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Video Mit Gertrud unterwegs von Swantje Thalmann

Offline (Zuletzt 23.01.2015)BlogBeispielWebKarte
    Sieger Beckenwettbewerb Dezember 2011 Sieger Beckenwettbewerb Juni 2012 
Userbild von Swantje Thalmann
Ort / Land: 
6900 Bregenz / Österreich
Hauptbild - 09.01.2012
Beschreibung des Aquariums
Läuft seit:
29.06.2011
Grösse:
128x28x30 = 108 Liter
Letztes Update:
02.07.2012
Besonderheiten:
Ziemlich lang, dafür schmal und relativ niedrige Höhe

Das ist das Becken, in welchem mal das "Asien Bachbett" eingerichtet war.

"Pravāha" heißt aus Hindi ins Deutsche übersetzt "Fluss".

Dieses Fluss-Biotop stellt einen Ausschnitt aus dem natürlichen Lebensraum der Zwergkugelfische und Borneo-Flossensauger dar. Optisch habe ich mich an die Infos von "www.zwergkugelfisch.de" sowie an zahlreiche Hinweise zur Haltung von Flossensaugern gehalten, allerdings auch (zwecks "Wohnraumtauglichkeit") eine reichliche Bepflanzung dazu gepackt.
Los gehts !
Es wird bepflanzt
Frisch befüllt und dekoriert
HB - Nach zwei Wochen - 10.07.2011
HB - Nach ca. 6 Wochen - 11.08.2011
HB nach ca. 2,5 Monaten - 17.09.2011
Gesamtansicht / HB - 25.10.2011
Hauptbild - 09.01.2012
Detailansicht 1 - 02.07.2011
Linke Seite - 11.08.2011
Detailansicht 2 - 02.07.2011
Detailansicht 3 - 02.07.2011
Detailansicht 4 - 02.07.2011
Rechte Seite - 11.08.2011
Gesamtansicht - 10.07.2011
Blick von der Seite - 10.07.2011
Dekoration
Bodengrund:
ca. 20 Kilo grober Kies (5 bis 10 mm)
gesammelte Flusskiesel und Steine
heller Quarz-Sand

Bodendünger:
amtra system plant depot
Aquarienpflanzen:
Cryptocoryne Wendtii Grün (Grüner Wasserkelch)
Rotala sp. `Green` (Grüne Rotala)
Blyxkraut (wahrscheinlich: Blyxa japonica)
Taxiphyllum barberi (Vesicularia dubyana, Javamoos)
Monosolenium tenerum (Lebermoos)
Hemianthus callitrichoides `Cuba` (Kubanisches Perlenkraut)
Eleocharis parvula (Zwergadelsimse)
Ceratophyllum Demersum (Hornblatt)
Salvinia Cucullata (Minischwimmfarn)
Salvinia auriculata (Büschelfarn)
Pistia stratiotes (Muschelblume)
Riccia fluitans - auf Flusskiesel gebunden
Acorus gramineus (Zwerg-Kalmus)
Brahmi (Kleines Fettblatt - Gedächtnispflanze)
Eichhornia crassipes (Wasserhyazinthe, hellblau blühend)
Aeschynomene fluitans (Wassermimose)
Fissidens-Moos
Sichelmoos

Gedüngt wird mit Easy-Life ProFito, Carbo, Ferro, Fosfo und Nitro

+++ Acorus gramineus (Zwerg-Kalmus) +++
Dieser Zwerg-Kalmus ist eine Sumpfpflanze, deren natürliches Vorkommensgebiet in China, Indien und Japan liegt. Dort wächst sie an den Uferzonen von Tümpeln, Bächen und Flüssen.

In niedrigen Aquarien wächst der Kalmus über die Wasseroberfläche hinaus, wird aber insgesamt nur um die 30-35 Zentimeter hoch. Der Lichtbedarf dieser Pflanze ist recht hoch und man kann sie auch im Sommer im Gartenteich kultivieren.

Vermehren kann man Zwerg-Kalmus durch Teilung des Wurzelbereichs.

+++ Brahmi (Kleines Fettblatt - Gedächtnispflanze) +++
Brahmi ist eine indische Heilpflanze, welche spziell in der Ayurveda-Lehre zur Anwendung kommt. Sie dient dazu, die Konzentrations-, Leistungs- und Gedächtnis-Fähigkeiten zu verbessern bzw. zu unterstützen. Ihre Blätter enthalten die Poteine Bacosid A & B.

Neben der heilsamen Wirkung sieht die Pflanze auch hübsch aus. Sie braucht sehr viel Wasser, relativ viel Licht und kann sowohl emers als auch submers gehalten werden.
Brahmi wird maximal 10 Zentimeter hoch und breitet sich kriechend aus.

Da ich diese Pflanze für den Wasserfall von "Jīvana" gekauft habe, versuche ich in diesem Becken mal die submerse Haltung.

