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Aquarium Maleri Islands

von Marco O.
Offline (Zuletzt 20.11.2016)BlogInfo / BeispieleKarte
    Sieger Beckenwettbewerb Oktober 2010 
Userbild von Marco O.
Ort / Land: 
19055 Schwerin / Deutschland
Aquarianer seit: 
1998
22.11.2014
Beschreibung des Aquariums
Typ:
Läuft seit:
06.2010
Grösse:
120 x 60 x 60 = 430 Liter
Letztes Update:
22.11.2014
Besonderheiten:
Hierbei handelt sich um ein ganz normales Standartbecken.
Die AQ Abdeckung, die Rückwand, einige Module, die Kiesblende sowie der Schrank wurden von uns gebaut.
Beim Bau hat mir wieder einmal Mike R. zur Seite gestanden.
ganz neu vom 22.11.2014
22.11.2014
vom 22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
22.11.2014
Dekoration
Bodengrund:
Feiner feuergetrockneter weißer Quarzsand (0,1 - 0,4 mm)
Diesem habe ich schwarzen Sand beigemischt damit das Licht nicht zu stark reflektiert wird und das Becken nicht zu hell erscheint. Darüber hinaus ist der natürlich Bodengrund im Malawisee etwas dunkler.
Aquarienpflanzen:
Keine mehr im Becken!

In der Startphase des Beckens war noch die Cryptocoryne Aponogetifolia im Becken. Schnell wachsende Pflanzen zu haben, bietet nicht nur optische Vorteile, sondern beeinflusst auch die Aq - Chemie nachweisbar positiv.
neu vom 29.09.2014
mein Prachtbursche...der red flush
neu vom 29.09.2014
ist das nicht ein geniales Tier ???
Details vom linken Aufbau
neu vom 29.09.2014
Protomelas taeniolatus am 02.10.2014
02.10.2014
02.10.2014
neu vom 29.09.2014
neu vom 29.09.2014
neu vom 29.09.2014
neu vom 29.09.2014
der rechte kleinere Aufbau
der linke Aufbau
einer von den neuen vom 29.09.2014
red flush am 29.09.2014
Details vom rechten Aufbau und der Rückwand
18.07.2013
28. Mai 2013
28. Mai 2013
Weitere Einrichtung: 
Selbstgebaute und zum Teil hinterschwimmbare Rückwand.

Ziel war es, eine Rückwand zu gestalten die ziemlich Naturnah ist, und den Ansprüchen der Fische entspricht. Als Motiv diente ein gemachter Ausschit aus dem Video "Fastzination Malawiesee".

Diese war wirklich nicht einfach zu gestalten, aber unterm Strich denke ich, dass es uns einigermaßen gut gelungen ist. Bisher hat sich aber noch keiner beschwert. ;-)

Steine (aus dem Baumarkt) etwa 20KG
29.09.2014
29.09.2014
Das Mädel hat seit heute dicke Backen.   ;.)
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
29.09.2014
Das Becken im Wandel der Zeit. Hier ein Bild vom 28.07.2010
Bild vom 14.09.2010
Bild vom 16.09.2010 nun mit dunklerem Bodengrund
Das Becken im Wandel der Zeit.  Das Bild ist vom 19.11.2010
Dieses Bild stammt vom 11.02.2011
Und so sah es am 08.06.2011 aus.
Aquarien-Technik
Beleuchtung:
Tropic Marin SunaECO 500E Reef White (28.000 Kelvin) 12 Watt

Beleuchtungsdauer: 11h ---> 12:00 - 23:00 Uhr

---> Der Unterschied zur Röhre ist mit Worten kaum zu beschreiben. Gestern, im Gespräch mit dem Flo, habe ich das so ausgedrückt: Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und genauso ist es auch. Es ist einfach nicht möglich,das Licht der SunaEco mit T5 oder T8 Röhren auch nur annähernd zu vergleichen. <---

Das Lichtspektrum ist enorm. Alles wirkt unendlich klar und scharf. Alle, die von T8/T5 umgestiegen sind, wissen was ich meine. Trotzdem habe ich wieder mit Farbfolien gearbeitet. Optisch gefällt mir das so viel, viel besser.
Filtertechnik:
Gefiltert wird über einen Innenfilter, der auch selbst gebaut wurde und sich hinter der rechten Seite der Rückwand befindet. Filtervolumen etwa 18L.
Als Pumpen dienen eine JBL ProFlow 1000 & eine Eheim compact 600.

