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2 Symphysodon aequifasciatus var. Flächig X Snake
Beschreibung der Zuchtform: Snake Skin / Flächig X Snake:
Der Snake Skin Diskus wurde aus dem Red Royal, sowie den blauen und braunen Wildfängen herausgezüchtet. Die Fische wurden 1992 in Thailand mehr durch Zufall entdeckt.
Es gelang die 9 Senkrechtstreifen zu verändern, und plötzlich tauchten im Handel Fische mit 14 und 16 Streifen auf. Deshalb werden alle Diskusse mit mehr als 9 Streifen in diese Kategorie eingeordnet. Allerdings sind diese Senkrechtstreifen nur noch selten zu sehen.
Wieder einmal war es Thailand, wo es gelang auch eine rote Variante des Snake Skin Diskus zu züchten.
Bei allen Snake Skin Arten fällt direkt die sehr feine Linierung im Kopf und Flossenbereich auf, wodurch sie sich deutlich von den anderen Diskus unterscheiden.
Die Zucht-Arten hierzu:
Blue Snake Skin, Red Snake Skin, Blue Scorpion, Red Scorpion, Cobra Snake, Snake Skin Leopard, Red Spotted Snake Skin, sowie die Flächig X Snake varianten
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2 Symphysodon aequifasciatus var. Marlboro Red
Beschreibung der Zuchtform Marlboro Red / Rot Varianten:
Die langen Bestrebungen, endlich Einmal einen roten Diskus zu züchten, wurde vor ein paar Jahren erfüllt, als es dem thailändischen Züchter Kitti Phanaitthi gelang aus einer Reihe von Pigeon Blood Diskus und Alenquer Diskus einen sogenannten Marlboro Diskus zu züchten.
Wie bei den Blue Diamond Diskus besitzen die Marlboro Red auch keine schwarzen Längsstreifen mehr.
Allerdings sind auch heute noch völlig flächig rot gefärbte Diskus relativ selten. Denn das Merkmal des Marlboro Diskus ist sein heller, fast weißer Kopf, der eigentlich ein ungewünschtes Zuchtmerkmal war.
Bei dem "Knallrot" handelt es sich wirklich um eine "echte" angezüchtete Farbe, die keineswegs, wie früher schon mal gerne behauptet wurde, durch irgendwelche Farbhormone ausgelöst wurde.
Die mehr ins rosa braune gehenden Rosé Diskus stammen zumeist aus Singapur.
Oft befinden sich auch Tiere im Handel, denen die Verwandtschaft zum Pigeon Blood noch deutlich anzusehen ist.
Die Zucht-Arten hierzu:
Roter Alenquer, Red Marlboro, Red Marlboro Light, Flintstone, Red Melon, Red Panda
Red Tomato, Rosé Diskus, Rotweißer Diskus, My Fair Lady, Tangerine
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2 Symphysodon aequifasciatus var. Rot-Türkis
Beschreibung der Zuchtform Rot-Türkis:
Deutsche Rottürkisdiskuse haben ein sehr hohes Ansehen auf dem internationalen Markt, Pioneer war hier Dr. Schmidt-Focke. Es wurde versucht Türkisdiskus ein überwiegendes Rot anstelle der braunen Linien anzuzüchten. Dabei wurden intensiv gefärbte türkisfarbene Tiere mit rotbraunen Wildfängen gekreuzt. So entstanden Tiere, die auf einen rotbraunen Körper türkise Linien zeigen.
Es vermischt sich heute allerdings sehr stark der Rottürkis mit dem "Red spotted", da viele Rottürkis unterbrochene rote Linien oder rote Punkte aufweisen.
Die Zucht-Arten hierzu:
Checkerboard, Cobalt Red, Red Ribbon, Blood Turquiose, Red Royal
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2 Symphysodon aequifasciatus var. Pigeon Blood Rot
Beschreibung der Zuchtform Pigeon Blood:
Keine andere Variante hat die Diskuszucht so beeinflusst wie der 1991 gezüchtete Pigeon Blood Diskus aus Thailand. Er ist extrem einfach und anspruchslos zu halten. Der Name stammt nicht etwa von der orangen Grundfärbung, sondern vielmehr durch sein blutrotes Auge, welches an den gleichnamigen roten Rubin erinnert.
Am Anfang allerdings hatten die Diskus noch sehr viele schwarze Punkte und sahen daher immer etwas schmutzig aus. Es gelang aber mit der Zeit diese schwarzen Stellen immer mehr zurückzudrängen.
Da der Pigeon Blood Diskus sich mit allen anderen Diskusfischen leicht paaren lässt und er durch intensive Farben besticht, wird er sehr gerne mit anderen Arten verpaart. Allerdings kommt es manchmal vor, dass diese Fische kein Hautsekret bilden können.
Die Zucht-Arten hierzu:
Golden Pigeon, Blue Pigeon Blood, White Pigeon Blood, Red Pigeon Blood, Sun Kiss
Morning Glory, Red Spider, Red Royal Pigeon, Asian Pearl, Zebra Diskus, Peach Panda, Golden Dragon
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20 Hemigrammus bleheri "Rotkopfsalmler"
Futter:
Lebendfutter, Flockenfutter, tiefgefrorene Mückenlarven, Artemia.
