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wandervogel
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| Ort / Land: |
53332 Bornheim /
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Ne kölsche Malawi-Tank |
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| Bezeichnung: |
Ne kölsche Malawi-Tank |
| Typ: |
Malawi |
| Grösse: |
240 x 70 x 75 = 1260 Liter
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| Letztes Update: |
25.10.2010 |
| Besonderheiten: |
Brillant Aquarium ProfiLine auf Stahlschrank mit Holzverkleidung auf Bodenplatte, Glas 15mm, geteilte Bodenplatte, Stoss- und Wulstverklebt, geschlossene 7-teilige Abdeckung aus Kunststoff, Kiesblende,
Sicherheitsauflage zwischen Schrank und Aquarium,
Sicherheitsauflage zwischen Schrank und Bodenbelag,
2x Überlaufschacht 1x oberer Einlauf und 1x unterer Zulauf mit Trennscheibe als Überlauf
Das Becken wurde neuwertig (gebraucht) übernommen und läuft jetzt seit dem 14.06.2010. Die Maulanas sind aus meinem alten 325 Liter Becken umgezogen (mit Filtermedien und Wasser), alle anderen sind aus der Beckenauflösung eines Freundes übernommen worden (Hürther Asyl :-).
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| Bodengrund: |
Styroporunterlage 3mm vollflächig und Plexiglas 3mm vollflächig zum Schutz des Bodenglases.
150kg Quarzsand 0,1-1,0mm feuergetrocknet aus dem Baumarkt
400KG Moräne Rundkies 100-450mm beige, braun und bunt, angeordnet mit vielen Rückzugsmöglichkeiten / Spalten / Zonen (direkt auf dem Plexiglas aufgebaut damit bei den Buddelarbeiten nichts ins rutschen kommen kann, teilweise mit Aquariensilikon verklebt)
Hinter den rechten Steinaufbauten rechts liegen noch 3 Tonröhren, von den Steinen verdeckt.
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| Pflanzen: |
3.00 x Breitblättriges Speerblatt, Anubias barteri
5.00 x Sumpfschraube, Vallisneria spiralis (werden immer gnadenlos gefuttert)
3.00 x Javafarn, Microsorium pteropus
3.00 x Spießblättriges Speerblatt, Anubias hastifolia
JBL Düngekugeln (Wurzelnahrung für Wasserpflanzen) für alle Pflanzen je 2 im Boden
Easy-Life ProFito Volldünger wöchentlich nach Wasserwechsel
Zusätzlich eine CO² Dünge-Anlage von Dennerle bestehend aus:
Vorratsflasche, Druckminderer 2 Manometern mit Präzisions Getriebe-Nadelventil, CO²-Zugabegerät Maxi-Flipper (ist in der Klarwasserkammer meines Biofilters positioniert), CO² Special-Rücklaufsicherung, CO² Langzeittest Correct
(der Profilux steuert CO2, Durchlüfterpumpe und Tunze, so das der PH immer bei 7,9 liegt)
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| Weitere Einrichtung: |
Rückwand Back to Nature Slimline hinten und vor dem Filter zur Optik und zum Schutz des Glases vor den Steinen die teilweise direkt an der Wand aufgebaut sind
Die Wurzel wandert seit über 20 Jahren durch meine Becken und war vorher in einem 325l Becken, das ich aufgelöst habe (ein Freund von mir wird damit "Neuaquarianer").
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| Beleuchtung: |
2 dimmbare GHL Leuchtbalken je 2x 54 Watt T5 (Energiesparend), ProfiLuxSimu (dimmbares LED-Licht, Sunrise + Moon + Blitz, Spot) über der rechten Beckenseite und profiLuxMoon über der linken Beckenseite, alles gesteuert über ProfiLux Plus II
2 x Osram FQ 54W/865 Lumilux Cool Daylight
2 x JBL Solar Ultra Tropic 4000K
Ab 6:00 Uhr gehen die 4 Röhren in 120 min. von 0% auf 30% Leuchtkraft und von 20:00-22:00 Uhr wieder von 30% auf 0%, ab 20:00-23:00 Uhr startet das Mondlicht von 0% auf 30% und von 5:00 Uhr bis 7:00 Uhr wieder von 30% auf 0%. Ganztägig per Zufallsprogramm Wolkenbildung, alles über Profilux gesteuert.
