> solange der harte Strahl des Filters die Fische nicht direkt "wegpustet"
>> :).
>>
>> So kann der Filter filtern (und Gasaustausch betreiben) und eine optionale
>> Strömungspumpe sorgt eben für die Strömung.
>>
>> Das beschriebene Szenario ist aber nur für Becken geeignet, die wenige
>> bis keine Pflanzen haben und pH-Werte über 7-8 anstreben, sprich Malawi-
>> und Tanga-Becken (u.ä.).
>>
>> Für ein stark bepflanztes Becken und/oder Weichwasser-Aquarien (mit
>> Südamerikanern/Salmlern, Labyrinthfischen, Südostasiaten wie Barben etc.)
>> wäre das genau verkehrt, denn dort möchte man natürlich möglichst viel
>> CO2 im Wasser (meist mit zusätzlicher, teurer CO2-Anlage)und wenig
>> Strömung! Strömung sorgt nämlich auch für verstärkten Algenwuchs. Das
>> ist auch gut im Aquarium zu beobachten: Algen wachsen zuerst in stärker
>> bewegten Bereichen, im "stillen" Wasser ist das meist weniger... Da
>> Algenbewuchs im Malawibecken ebenfalls ausdrücklich erwünscht ist, klappt
>> das dort sehr gut. Ausserdem mögen Pflanzen in der Regel keine starke
>> Strömung, leichte ist okay und notwendig, damit überhaupt Nährstoffe zu
>> den Pflanzen befördert werden.
>>
>> Um die Strömung in Pflanzenbecken zu vermindern, drosselt man den Filter
>> oft auf halbe Leistung und setzt an den Auslauf eine Lili-Pipe. Das ist ein
>> trompetenförmiger Aufsatz, der den Wasserfluss breiter fächert und somit
>> verlangsamt. Ausserdem dreht man ihn so, das alles ganz soft ist.
>>
>> Um - wie oben beschrieben - mehr Wasserbewegung und Gasaustausch zu
>> erhalten, reicht eigentlich das pure Filterrohr (doppelter Knick/Kniegelenk
>> erleichtert das Einstellen), eine extra Düse oder diese Düsenrohre mit
>> den ganz kleinen Löchern würde ich nicht nehmen, da die ja dann wieder
>> extrem harte Wasserstrahlen erzeugen (siehe Duschkopf: weicher
>> Massagestrahl > normaler Strahl > harter feiner nadelspitzer Strahl).
>>
>> Vor diesem Hintergrund würde sagen, einfach mal ausprobieren, per Hand
>> fühlen, beobachten und selbst beurteilen: Meiden die Fische den
>> Wasserstrahl oder schwimmen sie gerne in dem Bereich? Wirkt sich der Strahl
>> sonst irgendwie negativ aus? Peitscht der Strahl die Oberfläche so auf,
>> dass es rausspritzt oder gar die Beleuchtung unter Wasser setzt (Achtung!)
>> oder ist das das Wasser - wie es sein soll - nur leicht gekräuselt? Wie
>> wandern Schwebeteilchen durch das Wasser (mit etwas Futter gut zu
>> beurteilen) usw. Ist eben wie immer auch Bauchgefühl....
>>
>> Puuh, soviel wollte ich gar nicht schreiben :) Hoffe es ist informativ.
>>
>> Viel Spass
>> Pete
>>
>>
>>
>>
>>
>>
Danke Pete für deine Anwort. Ich werde den Filterauslauf jetzt mal so setzen, daß ein leichter Wellengang an der Wasseroberfläche erzeugt wird! Über meine Erfahrungen, kann ich hier ja noch mal einen Eintrag schreiben.

Gruß Goldi

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