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Mastacembelus shiranus

Mastacembelus shiranus
die Herausforderung - Malawiseeaal - ...

[Mastacembelus shiranus/ Aethiomastacembelus shiranus -- Malawiseeaal -- Stachelaale]

Schon seit Beginn der Beckenplanung haben wir uns wie immer sehr viele und genaue Gedanken über die Besatzfrage gemacht ... Mbuna - Becken stand fest und so haben wir sehr gründlich über einen Beibesatz nachgeacht .. sehr schnell war klar das wir die Herausforderung "Mastacembelus shiranus" in Angriff nehmen wollen!

Die Herausforderung war bei diesem Becken/ Besatz natürlich die unterschiedliche Nahrungsansprüche der zukünftigen Bewohner, denn das natürliche Verhalten der Mbunas und ihr "Fressverhalten" in Gefangenschaft sprechen eigentlich grundsätzlich gegen eine Vergesellschaftung.

Also mussten wir dieses Problem vorab in den Griff bekommen ... wie vergesellschafte ich zwei Arten, die von der Ernährung nicht unterschiedlicher sein können ... die Lösung kam schnell und auch wenn es nicht sehr viel Erfahrungen/ Beiträge im Internet zu finden sind, mussten wir eine Lösung finden die Fütterung des zukünftigen Besatzes völlig getrennt voneinander laufen zu lassen!

Die Lösung war die --- Flaschenfütterung --- der "Mastacembelus shiranus" .. und so Stand letzendlich die Entscheidung für den Besatz von "DarkStoneMbuna 2.0!!

Los geht es an die Beschaffung der "Mastacembelus shiranus" und die Gewöhnung an die Flaschenfütterung, eine Herausforderung, die es umzusetzen gilt wenn man sich für einen Malawisee - Aal enstscheidet, denn günstig ist dieser Bewohner nicht, aber im Markt sehrwohl erhältlich.

Die Beckenplanung ist also angelaufen .. das Equipment wurde, soweit nicht vorhanden beschafft. Das Becken hat die Größe 180x50x50 bekommen .. auf eine Rückwand/ 3D Rückwand wurde bewußt verzichtet, um soviel Wasser im Becken zu haben wie Möglich, da Mbunas im "Habitat" natürlich im felsigem Bereich leben. So lief die Planung in vollen Touren und für uns galt es ein völlig neues Becken auf zu bauen ... spannend und das macht den Reiz eines Aquarianers natürlich auch aus.

Der Aufbau und die Unterkonstruktion sind wie fast immer, von uns selber geplant und gebaut worden. Hier galt es auch eine ganz neue Art der Beckeneinrichtung zu finden und vor allem so umzusetzen, das es auch dem natürlichen Habitat entspricht und auch die optischen Ansprüchen die wir an das Becken stellen erfüllt!

Becken bestellt.... Unterkonstruktion gebaut .... alle weiteren Planungen abgeschlossen ....

So kommen wir endlich zum Thema und das ist die Eingewöhnung und Anpassung an die zukünftigen Futtergegebenheiten für die "Mastacembelus shiranus"! Das stellte uns vom Grundsatz her vor die schwierigste Herausforderung ....

Aber es sollte anders kommen als wir das geplant haben ...

Grundsätzlich sind derzeit alle im Fachhandel erhältlichen "Mastacembelus shiranus" Wildfänge, da es bisweil keine dokumentierte Nachzuchten in der Aquaristik gibt. Und so haben wir uns zum Ziel gesetzt, diese Art so "habitatnah" wie möglich zu pflegen, was sich nicht unbedingt als einfach darstellt. Die Geschlechterbestimmung ist sehr schwer und so können wir bis heute nicht sagen ob wir ein Paar haben, oder nur zwei "Mastacembelus shiranus" eines Geschlechts in unterschiedlicher Größe/ Alter und Farbe?!?!

Da diese Art Aal nur sehr selten importiert wird sind die Erfahrungen auch dem entsprechend mager ... im Netz findet man nur wenige Berichte/ Erfahrungen über den "Mastacembelus shiranus", aber die wenigen sind so gut und interessant geschrieben, das wir uns gedachte haben auch unsere Tiere online zu begleiten, um euch daran teil haben zu lassen!

Man kann gespannt sein, wie sich diese Beiden hier entwickeln und was sich noch so alles tun/ zeigen wird!

Die Flaschenfütterung

Vom Importeur/ Händler kamen die zwei Aale schon an Frostfutter gewöhnt zu uns.. nun ja .. Frostfutter ist kein Freund von uns und so haben wir die "Mastacembelus shiranus" vorab trotzalledem mit gefrosteten "roten Mückenlarven" gefüttert, haben dann aber schnell auch Lebendfutter umgestellt. Natürlich von Anfang an .... als Flaschenfütterung .... also suchten wir nach einen passendem Behältnis, welches
1. den Aalen genügend Spielraum bietet die Nahrung zu wittern ...
2. die Nahrung auf zu nehmen .. und
3. das ganze ohne Einschränkung und Gefährdung machen zu können .....

Schnell wurde das passende Gefäss gefunden und genutzt .. wir wollten ein Behältnis, welches wir die ganze Zeit über benutzen können, also von der jetzigen Größe der Aale bis hin zu dem Zeitpunkt da sie voll ausgewachsen sind. Also hatten wir wieder ein neues Problem, denn wie kann ich den Eingang so groß wählen, das die "Mastacembelus shiranus" zeit ihres Lebens ihre Mahlzeiten aus eben dieser Flasche bekommen können und .... das kein Beibesatz das Futter aus der Flasche bekommt. Das Problem haben wir aber erst einmal nach hinten vertagt, denn vorerst sind die beiden Aale alleine im Becken.