ProfiLuxSimu mit Sonnenaufgang von 5:00-7:00, Gewitter und Blitz abends um 21:15 Uhr und per Zufallsprogramm.
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| Filterung: |
Im Unterschrank steht ein Profi Filterset mit Biofilter LxBxH 900x400x450 mit ca. 90 Liter netto und ca. 150 Liter brutto Fassungsvermögen. Als Filtermedium wird blauer Filterschaumstoff in der Reihenfolge 1 x PPI 10 grob - 3 x PPI 10 grob - 2 x PPI 20 mittel grob - 2 x PPI 30 mittel - 2 x PPI 45 sehr fein (Prinzip Hamburger Mattenfilter) eingesetzt. Das Wasser durchströmt alle Filtermatten nacheinander, was ca. eine Fläche von 1,1m² entspricht. Nur die erste Grobfiltermatte wird 14-tätig gereinigt.
Der Überlaufschacht im Becken, mit einer Zu- und zwei Ablaufgarnituren, ist mit einem Kamm versehen, der Grobschmutz (hauptsächlich Blätter) direkt abfängt, leicht durch die Wartungsklappe zu entfernen. Die Eheim Universalpumpe 1262 hat eine Fördermenge bei 0 m von 3400 l/h.
Zusätzlich eine TUNZE Turbelle stream 6105 für Aquarien von 200 - 2.000 L, Strömungsleistung: 3.000 - 13.000 l/h, Energieverbrauch: max. 28 W, Sinuswellen tagsüber zwischen 10% und 45%, Zufallssteuerung über Profilux, von 20:00 - 6:00 Uhr Dauerbetrieb auf 10%
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| Weitere Technik: |
Titanium Heizer 300 Watt Aqua Medic gesteuert über den Profilux Temperaturfühler bzw. über die an den Profilux angeschlossene Steckdosenleiste, die Stabheizung ist in der Klarwasserkammer meines Biofilters positioniert und schaltet sich nur ein wenn die Temperatur unter 25° fällt.
Profilux Plus II + GHL Steckdosenleiste + GHL Externes Display + PH+ Leitwert + Temp Elektrode, alle Funktionen und Geräte werden über ProfiLux Plus II gesteuert
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Aulonocara Maulana 2m / 6w plus 2 Nachwuchs
Labidochromis sp. yellow 2m / 4w
Pseudotropheus saulosi 4m / 12w (zur Zeit reichlich Nachwuchs)
Pseudothropheus Red Top Ndumbi 1m / 3w
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Temperatur: 25-26°C
pH: 7,9
GH: 18°
KH: 6°
Nitrit NO2: nicht nachweisbar
Nitrat NO3: <20 mg/l
Ammonium NH4: nicht nachweisbar
PO4: <1mg/l
O2: 11
Leitwert 763µS/cm
ermittelt mit Sera aqua-test box (Tröpfchentest)
regelmäßig Kontrolle mit JBL EasyTest 5 in1 Teststreifen (pH, GH, KH, NO2, NO3)
Wasserwechsel wöchentlich 400 Liter, Wasseraufbereitung mit Easy Life
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Dosenfutter:
Naturefood Premium Cichlid - Korngröße M
JBL NovoFex Tubifexwürfel
JBL NovoStick M
JBL NovoMalawi
JBL Spirulina Flakes
JBL NovoRift Sticks
Sera Granugreen
Sera Granured
Sera Spirulina Tabs
Tetra Pro Vegetable
Frostfutter:
schwarze Mückenlarven
weiße Mückenlarven
Malawi-Mix
Artemia
Lebendfutter:
schwarze Mückenlarven und sonstiges aus unserem Gartenteich
schwarze Mückenlarven, Artemia, Tubifex aus dem Geschäft unseres Vertrauens
Frostfutter und/oder Lebendfutter gibt es 1 x alle 2 Wochen
Salat, Gurke, Paprika
Gefüttert wird meistens abends in kleinen Mengen, 1 mal pro Woche Fastentag
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Glasstärke: 15 mm
Gewicht Aquarium: ca. 247 kg
Inhalt Aquarium: ca. 1260 Liter
Gewicht Schrank: ca. 125 kg
Gesamthöhe: 149 cm
Gesamtgewicht leer: ca. 372 kg
Gesamtgewicht Betrieb: ca. 1950 kg
Ein Statiker wurde sicherheitshalber vorab beauftragt die Tragfähigkeit der Decke über dem Kellergeschoss zu prüfen, Ergebnis: 3% Spannungsüberschreitung = bei statischen Nachweisen üblich und unbedenklich, d.h. die Decke ist ausreichend bemessen (bei all der Vorplanung wäre die Enttäuschung ansonsten groß gewesen).
