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Rubens         


Mama Africa
Keep it simple - Red Fire Becken

Feb 12

Beschreibung:
Bezeichnung: Mama Africa
Typ: West-/Zentralafrika
Läuft seit: April `11
Grösse: 120x50x50 = 300 Liter
Letztes Update: 12.04.2012
Besonderheiten:
Das Glas selbst ist nichts spezielles. Ich habe darauf geachtet das sich das Aquarium inklusive Möbel in den Raum einpasst. Sofa, Vorhänge und Deko wurden mit der Abdeckung und Unterbaumöbel abgestimmt. Meine bessere Hälfte hat alles was Deko betrifft herovrragende Arbeit geleistet.
 





Beckenmitte
Ansicht von Weitem
Schwarze Rückwand aufgeklebt damit kein Licht durchdringt
Die zwei grossen 50er Module stehen oben an der Querstreben an und haben unten 2 cm Abstand vom Boden
In die kleinen Module wurden Löcher geschnitten und diees mit Edelstahlgitter und Aq-silikon verklebt
Die Technik wird dahinter versteckt. Es muss nur noch der Ausschnitt für den Filterauslass sowie ein Kamm am oberen Rand fixiert werden
Dekoration:
Bodengrund:
Quarzsand vom Baumarkt. Farbton "beige". Dieser war als Aquariumsand angeschrieben, war dennoch recht günstig zu haben. Insgesamt wurden 40 kg (oder 30..) Sand ins Becken gegeben.. Trotz auswaschen war der Sand lange Zeit staubig und ist es teils jetzt noch. Von der Farbe her bin ich mit diesem aber sehr zufrieden.
Pflanzen:
Das Ziel war es ausschliesslich Pflanzen aus Westafrika im Becken zu haben. Den Fischen ist es ja grundsätzlich egal was für Grünzeug im Becken ist.

Aktuell im Becken sind:

Anubia nana
Anubia congoensis
Anubia bart. var. "petite" (?)
Crinum natans.
Hornkraut

Da ich das Becken immer noch als zu hell einstufe, versuche ich immer noch dies mit Pflanzen hinzukriegen. Gescheitert sind bisher Muschelblumen, Wasserlinsen, Froschbiss (gehen einfach ein). Das Hornkraut verteilt sich zu sehr im Becken und bleibt einfach nicht „schön“ an der Wasseroberfläche. Die grosse Crinum Natans dunkelt schon ein bisschen ab. Doch das reicht noch nicht.

Das Becken ist im unteren Teil gut strukturiert. Der obere Teil ist aber doch ziemlich frei. Nebst dem Abdunkeln vom Becken wäre auch das bessere strukturieren das Ziel. Idealerweise eine gute Pflanzendecke. Aber welche nehmen? . Die kleineren Mangrovenwurzeln die 3-4 Monate schwammen und ihren Dienst gut machten sind mittlerweile auch am Bodengrund.



 
Anubien, Anubien, Anubien
Hornkraut: Soll das Becken "natürlich" abdunkeln
Hornkraut II
Weitere Einrichtung:
Als Rückwand wurden Back To Nature Slimline Module benutzt. 2x 50 cm Elemente wurden direkt an die Rückwand geklebt. Abstand vom Boden 2 cm, damit die Waende bis zur Längsstrebe vom Aquariumglas reichen. Mit 2x 20 cm Elementen wurde ein "Filterkasten" gebastelt. Zuerst wurden 3 Löcher ausgeschnitten (man was für eine Arbeit) und diese wiederum mit Edelstahlgitter versperrt. Oben wurde noch ein Ausschnitt gemacht, damit die Stroemung von der Kreiselpumpe einen Ausweg hat. Die beiden Elemente wurden mehr oder weniger als rechteckiger Kasten auf den Aquarienboden sowie an den Wänden angekelbt (AQ Silikon) Der Silikon stellte sich als ziemliche Sauerei dar. Dessen Reste wurden so gut es geht in mühsamer Abschaberei entfernt. Durch das Aufkleben auf den Boden ergab sich von selbst Abstand von ca. 2 cm zur späteren Wasseroberfläche. So konnte dem Problem der Oberflächenbewegung entgegengewirkt werden.