gesamte Leistung = 1.600L/h
---> Ausgehend vom Brutto Volumen wird das Wasser nun also insgesamt 3,7 mal die Stunde durch den Filter geleitet. <---

Filtermedien: 3 grobe und 3 feinere Filterschwämme, und über 1kg Korallenbruch

Im Becken werden insgesamt 6.100L/h umgewälzt, da zusätzlich eine Tunze Nanostream 6045 als Strömungspumpe eingesetzt wurde. Diese ist nur auf die Wasseroberfläche gerichtet und wurde im rechten Beckenbereich so positioniert, dass der Gasaustausch auf jeden Fall gewährleistet wird.

Diesen Umstand zur Folge kann ich sagen, dass ich (fast) kristallklares Wasser habe.
Ferner kann ich den Filter so einstellen, dass etwa 40% über den Oberflächfilter und etwa 60% des Wassers durch den gesamten Filter gehen. Oder die kompletten 1.600L durch den gesamten Filter, also OHNE Oberflächenfilterung.

Die zusätzliche Pumpe (die Eheim compact 600) wurde erforderlich, weil mehrere neue Fische ins Becken eingezogen sind, und so die Gesamtzahl deutlich höher ist. Um aber auch weiterhin die mechanische und vorallem die biologische Filterung gewährleisten und sicherstellen zu können, ist diese nun notwendig geworden. In den Filter werden jetzt also 1.600L "gezogen", und 1.000L/h wieder abgegeben.

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Die richtige Filterung eines Aquariums ist ganz besonders wichtig. Bei einem Malawi Aquarium ist darauf zu achten, dass etwa die 3-4 fache Menge an Wasser pro Stunde umgewälzt wird. Ein Filter soll im Aqarium die mechanische und biologische Filterung gewährleisten/sicherstellen. Die mechanische Filterung übernimmt in den meisten Filtern die Filterwatte. Grobe Teilchen bleiben in dieser hängen, da das Wasser zuerst durch diese hindurchfließen muss. Um unsere Fische jedoch dauerhaft Gesund zu halten, ist es wichtiger auch die biologische Filterung sicher zu stellen.

Aufgaben der biologischen Filterung:

Urin,Kot, abgestorbene Pflanzen und Futterreste belasten das Aquariumwasser schon sehr stark. Da Urin jedoch unsichtbar für den Aquarianer ist, wird dieser Tatsache oftmals viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die Stickstoffverbindungen müssen aber aus dem Wasser!
Zum einen geschieht dieses durch den regelmäßigen stattfindenen Wasserwechsel und zum anderen soll die biologische Filterung diesen Abbau sicher stellen. Der Abbau dieser Stickstofferbindungen erfolgt nur mit Filtermedien, die auch eine sehr große Oberfläche aufweisen, bei gleichzeitiger Zugabe von Sauerstoff. (siehe bei Wasserwerte den Punkt: Nitrifikation)

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Nitrifikation

Als Nitrifikation bezeichnet man die bakterielle Oxidation von Ammoniak (NH3) zu Nitrat (NO3−). Sie besteht aus zwei Teiilprozessen: Zu erst wird Ammoniak zu Nitrit oxidiert, das im zweiten Teilprozess zu Nitrat oxidiert wird. Dieser Prozess funktioniert nur, wenn viel Sauerstoff hinzugegeben wird. Für die Zugabe von Sauerstoff habe ich gesorgt. Zum einen habe ich einen EHEIM Diffuser installiert und zum anderen ist meine Wasseroberfläche durch den Einsatz einer Strömungspumpe ständig in Bewegung. Damit wird CO² raus,- und O² zugeführt.

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Weitere Technik:
Eheim Diffuser zur zusätzlichen Versorgung mit O².