Beim Wasserwechsel aktiviert man die Wartungseinstellung des Profilux PlusII, der Pumpe, Tunze, usw. ausschaltet und die Beleuchtung auf 50% einstellt. Das Wasser läuft nun über den Überlauf in den Biofilter, bis die Überlaufkante erreicht ist. Nun Schlauch rein, Wasser wechseln und was sonst noch gemacht werden muß, dann schaltet man die Wartung wieder aus und das Becken läuft wieder sich wieder in den programmierten Modus ein. Bin begeistert.
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05.08.10 Vielen Dank für für die Hinweise. Die Yellows sollen im Geschlechterverhältnis auf 2/6 erweitert werden, so wie red top auf 1/3. Futterverhältnis wird umgestellt auf hauptsächlich Malawi-Trockenfutter, ich versuche auch Salat (wurde versuchsweise angeknabbert, mal sehen), Gurke und Paprika und reduziere Frostfutter/Lebendfutter auf nur 1 x je Woche. Die Beleuchtung kommt auf den Bildern heller rüber, bin von ursprünglich 60% Dimmung auf heute max. 30% runter, dazu kommt noch eine 70% Wolkenwahrscheinlichkeit. Hinsichtlich der Steindeko laß ich das alles noch auf mich wirken, das Becken läuft ja erst wenige Wochen. Habe bei der ersten Einrichtung schon von kleinen Kieseln auf aktuell 100-300mm Kiesel umgestellt, mit den kleinen Kieseln kam keine schöne Optik rüber. Neue Videos eingestellt.
17.08.10 Nach langer Suche sind heute 2 weibliche Pseudothropheus Red Top Ndumbi eingezogen, so das jetzt das Verhältnis 1m / 3w paßt. Ebenfalls sind zusätzlich 2 weibliche Labidochromis sp. yellow eingezogen, so das jetzt 2m / 4w im Becken sind. Über die Anregungen zur Steindeko mit größeren Kieseln habe ich mir Gedanken gemacht und den kompletten rechten Bereich des Beckens mit großen Kieseln bis zur Wasseroberfläche neu gestaltet. Dabei sind sehr viele neue Versteckmöglichkeiten entstanden und die Optik haut mich um. Dafür vielen Dank. Ebenfalls habe ich mit Alufolie die Röhren mit etwa 30cm verdunkelt, dies jeweils links und rechts über den Steinaufbauten. Auch diese Schattenbereiche kommen super rüber und den Fischen scheint`s zu Gefallen. Die von mir als Pseudotropheus msobo magunga übernommenen Fische haben sich als Pseudotropheus saulosi (coral red?) herausgestellt. Auf für diesen Hinweis vielen Dank.
Habe neue Bilder und Videos eingestellt und alte gelöscht.
19.08.2010 weitere Bilder/Video und Leitwert aktualisiert.
30.08.2010 Steindeko erweitert, 2 Bilder eingestellt und alte Bilder gelöscht.
25.10.2010 Vielen Dank für die Bewertung und Hinweise. Ich habe versucht dies in die Neugestaltung einzubeziehen. Im Becken hatte ich das Problem, das sich 2 Saulosi-Böcke den linken Steinaufbau und ein dritter Saulosi-Bock den rechten Steinaufbau als Revier ausgesucht hatten. Damit waren 2 Meter Becken reserviert und der Rest teilte sich die Mitte des Beckens. Mit den neuen Steinaufbauten haben sich die Reviere deutlich verkleinert und sie müssen es auch nach allen Richtungen verteidigen. Hauptbild neu, weitere Bilder folgen.