+++ Eichhornia crassipes (Wasserhyazinthe, hellblau blühend) +++
Diese schwimmende Wasserpflanze vermehrt sich sehr stark und kann andere Arten schnell verdrängen. In freier Natur verlanden Wasserhyazinthen immer wieder Gewässer oder bilden schwimmende Inseln (z.B. Inle-See)
Diese hellblau/violett blühende Pflanze kann unter optimalen Bedingungen ihre Fläche in zwei Wochen verdoppeln, da sie dem Wasser überschüssige Nahrstoffe und Gifte entzieht.

Die aufgeblasenen Blattstiele sorgen für Auftrieb und so kommt es, dass die Pflanzenteppiche teilweise 3 Meter hoch werden können. Auf dem Inle-See werden die daraus entstehenden schwimmenden Inseln zum Anbau von Gemüse verwendet.

Optimal sollte diese Pflanze in einem stehenden Gewässer mit mindestens 20 Grad angesiedelt werden und genügend Licht zur Verfügung haben. Über ihre langen Wurzeln, welche sich durchaus auch im Bodengrund verankern können, nimmt sie die im Wasser gelösten Nahrstoffe auf. Nach dem zur Verfügung stehenden Nährstoffangebot richtet sich auch ihre Blüte: je mehr, desto üppiger.
Blüte der Mimose
Wassermimose mit Blüten - 25.10.2011
Pflanzen-Arrangement - 02.07.2011
Kalmus und Blyxkraut - 02.07.2011
Cryptocoryne Wendtii Grün - 02.07.2011
Hemianthus callitrichoides Cuba - 02.07.2011
Eleocharis parvula - 02.07.2011
Brahmi - 02.07.2011
Muschelblume und Farne - 02.07.2011
Kalmus, Schwimmfarn und Rotala - 02.07.2011
Wasserhyazinthe - 10.07.2011
Wurzel der Wasserhyazinthe für Gertrud - 10.07.2011
Wassermimose - 17.07.2011
Wassermimose - 28.07.2011
Wassermimose - 11.08.2011
Fissidens-Moos frisch auf eine Wurzel gebunden - 17.07.2011
Fissidens - 28.07.2011
Blick von oben - 11.08.2011
Sichelmoos frisch auf einen Stein gebunden - 17.07.2011
Sichelmoos - 28.07.2011
Weitere Einrichtung: 
2 große Wurzeln
mehrere kleine Wurzelstücke
viele Fluss-Steine

Dazu kommen noch Erlenzapfen und Laub von Eiche und Buche.
Wurzeln, Steine, Laub und Pflanzen - 02.07.2011
Wurzeln, Steine, Laub und Pflanzen - 02.07.2011
Wurzeln, Steine, Laub und Pflanzen - 02.07.2011
Schattiges Ruheplätzchen - 02.07.2011
Laub und Erlenzapfen
An der Wasseroberfläche - 02.07.2011
Blick über das Wasser - 02.07.2011
Mein kleiner Fluss :-D - 10.07.2011
Leckere Knappersteine - 24.08.2011
Leckere Knappersteine - 24.08.2011
Leckere Knappersteine - 24.08.2011
Leckere Knappersteine - 24.08.2011
Aquarien-Technik
Beleuchtung:
Doppel-Feuchtraumbalken mit Schutzklasse IP 65
2x OSRAM Lumilux Biolux L36W/965 T8
Nennleistung: 36 W
Farbtemperatur: 6500 K
Lichtstrom: 2300 lm
Lichtfarbe: 965
Farbwiedergabeindex: > 90
Länge: 1200 mm
Durchmesser: 26 mm

Rückwandbeleuchtung:
mittels Leuchtstoffröhre T4 in Gehäuse

Beleuchtungsdauer/Zeiten:
07:30 bis 11:30 und 14:30 bis 19:30 (9 h)

Die Erfahrungen und vielen Experimente mit der Beleuchtung des Beckens (vorher Asienbachbett) haben mir gezeigt, dass bei der geringen Beckenhöhe und Beleuchtung mit den beiden Röhren plus Reflektor eine Pause notwendig ist. Es bringt nichts, die Pflanzen bis ans Äußerste zu belasten, so dass sie nach durchgängiger Beleuchtung nur noch am assimilieren sind und die Algen irgendwann die Überhand gewinnen, weil die Pflanzen schlapp machen (Kann man mit Rotala gut testen - irgenwann hat sie genug und schließt sich, auch wenn noch Licht an ist).

Auch den Schwimmpflanzen wäre es zu viel und zu warm durchgehend unter "voller Sonne". Jedenfalls ist es nicht mein angestrebtes Ziel es sprudeln zu lassen - auch wenn das bedeutet, dass im Becken so viel Sauerstoff ist, dass er schon raus will.

Zweiter Grund für die Beleuchtungspause ist auch die Wassertemperatur. Mit Pause gibt es immer wieder die Möglichkeit, dass sich vor allem um die Mittagszeit das Wasser nicht noch weiter aufheizt.