Weitere Einrichtung sind 3 grössere Mangroven/Savannenwurzeln. (Die senkrecht aufgestellte Wurzel wird sehr gerne von den Synodontis benutzt.) Viele kleinere Wurzeln (teilstücke) sind im Becken verteilt und dienen mir meist zur Befestigung der kleineren Anubien. Schieferplatten wurden aneinander / übereinander gestellt und bilden kleine Höhlen und Durchgänge. Auch noch im Becken verteilt sind einige Flusskiesel von einem Dekoshop und Seemandelbaumrinde. Zweiteres färbt das Wasser bräunlich und dies sieht optisch ganz gut aus. Toll das die Wirkstoffe vorbeugend gegen Verpilzung etc sind
 
Technik:
Beleuchtung:
Dennerle - Tropical Deluxe Special-Plant 38 W - Dennerle - Tropical Deluxe Amazon Day 38W
Diese sind mir eigentlich viel zu hell. Deshalb habe ich die grosszügig mit Alufolie abgedeckt. Je nach Laune verschiebe ich die Folien und das Becken sieht komplett anderst aus.

Beleuchtungsdauer ist von 08.00 - 20.00
Filterung:
Hauptfilter:
Selbstgebastelter HMF-Klotzfilter betrieben mit einer Tunze Silence
Der Klotz wurde gekauft und dann mit einem PVC Rohr durchbohrt. Das Rohr wurde danach "geschlitzt", das eine Ende mit Silikon geschlossen und in den Klotz gebracht. Die Tunze Silence passt mit seinem Uebergangsstück genau auf das PVC- Rohr. Durch das Gewicht der Pumpe steht der Klotz praktisch von alleine im Filterkasten.
Als Zweitfilter wurde ein Aquaball Eheim 2210 gekauft. Dieser soll als Feinfilter dienen. Der verfehlt seine Wirkung nicht. Die Trübung beim Füttern ist recht gut zurückgegangen. Zudem pumpt er reichlich Luft ins Becken. Man sieht gut die Luftbläschen. Es ist auch nicht zu viel Strömung im Becken da die grosse, vertikal aufgestellte Mangrovenwurzel die Oberflächenbewegung gut bricht.
Weitere Technik:
Es ist ein Jaeger Heizstab für 300 Liter Aquarien im Becken. Dieser ist aber ausgesteckt, da es sowieso nie unter 22° wird.
 
