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| Bezeichnung: |
Neolamprologus buescheri Artbecken |
| Typ: |
Tanganjika |
| Läuft seit: |
01.01.2011 |
| Grösse: |
100 x 50 x 50 = 250 Liter
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| Letztes Update: |
07.04.2012 |
| Besonderheiten: |
Stoßverklebtes Standardaquarium
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| Bodengrund: |
Feiner beiger Aquariensand versetzt mit Kies bis 1cm
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| Pflanzen: |
Hydrilla verticillata, kommt auch im Tanganjikasee und weiten teilen Afrikas und Asiens, auch Malawisee vor.
Dank an Detlef Crone, der hatse mir geschenkt ;-)
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| Weitere Einrichtung: |
Selbstegebaute Rückwand aus Styropor, ZAC Aquarienmörtel und dem Sand des Bodengrundes. Dies soll für eine Farbharmonie zu den dunklen Felsen sorgen.
80kg Basaltbruch
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| Beleuchtung: |
Zwei abgedunkelte T8-Leuchten über 2/3 des Beckens
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| Filterung: |
Filterung über 50x50cm HMF Matte mit 1000l/h Eheim Pumpe, dahinter Filterwatte und Siporax
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| Weitere Technik: |
Heizstab JBL
Eheim Diffusor, den hatte ich noch über.
Ich verwende in jedem Tanganjika-Becken einen Diffusor, um den Sauerstoffgehalt am Sättigungsgrad zu halten, die sind aber Marke Eigenbau ;-)
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1/1 Neolamprologus buescheri ``Kamakonde``
Neolamprologus buescheri kommt endemisch im Tanganjikasee vor, sein Verbeitungsgebiet beschränkt sich auf den Süden des Sees zwischen dem Kongo, genauer Moba, und Samazi in Tansania. Er ist ein Höhlenbrüter und bevorzugt das Felslitoral in tiefen zwischen 15 und 40 Metern. Ichthyologisch bekannt wurde Neolamprologus buescheri jedoch erst in den frühen 80ger Jahren, da sein Lebensraum vorher kaum erforscht war. Der schweizer Heinz Büschner entdeckte ihn 1982 bei Cape Kachese im Südwesten des Sees.
Anatomisch und morphologisch ähnelt er N.leleupi oder N.cylindricus, jedoch seine langezogenen Flossen erinnern an N.brichardi. N.buescheri kann eine Gesamtlänge von 10cm erreichen, wobei die Weibchen höchstens 8-9cm erreichen können.
Neolamprologus buescheri ist in Becken ab 120l paarweise oder in einem Harem zu Halten. Das Becken sollte viele Rückzugsmöglichkeiten, in Form von Felsen, bieten. Die Ernährung sollte Hauptsächlich aus Lebend- und Frostfutter bestehen. Flockenfutter wird zwar akzeptiert, doch meine N.buescheri sind nicht so begeistert. Jedenfalls stürzen sie sich nicht auf die Flocken wie zum Beispiel auf lebende Artemia oder Wasserflöhe. Die Wasserwerte sollten denen des Tanganjikasees angepasst sein, in pH-Wert über 8 ist empfehlenswert.
Quellen:
Ad Konigs - Handbuch für Tanganjika Buntbarsche
www.aquanet.de
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Temp.: 25,6*C
pH: 8,2
KH: 17
GH: 13
NO2: 0
NO3: 9
PO4: 0,15
Wasserwechsel 1x pro Woche ca. 30-40% (jetzt im Winter je nach Wassertemperatur des Kranbergers)
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Tanganjikaflocken
Cycolps
Wasserflöhe
Krill
Artemia
Bachflohkrebse
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Ein kleines Video von den Bewohnern:
http://www.youtube.com/watch?v=tOfmqXhiUpk&context=C34e096bADOEgsToPDskLf739LNAnspb4MbiXCL8Dz
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18.02.2011: Das kleinere der beiden Männchen hat angefangen die linke seite des Beckens von Sand zu ``befreien``. Na wenn das mal keinen Zoff gibt wenn die N.Buescheri kommen. Die kleinen sind einfach toll, bei dem größten Jungtier sind schon die Flossen gut zu erkennen.
03.03.2011: N.buescheri hält die N.multifasciatus gut auf trab. Jungfische kommen aber gut klar. Aufgrund der schwachen Beleuchtung kommen die leuchtenden Flossen von N.buescheri sehr schön zur Geltung. Werde mal versuchen ihn ohne Blitz zu erwischen.
10.03.2011: Multis und Buescheris sind auf 250l nicht optimal, jedenfalls mit der geringen Gruppenstärke der Multis. Mal sehen, zur Not werden es halt 2 Artbecken. Die buescheris in 250l und die Multis in 125l (50x50x50).
14.03.2011: Vorbeireitungen fürs Artbecken laufen langsam an. Nachbarn bleiben sie trotzdem. Buescheri fasziniert mich jeden Tag neu mit seiner Schönheit :-D
26.03.2011: Endlich sind die N.buescheri angekommen. Jetzt sind es 6 Tiere. Das Tier, welches schon zuvor im Becken, war ist nahezu ausgewachsen. Der Rest sind Jungtiere. Meine Multis sind umgezogen -> Becken online.
Habe neue Fotos von dem neuen Besatz gemacht.
28.03.2011: Die Tiere sind einfach wunderschön :-D Jungtiere natürlich noch nicht die adulte Färbung aber jetzt schon zu erkennen wie es mal wird, bin sehr gespannt.
