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Mattenfilter

Mattenfilter
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Erfahrungen mit dem Hamburger Mattenfilter


HMFÜber den Hamburger Mattenfilter wurde schon oft und viel geschrieben und diskutiert. Es gibt auch im Internet eine Menge zu diesen Filtertyp. Allerdings hat sich mir von Anfang an die Frage nach der richtigen Porengröße der Matte gestellt. Leider konnte ich überhaupt nichts darüber in der Literatur finden. Deshalb entschied ich mich, meine Aquarien, die ich nach einem Umzug neu aufstellte, mit eben diesem Filtertyp zu betreiben. Da ich mich zunächst nicht entscheiden konnte, ob ich eine grobe oder eine feine Matte kaufen sollte, entschied ich mich dazu beide zu kaufen. Ich hatte mich vorher schon über HMF schlau gemacht, jedoch konnte ich mich nicht erinnern irgendwo etwas über die Porengröße gelesen zu haben. Nachdem nun der größte Teil des Umzugs erledigt war, wurde unter viel Maßgenauigkeit die beiden Matten eingepasst. Die grobe in ein 60L- und die feine in ein 112L-Becken. Als nächstes habe ich die beiden (ca. 300L/h und 500 L/h) Pumpen installiert. Ich stellte sie einfach mit den Saugern auf den Glasboden. Das erschien mir sinnvoller als sie direkt an der Seitenscheibe zu befestigen. Bei einem Wasserwechsel ist die Pumpe immer vollständig mit Wasser bedeckt, so das es hier nicht zu einem Trockenlaufen der Pumpe kommen konnte. So weit, so gut. Den Sandboden füllte ich einfach so vor die auf dem Glasboden stehende Matte. Man kann natürlich noch seitliche Führungsschienen und ein "Sandwehr" einkleben, jedoch verzichtete ich aufgrund meiner Faulheit auf solchen Luxus.

Als sich der erste Mulm hinter dem HMF sammelte, entschloss ich mich den Bakterien noch mehr Siedlungsfläche zu bieten und verteilte je Becken etwa 1L Siporax auf dem Boden. Nach einigen Wochem,die Farbe des Filters hatte sich schon zu einem dunklen Blau verändert, setzte ich die ersten Fische ein. Vorher hatte ich noch die Wasserwerte überprüft und für gut befunden.

So liefen die beiden Becken dann für etwa 2 Jahre, ohne das sich Probleme zeigten. Zwischendurch wurde der nächste Umzug vollzogen. Nun hatte ich mehr Platz und stellte noch ein 160L Aquarium zu den beiden schon bestehenden. Auch hier installierte ich eine feine Matte, da ich noch Reste übrig hatte. In diese neuen Becken kam eine Pumpe die 750 L/h umwälzen konnte. So ging es ca. ein weiteres halbes Jahr, aber die ersten Probleme traten auf. Die beiden feinen Matten setzten sich langsam aber sicher zu. Soll heißen, daß sich immer mehr Mulm im Inneren ansammelte. Dadurch sank der Wasserspiegel im Pumpenbereich um etwa 10 cm ab und die Matte wurde durch den Wasserdruck aus dem Aquarium gegen die Seitenscheibe gedrückt. Ich versuchte auch durch mit kurze Schlauchstücken dem entgegen zu wirken. Aber eine wirklich tolle Lösung war auch das nicht. Es läßt sich wirklich kaum beschreiben, welche Mengen an "Schmutz" ich auf dem Filter absaugte und es schien einfach nicht weniger zu werden. Es führte kein Weg dran vorbei, die beiden Matten mussten ausgetauscht werden. Ich überlegte lange wie es wohl am besten ablaufen sollte. Ich habe dann einfach die neuen Matten vor die alten gestellt und die Aquarien 6-8 Wochen mit der alten und der neuen laufen lassen. Vielleicht erscheint diese Zeit etwas zu lange, jedoch wollte ich kein Risiko eingehen. Als ich mir dann sicher war das die neuen Matten eingefahren waren, zog ich die alten aus dem Becken, was nicht so leicht war, denn die Matten sind ja voll mit Wasser und man glaubt gar nicht wie schwer so eine sein kann.

Wieso sich die feinen Matten so stark zusetzten kann ich mir nur bedingt erklären, da ich jetzt schon öfter gelesen habe, daß die feine Porengröße hauptsächlich eingesetzt wird und die grobe nur für große Fische wie z.B. Cichliden empfohlen wird. Es spielt wohl die Dicke und die Porengröße des Schaumstoffs sowie die Pumpenleistung und der Besatz eine Rolle. Darüber lät sich prima diskutieren und jeder hat da so seine eigene Meinung.Ich werde jedenfalls nur noch die grobe Variante betreiben, da sie sich bei mir hervorragend bewährt hat.
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