Strömungspumpe: Tunze Nanostream 6045
Technische Daten:
Strömungsleistung: 1.500 - 4.500l/h [läuft bei mir mit 4.500L/h]
Energieverbrauch: 7W
Laufzeit: 11h [über Zeitschaltuhr gesteuert]
Besatz
1/2 - Aulonocara jacobfreibergi undu Reef (mamelela undu) [WFNZ]

1/2 - Protomelas taeniolatus namalenje [WFNZ]

1/8 - Labidochromis caeruleus lion's cove [DNZ]

1/1 - Aulonocara hansbaenschi red flush [WFNZ]

5 - Synodontis Lucipinnis

Die Beschreibungen im Detail:

Aulonocara jacobfreibergi undu reef

Protomelas taeniolatus

Labidochromis caeruleus

Synodontis lucipinnis

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Aulonocara Jacobfreibergi undu reef

Aulonocara jacobfreibergi zählt zu den höhlenbewohnenden Aulonocaras. Er bevölkert grundsätzlich zwei verschiedene Zonen: Die südlicheren Populationen sowie die Mamalela-Variante am Undu Reef leben in der Übergangszone, wohingegen die restlichen nördlichen Populationen der sedimentreichen Felszone den Vorrang geben. Beiden Varianten ist aber ein starker Bezug zu Höhlen anzuerkennen, wobei wiederum eine klare Differenzierung zwischen den Übergangszone- und den Felszone-Jacobfreibergis erkennbar ist. Die Populationen in den Felszonen bevorzugen grosse Höhlen, welche auch problemlos unter mehreren Böcken geteilt werden, wohingegen sich diejenigen aus der Übergangszone .eher an kleinere Spalten halten und diese nur ungern sharen. Die hier beschriebene Art zählt zu den carnivoren Cichliden. Über die aulonocara-typischen Sinnesgruben auf dem Kopf ortet A. jacobreibergi Wirbellose und Krebstierchen im Sediment, welche dann durch einen zielgenauen Stoss in den Sand erbeutet werden. Anmerkung: erstaunlicherweise sind die Sinnesgruben des Jacobfreibergi-Komplexes etwas kleiner als diejenigen der meisten anderen Aulonocaras. Die logische Annahme, dass die vorwiegend in dunklen Höhlen lebenden Arten eher grössere dieser Organe besitzen müssten, um in Dunkel noch besser „hören“ zu können, ist demzufolge keine Tatsache. Anzunehmen ist daher, dass es sich bei den Jacobfreibergis eher um eine Urart der Gattung Aulonocara handelt, aus welchem sich im Laufe der Evolution die anderen, besser ausgestatteten Arten abgeleitet haben. Geschlechtsreife Männchen verteidigen ihre Höhlenreviere unabhängig der Brutperiode, wobei gerade in den Populationen der Felszone, welche grosse Höhlen bewohnen, durchaus auch mehrere Böcke gemeinsam eine solche Höhle beanspruchen. Interessanterweise befinden sich die beliebtesten Reviere immer dicht an der Höhlendecke, oder an Spalten unmittelbar darunter. Die Weibchen tummeln sich meist im Eingangsbereich solcher Höhlen und suchen im sandigen Untergrund nach Nahrung. Nur äusserst selten kann man A. jacobfreibergi über offenem Sand beobachten. Zur Paarung werden die Weibchen von den Böcken in deren Reviere gelockt, wo dann auch abgelaicht wird – es gibt keinerlei Anzeichen, dass die Männchen einen speziellen Laichplatz bauen, wie dies viele andere Arten tun.

Protomelas taeniolatus namalenje

Protomelas taeniolatus ist strikte an das Felsbiotop gebunden und bevorzugt dort den sedimentfreien Teil. Die begehrtesten Reviere der geschlechtsreifen Männchen befinden sich oben auf grossen Steinen oder Felsplateaus. Die Männchen verteidigen ihre Reviere (grosse Steine / Felsplateaus) ziemlich aggressiv gegen alle eindringenden Arten.Paarungswillige Weibchen nähern sich gezielt den Revieren der Männchen und nur sehr kurzer Balz kommt es auf dem Felsen sofort zum Ablaichen. Da solch exponierte Stellen kaum vor Laichräubern geschützt ist, verteidigen die Böcke verhältnismässig grosse Reviere.Die brütenden Weibchen ziehen sich zwischen die Felsen zurück und verstecken sich. Gegenüber anderen Arten ist P. teaniolatus in der Regel friedlich gesinnt.