20.06.2011:
Der JBL Cristal Profi hat sich verabschiedet, deswegen sind die N.Buescheri in ein zur Zeit ungenutztes Aufzuchtbecken gezogen. HMF eingebaut, einlaufphase, N.Buescheri wieder im vertrauten Heim mit etwas anders angeordneten Steinen um HMF zu verdecken und etwas heller damit eine Vallisnerie wachsen kann ;-) Die Tiere freuen sich über das saubere und sauerstoffreiche Wasser. Ich war überrascht das der Filterwechsel sich fast garnicht auf die Wasserwerte ausgewirkt hat ;-) alles top
22.06.2011:
HMF läuft, soweit ich das im Augenblick beurteilen kann, sehr gut. Die Tiere haben sich bereits neue Höhlen gesucht und wären zufrieden, wenn da nicht immer diese Nachbarn wären :-D Übers drohen geht es aber nicht hinaus. Ein bisschen Zoff ist nach Neueinzug denk ich mal normal, jedenfalls gibt es im Augenblick kein unterdrücktes Tier.
12.01.2012:
HMF läuft nun über einen 32mm Luftheber. Im Augenblick schwimmen ca. 8-10 Jungtiere durchs Becken und erfreuen sich bester Gesundheit ;-)
04.07.2011:
Gestern hab ich mal die ersten Versuche mit Bittersalz und Natron unternommen. Die Wasserwerte sind nun perfekt auf die Werte im See abgestimmt! Dier Besatzwurde auf ein Pärchen reduziert, der Rest wartet in einem uneingerichteten 54l Becken auf den Transport zum Händler. Der HMF läuft weiterhin sehr gut, das Wasser ist glasklar und sehr sauerstoffreich. Die beiden Insassen sind sehr schön gefärbt was etwas Hoffnung in mir aufkeimen lässt das bald Jungfische zu erwarten sind. Die neuen Pflanzen vom Detlef, Hydrilla verticillata, machen sich sehr gut und schaffen, meiner Meinung nach, ein sehr harmonisches Bild.
06.07.2011:
Sie budeln! :-D
21.09.2011:
Die beiden N.buescheri`s schwimmen friedlich zusammen und graben auch eine Höhle, dennoch habe ich bis dato kein Gelege oder Jungfische entdeckt. Ich freu mich auf das was kommt ;-) Ich hoffe das ich wirklich ein Paar erwischt habe...
21.10.2011:
Ich habe gestern Abend ein Jungtier entdeckt! Freude :-D
23.10.2011:
Das Jungtier ist 1cm groß und frisst schon Cyclops
14.11.2011:
Ein weiteres Jungtier schwimmt sicht an die Felsen gedrängt und gut bewacht durchs Becken. Es scheint als würde pro Gelege nur ein Jungtier durchkommen, bzw. sehr wenige Eier vorhanden zu sein. Naja wie dem auch sei, ich freu mich drüber. Ich nehme an das sich die Anzahl der Eier im gelege im laufe der Zeit erhöhen wird...
Das Becken wird in naher Zukunft nicht mehr durch eine Eheim-Pumpe betrieben, sonder über ein 32mm Steigrohr über die Zentralluftleitung.
10.02.2012:
Seit nun merh als 4 Wochen schwimmen 8 neue Jungtiere in dem Becken. Sie wachsen sehr gut und werden sehr gut bewacht und behütet. Das Jungtier von November schwimmt friedlich neben seinen Eltern und hat schon ca. 3cm Körperlänge erreicht.
Den Farben nach zu urteilen dürfte es mit einer neuen Brut nicht mehr lange dauern!
Fazit: Ich bin sehr Glücklich mit diesen Tieren ;-)
07.04.12:
Uuuuund schon wieder Nachwuchs :-) Die Jungtiere aus den vorherigen Bruten sind im Becken verblieben, müssen aber langsam raus. Allerdings haben sie genug Platz um dem Brutpaar auszuweichen. Ad konnigs beschrieb das Brutverhalten der Art als Vergleichbar mit Neolamprologus brichardi, das wäre damit widerlegt...
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| Moderatoren-Empfehlung: | | Optik | |
| Passt die Dekoration zweckmäßig zum Besatz? |           | | Besatz | |
| Passt der Besatz zur Beckengröße? |           | | Passt der Besatz vom Verhalten, Aggression, Ansprüchen zueinander? |           | | Technik | |
| Wird das Becken richtig beleuchtet? |           | | Ist die Filterung ausreichend? |           | | Wasserwerte | |
| Sind die Werte für den Besatz artgerecht? |           | | Futter | |
| Ist das Futter für den gepflegten Besatz passend? |           | | | | Gesamt |           | |
Hinweise zur Empfehlung: Hallo Julien,
da hast Du dir echt tolle Tiere nach Hause geholt.
Eine Art die nicht in jedem Becken schwimmt aber durch Form, Farbe und Verhalten mehr als interessant ist.
Es ist gut, dass ihnen ein Artbecken spendiert hast. Die Tiere zählen durchaus zu den rabiateren Arten des Tanganjikasees. Auch das Du nicht an den Beckenmindestmaßen festhältst sondern gut 100 Liter mehr bietest macht es deutlich einfacher die Tiere zu pflegen.
Manche Pfleger behaupten, dass ein Pärchen nach dem Läichvorgang am besten getrennt werden sollte, da es zu heftigen Kämpfen kommen, dem wirkst Du durch Platz, Versteckmöglichkeiten und vor allem keine weitere Art entgegen.
Das Becken im Allgemeinen ist Dir sehr gut gelungen und macht Spaß beim Betrachten. Die Technik sowie das Futterangebot sind gut und somit wünsch ich Dir viel Freude an den tollen Tieren.
Grüße Chris | |
Letzte Bearbeitung am 02.08.2011 um 08:32:26 Uhr
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