Grundriss vom Filterkasten
Rechte Klappe geöffnet
Mittlere Klappe geöffnet
Linke Klappe geöffnet
Blick in den Filterkasten
Linke Klappe mit Blick in den Filterkasten
Wasserwechsel 1
Wasserwechsel 2
Esel ^^
Ausschnitt für Filterauslass
Ausschnitt in Filterkasten mit Edelstahlgitter
Besatz:
Synodontis nigriventris – Rückenschwimmender Kongowels - 5 Stk
Der erste Bewohner in meinem Becken war der Synodontis nigriventris. Als erstes kaufe ich drei Stück. Durch das Stöbern im Internet und durch das Bemustern der Tiere im Laden entschloss ich mich diesen Fisch zu pflegen. Die drei waren sehr scheu. Schnell wurden die Wurzeln zu ihrem „Revier“. Entweder stehen Sie an der senkrecht stehenden oder dann auf dem Rücken unter der höhlenbildenden Wurzel. Je nach Position erkennt man die Fische kaum. Die Fische waren sehr sehr scheu. Auch nach ein paar Wochen schien mir das extrem scheue Verhalten dann nicht zu verschwinden. Deshalb kamen noch zwei weitere Kollegen dazu. Und siehe da die grosse Überraschung: Die Tiere fühlen sich sichtlich wohler, zeigen sich sogar tagsüber viel mehr und sind doch oft im Becken unterwegs. Ihre bevorzugten Stellen bleiben weiterhin die Wurzeln. Spätestens bei der Fütterung flitzen Sie an der Wasseroberfläche, den Scheiben oder auch am Boden entlang dem Futter nach. Was Sie nicht sonderlich gerne machen ist das schwimmen im „Freiwasser“. Viel lieber mögen Sie es, meiner Ansicht nach, der diversen Dekorationen entlang zu gleiten. Festgestellt habe ich auch das jedes einzelne Tier seinen bevorzugten Platz hat. Bzw hängt einer am liebsten senkrecht an der Wurzel, einer klebt sich an die Decke der Höhle, ein anderer sitzt mitten in der Höhle auf dem Boden. Es ist nicht wie ein Revier, denn jegliche andere Fische werden akzeptiert. Allgemein sind die S. nigriventris unter sich und beachten die anderen Bewohner kaum. Von der Färbung her sind sie doch unterschiedlich. Von weisslichem Kopf über einen hellbraunen Körper bis hin zu einem fast komplett schwarzen Tier habe ich alles. Sobald das Licht im Aquarium aus ist, scheint mir das die Tiere etwas heller sind. Dies kann aber durchaus ein Irrtum meinerseits sein. Bei der Interaktion der Welse konnte ich bisher eigentlich nur zwei Feststellen: Ein hintereinander Herschwimmen (bis zu 4 Tiere), so das ein Tier dem anderen jeweils fast am Schwanzansatz klebt, oder dann ein kurzes sich ineinander Wuseln (zwei Tiere). Sonst sind die Fische ziemliche Ego’s und kümmern sich nicht gross um den restlichen Besatz.

Meine Zusammenfassung: Gruppenhaltung ab min 5 Tiere, 300 Liter untere Grenze, wie kleine Staubsauger, etwas heikel bezüglich Itchyo.

Alestopetersius caudalis – Gelber Kongosalmler 5/5
Nach den Welsen wurden die gelben Kongosalmler eingesetzt. (10 Stk). Der Fisch zeigt ein wunderbares Schwarmverhalten. Anfänglich dauerte es mehr als einen Monat ehe sich die Tiere an das neue Becken und Umgebung gewöhnt haben! Sprich sobald ich einen Fuss ins Wohnzimmer setzte, flitzten die Salmler panisch umher. Nach zwei Wochen waren die Fische doch noch sehr misstrauisch und erst einen Monat später war dann so etwas wie Normalität eingekehrt. Mittlerweile reagieren sie auch nicht mehr grossartig wenn ich im Unterschrank hantiere oder gar im Becken selbst. Tagsüber sind die Fische ein mehr oder weniger enger Schwarm. Gegen Abends verteilen Sie sich dann im ganzen Becken. Allmählich bekommen sie auch den so oft beschriebenen Blauen Schimmer. Vor allem die Männchen haben je nach Lichteinfall ein schönes Blau über den Rücken gezogen. Auch der Schwanz zeigt sich in einem leuchtenden Gelb. Beinahe hätte ich die Tiere als „Fehleinkauf“ eingestuft…Blass, panisch.. aber nun gefallen Sie mir wirklich gut. Die Aufteilung der Geschlechter ist 5/5. Wobei zwei Männchen klar kräftiger sind als die anderen. Diese zwei sehe ich auch öfters am „Ringen“. Also als ernsthaftes Kämpfen empfinde ich es nicht. Ich muss aber auch sagen dass es meine ersten Erfahrungen mit diesen Tieren sind und ich das daher nur schlecht beurteilen kann. Ob es bereits erste Balzversuche gab, ich denke ja, kann ich nicht so gut sagen. Beim Fressen kommt bei diesen Fischen sehr viel Hektik auf. Langsame Beifische kommen da nur sehr schlecht zum Zug. Der ganze Schwarm schwimmt meist an der Vorderkante des Beckens hin und her. Ausser eben abends, wo die Tiere sich praktisch im ganzen Becken verteilen. Ganz lustig ist es wenn das Licht im Becken aus geht, im Wohnzimmer aber noch das Licht an ist. Dann dreht es den Rücken der Fische gegen die Lichtquelle. Sie liegen dann gegen das Licht gerichtet im Wasser. So wie ich gelesen habe ich dies bei vielen Salmlern normal.

