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Wasserwechsel, aber wie richtig?

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Auch in unserem Aquaristik-Forum fühlen wir uns selbstverständlich den Zielen und Werten verpflichtet, die uns alle zu erfolgreichen Aquarianern machen sollen und ein konstruktives und respektvolles Miteinander garantieren.
Susanne Schmohl

Homepage 

11.08.2008, 13:01
 

Wasserwechsel, aber wie richtig? (Einrichtungsbeispiele)

Hallo miteinander,
bisher habe ich meine Wasserwechsel immer folgendermaßen gemacht:
1. Bei jedem Becken durch den Höhenunterschied ca. 1/3 des Wasser ablaufen lassen (Schlauch quer durch die Wohnung ins Bad).
2. Die Badewanne befüllt mit temperariertem Wasser (ca. 1-2° weniger als in den Aquarien).
3. Und schließlich mit einer Pumpe wieder die Becken aufgefüllt.

Nun habe ich seit zwei Wochen von Gardena einen Aufsatz für "Indoor"-Wasserhähne, so dass ich den Schlauch direkt an den Wasserhahn anschließen kann. Das hat auch die gesamte Wasserwechselzeit von fast drei Stunden auf knapp über zwei Stunden verkürzt.
Mir ist dann aber aufgefallen, dass sich erstaunlich viele Luftblasen an den Pflanzen und den Scheiben gebildet haben. Habe mir aber nichts dabei gedacht.

Durch Zufall war ich Ende letzter Woche auf der aquamax-Seite, die ich bisher sehr geschätzt habe. Dort ist mir sofort ein Artikel über die "Gasblasenkrankeit" ins Auge gesprungen. (http://www.aquamax.de/HG39.htm)
Meine Fische haben zum Glück noch keine Anzeichen von irgendwelchem Unwohlsein, aber so weit sollte es ja auch nicht kommen.

Nun meine eigentliche Frage:
Wie macht ihr bei etwas größeren Aquarien einen Wasserwechsel? Ablassen ist klar, aber wie bekommt ihr frisches Wasser wieder rein ins Aquarium? 20mal mit dem Eimer laufen ist weder eine Lösung noch gut für den Rücken. Und schneller gehts auch nicht.

Wäre schön, wenn ich mal Eure Praxiserfahrungen hören (lesen) könnte.
Vielen Dank schon im Vorraus!
Gruß Susi

ehemaliger User

Homepage 

11.08.2008, 13:24

@ Susanne Schmohl

Wasserwechsel, aber wie richtig?

Hallo Susanne,
als ich noch nicht enthärtet habe, hatte ich zum Wasserwechsel auch immer die Gardena-Schlauchvariante benutzt. Allerdings habe ich an dem einen Schlauchende einen Auslaufbogen für Außenfilter drangehabt. Dadurch wurde das einlaufende Wasser schon ziemlich entgast. Und der Verdünnungseffekt des alten Wassers ist schon sehr stark. In all den Jahren in denen ich mit dieser Methode gearbeitet habe (waren bestimmt weit über 10 jahre) ist nie irgendetwas passiert. Man sollte aber, vor allem im Sommer, vor der Benutzung dieser Methode mal am Wasser riechen, ob das irgendwie nach Chlor riecht.
lg
Beate

Minzi

Homepage 

11.08.2008, 14:55

@ Susanne Schmohl

Wasserwechsel, aber wie richtig?

Hallo Susanne,
also ich mach es fogendermaßen: Habe einen Gartenschlauch mit einem Plastebogen (Filterrohr vom Eheim), der wie ein Krückstock über den Aquarienrand hängt, dann ansaugen. Nun läuft das Wasser ganz allein in ein Faß auf dem Balkon (Gießwasser) bzw. Abfluß, wenn genug raus ist (ca. 1/2) hört es von allein auf, weil da das untere Ende des Schlauchs im Becken endet (kann man ja auf jede Länge schneiden). Es kann auch nichts abrutschen oder überlaufen. Während dessen mach ich Pflanzenpflege, reinige die Scheiben usw., dann wird das andere Ende des Schlauches mit einem Innengewinde (Adapterstück aus dem Baumarkt) an den Küchenwasserhahn angeschlossen und Wasser marsch. Nun läuft es von allein (ohne Eimer schleppen oder Badewanne) wieder voll. Aufpassen, wenns genug ist - abdrehen, fertig. Mit Gasbläschenkrankheit hatte ich noch nie zu tun. Zur Nachahmung nur zu empfehlen, dauert bei meinem 648l-Becken eine Stunde! ;-)
Gruß Stefan