Damit gelang es uns sehr schnell .. eigentlich vom ersten Tag an die Aale zu füttern und die Entscheidung auf Lebendfutter zu wechseln war genau die Richtige. Die "Mastacembelus shiranus", zumindest die "Dame" (so haben wir vorab entschieden ... Mann und Frau ... [Wunsch] ... sehen sehr unterschiedlich aus [siehe Bild oben]) so haben wir entschieden ... ging sofort in die Flasche und hat sich der reichhaltigen Nahrung bedient! Der "Mann" ... den haben wir bis Heute selten bis garnicht beim Fressen beobachten können .. aber da kein weiterer Bewohner im Becken war und es Beiden sehr gut geht (auch nach längerer Zeit) gehen wir davon aus, das Beide sich an der Nahrung zu schaffen machen!

Es hat uns sehr gefreut, das die Fütterung und damit verbunden die Gewöhnung an die Flasche so rasch ging, also machten wir uns Gedanken über Beschaffung der restlichen Bewohner vom "DarkStoneMbuna 2.0"!

die Bewährungszeit beginnt ...

Die Zeit ist schnell angelaufen, der Besatz ist vollständig und nun heißt es, alles artgerecht am laufen zu halten, besonders in Bezug auf die Fütterung, die wie bereits angesprochen fast nicht unterschiedlicher sein könnte. Nun haben wir uns ja für eine Art Futterflasche entschieden und die Öffnung ist relativ groß gewählt worden und das aus folgenden Gründen:

> Gewöhnung an eine lebenslang gleichbleibende Futterquelle/ -platz

> Öffnungsgröße so gewählt, das die Aale auch ausgewachsen ans Futter schwimmen können

> durchsichtiges Glas - im Zeitalter von "Big Brother" kein Wunder, da wir teil haben wollen an allen Aktivitäten unserer Bewohner

> aus hygienischen Gründen haben wir uns auch zu einer Weissglasflasche entschieden, um ggf. Rückstände/ Ablagerungen endecken zu können

> die Flasche wurde auch vom Volumen und vom Durchmesser extra so groß gewählt, weil das Lebendfutter in der Flasche gehalten werden soll (auch über Nacht)

Jetzt stellten aber der Restbesatz und besonders die noch recht jungen Tiere vor eine Herausforderung, da sie so klein/ jung sind, das sie ohne weiteres in die Futterflasche schwimmen können, welches wir leider auch beobachten mussten. Wer Mbunas kennt, der weiß das diese sehr agil und verfressen sind. Also musste eine Lösung her, die bei gleichbleibender Futterflasche funktioniert .... hier mussten wir auch zwei Varianten testen bis wir das gewünschte Ergebnis erzielt haben, aber letzendlich haben wir es geschaft!

Zuerst haben wir mit einem Stück Filtermatte und einem Schlauch den Flascheneingang verjüngt in der Hoffnung das die Jungfische nicht hinein passen bzw. sich nicht herein wagen. Aber leider war der erste Versuch nicht von Erfolg gekrönt und musste eine andere Lösung her ....

... da wir festgestellt, das der Durchmesser vom Schlauch/ Rohr einfach noch zu groß war und die Mbunas in ihrer Fressgier in die Flasche gekommen sind! Mit diesem Wissen haben wir die Öffnung verkleinert und zwar so, das die Aale noch ohne Probleme rein und raus können (wichtig und Interessant war, das sie sich auch noch rein und raus trauen) und das hat wunderbar funktioniert ... also hatten wir einen funktionierenden Prototypen!

Der zweite Versuch war dann endlich von Erfolg gekrönt und so kann das Projekt "DarkStoneMbuna 2.0 - Fütterung" endlich seinen lauf nehmen. Wir hoffen immer noch das wir ein Pärchen "Mastacembelus shiranus" haben und man stelle sich nur einmal (ganz kurz) vor, das sich unser Tank so entwickelt, das sich die Aale fortpflanzen .... das wird aber wohl ein Traum bleiben, aber auch das ist kein Problem, weil uns das Becken in der Konstellation und mit dem Besatz perfekt gefällt!

Fazit

Wünsche können in Erfüllung gehen und das der Wunsch eine Art zu pflegen, die nicht in jedem Becken zu finden ist, macht das ganze noch interessanter. Mit ausreichender Informationsgewinnung und der nötigen Geduld haben wir ein neues Projekt (wie wir denken - sehr gut) umgesetzt. Dieser Bericht und die Art und Weise an Herausforderungen heran zu gehen zeigt, das auch eine Pflege von Arten möglich ist, dessen Futteransprüche grundverschieden sind!
Wir haben diese Entscheidung bis heute noch nicht bereut und eines können wir jetzt schon aus Erfahrung sagen .... der "Mastacembelus shiranus" ist kein Besatz, der nicht zu sehen ist, im Gegenteil, wir sehen ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit, da sie auch sehr aktiv sind! Probleme mit dem restlichen Besatz können wir bis dato ebenfalls ausschließen, sie harmonieren fast schon perfekt mit einander!

[mittlerweile sind es mehr Berichte/ nieder geschriebene Erfahrungen und Beobachtungen geworden -- bei Interesse könnt ihr H I E R weiter/ mehr lesen]
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