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| | | Moderatoren-Empfehlung: | | Optik | |
| Passt die Dekoration zweckmäßig zum Besatz? |           | | Besatz | |
| Passt der Besatz zur Beckengröße? |           | | Passt der Besatz vom Verhalten, Aggression, Ansprüchen zueinander? |        | | Technik | |
| Wird das Becken richtig beleuchtet? |           | | Ist die Filterung ausreichend? |          | | Wasserwerte | |
| Sind die Werte für den Besatz artgerecht? |           | | Futter | |
| Ist das Futter für den gepflegten Besatz passend? |       | | | | Gesamt |          | |
Hinweise zur Empfehlung: Bewertungsdatum: 28. September 2010
Bewertet durch: der Schweizer
Hallo Wandervogel
Lange musstest Du auf Deine gewünschte Bewertung warten - bitte entschuldige die Wartezeit. Aber um solcher Becken fair und objektiv zu bewerten, benötige ich viel Zeit.
Nun aber habe ich es geschafft :-)
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Optik / Dekoration
Begründung:
Deine Deko hast Du grundsätzlich vorbildlich organisiert. Die Aufteilung in zwei Geröllzonen mit viel freiem Schwimmraum dazwischen, bietet Deinen Mbuna viele Möglichkeiten, Reviere abzustecken und zu verteidigen. Für Deine total 34 Fische stehen ausreichend Rückzugsmöglichkeiten im Sinne von Höhlen und Spalten zur Verfügung.
Das Grünzeugs wirkt ein wenig zerzaust und etwas deplatziert. Der Bodengrund ist zwar fein genug, aber definitiv zu hell. Durch den verwendeten Quarzsand werden zu viele Lichtwellen reflektiert.
Trotz der Erfüllung der Ansprüche an die Deko wirkt das Becken noch etwas zu unnatürlich.
Empfehlung:
Du erfüllst zwar mit Deiner Deko die meisten Anforderungen an den Lebensraum Deiner Pfleglinge, trotzdem möchte ich Dir hierzu einige Empfehlungen abgeben:
Ich würde den Bodengrund durch eine möglichst dunkle Alternative (z.Bsp. brauner Rheinsand) ersetzen. Die beiden Steinaufbauten würden wesentlich natürlicher wirken, wenn Du jeweils einige sehr grosse Kiesel dazwischen setzen und die beiden Aufbauten nicht wie Berge aufschichten würdest. Ich empfehle Dir, die beiden Aufbauten im Sinne von Schutt- und Geröllkegeln ausgehend von der Rückwand ins Zentrum des Becken zu ziehen, wo sie langsam auslaufen.
Die Pflanzen, welche aktuell im Zentrum des AQ’s wachsen, solltest Du (Anubias und Farn) wenn schon in einzelne Spalten zwischen Geröllkegeln pflanzen. Das sieht einerseits besser aus und andererseits würdest Du so mehr Sandflläche schaffen, welches gerade den Aulonocaras (Sonarjäger) entgegen kommen würde.
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Besatz, Verhalten, Aggressionen, Ansprüche
Begründung:
Du pflegst einen sehr mässigen Besatz und hättest noch viel Freiraum um den Besatz aufzustocken. Normalerweise sind die meisten Malawi-Becken eher überbesetzt – von der Besatzdichte her also mehr als vorbildlich!
Die Aulonocaras passen nicht zum Restbesatz, denn sie leben einerseits in der Übergangszone und andererseits stellen sie andere Ansprüche an die Ernährung. Die besagte Art ist Carnivore, wohingegen die meisten Deiner Mbunas Limnivore (also Aufwuchsfresser) sind. Du kannst nicht getrennt füttern und somit kannst Du den verschiedenen Ansprüchen nicht gerecht werden. Ebenfalls würde Aulonocaras mehr Sandflächen zwischen den Felsen benötigen, wo Sie ihrer typischen Sonarjagd nachgehen könnten.
Die Geschlechterverhältnisse sind insofern in Ordnung, da gerade Labidochromis caeruleus nur sehr geringe innerartliche Aggressivität zeigt und somit zwei Böcke gut nebeneinander klar kommen.