Erstes Ablaichen im Februar `12! Festschmaus für die ganzen Bewohner.

Meine Zusammenfassung: Mind 10 Tiere müssen sein, Becken ab 150x60x50 (LxTxH) wären sich von Vorteil, hektischer Fisch, welcher nur nach langer Eingewöhnungszeit seine ganze Pracht zeigt.

Pelvicachromis taeniatus „Nigeria Red“ – 1/1
Im Becken schwimmt auch ein Paar Pelvicachromis taeniatus nigeria red. Sehr ruhige Fische. Nicht mal beim Fressen bricht bei denen Hektik aus. Das Weibchen balzt seit dem Einsetzen das Männchen an. Doch dieser zeigt bisher praktisch null Reaktion. Die Dame ist meist in der vorderen Ecke rund um eine Höhle zu sehen. Ihr kleines Revier (ca. 20x20 cm) verteidigt sie nicht, verlässt es aber praktisch nie. Sehr selten schwimmt dem Männchen hinterher und versucht es zu locken. Nebst dieser „Hauptaufgabe“ durchkaut sie unermüdlich Sand. Dasselbe ist beim M fest zu stellen. Deshalb ist es zwingend nötig diesen Fischen Sand als Bodengrund anzubieten. Praktisch pausenlos kauen diese Fische den Sand durch. Gegenüber dem Weibchen ist das männliche Tier gar nicht so Positionsgebunden. Dieser schwimmt das Becken, immer nach Nahrung suchend, ab. Es ist kein „Lieblingsort“ zu erkennen. Auf die „Zitterattacken“ vom Weibchen reagiert er sehr selten und das nur sehr zaghaft. Es ist auch keine wilde Beisserei oä festzustellen. Beeindruckt bin ich wie rasch das Männchen die Farbintensität wechselt. Das Rot am Bauch ist rasch von tiefrot in extrem blass gewechselt. Man erkennt dann fast das Rot nicht mehr. Und im selben Augenblick ist er wieder kräftig rot. Leider konnte ich noch nicht feststellen warum er so schnell die Farbe wechselt. Auch nicht im Zusammenhang mit dem Aufstellen der Flossen. Bisher sind da keine Zusammenhänge zu erkennen. Die restlichen Bewohner werden momentan noch ignoriert. Sobald sich dann das Paar gefunden hat wird das wohl anders aussehen.

Fazit: Farbenprächtiger und sehr ruhiger Fisch. Unbedingt auf Sand zu halten. Geht nicht die Pflanzen. Nicht aggressiv gegenüber Beifischen, wobei ich noch nicht beurteilen kann wie es sich bei einem brütenden Paar verhält.

1. GEGENseitige Blazversuche Anfangs Februar '12

Anomalochromis thomasi - Afrik. Schmetterlingsbuntbarsch 1/1

Bereits erste Balzversuche sind auszumachen. (Sie tänzeln im Kreis...) Aufmerksame gesellen. Weitere Beaobachtungen nötig.

Anicstrus spec 2 Stk

A. caudalis und P. taeniatus

Pelvicachroms taeniatus nigeria red
Anomalochromis thomasi


Wasserwerte:
Wasserwerte gemessen mit JBL Tropfen, am 15.01.12: ph 6.5 / KH 1 / GH 3 / mu 78 / Nitrat 10
Wasserwerte gemessen mit JBL Tropfen, am 22.01.12: KH 3 / mu 114
Wasserwerte gemessen mit JBL Tropfen, am 26.01.12: KH 3 / mu 107 / ph 7.0
Wasserwerte gemessen mit JBL Tropfen, am 28.01.12 KH 2 / mu 105 / ph 6.5
Wasserwerte gemessen mit JBL Tropfen, am 30.01.12 KH 3 / mu 105 / ph 7.0

Wassertemperatur ist im Winter bei 22 - 23° Celsius
Im Herbst / Frühling steigt sie dann auf 24-26° Celsius
Im Sommer wenn es draussen wirklich heiss ist, steigt das Becken auf 29 - 30° Celsius

Wasserwechsel 1x monatlich 120 Liter *SCHOCK*, "geht ja gar nicht", "viel zu wenig" - Nach dem Wasserwechsel resp. vor dem Wasserwechsel erkenne ich nicht ein bisschen verändertes Verhalten der Tiere. 0 Leitwertanstieg, wenig Nitrat.