Labidochromis caeruleus

Lebensraum
Labidochromis caeruleus lebt in der sedimentreichen tiefen Felszone zu beiden Seiten der nördlichen Malawisee-Hälfte.Er wandert, da die Art nicht territorial ist und dementsprechend keine Reviere verteidigt, ständig nach Futter suchend durch das Biotop. Eine einzige Population wurde bisher im seichteren Wasser nachgewiesen, wo sie vorwiegend in Valisnerien-Felder lebt und Schnecken jagt.
Wassertiefe der Caeruleus-Habitate
Die Habitate der meisten Yellow-Populationen (insbesondere Lion’s Cove) liegen in ca. 15 bis 25 Meter Wassertiefe, wobei die meisten Tiere erst in einer Tiefe von mindestens 20 Meter angetroffen werden. Die oben erwähnte schneckenfressende Population des L. caeruleus dagegen lebt im seichteren Wasser in 7-15 Meter Tiefe.
Ernährung
Die Gattung Labidochromis gehört zu den "Insektenfressern" und somit zu den carnivoren Cichliden des Malawisees, womit sie eine Ausnahme in der grossen Gruppe der Mbunas darstellen.L. caeruleus sucht seine Beute im Sediment seines Biotopes, im Aufwuchs an den Felsen und mit Vorliebe an den Decken grosser Höhlen. Eine einzige Population dieser Art scheint sich ernährungstechnisch anders entwickelt zu haben.Sie lebt im seichteren Wasser vorwiegend in Valisnerien-Felder und frisst Schnecken, welche in diesen Beeten leben. Trotzdem benötigt auch dieser Mbuna etwas ballaststoffreiche und carotinhaltige Nahrung (z.Bsp. Spirulina), weshalb sich der Caeruleus auch gerne mal über den Aufwuchs hermacht.

Aulonocara hansbaenschi red flush

Dieser wunderschöne Aulonocara stammt aus dem Südlichen Teil des Malawisees. Die Männchen erreichen eine Größe von etwa 10cm und die Weibchen werden etwa 8cm groß. Kleine Wirbellose werden aus dem Sand gefiltert. Dazu stehen die Aulonocara über dem Bodengrund und "horchen" in dem Sand. Aulonocara hansbaenschi red flush kommt über dem Sandbereich der Übergangszone vor.
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Die Beschreibungen der einzelnen Arten sind Auszüge aus den von Silvan und Flo liebevoll erstellten Artentafeln, die auch auf malawi-guru.de zu sehen sind.
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Besatz im Aquarium Maleri Islands
Hier einmal ein aktuelles Bild vom Protomelas.
vom 28.02.2013
07.06.2013
Der Protomelas am 28.09.2014
07.06.2013
Protomelas taeniolatus male
07.06.2013
Protomelas taeniolatus namalenje
Besatz im Aquarium Maleri Islands
vom 28.02.2013
Der Undu vom 28.09.2014
aktuell vom 14.02.2013
Besatz im Aquarium Maleri Islands
14.02.2013
... und noch ein neues Bild
aktuell vom 14.02.2013
... eines habe ich noch.
Besatz im Aquarium Maleri Islands
Labidochromis caeruleus
Labidochromis caeruleus am 28.09.2014
Besatz im Aquarium Maleri Islands
28.09.2014
28.09.2014
28.09.2014
28.09.2014
28.09.2014
Synodontis Petricola dwarf (lucipinnis)
Synodontis Petricola dwarf (lucipinnis)
Synodontis Petricola dwarf (lucipinnis)
Aulonocara hansbaenschi red flush [WFNZ]
Aulonocara hansbaenschi red flush [WFNZ]
Aulonocara hansbaenschi red flush [WFNZ]
Aulonocara hansbaenschi red flush [WFNZ]
Aulonocara hansbaenschi red flush [WFNZ]
Aulonocara hansbaenschi red flush [WFNZ]
Wasserwerte
Temperatur: 26° C
PH: 8,2
KH: 10
GH: 15
Nitrit: n.n
Nitrat: 10mg/l
NH 4 - 0,00 mg/l
NH 3 - 0,00 mg/l