Die Steine haben in den wenigen Wochen eine ordentliche Patina bekommen, die schon Aufwuchs bietet und das Licht (9h mit Pause) reicht auch dazu vollkommen aus!
Filtertechnik:
Eck-HMF in der rechten hinteren Ecke mit Ausströmerrohr über nahezu die gesamte Länge
Mattenfläche: 15x30cm
Mattenstärke: 30mm / PPI 20
Pumpe: Circulator 350
Weitere Technik:
Heizstab Sera 100W
Bio-CO2-Anlage
Strömungspumpe Koralia Nano 900 (über Zeitschaltuhr gesteuert: 09:00 bis 11:00 Uhr und 15:30 bis 18:00 Uhr)

Die Strömungspumpe dient unter anderem auch dazu, das Wasser (Oberflächentemperatur/Kahmhaut) umzuwälzen und dadurch den Sauerstoff-Eintrag zu erhöhen.

Den Fischen selbst scheint die erhöhte Strömung egal zu sein: Weder ist es so, dass die Flossensauger in der Strömung sind, noch, dass es die Zwergkugelfische stört. Die schwimmen dort genauso wie auf der ruhigen Beckenseite. Und wenn es sie stören würde, dann dürften sie sich nur auf der strömungsfreien Seite aufhalten, ist aber nicht der Fall. Wer die Koralia Nano 900 in Aktion erlebt hat, weiß, dass sie eine sehr sanfte Strömung erzeugt, die nur einen gewissen Wirkungsbereich hat. Bei 1,28 m Beckenlänge, reicht diese bis kurz nach der Mitte.
Die Technik - 29.06.2011
Besatz
ca. 30+ Rückenstrichgarnele (Neocaridina heteropoda - dunkelrot-braun gefärbt)
3 Erbsenkugelfisch (Carinotetraodon travancoricus) - 2w, 1m: Gertrud, Frieda und Emil, am 29.06.2011 ca. 1,5 Jahre alt - eventuell mit Aufstockung, allerdings will ich erst abwarten, wie sie sich im neuen Zuhause verhalten
5 Flossensauger (Gastromyzon punctulatus)
ca. 25 Danio Choprae
2 Bettas (übergangsweise)

+++ Carinotetraodon travancoricus +++
Die kleinsten in Süßwasser lebenden Kugelfische tragen das deutsche Synonym "Erbsenkugelfisch". Betrachtet man die lustigen Gesellen mal genauer, dann lässt sich auch durchaus ein Vergleich mit einer Erbse herbei ziehen: Sie sind ca. 2 cm groß, grünlich gefärbt und so verfressen, dass sie sich ihren kleinen Bauch so lange vollstopfen, bis sie kugelrund sind.

Man kann diese kleinen Räuber in Becken ab einer Kantenlänge von 60 cm pflegen. In dieser Größenordnung sollte das Becken aber mithilfe von Pflanzen, Steinen und Wurzeln sehr gut strukturiert sein und sehr viel Versteckmöglichkeiten bieten. Auch darf nur ein Männchen mit maximal zwei Weibchen in dem für diese schwimmfreudigen Tiere doch beengten Raum leben.

Da das Männchen sich ein Revier sucht und dieses auch dauerhaft verteidigt, würde ein weiteres Männchen für Stress, Ärger und Kampf sorgen. Selbst zwei Mädels können schon mal zickig miteinander umgehen: Ist eines die Favoritin des Männchens, vertreiben sie und er das überzählige Weibchen. Ich konnte aber beobachten, dass diese Favoritenrolle zwischen den Mädels wechselt.

Die Kugelfische können mit anderen friedlichen Fischen vergesellschaftet werden. Diese sollten aber flink, wendig und kurzflossig sein. Zu verlockend wäre es, mal an langen Flossen zu knappern! Werden die Kugelfische regelmäßig und ausgiebig mit ihrer Leibspeise "Mini-Schnecken" gefüttert, dann bleiben aber auch die Flossen anderer Fische verschont.

Hinsichtlich Futter gibt es Wichtiges zu beachten: Möchte man Erbsenkugelfische dauerhaft pflegen und gesund ernähren, sollten immer genügend kleine Schnecken zur Verfügung stehen. Diese Schnecken dürfen nur so groß sein, dass sie in die kleinen Mäuler passen. Obwohl die Zähne der Carinotetraodon travancoricus sehr langsam wachsen, so entspricht es doch ihrem Naturell, auf Schneckenjagd zu gehen. Und wer dieses Verhalten einmal beobachten durfte, der wird es ihnen dauerhaft vergönnen :-)

Zusätzlich kann mit lebenden roten Mückenlarven gefüttert werden. Diese bewirken ebenfalls eine Abnutzung der kleinen Zähne und sind sehr nahrhaft. Außerdem sieht es echt drollig aus, wenn an einer Mückenlarve zwei Erbschen hängen und jeder versucht sie wie eine Spaghetti ins Maul zu ziehen :-D Damit jeder genug bekommt, füttere ich meine Drei einzeln mit einer langen Pinzette.

