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Blogartikel 'Gestern an der (Fisch)- Börse

von schmitzkatze
Offline (Zuletzt 24.09.2016)BlogBeispielKarte
Userbild von schmitzkatze
Ort / Land: 
41516 Grevenbroich / Deutschland
Aquarianer seit: 
1983


Gestern an der (Fisch)- Börse

 
Während die Weltwirtschaft unter den Fehleinschätzungen der Börsenmakler und Spekulanten leidet und die Wirtschaft auch hier in der BRD eine Breitseite der Auswirkungen abbekommen hat, stehen Zierfischbörsen in der Gunst der Aquarianer immer noch weit oben.

Bei einem Besuch im "größten Zoofachgeschäft der Welt" in Duisburg Neumühl bekam ich einen Überblick, das sich die Preisspirale in diesem Segment doch eher nach oben dreht, anstatt nach unten.

Ich beließ es bei ein paar Macropoden Opercularis für je 2,99 Euro in 4 cm Größe.

Pflanzen waren jenseits von Gut und Böse angesiedelt und so mancher Modefisch war ebenso übertrieben teuer.

Da waren mir die Börsen der Zierfischvereine hier im Niederrhein Gebiet immer wilkommene Alternative, meine Wünsche doch noch recht günstig finanzieren zu können.

Waren es Kaisertetra, Blutsalmler oder Schmetterlingsbuntbarsche.

Gestern war ich bei einem Verein in Duisburg zur Börse gefahren und war schon ein wenig enttäuscht. Zeitgleich fand auf dem Parkplatz eines schwedischen Möbelhauses ein Trödel statt, der die verfügbaren Parkplätze drastisch reduzierte.

Aber ich habe es geschafft in mittelbarer Nähe zum Botanischen Garten einen Platz vor einer Schule zu finden.

So ging ich dann erwartungsvoll in die heiligen Hallen. Bei der Gelegenheit habe ich mir nochmals die grossen Aquarien der Vereinsanlage im Tropenhaus angesehen, sie sind immer noch schön, aber ich hatte sie noch besser und schöner in Erinnerung.

Im Tagungsraum standen dann die Tische hinter denen die Anbieter in Plastiktüten ihre Garnelen,Fische und Pflanzen feil boten.

Die Pflanzen hatten schon Preise von Zoofachgeschäften erreicht, denn eine E.Bleheri erhalte ich dort auch für 3 Euro im Zweierpack.

Platys und Black Mollys a 2,50 Euro das Stück, das ist schon eine Hausnummer.

Zwei Sturisoma Aureum (Goldbartwelse) Babys, je 6 cm groß im Zweierpack zu 8 Euro.

Günstig waren C.Sterbai zu 2,50 Euro der Fisch in 4 cm Größe, da habe ich dann zugegriffen und 6 Stück mitgenommen, wenn ich schon die 50 km fahre, dann soll es sich auch lohnen.

Im Rückblick finde ich es paradox, das in den neuen Zeiten der Geldknappheit, die Kosten für das Hobby eine gegenläufige Entwicklung erfahren.

Wie sieht es denn in anderen Regionen aus ?

Wie seht Ihr die Dinge, die ich beschrieben habe?

Gruss aus dem Rheinland, Michael

 
Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 04.05.2009 um 09:35 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 05.05.2009 um 13:19 von schmitzkatze
Hallo zusammen,

Danke für die kontroversen Kommentare, ich habe nicht erwartet, so viel Verwirrung damit zu stiften.

Ich wollte eigentlich `rüber bringen, das, trotz steigender Arbeitslosenzahlen und Jobabbau-Aktionen, die Kosten für das feuchte Hobby steigen anstatt fallen.

Ich empfand die beiden, zarten Sturisoma Aureum NZ
( für 8 Euro ) mit 6 cm Länge als teuer, wurde aber eines besseren belehrt, als ein Garten Center in meiner Umgebung 16,95 Euro für ein Tier verlangt hat.

Den Vergleich mit dem Benzin kann ich nicht nachvollziehen..

Gruss Michael




 
 
Geschrieben am 05.05.2009 um 05:20 von Philosoph
Hallo,

wir kaufen einen Liter Benzin, mit dem wir uns einmalig im Schnitt ca. 15km fortbewegen können für ca. 1,25€ und regen uns über den Preis von 2,50€ für ein Lebewesen, welches uns über einen langen Zeitraum viel Freude bereiten wird, auf?
Kann mir das einer erklären? Ich verstehe es nicht!
Elmar
 