Wasserwechsel: alle 7 Tage je 50%
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Ab sofort (16.07.2012) werde ich wieder Salz hinzugeben. Ich verwende dazu ganz normales Jodsalz aus dem Supermarkt. Komplett sind es dann ca. 300g, die monatlich verwendet werden.
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Gerade bei den Malawis kann jeder sehen, wie wichtig der stetige Wasserwechsel ist. Ich selbst und viele andere Aquarianer bestätigten mir folgenden Ablauf:
Nach jedem Wasserwechsel waren die Männchen dermaßen in Balzstimmung und kurze Zeit später konnten sich alle (ich damals auch) über Nachwuchs freuen.
Auch wenn das "alte" Wasser noch so klar ist, ist es unumgänglich spätestens alle 10 Tage die Hälfte zu wechseln.
Futter
LEBENDFUTTER
Black Mollys und Guppy`s (Jungtiere) vom befreundeten Züchter/Halter

FROSTFUTTER:
rote Artemia
Mysis (Schwebegarnelen die reich an Eiweiß, Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen sind)
Krill (grob)
schwarze Mückenlarven
weiße Mückenlarven
Malawimix
Herzmuschelfleisch
Mießmuschelfleisch

GRANULATE
Tropical Spirulina Granulat
Tropical Vitality & Color
Organix Super Kelp Pellets / SÖLL
Organix small Cichlid Pellets / SÖLL
Sera Granured
Tropical Krill Chips

+ frische Krabben aus dem Spupermarkt (auf die stehen meine Fische besonders!)

Auch für die NonMbunas gebe ich ab und zu Tomate oder Paprika dazu. Diese wird dann kleingehackt und in dem Behälter getan, wo das Frostfutter auftaut.
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Hier einmal die Inhaltsstoffe von einigen ausgewählten Futtersorten:

Tropical Malawi
--- Rohprotein 40,0% / Rohfett 6,5% / Rohfaser 5,0% / Rohasche 9%

Tropical Spirulina Granulat
--- Rohprotein 47,5% / Rohfett 7,0% / Rohfaser 5,0% / Rohasche 9%

Organix Super Kelp Pellets / SÖLL
--- Rohprotein 40,0% / Rohfett 14,0% / Rohfaser 1,0% / Rohasche 10,0%

Organix small Cichlid Pellets / SÖLL
--- Rohprotein 35,0% / Rohfett 14,0% / Rohfaser 2,0% / Rohasche 9,0%

Sera Granured
--- Rohprotein 40,3% / Rohfett 6,1% / Rohfaser 2,2% / Rohasche 9,9%

Tropical Vitality & Color
--- Rohprotein 48,0% / Rohfett 7% / Rohfaser 3%

Tropical Krill Chips
--- Rohprotein 50,0% / Rohöle und -Fette 15% / Rohfaser 3%

MalawiMix
Daphnien, Mysis, Weisse und Schwarze Mückenlarven, Muschelfleisch, Garnelenfleisch, Spinat, Salat, Karotten, Banane, Wolffia, Spirulina
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Gefüttert wird nur an etwa 3-4 Tagen in der Woche und zu unterschiedlichen Zeiten.

Die Auswahl des Futters ist immens wichtig, denn dei der Fütterung können tatsächlich viele Fehler gemacht werden. Entweder wird zu einseitig, zu viel oder gar das komplett falsches Futter verwendet. Die Folgen einer falschen Ernährung können gravierend sein. Oft sind Krankheiten wie Verfettung, Organschäden bis hin zum Organversagen die logische Folge.

Aber nicht nur die Gesundheit unserer Fische gilt es dabei zu beachten. Wird zu viel gefüttert hat dieses eben auch negative Auswirkungen auf die Qualität des Wassers. Zu viele Nährstoffe im Wasser treiben schließlich das Algenwachstum stark voran. Nicht in jedem Becken, sind Algen erwünscht.

Aquarianer, die dieses wunderschöne Hobby noch nicht lange betreiben, neigen oft dazu ihre Lieblinge viel zu oft zu füttern. Fische sind eben ganz besondere "Bettelkünstler". Es reicht wirklich aus, unsere Tiere einmal am Tag zu füttern! In einem gut eingelaufenen Aquarium ist es durchaus möglich auch einmal eine Woche lang gar nicht zu füttern!