Erbsenkugelfische sind Charakterlinge: Bei meinen kann ich jeweils ein anderes Verhalten beobachten: Emil, das Männchen, ist recht scheu, kann aber auch mal sehr dominant seinen Platz verteidigen. Frieda ist eine Zicke, die sich von den Bärblingen, die mit im Becken leben, nicht so schnell verjagen lässt und beim Füttern immer an vorderster Stelle schwimmt. Und Gertrud ist eine schüchterne, die sich von den anderen gern mal "sagen" lässt, wo es lang geht, aber sie ist auch eine ganz Treue, die als erste an der Scheibe ist, sobald sie mich hört.

Die Geschlechter lassen sich recht gut unterscheiden: Männchen sind schon als Jungfisch an ihrem Bauchkamm und dem gelber gefärbten Bauch zu erkennen. Auch das Körpermuster ist nicht so klar abgegrenzt. Sind sie älter, dann wirken Männchen kräftiger und kompakter als ihre weiblichen Artngenossinen.

Das Auffälligstes Merkmal diese kleinen Winzlinge, im Gegensatz zu anderen Fischen, ist ihr Schwimmverhalten. Wie kleine Hubschrauber surren sie durchs Becken, stehen an der Stelle, schwimmen hoch und runter, mal kopfüber, mal kopfunter. Sie sind kleine Akrobaten, die - wenn es sein muss - aber blitzschnell im Pflanzendickicht verschwinden können.

Aus diesem Grund, sollte man ihnen ein größeres Becken gönnen. Auch wenn sie noch so klein sind: Es ist beeindruckend, wie gern sie auch mal schneller und längere Strecken durchs Becken schwimmen.

+++ Gastromyzon punctulatus +++
Diese kleinen friedlichen Bodenbewohner sollten erst ab einer Kantenlänge von 80 cm (besser mehr) gepflegt werden. Von Borneo aus fließenden Gewässern stammend, ist es für ihre erfolgreiche und dauerhafte Pflege notwendig, ihnen ein gut durchströmtes Becken mit sauerstoffreichem Wasser zu bieten.

Ebenfalls ganz wichtig ist, dass das Becken mit vielen Kieseln und Fluss-Steinen ausgestattet ist, welche die Flossensauer den ganzen Tag über nach Aufwuchs und in den Algen lebenden Kleinstlebewesen absuchen und abknappern. Durch eine hohe Beleuchtung des Beckens erreicht man, dass sich mit der Zeit ein kräftiger Algenteppich auf den Steinen bildet, womit die permanente Futterversorgung sicher gestellt ist. Man kann die Fressgewohnheiten der Flossensauger auch sehr gut beobachten, sobald sie mal an einer Scheibe nach Futter suchen.

Die Flossensauger sind sehr friedliche Aquarienbewohner, andere Fische und Zwerggarnelen werden von ihnen nicht beachtet. Interaktionen zwischen den Flossensaugern konnte ich in der kurzen Zeit noch nicht feststellen, aber ich nehme an, dass sie mit ihrer Größe von ca. 2,5 cm auch noch nicht geschlechtsreif sind.

Nachdem ich nun einige Tage immer wieder mal im Netz recherchiert habe, bin ich mir langsam ziemlich sicher, dass die kleinen Flossis zu den "Gastromyzon scitulus" zählen. Punktierte Flossensauger gibt es ja viele verschiedene, aber wenn ich mal meine mit den Bildern im Internet so vergleiche, dann könnten es diese oder Gastromyzon ctenocephalus sein. Dazu muss ich mal einen mit geöffneten Flossen fotografieren, leider ist mir ads bis jetzt aber noch nicht gelungen. Scheinbar ist es sehr schwierig, wirklich die richtige Art zu bestimmen, denn selbst Experten sind sich da wohl oftmals uneins... Egal, ich finde sie voll knuffig und sie zu beobachten macht wirklich Freude :-D
Nachtrag: Nachdem ich die 8 Flossis ofters mit gespreiztern Rücken- und Schwanzflossen beobachten konnte und mit den Bildern von www.loaches.com abgeglichen habe, bin ich mir doch nicht mehr so sicher, dass es alles die selbe Gattung ist. Da einige durch gehende und andere unterbrochene Linien an der Schwanzflosse zeigen, ist es scheinbar eine Mischung von Gastromyzon ctenocephalus und Gastromyzon scitulus. Ob dies etwas hinsichtlich Fortpflanzung ausmacht? Ja/Nein? Oder ist es wie bei den Neocaridina, dass es einfach nur Varianten sind? ... Ich werd es hoffentlihc herausfinden :-)

Die Kombination Zwergkugelfische und Zwerggarnelen
Ich habe natürlich vorher ausprobiert, ob die Kugelfische an die Garnelen gehen oder nicht. Hatte dazu testweise eine Garnele in "Am Seegrund" eingesetzt. Nun, nach knapp drei Wochen lebt sie immer noch und erfreut sich bester Gesundheit.
Da die Garnelen sehr vermehrungsfreudig sind und in diesem Becken sehr viele Verstecke haben, sollte die Vergesellschaftung mit den Kugelfischen funktionieren. Sicherlich werden Jungtiere auch ein willkommener Leckerbissen sein, aber das lässt sich für die Population verkraften. Aus Erfahrung mit den Dario Dario in "Lavafälle" bin ich mir ziemlich sicher, dass es auch hier auf natürliche Weise funktioniert.