ehemaliger User

Homepage

11.08.2008, 16:00

@ Minzi

Wasserwechsel, aber wie richtig?

>> Hallo Susanne,
>> also ich mach es fogendermaßen: Habe einen Gartenschlauch mit einem
>> Plastebogen (Filterrohr vom Eheim), der wie ein Krückstock über den
>> Aquarienrand hängt, dann ansaugen. Nun läuft das Wasser ganz allein in
>> ein Faß auf dem Balkon (Gießwasser) bzw. Abfluß, wenn genug raus ist
>> (ca. 1/2) hört es von allein auf, weil da das untere Ende des Schlauchs im
>> Becken endet (kann man ja auf jede Länge schneiden). Es kann auch nichts
>> abrutschen oder überlaufen. Während dessen mach ich Pflanzenpflege,
>> reinige die Scheiben usw., dann wird das andere Ende des Schlauches mit
>> einem Innengewinde (Adapterstück aus dem Baumarkt) an den
>> Küchenwasserhahn angeschlossen und Wasser marsch. Nun läuft es von allein
>> (ohne Eimer schleppen oder Badewanne) wieder voll. Aufpassen, wenns genug
>> ist - abdrehen, fertig. Mit Gasbläschenkrankheit hatte ich noch nie zu
>> tun. Zur Nachahmung nur zu empfehlen, dauert bei meinem 648l-Becken eine
>> Stunde! ;-)
>> Gruß Stefan
Hallo, Ihr Lieben
Hab mal ne Frage - wie kriegt Ihr das mit der richtigen Temperatur beim Frischwasser eingestellt?
Ich machs immer noch mit der Eimer- bzw. Gießkannenmetode.
Gruß Babs:-D

ehemaliger User

Homepage 

12.08.2008, 07:46

@ ehemaliger User

Wasserwechsel, aber wie richtig?

>> Hab mal ne Frage - wie kriegt Ihr das mit der richtigen Temperatur beim
>> Frischwasser eingestellt?
>> Ich machs immer noch mit der Eimer- bzw. Gießkannenmetode.

Hallo,
ich habe den Schlauch immer an die Mischbatterie angeschlossen. Und dann am Schlauchende gefühlt, was die Temperatur so macht. War eigentlich immer problemlos.
lg
Beate

ehemaliger User

Homepage 

12.08.2008, 12:48

@ Susanne Schmohl

Wasserwechsel, aber wie richtig?

Hallo,

bevor ich mit Osmosewasser gearbeitet habe, habe ich den Wasserwechsel mit einem Schlauch (Gardena-Anschluss) direkt vom Bad ins Becken, daß im Wohnzimmer steht, geleitet. Habe dann immer leicht lauwarmes Wasser, ca. 25 C genommen, hatte aber auch immer diese Bläschen an den Scheiben nach dem Wasserwechsel. Bei temperiertem Wasser aus der Leitung muß man nur aufpassen, daß man nicht eventuell Kupfer aus dem Leitungen (gerade bei Neubauten) mit einbringt.

Nach dieser "Schlauch-Methode" habe ich an meinem Filtersystem eine T-Abzweigung gebaut. Einmal für den Abfluss, mit einem entsprechenden Absperrhahn und einmal für die Zulauf. Ich habe mir in der Abstellkammer hinter dem Becken einen Wasseranschluss gelegt und einen direkten Abfluss ins Bad. So brauche ich jetzt nur noch den Hahn für Ablauf aufdrehen, und das Wasser läuft direkt in den Abfluss, ohne daß ich am Becken hantieren muß.
Umgekehrt kann ich das Wasser direkt wieder ins Becken leiten, entweder direkt aus der Leitung oder wie ich es seit geraumer Zeit mache, mit einer Pumpe aus den Osmose-Wasserkanistern direkt ins Aquarium.