 
Geschrieben am 04.05.2009 um 23:07 von Bazzi
allso eigentlich denke ich immer,
anversich müssten die fische noch teurer sein
da ich ja auch schon die ein oder andere fischi`s gezüchtet oder sagen wir besser vermehrt habe und weiss was da für ein aufwand dahintersteckt,und jeder fisch ja auch nicht verkauft wird (zwecks selection,überalterung manchmal stirbt sogar ein fisch im händlerbecken,futter-wasser-stromkosten)
und nicht zu vergessen die lohn-und mietkosten für`s gebäude.
verdienen will ja das zoofachgeschäft auch noch was,
wer geht schon gerne umsonst arbeiten,

teilweise sind wir selbst schuld an der etwas minderer qualität von fischen ( asienimporte,dampfzuchten e.t.c.)
weil auch hier gilt (( geiz ist geil ))
es handelt sich aber um lebewesen, und da sollte man nicht so sehr auf den cent schauen,
ich schliesse mich da aber nicht aus,habe nämlich selbst schon fische von einem bestimmten baumarkt gekauft,
sollte man aber echt nicht machen, meine meinung.
sonst gibt es irgentwann keine vernünftige fachläden mehr

gruss günther
 
 
Geschrieben am 04.05.2009 um 15:22 von Bastian Linsenmeier
hi ! also ich kann von einem kleinen aquaristik laden sprechen der easylife wasseraufbereiter den 5 liter kanister für sage und schreibe 78 euro verkauft !!! wenn ich 15 km weiter fahre bekomme ich den kanister für 41 euro ! dies nur als beispiel ! dieser besagte laden ist auch bei anderen artikeln maßlos überteuert - diesen laden meide ich auch zum glück !

extrem schlechte beratung kommt auch noch dazu ! weil wenn man als anfänger keine ahnung von fischen hat wie ich damals und dann prachtschmerlen und haibarben in ein 180 liter becken verkauft werden lange ich mir da mittlerweile schon an den kopf ob da nur geld eine rolle spielt und der fisch kein lebewesen sei der auch artgerechte haltung wie ich finde verdient hat !
 
 
Geschrieben am 04.05.2009 um 15:01 von Bastian Linsenmeier
hi ! also ich kann von einem kleinen aquaristik laden sprechen der easylife wasseraufbereiter den 5 liter kanister für sage und schreibe 78 euro verkauft !!! wenn ich 15 km weiter fahre bekomme ich den kanister für 41 euro ! dies nur als beispiel ! dieser besagte laden ist auch bei anderen artikeln maßlos überteuert - diesen laden meide ich auch zum glück !

extrem schlechte beratung kommt auch noch dazu ! weil wenn man als anfänger keine ahnung von fischen hat wie ich damals und dann prachtschmerlen und haibarben in ein 180 liter becken verkauft werden lange ich mir da mittlerweile schon an den kopf ob da nur geld eine rolle spielt und der fisch kein lebewesen sei der auch artgerechte haltung wie ich finde verdient hat !
 
 
Geschrieben am 04.05.2009 um 10:30 von Tom
Hallo,

eigentlich ist das doch nicht überraschend, oder? Bei den Nachzuchten von Privat handelt es sich um Tiere, die in kleinen Stückzahlen unter in Deutschland relativ hohen Kosten (Strom, Wasser, Futter, etc.) gezogen werden. Eigentlich logisch, dass die Tiere teuerer sind, als Billigimporte aus Asien und anderswoher.

Dass die Tiere auf den Börsen in der Vergangenheit "verramscht" wurden, lag meiner Meinung nach hauptsächlich daran, dass 1. Tiere verkauft wurden, die sich von selbst so stark vermehrt hatten, dass die Züchter sie nicht oder nur noch schwierig los wurden und 2. keiner der Züchter sich jemals über die tatsächlichen Kosten seines Hobbys bewußt wurde. In Zeiten, in denen immer mehr Nachfrage nach deutschen Nachzuchten entsteht, weil immer weniger Aquarianer die überzüchteten Tiere aus Asien oder die Wildfänge aus anderen Teilen der Welt haben wollen und auf der anderen Seite der Faktor (Energie-)Kosten in unser aller Bewußtsein angekommen ist, ist es für absolzt nachvollziehbar, dass die Preise steigen müssen.

Grüße, Tom.
 
 
Geschrieben am 04.05.2009 um 10:03 von Falk
Hallo Micha

Politologe bist Du nicht ,aber einer ,der es auf den Punkt bringt....
Eine Frage möchte ich stellen...

Bekommt man Qualität zum höheren Preis,oder eher nicht ?
Wie ich höre ,Du auch von der "Überzucht " eines rammirezzi
betroffen zu sein....4,95€ wäre hier der Durchschnittspreis...!
...dieser ist in keiner Weise gerechtfertigt,zumindest was die Tiere im offiziellen Handel betrifft,der Qualität eben !!!

Keine Chance ,solche Tiere über einen längeren Zeitraum pflegen zu können (3Jahre)!!

Mit Empfehlung
Gruß Falk
 
 


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