Die Kombination Zwergkugelfische und Flossensauger
Vielleicht nicht optimal wenn man ihre natürliche Herkunft betrachtet, sie gemeinsam in einem Becken zu pflegen. Ich habe es dennoch gewagt und versuche, beiden gerecht zu werden:

Beide Arten kommen in Fließgewässern vor und eher im mittleren bis ruhigeren Bereich dessen. Die Flossensauger stammen zwar aus recht strömungsreichen (und damit sehr sauerstoffhaltigen) Gewässern, sind dort laut mehrerer Fundort-Angaben aber eher an den ruhigeren, der Stömung abgewandten Bereichen anzutreffen als in der vollen Strömung.

Wichtiger bei der Aquarien-Haltung ist für beide Arten - Flossensauger und Zwergkugelfische - dass genügend Sauerstoff im Wasser vorhanden ist.

Nach Fundort der Zwergkugelfische zu gehen, leben die teilweise sogar in vollkommen pflanzenlosen Fließgewässern.

Verstecke und verkrautete Stellen gibt es im Becken dennoch ausreichend - rechts und links - der Schlafplatz der Erbsen mit Büschen aus Cryptocoryne, Rolata und ner riesigen Menge Moos vor der HMF-Matte.
Rückenstrichgarnele - 02.07.2011
Emil, der Mann im Haus - 04.07.2011
Emil - da ist was interessant! - 04.07.2011
Emil und Gertrud - 04.07.2011
Gertrud - schaut sich an, was Emil gefundet hatte - 04.07.2011
Gertrud - hat was Neues entdeckt - 04.07.2011
Frieda - scheint unschlüssig, was als nächstes zu tun ist - 04.07.2011
Frieda - da ist doch bestimmt eine Schnecke im Moos! - 04.07.2011
Frieda - Weitersuchen - irgendwo findet man immer eine Schnecke! - 04.07.2011
Flossensauger in seinem Element - 10.07.2011
Auch der Stein schmeckt gut - 10.07.2011
Aber die Scheibe immer wieder :-D - 10.07.2011
Flossensauger an der Scheibe - 11.07.2011
Na, wer ist Erster? - 26.07.2011
Oder doch gemeinsam? - 26.07.2011
Mmmh - Das schmeckt! - 28.07.2011
Flossie - Gastromyzon ctenocephalus - 28.07.2011
Flossie - Gastromyzon scitulus - 28.07.2011
Was kuckst Du so?!- 24.08.2011
Ach, ich mach mich vom Acker... 24.08.2011
Wasserwerte
14.07.2011:
GH 7
KH 6
PH 7
CU 0
Fe 0,05
PO4 0
NO2 0
NO3 0
NH4 0
NH3 0

Temperatur: 22-24 Grad,
ggf. tagsüber wärmer durch erhöhte Außen- und Innentemperatur im Sommer

Anteilig habe ich destilliertes Wasser hinzugegeben

Aufbereitung erfolgt mit Easy Life Filtermedium, Amtra, Laub von Buche und Eiche sowie Erlenzapfen

Wasserwechsel: Jede Woche ca. 30-35 l

Die Temperatur ist min. 22 Grad, max. 24 Grad und vor allem jetzt im Sommer, wo schon in der Dachwohnung manches Mal mehr Grad Zimmertemperatur vorherrschen, ist das Wasser tagsüber sogar noch wärmer. Da aber jeden Tag Frischwasser nachgefüllt wird, gibt es immer wieder ne Abkühlung am Abend.
Futter
Garnelengranulat, DuplaRin und Cyclop-Eeze
rote und weiße lebende Mückenlarven
Springschwänze
abwechselnd verschiedenes Frostfutter
Schnecken

Futtertabs habe ich den Flossensaugern immer wieder angeboten, aber die lagen nach einem Tag bzw. Nacht noch genauso herum und wurden nicht angenommen. Die Flossensauger finden zwischen und an den vielen Steinen sowie an Scheiben, Hölzern und Cryptocoryne-Blättern scheinbar genügend Aufwuchs, der einfach leckerer ist.
Videos
Video
Video
Sonstiges
29.06.2011
Neu eingerichtet sieht das Ganze recht steril aus. Durch genügend Futter werden die kleinen Kugeln aber bald mal dafür sorgen, dass sich das ändert :-)

Sobald die Wurzeln genügend Wasser gezogen haben, werden einige der großen Steine wieder entfernt bzw. umgelagert.