Futter:
Rote getrocknete Mückenlarven, Tubifex, Flockenfutter, Cyclops, ab und zu Fliegen, Tausendfüssler (diverses Ungeziefer halt), Artemiazysten, ab und zu lebende Zwerggarnelen
Sonstiges:
Infos zu den Updates:
06.04.12
Ancistrus sp. dazugekommen

26.03.12
Texte minim angepasst

23.02.12
Wenig den Besatztext gewechselt. Einige Bilder gewechselt

01.02.12
Wieder mal neue Bilder :-P und danke für die Bewertung Didi

31.01.12
Wasserwechsel informationen hinzugefügt

30.01.12
Bilder hinzugefügt, Wasserwerte aktualisiert, Text A. thomasi geupdatet

27.01.12
Wasserwerte aktualisiert, Einrichtungstext ergänzt

26.01.12
Wasserwerte aktualisiert

24.01.12
A. thomasi eingezogen

23.01.12
Neue Wasserwerte gepostet. Besatzsuche angepasst

16.01.12
Neue Fotos hinzugefügt und Wasserwerte gepostet

13.01.12
Minime Textanpassungen

12.01.12
Links youtube korrigiert und Gesamtansicht Video hinzugefügt

10.01.12
Video von gelben Kongosalmer hinzugefügt. Balz?

23.12.11
Update Text Pflanzen, Fazit Technik und Besatztext erweitert

09.12.11
Update Besatztext (P. taeniatus)

18.11.11
Neue Texte zum Besatz (S. nigriventris, A. caudalis)

11.11.11
Alle Infos überarbeitet

07.11.11
Seit einer Woche sind nun die letzten Bewohner eingezogen. P. taeniatus nigeria red. Kaum im Becken wurde herzhaft Sand gekaut. Erste Balzversuche am Folgetag. Der Bock reagiert noch relativ wenig auf die Dame. Die Dame ist wesentlich mehr am Balzen. Alles wie es sein soll. Die Barsche sind meist noch getrennt im ganzen Becken am umherschwimmen. Die Kongosalmler sind gar nicht mehr scheu und die Synos sind auch wesentlich aktiver. Dies natürlich vor allem gegen Abend. Das Becken bleibt jetzt mal so stehen. Der Zweitfilter ist noch nicht angekommen. Dies ist vorerst die grösste vorhersehbare Aenderung am Becken. Den Pflanzen muss ich nun halt Zeit lassen. Ein rundum gelungenes Projekt. Zumindest für mich :-)

21.10.11
10 gelbe Kongosalmler sind vor ca. 3 Wochen eingezogen. Die anfängliche Scheu verlieren sie recht schnell. Jetzt sind Sie noch ein wenig aengstlich wenn vor dem Aquarium rasche Bewegungen stattfinden. Ich habe das Gefühl das die Fische (vor allem die Männchen) immer mehr an Farbe gewinnen. Der Schwanz wirkt sehr gelb und sie schimmern immer öfter blau (Rücken). Die S. Nigriventris sind etwas weniger zu sehen. Beim Fressen fegen aber alle 5 Stück wie wild zwischen den A. caudalis umher.

Die Pflanzen (vor allem Crinum natans) erholen sich immer mehr. Ich habe bei der Mutterpflanze eine Düngekugel hineingeschoben. Seit dem Wachsen alle 5 Stück merklich mehr und auch die ganzen Anubien wachsen etwas rascher. Crinum natans nimmt seine Nährstoffe hauptsächlich durch den Boden auf. Deshalb gedeiht Sie nun besser.