Bei der Aufzucht von Jungtieren (bis zu einem Monat alt) gelten aber komplett andere "Gesetze". Werden diese 3x täglich gefüttert wachsen sie schnell heran und haben demzufolge größere Chancen auch alt zu werden.
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Warum Gemüse füttern wichtig ist, habe ich einmal in einem Blog festgehalten.

hier der Blog
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Frostfutter / Trockenfutter für Cichliden:

NonMbunas müssen proteinreich ernährt werden.... das ist soweit klar. Im herkömmlichen Frostfutter sind so viele Proteine jedoch nicht enthalten. Auch der Rohfett Anteil ist nicht hoch. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass zusätzlich gutes Flocken,- Granulatfutter verwendet wird. Füttert man ausnahmslos Frostfutter, werden die Fische sehr schnell abnehmen und mit der Farbenpracht ist es ebenso dahin. Festzuhalten ist, dass Mbunas, die proteinarm zu ernähren sind, eher nicht oder nur selten mit dem proteinreichen "Trockenfutter" zu ernähren sind. Gemüse und ab und zu Frostfutter ist bei denen echt das Beste.
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Was haben wir als Halter von Aquarienfischen eigentlich davon, wenn wir richtig füttern? Diese Frage lohnt es sich auf jeden Fall zu stellen und sich ggf. gezielt damit auseinander zusetzten.

Es ist aus meiner Sicht einfach super, wenn meine Tiere natürliches Verhalten an den Tag legen. Im Idealfall eben in allen „Lebenssituationen“. Wenn ich sehe, wie meine Aulonocara über dem Bodengrund stehen und in den Sand horchen, ist das für mich ein eindeutigen Zeichen, dass noch ein gewisser Teil des natürlichen Instinktes vorhanden ist, denn genau so funktioniert die Nahrungsaufnahme im Malawisee. Auch wenn sich große und mächtige Protomelas taeniolatus über dem Aufwuchs her machen, indem sie Steine abweiden, ist das für mich einfach schön anzusehen.

Dieses Verhalten werden unsere Liebliche sicher nicht zeigen, wenn sie zu oft und zu viel Futter von uns bekommen. Von daher ist es grundsätzlich wichtig, sich über die Bedürfnisse der Fische zu informieren.
Videos
Video
Video
Video
Video
Sonstiges
Nicht nur bei der Gestaltung der Rückwand habe ich darauf geachtet, dass dies ein Becken wird, welches sich an den natürlichen Gegebenheiten orientiert. Auch beim Futter und nun auch bei der Beleuchtung bin ich (denke ich einmal) auf einem richtig gutem Weg. Seit die beiden Folien im Becken sind, hat sich das Verhalten meiner Fische schon gravierend verändert. Jedem Malawifreund rate ich, sich gewissenhaft auf's "Projekt" vorzubereiten und dementsprechend umzusetzten. So ist sicher gestellt, dass alles von Anfang an passt. Diese Vorgehendweise spart euch vorallem extrem viel Nerven!
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Was mir sehr wichtig ist:
Hier einmal ein Auszug vom BMT (Bund gegen Missbrauch der Tiere)

Lebewesen mit entscheidenden Nachteilen

Gegenüber den herkömmlichen Heimtieren haben Fische ein entscheidendes Handicap: Ihr Leiden ist lautlos und bleibt unbemerkt. Fühlen sich Katze, Hund oder Kaninchen nicht wohl, werden Tierbesitzer in der Regel aufmerksam. Die Tiere wirken müde und abgeschlagen, fressen nicht und haben erhöhte Temperatur. Ob es Fischen gut oder schlecht geht, ist für den normalen Tierhalter kaum zu erkennen. Krankheiten werden in der Regel erst dann erkannt, wenn die Tiere tot auf der Wasseroberfläche treiben. Der oft lange Todeskampf bleibt unbemerkt, denn obwohl Fische erwiesenermaßen schmerzempfindlich sind, können sie sich ihrer Umwelt nicht mitteilen.

Nicht alle Fische passen zusammen

Selbst wenn man sich auf die Haltung von Süßwasserfischen beschränkt, gibt es zahlreiche Fehler, die immer wieder begangen werden. Ein Problem ist die Auswahl der geeigneten Fische; das heutige Angebot ist fast unüberschaubar. Vom Schwarmfisch bis zum Einzelgänger, vom Friedfisch bis zum Raubfisch, ist fast alles auf dem Markt.