11.07.2011

Einige der Steine konnten mittlerweile von den Wurzeln entfernt werden, da diese genügend Wasser aufgenommen haben. Nun passt das Layout langsam zu meinen Vorstellungen.
Infos zu den Updates
29.06.2011
Nachdem ich das Becken in den letzten Tagen geleert und gereinigt habe, wurde es heute neu eingerichtet und bepflanzt.
Das Becken habe ich mit dem Filterschlamm aus "Am Seegrund" angeimpft, so dass ich es in den nächsten Tagen besetzen kann.
Die ersten Bilder sind mit dem Handy gemacht, bald gibt es bessere ;-)

01.07.2011
Das Wasser ist nun schön klar und hat sich durch Laub und Erlenzapfen etwas dunkler gefärbt. Nun wirkt das Becken etwas natürlicher.
Gestern habe ich noch drei Stecklinge Kalmus eingesetzt. Diese unterstreichen den Charakter des Beckens noch mehr. Infos dazu unter "Pflanzen"
Heute Abend mache ich mal Fotos :-)

03.07.2011
Ein kleiner Teil der ca. 150 Rückenstrich-Garnelen ist wieder in das Becken eingezogen.
Nun sind die neuen Fotos da. Mir gefällt es nun schon richtig gut, kommt dem vorgestellten Bild im Kopf schon ziemlich nahe. Die Pflanzen sollten noch ein bisschen wachsen und dann passt es.

04.07.2011
Gestern sind die neuen Bewohner eingezogen. Damit die restlichen Garnelen nicht mehr länger in ihrem Übergangsquartier verbleiben müssen, sind nun die drei Erbschen und die fünf Leopard-Bärblinge von "Am Seegrund" in ihr neues Zuhause eingezogen.

Den Bärblingen ist es irgendwie egal wo sie schwimmen. Sie jagen sich dort wie hier durch die Gegend und sind halt einfach nur unterwegs.

Emil, Frieda und Gertrud sind dafür sehr neugierig und finden ihr neues Heim recht interessant. Prima ist auch, dass ihnen der Umzug scheinbar keinen Stress bereitet hat. Sie kommen immer wieder direkt an die Scheibe, wenn ich vor dem Becken sitze und auch bei der Futtergabe per Pinzette sind sie gleich zur Stelle. beobachte ich sie aus der Ferne, und während ich fotografiert habe, dann surren sie durchs Becken und inspizieren jeder Stelle genauestens.

Unter Besatz gibt es neue Fotos.


06.07.2011
Die drei Zwergkugeln haben sich nun geeinigt, wo jeder die Nacht verbringen darf. Sie haben sich ihre fixen Schlafplätze ähnlich aufgeteilt wie "Am Seegrund" und behalten diese auch bei. So hat jeder seine Ruhe :-)

Da ich Zwerg-Goldringelgrundeln hier wahrscheinlich nicht zu kaufen bekomme, überlege ich, ein kleines Grüppchen Flossensauger (Gastromyzon punctulatus) einzusetzen. Ich habe mal recherchiert und die Vergesellschaftung mit den Zwergkugelfischen hat wohl bei einigen gut geklappt. Meine drei lassen ja die Garnelen in Ruhe und auch der Antennenwels, mit dem sie eine Zeit zusammengelebten, wurde von ihnen nicht beachtet. Wasserwerte im mittleren Bereich passen für beide Arten. Da die Flossensauger Aufwuchsfresser sind, würde ich natürlich noch warten...
Hat jemand eigene Erfahrungen?

09.07.2011
Ich habe mal einen kleinen Flossensauger (gastromyzon punctulatus) gekauft und probiere es aus. Sollte es nicht funktionieren, zieht er um, passt es und fühlt er sich wohl, kommen noch 4-5 dazu.

In der linken vorderen Ecke darf ab heute eine Wasserhyazinthe schwimmen. Ich hoffe, dass sie blühen wird und sich gemäßigt ausbreitet. Für die kleine Gertrud dürfte sie ein gutes Revier bilden, sie hält sich sowieso am liebsten dort auf, hat aber noch zu wenig Deckung dort.

Emil hat sein Zelt nun fix auf der rechten Beckenseite aufgeschlagen und duldet meist nur Frieda. Kommt Gertrud zu nahe in sein Revier, vertreibt er sie. Die beiden Mädels kommen aber gut miteinander aus und ich überlege, ob ich noch ein Erbsen-Männchen für Gertrud dazu setzen sollte.

10.07.2011
Der kleine Flossensauger hat sich gut eingelebt. Die Kugelfische beachten ihn, wie die Garnelen, überhaupt nicht. Es sieht richtig drollig aus, wenn er die Steine putzt und dabei von einem Stein zum nächsten hüpft. Habe heute viele Foto und ein paar Videos gemacht, die aber erst morgen nachgeliefert werden, da ich grad kein Notebook hier habe. Morgen kaufe icht noch die beiden letzten Flossensauger und bestelle noch drei, damit sie bald zu sechst sind.