Den P. taeniatus habe ich noch nicht gefunden. In der Zwischenzeit habe ich den sehr schönen P. sacrimontis im Internet entdeckt. Doch der ist noch schwieriger erhätlich. Nach dieser letzten Fischart ist der Besatz höchstwahrscheinlich komplett. Ich denke nicht das noch 4-5 Pseudocrenilabrus dort Platz hätten.

Fotos folgen sobald ich wieder welche mit der "besseren" Cam schiesse.

02.09.11
Fische: Mittlerweile sind 5 S. nigriventris eingezogen (seit Juli. Als Buntbarschart warte ichauf Pelvicachromis taeniatus. Da mein Händler aber momentan wenig von Westafrika geliefert bekommt muss ich mich da geduldten. Bezüglich weitere Beifische mache ich es mir sehr schwer. Barben / Salmler / Killifische? Das Becken ist nur 120 cm lang.
Pflanzen: Alle Schwimmpflanzen sind erneut eingegangen. Eventuell weil es letztens sehr heiss war...? Beim Filterauslass ist recht Strömung. Diese wird aber durch die stehende Wurzel "gebrochen". Deshalb habe ich keine andere Erklärung weshalb die Pflanzen eingehen. Auch die Mutterpflanze Crinum natans verliert noch recht viele Blätter. Es wäre ebenfalls schade wenn ich diese Rarität verliere.
Sonst: Mit dem Becken bin ich noch nicht zufrieden, da es doch noch zu wenig strukturiert ist. Dies will ich mit feingeästeten Wurzeln, vor allem auf der rechten Seite, beheben. Auch will ich noch viel mehr Höhlen und Verstecke auf dem Bodengrund bilden.
Heute habe ich vor allem diverse Angaben angepasst. D

Text angepasst, neues Iphone-Foto..

12.07.11
Diverse Textanpassungen. Neues Foto
Da die Roten von Rio wieder ins andere Becken gezogen sind. Durch die Fangaktion musste das ganze Becken umgestaltet werden.. :-P Gleichzeitig noch einige Flusskiesel reingepackt.

01.07.11
Was würdet ihr noch aendern/anpassen bevor die Bewohner einziehen?
Pflanzentechnisch..? Verstecke...? Beleuchtung...?

11.06.11
Die ersten Bewohner sind drin! Aber nicht die Richtigen :-) Ich habe in der Zwischenzeit die 5 Roten von Rio vom anderen Becken ins grosse übergesiedelt. So hat der Filter etwas zu tun und die Kleinen können im Becken die Mülas etc aufspüren. Die Strömung ist ihnen zu stark. Sie sollen ja bald wieder da raus kommen.
Pflanzentechnisch läuft es noch nicht gut. Die Anubias haben vereinzelt schon neue Triebe. Die Crinum natans welche erst 2 Wochen im Becken sind haben braune Stellen. Ich hoffe die erholen sich. Ebenfalls die Bolbitis. Denen gehts aktuell gar nicht gut. Ich denke mal das bei denen das Wasser weicher sein muss. Natürlich möchte ich auch bei denen das sich diese erholen. Den Muschelblumen passts aber definitiv nicht. Praktisch der ganze Bestand hat sich zersetzt. Diesbezüglich suche ich noch nach einer Schwimmpflanze die Strömung verträgt und das Becken abdunkeln kann. Ist es dann noch ein Nitratfresser wäre das ein zusätzlicher Pluspunkt da die restl. Pflanzen eher langsam wachsen.

15.05.11
Die ersten Pflanzen wurden nun ins Becken gegeben, Anubias nana, Anubias congoensis und Bolbitis heuelotii. Damit noch etwas die Trübung "weggenommen" werden kann habe ich ebenfalls einen Wasserwechsel gemacht (120 Liter) obwohl dies ja eigentlich nicht gut für die Einfahrzeit ist. Die Leuchten wurden teilweise mit Alufolie bedeckt damit das ganze ein wenig abgedunkelt wird. Im Verlaufe der nächsten Tage kommen noch eine Menge Crinum natans und eine weitere Serie Muschelblumen ins Becken. Das Becken wird jetzt lange so laufen ehe im Verlaufe vom Juli / August die ersten Bewohner einziehen werden.