Ich würde auf keinen Fall Wasser für das Aquarium in der Badewanne sammeln, da sich dort doch immer wieder Rückstände von Reinigungsmitteln bilden können.
Dann besser direkt mit dem Schlauch ins Aquarium.

Bezüglich der Temperatur des Auffüllwassers ist es übrigens kein Problem, wenn es etwas kühler ist (1-2 C). Das macht den Fischen wirklich keine Probleme.

Gruss
Uwe

Susanne Schmohl

Homepage 

12.08.2008, 15:22

@ Susanne Schmohl

Wasserwechsel, aber wie richtig?

Hallo,

jetzt bin ich aber doch sehr beruhigt, dass Ihr das genauso macht und damit keine Probleme habt. Ich bleibe also erstmal dabei, auch wenns Blasen macht.

Also, wenn ich mal groß bin und mein Traumaquarium in mein Traumhaus gebaut wird, wird auch vieles vereinfacht. :-D

Schöne Grüße
Susi

ehemaliger User

Homepage

12.08.2008, 21:03

@ Susanne Schmohl

Wasserwechsel, aber wie richtig?

>> Hallo miteinander,
>> bisher habe ich meine Wasserwechsel immer folgendermaßen gemacht:
>> 1. Bei jedem Becken durch den Höhenunterschied ca. 1/3 des Wasser
>> ablaufen lassen (Schlauch quer durch die Wohnung ins Bad).
>> 2. Die Badewanne befüllt mit temperariertem Wasser (ca. 1-2° weniger als
>> in den Aquarien).
>> 3. Und schließlich mit einer Pumpe wieder die Becken aufgefüllt.
>>
>> Nun habe ich seit zwei Wochen von Gardena einen Aufsatz für
>> "Indoor"-Wasserhähne, so dass ich den Schlauch direkt an den Wasserhahn
>> anschließen kann. Das hat auch die gesamte Wasserwechselzeit von fast drei
>> Stunden auf knapp über zwei Stunden verkürzt.
>> Mir ist dann aber aufgefallen, dass sich erstaunlich viele Luftblasen an
>> den Pflanzen und den Scheiben gebildet haben. Habe mir aber nichts dabei
>> gedacht.
>>
>> Durch Zufall war ich Ende letzter Woche auf der aquamax-Seite, die ich
>> bisher sehr geschätzt habe. Dort ist mir sofort ein Artikel über die
>> "Gasblasenkrankeit" ins Auge gesprungen. (http://www.aquamax.de/HG39.htm)
>> Meine Fische haben zum Glück noch keine Anzeichen von irgendwelchem
>> Unwohlsein, aber so weit sollte es ja auch nicht kommen.
>>
>> Nun meine eigentliche Frage:
>> Wie macht ihr bei etwas größeren Aquarien einen Wasserwechsel? Ablassen
>> ist klar, aber wie bekommt ihr frisches Wasser wieder rein ins Aquarium?
>> 20mal mit dem Eimer laufen ist weder eine Lösung noch gut für den
>> Rücken. Und schneller gehts auch nicht.
>>
>> Wäre schön, wenn ich mal Eure Praxiserfahrungen hören (lesen) könnte.
>> Vielen Dank schon im Vorraus!
>> Gruß Susi