Der Platz unter der Wasserhyazinthe wurde von Gertrud für gut befunden und auch Frieda mag ihn. Die beiden haben sich heute oft gemeinsam dort aufgehalten und nicht mal rumgezickt. :-)

11.07.2011
So, gleich heute morgen habe ich die beiden noch bei meiner Händlerin anwesenden Flossis reserviert und dann sind sie heute abend schon zu dritt. Nächste Woche noch drei dazu und dann haben sie eine gute Gruppengröße.
Ich habe ganz viele neue Bilder gemacht :-))

12.07.2011
Gestern habe ich noch vier weitere kleine Flossensauger dazu gekauft. Ursprünglich nahmen ich und meine Händlerin an, dass es nur noch zwei sind, aber als die beiden aus dem Becken herausgefangen wurden, tauchten nach und nach noch zwei kleine Flossis auf. Nun schwimmen sie schon zu fünft und nächste Woche kommt sicher noch einer oder zwei dazu. Dann reicht es für das Becken erst mal aus.

Gestern Abend hatte ich dann einen ziemlichen Schreck: Auf welche Weise auch immer, hat es einer der Flossensauger geschafft, aus dem Becken zu hüpfen. Ich war total geschockt und stupste ihn an. Er war schon etwas trocken, aber er zappelte kurz. Keine Ahnung, wie lange er da schon lag. Jedenfalls habe ich ihn sofort ins Becken getan und da sank er regungslos auf den Boden. Ich war richtig traurig :-(((
Dann saßen wir beide vor dem Becken und haben gehofft... nach einer Weile fing der Kleine echt wieder an zu atmen, seine Kiemen bewegten sich immer schneller, wurden ziemlich hastig. Und nach ungefähr 5 Minuten schwamm er sogar ein paar Zentimeter über den Sand - richtig mitgenommen sah das aus - aber er lebt! Bis in die Nacht rein habe ich immer wieder nach ihm geschaut und auch heute morgen ging es ihm gut, da ich alle fünf Flossis zählen konnte.
Natürlich habe ich erstmal vorsichtshalber eine Abdeckung auf das Becken gemacht - die soll aber wieder weg. Ich hoffe, dass das eine Umzugs-Ausnahme war...

13.07.2011
Hab mir heute mal die Zeit genommen und zwei Filmchen bearbeitet und sie gleich hier eingestellt.

14.07.2011
Ab heute gibt es Beschreibungen zu den Erbsenkugelfischen und Flossensaugern.

18.07.2011
Den Flossis geht es prima. Nun sind sie nicht mehr so scheu wie die ersten Tage und ich kann sogar gut alle fünf gleichzeitig beobachten. Das ist allerdings gar nicht so einfach: Ich habe in den letzten Tagen einige neue flache Flussteine ins Becken eingebracht und diese wurden sofort belagert. In der Nacht dienen die Steine nun den Flossensaugern auch als scheinbar angenehmer Schlafplatz.

Auch die anderen AQ-Bewohnen finden die vielen Steine klasse: Die Erbsen sowieso, aber auch die Bärblinge schiwmmen sehr geren mal unter und zwischen den Steinen und Wurzeln umher - ist wirklich toll, das zu beobachten.

Heute kommen noch ein paar Flossis dazu - wenn welche mit der Lieferung mitkommen. Das werde ich ja in einer halben Stunde wissen ;-)

Nachdem ich von Aram (noch mal danke :-) eine Wassermimose (Aeschynomene fluitans) und zwei sehr schöne Moose (Fissidens und Sichelmoos) erhalten habe, ist die Pflanzenvielfalt in diesem Becken nun recht groß und abwechslungsreich. Dennoch wirkt es meiner Meinung nach nicht überladen - eher ist immer wieder mal was Neues zu entdecken.
Bilder unter "Pflanzen"

19.07.2011
Gesten Abend durften noch drei weitere kleinen Flossensauger ins Becken einziehen. Nun sind es acht und ich würde mich freuen, wenn ihnen ihr neues Zuhause so sehr gefällt, dass sie irgendwann einmal Nachwuchs hervor bringen. Bis dahin müssen sie aber noch wachsen - immerhin sind die Kleinesten gerademal 2,5 cm lang und wahrscheinlich noch nicht geschlechtsreif (?)
Bild unter "Besatz"

26.07.2011
Die kleinen Flossensauger haben sich gut eingelebt und vertragen sich untereinander. Manchmal begegnen sich zwei und dann wird gemeinsam an den Steinen geknappert, von Streitereien habe ich noch nichts bemerkt.
Jeden Morgen ist Zählstunde, ob alle da sind - soll ja in den ersten Wochen etwas heikel sein mit ihnen. Außerdem möchte ich sehen, ob sie gut genährt sind. Mittlerweile haben die Steine eine recht gute Patina gebildet und werden regelmäßig - ebenso wie die großen Wasserkelch-Blätter, nach Fressbarem abgeknappert.
Ob die Flossensauer von dem Frostfutter etwas zu sich nehmen, konnte ich nicht sehen, habe es dennoch immer wieder probiert und kurz vor dem Licht-Aus mittels Pinzette mal zwischen den Steinen was hingelegt, so dass es von den anderen Fischen nicht sofort gefunden wird.
Zwei neue Bilder unter Besatz

28.07.2011
Es gibt neue Bilder unter Pflanzen und Besatz

30.07.2011
Vielen lieben Dank an Jürgen und seine Zeit für die Bewertung des Beckens.
Hinsichtlich der darin genannten Punkte, habe ich die entsprechenden Einträge im Beckenprofil erweitert.