06.05.11
Aquabee durch Tunze Silence ausgetausch, während der Woche die Muschelblumen erhalten und eingesetzt. Durch den Pumpenwechsel ist wesentlich weniger Oberflächenbewegung und auch auf dem Sand wirbelt es weniger. Ich denke das mit der Zeit der Durchfluss noch abnimmt. Die Muschelblumen werden es sicher danken das es an der Oberfläche ruhiger ist.

01.05.11
Das Aquarium ist nun komplett gefüllt und die Technik installiert. Durch die Aquabee - Kreiselpumpe herrscht ziemlich starke Strömung. Deshalb wurde noch eine weitere Kreiselpumpe bestellt welche drosselbar ist. Den Steatocranus würde die starke Strömung sicher passen. Doch im oberen Bereich könnte sich kein Fisch "halten" können.
Die Technik wurde in Betrieb genommen, damit sich auf der Filtermatte die ersten Bakterien ansiedeln können. Die Pflanzen wurden ebenfalls bestellt und sollte im Verlaufe der Woche eintreffen.

24.04.11
Aquarium mit Sand gefüllt und ein paar Turmdeckelschneckne rein getan. Die Wurzeln bleiben schon am Boden. Um die Wassertrübung wegzukriegen, habe ich einen kleinen Filter (für Aquarien bis 100 Liter) in Betrieb genommen. Dieser soll die Schmutzpartikel ein wenig rausfiltern. Das Aquarium ist nun zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Die Aquabee ist sehr stark. Ich muss schauen diese auszuwechseln oder zu drosseln. Sonst ist das Becken zu fest Kongostromschnelle..

2. Woche April `11:
- Linke Seite mit schwarzer Folie beklebt
- Becken auf Möbel gestellt (dazwischen eine 2 cm Styroporplatte)
- Wurzeln begonnen zu wässern
 
Moderatoren-Empfehlung:
Optik
Passt die Dekoration zweckmäßig zum Besatz?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Besatz
Passt der Besatz zur Beckengröße?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Passt der Besatz vom Verhalten, Aggression, Ansprüchen zueinander?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Technik
Wird das Becken richtig beleuchtet?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Ist die Filterung ausreichend?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Wasserwerte
Sind die Werte für den Besatz artgerecht?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Futter
Ist das Futter für den gepflegten Besatz passend?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
 
Gesamt10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten

Hinweise zur Empfehlung:
Hallo Rubens ,
du hast um eine Bewertung gebeten , nun dieser bitte komme ich gerne nach .

Dekoration
Die Deko ist sehr gut gewählt , der Bodengrund in Körnung und Farbe passend zu den Fischen , die Pflanzen passen von ihrer Herkunft sehr gut in das Aquarium und gedeihen prächtig.
Düngung Top.

Besatz
Der Besatz ist sehr gut gewählt und nicht zu viel für das Aquarium , sehr überlegt .
Die verschiedenen Arten passen wunderbar zusammen , Aggressionen dürfte es kaum geben , und den Ansprüchen der verschiedenen Arten wird hier genüge getan.
Vom Verhalten passen sie sehr gut zusammen , und da beide Cichlidenarten unterschiedliche Brutstrategien haben kommen sie sich in der Wahl der Brutplätze auch nicht ins Gehege.

Technik
Die Technik ist gut und sehr überlegt, Filterung ausreichend , Beleuchtung sit auch gut.
Sehr schön finde ich den Selbstbaufilter und die Filterkammer.

Wasserwerte
Absolut perfekt, mehr kann und muß man hier nicht sagen .

Futter
Hier könnte man noch Frostfutter in den Speiseplan einfliesen lassen , Schwaze Mückenlarven , Weiße Mückenlarven , Mysis wären eine gute Ergänzung.