Hallo an alle,
hierzu möchte ich noch was sagen, zur Menge an Frischwasser.
Seit ich mein 375 l Becken habe (2005) hab ich nur 1 x mehr als 6-7 Eimer Wasser gewechselt und bin damit - trotz Überbesatz - immer gut gefahren. Die Hälfte halte ich für übertrieben - das wären bei mir - Deko und Sand abgerechnet - 150 l. Soviel sind nur nötig, wenn man Probleme hat mit sehr hohen Nitratwerten ab 50 mg/l. Mein Becken hat dann einen stabilen Ph-Wert (6,5)wenn ich es 14 Tage ohne Wasserwechsel laufen lasse. Meistens mache ich allerdings alle 7 Tage einen WaWe von;-) 20 %. Dann steigt der Ph-Wert jedoch auf 7 (Leitungswasser hat 7,8 ) Bisher haben das alle Fische immer gut verkraftet.
Ich gieße das Frischwasser über eine Gießkanne mit dem Brausenaufsatz ins Becken, so kann das Chlor vorher entweichen, alle 3 Eimer kommt 10 m FFM von Easy-Life rein, einen Tag später das Aquakraut, ab und an auch mal TR 7 Torfrindenextrakt von Dennerle. Gedüngt wird im Moment bei mir nur noch mit Lehmkugeln - sonst keinen Flüssigdünger. Die Pflanzen wachsen trotzdem super.
Gruß Babs

Bungi

Homepage

13.08.2008, 19:22

@ Susanne Schmohl

Wasserwechsel, aber wie richtig?

Hallo,
habe früher auch eimerweise das Aquarium im Wohnzimmer von der Küche her aufgefüllt. Wasseraufhärter und Aquasafe wurden dem einströmenden Wasser im Eimer zugegeben. Heute lasse ich das Wasser einfliessen und zwar aus dem Bad in der oberen Etage. Zu diesem Zweck habe ich eine Plastikschüssel auf ein Brett gestellt, welches auf den Enden der Duschtasse steht. Die Plastikschüssel habe ich an der Vorderseite durchbohrt und einen Tankverschluss angebracht. Daran habe ich einen Schlauch angeschlossen, der hängend durch das Treppenhaus im Aquarium endet. Die Wassertemperatur kann ich an der Brause auf ca. 25° einstellen. Das Wasser mischt sich so erst in der Schüssel bevor es dann durch den Schlauch abfliesst. Gleichzeitig kann ich Wasseraufhärter und Aquasafe beimengen.
Ähnliche Vorgehensweisen sind denkbar.
Grüsse Werner

ehemaliger User

Homepage 

17.08.2008, 09:38

@ Susanne Schmohl

Wasserwechsel, aber wie richtig?

>> Nun habe ich seit zwei Wochen von Gardena einen Aufsatz für
>> "Indoor"-Wasserhähne, so dass ich den Schlauch direkt an den Wasserhahn
>> anschließen kann.


Hallo Susanne,

vielen Dank für den Tipp. Ich habe gerade gestern auf diesen Satz hin mir auch den Gardena-Aufsatz geholt :-D
Gruß aus Berlin
Micha

Domi

Homepage

Passau,
20.08.2008, 12:20

@ Susanne Schmohl

Wasserwechsel, aber wie richtig?

>> Mir ist dann aber aufgefallen, dass sich erstaunlich viele Luftblasen an
>> den Pflanzen und den Scheiben gebildet haben. Habe mir aber nichts dabei
>> gedacht.
>>
>> Durch Zufall war ich Ende letzter Woche auf der aquamax-Seite, die ich
>> bisher sehr geschätzt habe. Dort ist mir sofort ein Artikel über die
>> "Gasblasenkrankeit" ins Auge gesprungen. (http://www.aquamax.de/HG39.htm)
>> Meine Fische haben zum Glück noch keine Anzeichen von irgendwelchem
>> Unwohlsein, aber so weit sollte es ja auch nicht kommen.

Hallo Susanne,

also die Gasblasen an den Pflanzen beim Wasserwechsel sind ganz Normal. Die Pflanzen stellen ihren Gashaushalt auf die neue Situation ein, wenn die Sache nach 3 - 4 Stunden vorbei ist müsste alles im grünen Bereich sein. ;) Bei mir treten die Gasbläschen bei jedem Wasserwchsel auf und es hat noch nie Probleme gegeben. Zu Wasserwechsel bei großen Becken kann ich dir leider nichts sagen ich habe "nur" 200 Liter und da mach ich mir noch die Mühe mit dem Eimer zu laufen ;)

Mit freundlichen Grüßen

Domi

---
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