Anstatt sich Gedanken zu machen, welche Tiere ähnliche Ansprüche haben, welche im Schwarm, welche paarweise oder einzeln gehalten werden müssen oder welche die gleichen Ansprüche hinsichtlich der Wasserqualität haben, kaufen die meisten Aquarianer ihre Fische nach dem Aussehen. Möglichst bunt, möglichst viele, möglichst unterschiedliche Arten – das ist das Ziel. Wie verheerend die falsche Vergesellschaftung ist, zeigt sich oft schon nach wenigen Stunden. Fische jagen sich kreuz und quer durchs Becken, bis der schwächere die Flossen streicht. Kein Wunder, dass solche Tiere nur eine kurze Lebenserwartung haben.
Mehr dazu auf dieser Seite: http://www.bmt-tierschutz.de/index.php?Seite=36
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Updates, die älter als 2 Monate sind, werden gelöscht. Es wird auf Dauer einfach zu unübersichtilich und letztlich auch zu viel zu viel.
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Die "alten" Video`s aber lass ich drinn, damit jeder sehen kann, wie sich das Becken und die Fische im laufe der Zeit entwickelt haben.
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BITTE IMMER FAIR BLEIBEN, ICH BIN ES SCHLIEßLICH AUCH!

PERSÖNLICHE ANFEINDUNGEN UND BELEIDIGUNGEN JEGLICHER ART LEHNE ICH ABSOLUT AB UND WERDEN DARÜBER HINAUS SOFORT GEMELDET !

DIE GRUNDIDEE DIESER PLATTFORM IST ECHT PRIMA UND IN DIESER ART UND AUFBAU AUCH WOHL EINZIGARTIG, UND ES SOLL JA AUCH SPAß MACHEN!

DENN; IST DOCH UNSER ALLER HOBBY!
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Anschließend noch ein Video - Tipp für alle Freunde der Bewohner aus dem Malawisee:
Faszination Malawisee ist ein echt genialer Film, der einfach nur Spaß macht und (fast) ein muss ist.
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Die Bilder wurden mit der Canon Power shot S5IS & mit einer Canon EOS 600D gemacht
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---> mein Fazit: <---

Es ist absolut legitim sich die Fische auszusuchen, die einem farblich ganz gut gefallen. Völlig logisch, keiner von uns setzt sich auch nur einen Fisch ins Becken der nicht gut aussieht und uns nicht gefällt! Jetzt aber herzugehen und nur eine Auswahl nach der Farbe zu machen, halte ich für komplett falsch. Macht Euch darum bitte vor dem Kauf eines Aquariums klar, welche Tiere Ihr halten möchtet und welche Bedingungen diese benötigen. Sich vorab mit dieser Thematik allumfassend zu beschäftigen spart nicht nur viel Geld, sondern erspart auch den Tieren viel Stress und natürlich auch daraus resultierende Krankheiten. Auch bei der Aquaristik ist es keine Schade, wenn versucht wird, stets das Optimale erreichen zu wollen. Dass das nicht immer möglich ist, ist doch auch jedem klar.(Wir reden ja schließlich immer noch von einem Aquarium) Gehe ich jetzt aber diesen Weg werde ich es (irgendwann) schaffen, ein sehr gutes Becken mein Eigen nennen zu können. In diesem Aquarium schwimmen dann Fische herum, den es sehr gut geht und ständige Todesfälle keine ständigen "Wegbegleiter" sein werden! Für mich ist auch klar, dass dieser Weg wahrscheinlich niemals ein Ende haben wird, aber das macht die Aquaristik eben auch aus. Vielleicht liebe ich dieses Hobby genau aus diesem Grund. Strebe ich jedenfalls nicht das Optimale an, wird's halt auch nur selten ein Klasse Aquarium werden.

Das von uns angewendete Empfehlungsschema wird GARANTIERT jedem helfen, der ein richtig tolles Becken auf die Beine stellen möchte. Hier sind alle relevanten Punkte verankert. Ich denke schon, dass das eine sehr große Hilfe für jeden Aquarianer sein kann.