Alles in allem ist es ein sehr gelungenes und gutes Beispiel , mir gefällt es sehr gut .
Kann für Anfänger im Westafrika Bereich als gutes Beispiel dienen wie man ein Becken der Art einrichten und besetzen kann.
LG Detlef


Letzte Bearbeitung am 01.02.2012 um 00:04:00 Uhr




User-Meinungen:  Antworten einblenden
< 1 2 >  
db schrieb am 16.04.2012 um 12:38Bewertung: 10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Moin Rubens,

war ja nun schon länger nicht mehr in deinem Becken tauchen - da hat sich ja etwas getan.
Der Besatz gefällt mir ganz gut, nur lese ich in deinen Updates was von Ancistrus (???) - warum denn das? Die Dinger haben doch in Afrika nix verloren.
Für deine Synodontis empfehlen sich noch ein paar `Autobahnen`. Wie du selbst schreibst, schwimmen die gern unter Wurzeln. Packst du dir eine lange flache Wurzel diagonal durchs ganze Becken, können deine Welse darunter entlang flitzen und du dunkelst das Becken gleichzeitig etwas ab, was auch den Buntbarschen gefallen würde. Und natürlich bringst du ein paar Sichtbarrieren ein, was allen anderen Fischen auch gut tut. Schwimmraum dürftest du mit einer flachen Wurzel nicht übermäßig verlieren.
Noch etwas zu deiner Beobachtung mit den taeniatus und dem Sand: Pelvicachromis gehören zu den Fischen, die in der Natur Detritus durchkauen. Und genau das versuchen sie auch bei dir, indem sie den Sand kauen. Als ich bei mir noch taeniatus gehalten habe, durften die den ganzen Tag Mulm durchwühlen. Es gibt sicher die ein oder andere Ecke in deinem Becken, wo sich etwas Mulm sammelt, lass den einfach immer liegen, das gefällt deinen Buntbarschen sicher besser als der Sand.
Spektakulär finde ich auch die Wasserwechselvariante mit der Bohrmaschine :-)
Alles in allem ein recht chices Becken.

Grüße
Dirk

Koehler schrieb am 25.12.2011 um 14:47Bewertung: 10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Hallo Rubens,
tolles Becken und das Thema Westafrika super umgesetzt.Sowohl Gestaltung als auch Besatz finde ich echt stimmig.Wünsche schöne Feiertage und weiterhin viel Spass und Erfolg mit deinem Aqua.
LG Sebastian

©h®iS schrieb am 13.12.2011 um 06:21Bewertung: 10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Hi Ruben,

tolles Becken, das sieht echt stark aus und die Pelvicachromis sind wunderschöne Tiere!! Viel Spaß damit!

Chris

Alex S schrieb am 09.11.2011 um 11:28Bewertung: 10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Hallo Ruben,

ich hoffe bei dir wohnt noch eine Dame in der Wohnung, weshalb Rose und Herz ums Becken zu sehen ist, hehe...ne Spaß beiseite.

Ich kann zum Besatz wenig sagen, jedoch belohne ich die tolle Optik deines Beckens, hier gefallen mir sogar Schieferplatten, und dein Einsatz in Technik und deiner Präsentation hier an sich mit FULL POINTS.

Grüßle Alex

db schrieb am 14.06.2011 um 20:07Bewertung: 9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten
Moin,

ich würde die Steatocranus auch weglassen. Setz den nichols Maulbrüter rein, dazu die Synodontis und damit lass es gut sein. Bei mir hat es der Bolbitis heudelotii auch etwas schwer, liegt sicher an der Härte, die für ein Westafrika-Becken ziemlich hoch ist. Besorg dir doch einfach afrikanische Wasserpest, deren Grün ist einfach schön im Kontrast zum Kongofarn.

Ein Becken rein für Steatocranus casuarius reizt mich aber auch schon lange - so 150 x 40 x 25 mit viel Strömung, runden Feldsteinen und etwas Sand als Lückenfüller. Sieht bestimmt klasse aus. Aber nicht im dicht bepflanzten Kongobecken mit den Salmlern :-/

Grüße
Dirk

< 1 2 >  

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