Beckengröße:
Beckenlängen ab 80 cm sind für einen Schwarm von 20 Individuen geeignet.
Beckenregion:
Es wird die mittlere Beckenregion bevorzugt.
Geschlecht:
Eine Unterscheidung der Geschlechter ist lediglich an einem eventuellen Laichansatz des Weibchens sichtbar. Männchen sind etwas schlanker.
Alter:
Im Aquarium können die Tiere bis zu 5 Jahre alt werden. In freier Natur geht man von einer Lebensdauer von bis zu 2 Jahren aus.
Beckeneinrichtung:
Dichte Randbepflanzung, Wurzeln, Kies- oder Sandboden, Laub zur Abdunkelung des Bodengrunds, freier Schwimmraum.
Aktivität:
Die Tiere sind tagaktiv.
Gruppenhaltung:
Für gut bepflanzte Gesellschaftsbecken ein idealer Schwarmfisch.
Hemmigrammus bleheri ist ein friedlicher und geselliger Schwarmfisch. Seine scheinbar angeborene Scheu verliert er jedoch in einer größeren Gemeinschaft artgleicher Individuen. Auch benötigt er den Schutz dichter Bepflanzung um sich wohl zu fühlen.
Seine in freier Natur überwiegend karnivore Ernährung durch Kleinkrebse, Mückenlarven, Wasserflöhe und Ähnliches, können im Aquarium problemlos mit Flockenfutter ergänzt werden.
Nicht nur einseitig Flockenfutter anbieten. Zumindest 1 mal wöchentlich sollte der Speiseplan um tiefgefrorene Mückenlarven erweitert werden.
Hemigrammus bleheri gehört zu den wenigen Schwarmfischen, die sich auch in Gefangenschaft sehr oft im Schwarm aufhalten.
Beim Ein- oder Umsetzen muss man sehr behutsam vorgehen. Plötzliche Wasserwert-Veränderungen können für den Fisch tödlich sein. Nahezu tröpfchenweise sollte dieser an veränderte Wasserwerte gewöhnt werden.
Die Zucht ist nicht ganz so einfach. Die Zuchttiere selbst müssen reichlich angefüttert werden und das Becken nach Möglichkeit gut "eingefahren" sein. Die Wasserhärte muss für die Zucht unbedingt unter 4 dGH liegen und der pH-Wert sollte sich um 6,0 bewegen.
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50 Paracheirodon axelrodi (echter roter Neon)
Futter:
Flockenfutter, feines Lebendfutter, Artemia
Beckengröße:
ab ca. 70 Liter und 60 cm Länge besser mehr
Geschlecht:
Die Weibchen sind etwas kräftiger
Gruppenhaltung:
Schwärme ab 20 Tiere
Beifische:
unproblematisch mit kleinen friedliebenden Arten
In seiner ursprünglichen Umgebung ernährt sich der Fisch von Kleinstlebewesen, die frei im Wasser treiben.
Besonderheiten Im Gegensatz zum Neontetra verläuft der rote Streifen des Unterkörpers von der Maul- bis zur Schwanzspitze.
Zucht Die Fische laichen in mittelhartem Wasser zwischen feinfiedrigen Pflanzen ab. Die meisten der Eier fallen dabei zu Boden. Einige wenige bleiben an den Pflanzen haften. Die Art ist nicht sehr produktiv (bis ca. 40 Eier).
Nach 2 bis 3 Tagen schlüpfen die Jungfische und wachsen relativ schnell. Anfangs benötigen sie Rädertierchen bzw. Infusorien, später können frisch geschlüpfte Artemia -Nauplien als Futter gereicht werden.
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17 Corydoras sterbai (Panzerwels)
diese Art in der Lage ist, den Kot von Disken zu fressen und zu verwerten.
Futter:
Flockenfutter, Futtertabletten, tiefgefrorene Mückenlarven
Beckengröße:
Beckenlängen ab 70 cm sind geeignet, um eine Gruppe von 6 Exemplaren dauerhaft zu pflegen.
Beckenregion:
Es wird überwiegend die untere Beckenregion genutzt.
Geschlecht:
Weibliche Tiere sind meist etwas breiter.
Beckeneinrichtung:
Die Tiere bevorzugen dunklen und sandigen Bodengrund.
Gruppenhaltung:
min. 6 Tieren besser mehr.
Verhalten:
Die Welse sind sehr anspruchslos und artinternen und artfremden Fischen gegenüber friedfertig. Sie haben ein schlechtes Durchsetzungsvermögen revierbildenden Bodenbewohnern gegenüber.
Futter:
An das Futter stellen die Tiere keine besonderen Ansprüche. Ihr großes Witterungsvermögen (über mehrere Meter hinweg) lässt sie jegliches Fressbare aufspüren.