Empfehlung:
Ich empfehle Dir, die Non-Mbunas anderweitig zu platzieren und Dich auf ein reines Mbuna-Becken zu konzentrieren.
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Technik (Beleuchtung / Filterung)
Begründung:
Dein Biofilter ist äusserst vorbildlich und sehr grosszügig dimensioniert – 1A! Allerdings beschreibst Du, dass die Pumpe mit rund 3400 Litern / Stunde arbeitet. Bei einem Biofilter ist es wichtig, dass das Wasser so langsam als möglich durch die Filtermedien läuft. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Filterbakterien ihren Zweck auch effizient erfüllen können. Zu starke Biofilter-Pumpen führen dazu, dass der Filter lediglich noch mechanisch funktioniert. Die durch eine Reduktion der Pumpenleistung zurückgehende Strömung im Becken, könnte mittels der installierten Tunze problemlos kompensiert werden.
Die Lichtsteuerung über den Profilux II kann als optimal bezeichnet werden, zumal Du sehr vorbildlich nur bis max. 30% hochfährst.
Empfehlung:
Ich empfehle Dir, die Leistung der Filterpumpe auf ca. 1800 Litern / Stunde (kalkuliert auf Basis des Filtervolumens und der für Bakterien besiedelbaren Filterfläche) zu reduzieren und dafür durch Optimierung der Position Deiner Strömungspumpe den Wasserkreislauf in Richtung des Überlaufschachtes sicherzustellen.
Durch das Umwickeln Deiner Leuchtstoffröhren mit Fliegengitter oder Alufolio kannst Du tolle schattige Zonen ins Becken zaubern, welche weitere Rückzugsmöglicheiten darstellen und dem Becken zusätzliche Tiefe verleihen.
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Wasserwerte
Begründung:
Deine Wasserwerte sind grade noch so im grünen Bereich. KH ist optimal, pH-Wert bewegt sich knapp über der anzustrebenden Untergrenze (7,8). Deine GH allerdings sollte definitiv nicht noch weiter steigen. Da Du wohl sehr hartes Leitungswasser hast, wirst Du mit der hohen GH leben müssen.
Empfehlung:
Ein optimaler pH-Wert wäre 8,1 – diesen kannst Du aber mit der unnötigen CO2-Anlage nicht erreichen. Ich empfehle Dir deshalb, die CO2-Zugabe einzustellen und dafür mittels der Strömungspumpe die Wasseroberfläche noch stärker zu bewegen. Dadurch förderst Du den Gasaustausch (CO2 aus dem Wasser / O2 ins Wasser), was den pH hebt und stabilisiert.
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Futter
Begründung:
Dein Futtermix ist leider eine einzige Katastrophe und kommt wohl daher, dass Du all den verschiedenen Bedürfnissen Deiner Limnivore, Carnivore und Omnivore gerecht werden wolltest. Fütterst Du aber weiterhin Frost und Lebendfutter (proteinreich), werden Deine Mbunas (Pseudotropheus-Arten) über kurz oder lang verfetten und derer Verdauungstrakt versagen, was zu einem frühzeitigen Tod führen wird.
Empfehlung:
Ich empfehle Dir, Deine Menükarte auf das bereits bestehende Trockenfutter und die Zugabe frischen Gemüses zu reduzieren. Die JBL Tubifex-Würfel kannst Du aber weiterhin verwenden, aber nur gelegentlich (1x pro Woche). Mit dem neuen Menüplan kannst Du aber den Maulanas nicht mehr gerecht werden, weshalb diese das Becken verlassen sollten.
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Fazit:
Ein tolles Becken mit noch viel Potential. Wenn Du erst mal den Besatz bezüglich Ansprüche optimiert hast, wird es Dir ein leichtes sein, mittels Feintuning das Optimum rauszuholen. Also zuerst den Besatz überdenken, dann kann die Deko und die Menükarte den Bedürfnissen angepasst werden und zu guter Letzt wirst Du uns hier ein echtes Einrichtungsbeipiel präsentieren!
lG Silvan
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Letzte Bearbeitung am 28.09.2010 um 21:34:01 Uhr
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