LG
Marco
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In der Kategorie PFLANZEN stelle ich ganz normale Bilder rein. Also Beckenbilder und Besatzbilder gleichermaßen. Die eine Anubia, die ich im Tank habe, kann ich so oft gar nicht knipsen. Außerdem wird's dann wohl schnell langweilig werden. Von daher nutze ich diese Katagorie, wie oben angesprochen.

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Infos zu den Updates
13.09.2014
Alte Updates habe ich heute gelöscht.

Es wurde notwendig, beim Besatz schnell einzugreifen. Das L. MbambaBay Männchen hat mir zu aller erst den A. Maleri hinüber geholfen und fing nun an, sich mit einem ausgewachsenen P. taeniolatus und mit dem A. hansbaenschi red flush anzulegen. Das wurde mir nun zu bunt und ich habe gehandelt. Neu sind jetzt die L. caeruleus im Becken.

Ein komplettes Bilderupdate wird demnächst folgen. Im Moment stimmen viele halt nicht.

27.09.2014

Heute zog der restliche Besatz ein. Labidochromis und Protomelas nun wieder vollzählig.
Einige neue Bilder kommen heute noch hinzu. Ältere werden natürlich entfernt.

28.09.2014
Beginn des Bilderupdates: Bearbeitet/aktuallisiert habe ich heute die Besatzbilder. Alle Beckenbilder sind nun auch neu und auf'm Stand der Dinge.

29.09.2014
Wieder ein komplettes Update: heute die Deko- Bilder und die restlichen Besatzbilder. Nun sollte ich alles überarbeitet haben.

02.10.2014
Einige neue Bilder sind hinzu gekommen.

22.11.2014
Viele neue Bilder hochgeladen
User-Meinungen
Flo - Malawi schrieb am 23.11.2014 um 13:22 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hi Marco,
da könnte mal wieder was hängen, geht von meiner Seite aus nicht aber es wäre mal wieder Zeit.
Eines der Topp 10 hier auf EB;-)
LG
Flo
Flo - Malawi schrieb am 29.09.2014 um 13:04 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Servus Marco,
tja mal wieder kann ich nur sagen:Wer es kann der kann es halt, das Beispiel gehört eindeutig zu den Topp Becken hier in der Sparte, da gibt es mal nix;-))
LG
Flo
!Fischkopf! schrieb am 29.09.2014 um 10:44 Uhr
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Hallo Marco,
Dein Einrichtungsbeispiel ist wohl mangels updates etwas weiter nach hinten gerutscht, ich bin völlig verblüfft dass ich das noch gar nicht kannte, was für eine Schande!
Super tolles Becken, geniale selbstgebaute Rückwand und toller Besatz. Da schau ich gerne mal wieder rein.
Viele Grüße - Carsten
der Steirer schrieb am 27.09.2014 um 17:38 Uhr
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Geniales Hauptbild, Marco!
Dachte, zuerst du hast das mit einer Fischaugenlinse fotografiert...
Wie bist du mit der besatzänderung zufrieden?
Lg Matthias
Der Schweizer schrieb am 13.09.2014 um 23:42 Uhr
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Hi Marco
Hmm, das von Dir beschriebene Verhalten des Mbamba-Bocks war schon etwas aussergewöhnlich. Wieviele Tiere dieser Art hättest Du denn im Becken?
Vergreifen sich einzelne Milchner an Tieren anderer Arten, steht das vorwiegend im Zusammenhang mit der Aquarien-Haltung. Solltest Du mal wieder in eine solche Situation kommen, beruhigt es die Situation, wenn Du einen kleinen Spiegel ins Becken stellst (2-3x pro Tag für eine halbe Stunde). Der Bock ist dann viel zu sehr mit dem vermeintlichen innerartlichen Konkurrenten beschäftigt, um sich auf fremde Tiere fokussieren zu können:-)
lG Silvan
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In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Marco O. das Aquarium 'Maleri Islands' vor. Das Thema 'Malawi' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
117588 Aufrufe seit dem 10.06.2010
Copyright der Fotos liegt ausschließlich beim User Marco O.. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung von Einrichtungsbeispiele.de und dem User selbst nicht erlaubt.
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