Besonderheiten:
Corydoras-Arten können bei Stressverhalten Giftstoffe abgeben. Das passiert aber meistens nur, wenn Sie zu vielen in z.B: zu kleine Transportbeutel kommen. Das Wasser ist dann Milchig trüb und fürht meistens zum Tode aller dort befindlichen Fische.
Alle Corydoras-Welse verfügen über eine Besonderheit, mit der ihnen die Möglichkeit geboten wird, den eigenen Körper mit zusätzlichem Sauerstoff zu versorgen. Dies können die Tiere mit Hilfe der Darmatmung praktizieren.
Zucht:
Corydoras sterbai ist bereits mehrmals nachgezüchtet worden. Die Vermehrung selbst verläuft auf die für Corys typische Art und Weise.
Jedoch lassen sich die Tiere nur sehr schwer zum Ablaich Vorgang bringen. Da die feste Paarungszeit der Welse zwischen September und Dezember liegt.
Dann muss eine Situation geschaffen werden, die für die Tiere auslösend wirkt. Oft wird das bei den Cory-Arten mit einem Wasserwechsel erreicht, der die Wassertemperatur um einige Grad sinken lässt und somit der Auslöser für eine Eiablage ist.
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6 Ancistrus dolichopterus L-183
Weißsaumwels/Blauer Antennenharnischwels
In den meisten Artbeschreibungen wird er max. 15cm im AQ, nur sehr alte Tiere ab 12Jahren und mehr erreichen in großen AQ`s oder in freier Natur eine größe von 20-25cm!!!
Futter:
Algen, Flocken- und Frostfutter, Gemüse.
Beckengröße:
Becken ab 80 cm Seitenlänge sind geeignet.
Beckenregion:
Es wird die untere Wasserregion bevorzugt.
Geschlecht:
Männliche Tiere bekommen ab der Geschlechtsreife antennenartige Auswüchse um die Schnauze.
Beckeneinrichtung:
Sand- oder Kiesboden, Röhrenverstecke, Holzwurzeln
Aktivität:
Die Tiere sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv
Anzahl Tiere:
Paarweise oder in kleiner Gruppe
Haltung / Beifische:
Eine Vergesellschaftung im normalen Gesellschaftsbecken ist möglich.
Futter:
Bei der Fütterung der Welse sind keine Grenzen gesetzt. Es wird alles Fressbare angenommen. Jungen Tieren sollte man unbedingt Eichen, Seemandelbaumblätter- oder Buchenlaub anbieten.
Besonderheiten:
Eine Eigenart der Fische, die viele bereits bei mehreren Ancistrus-Arten beobachten konnte, ist ein erneutes Ablaichen nur wenige Tage nach Entlassen der Jungfische aus der vorhergehenden Brut. Die Eier dieses Laichs werden in mehreren Portionen von nur wenigen zusammenhängenden Eiern (bis zu 25) über mehrere Tage verteilt aus der Höhlenöffnung heraus gewedelt. Überführt man diese Eier in ein Becken das mit dem Wasser aus dem Ablaichbecken befüllt wird, schlüpfen die jungen Welse nach wenigen Tagen. Somit waren die abgestoßenen Eier völlig OK und befruchtet. Werden die Eier nicht aus dem Zuchtbecken in ein anderes Becken überführt, beschäftigen sich die jungen Welse mit den Eiern und fressen diese. Warum die brütenden männlichen Tiere dies tun ist nicht geklärt. Man könnte jedoch vermuten, dass dieser Vorgang gezielt planmäßig durchgeführt wird, um den Jungtieren eine erhöhte Überlebenschance zu ermöglichen.
Zucht:
Die Welse sind bereits nachgezüchtet worden. Zur Zucht sollte der pH-Wert eher im sauren Bereich liegen und die Gesamthärte relativ niedrig liegen (dGH ca 5°). Röhren werden zum Ablaichen angenommen.
Die gelborangen Eier werden in der Bruthöhle vom Weibchen abgegeben und heften relativ fest aneinander, sodass ein Eiklumpen ensteht. Nach dem Ablaichvorgang verlässt das Weibchen die Höhle und das männliche Tier kümmert sich alleine um die Eier.
Nach 3 Tagen lösen sich die ersten Welse vom Eiklumpen und hängen sich zappelnd an die Höhlendecke. Während der gesamten Brutzeit ist das Männchen ständig damit beschäftigt, durch fächelnde Flossenbewegungen einen Wasseraustausch in der Laichröhre durchzuführen.
Oftmals ist der Dottersack noch deutlich an den jungen Welsen sichtbar, während Einzeltiere bereits wenige Tage später die Höhle verlassen. Bis alle Jungen Welse die Laichhöhle verlassen haben, vergehen meist noch ca. 2 Wochen.
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Ein besonderen Dank an:
Jörg Brodehl
Am Wimblech 43
D - 52224 Stolberg-Mausbach
Das ich seine Diskus-Artbeschreibungen in meinem Beckenbeispiel benutzen darf.
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Hier findet ihr noch eine Liste der von mir zusammengetragenen Dikus -Varianten / -Zuchtformen:
www.einrichtungsbe...chtfarben_bid4207.html
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