08.08.2011
Alles prima. Den Bewohnern geht es gut und die Flossensauger sind kräftig am Futtern. Mittlerweile sind an vielen Steinen Algen zu sehen, aber noch dürfen es mehr werden.
Am WE wollte ich neue Fotos machen, aber hatte den Speicherstick für die Kamera im Beüro vergessen. Werde es heute Abend oder morgen nachholen, denn das Becken sieht mittlerweile richtig schön "bunt" und natürlich aus.

11.08.2011
Es gibt neue Fotos und ein neue HB. Die Fotos habe ich etwas neu sortiert und dabei gleiche Ansichten direkt nacheinander angeordnet, sodass die Entwicklung der einzelnen Bereiche besser zu erkennen ist.

12.08.2011
Emil ist gerade dabei, die Gertrud zu umgarnen, nur lässt sie sich von ihm nicht ins Javamoos locken. Na, ich bin gespannt, ob es ihm doch gelingt, wäre prima... ;)

22.08.2011
Gestern habe ich neue Fotos gemacht. Auf den Steinen, die dem Licht direkt ausgesetzt sind, ist eine richtig tolle grün-braune Algenschicht entstanden. Leider habe ich die Speicherkarte zu Hause vergessen und sitzt grad im Büro. Also gibt es die Fotos erst morgen...

Momentan ist es sehr heiß draußen und am Abend auch in der Wohnung. Jeden Tag wechsle ich abends einige Liter Wasser und ersetze sie mit kaltem, damit die Temperatur unten bleibt.

24.08.2011
Nun sind die Bilder drin: Unter Deko gibt es Bilder von den schön bewachsenen Steinen und unter Besatz zwei neue von einem Flossensauger

Gestern abend habe ich eine tolle Entdeckung gemacht: Für ein paar Sekunden konnte ich eine Kugelfischlarve sehen. Leider verschwand sie recht schnell wieder im Pflanzendickicht. Aufgrund der Größe von ca. 3 mm wird sie ca. eine Woche alt sein. Mit den Beobachtungen des Balzverhaltens von Emil und Gertrud vor knapp zwei Wochen kommt das zeitlich sogar recht gut hin.

Ich hoffe, dass ich noch weitere entdecke und einige es schaffen. Heute morgen habe ich zwar ne ganze Weile vorm Becken gesessen, aber keine gesehen. Nun, es bleibt abzuwarten...

26.08.2011
Keine kleinen Kugeln mehr gesehen ... schade. Entweder ich hab das nur geträumt oder sie sind gefressen bzw. eingegangen. Nun überlege ich, ob ich mal das kleine 12er als Zuchtbecken einrichte. Wäre ja einen Versuch wert.

Dafür sind die Leos ziemlich heftig unterwegs. Ich glaube, es ist nur ein Männchen - dafür sehr fleißig. Gestern konnte ich wieder mal beobachten, wie er sich ein Mädel nach dem anderen holte und mit ihm direkt an der Wasseroberfläche im Moos am HMF ablaichte. Da schneite es nur so! Hunderte Eier fielen zu Boden bzw. hingen im Moos. Die Kugelfische scheinen das Prozedere schon zu kennen, denn sie waren gleich zur Stelle und pickten alle Eier auf - und die Bärblinge machten mit...

20.09.2011
Da ich momentan recht viele Aufträge habe und mich demzufolge verstärkt meiner Arbeit widme, habe ich hier lange keine Updates mehr gemacht.

Dennoch nehme ich mir jeden Tag - vor allem Morgens nach dem Aufstehen, mit ner Tasse Kaffe in der Hand, die Zeit, vor diesem Becken zu sitzen und diese kleine Welt zu bestaunen.

Alles läuft bestens. Mittlerweile haben alle Pflanzen sehr viel zugelegt und geben dem Becken einen tollen Charakter. Algen gibt es nur dort, wo sie erwünscht sind: auf den Steinen :-)
Den Bewohnern gehts prima, die Garnelen vermehren sich fleißig. Die drei Kügelchen sind munter unterwegs und genießen ihren Versteck-Dschungel. Die Bärblinge sind in ihrem neuen Zuhause viel entspannter geworden und gründeln auch gern mal über die Steine. Das gefällt mir sehr - sieht wirklich aus wie in einem Fluss. Und wenn sich dann da und dort einer der Flossensauger mal blicken lässt um gleich darauf unter dem nächsten Stein wieder zu verschwinden, dann gibt es immer wieder etwas zu entdecken.

Neues HB

25.10.2011
In den letzten Tagen habe ich ziemlich viel gegärtnert - das Becken war sehr stark zugewachsen. Nun war ein Rückschnitt bzw. Entfernen von Moosen unbedingt notwendig.

Die Mimose ist mittlerweile ca. 1,50 Meter lang. Sie hat am anderen Beckenende eine Schleife gemacht und wächst nun wieder Richtung rechte Beckenseite. Regelnmäßig bildet sie mehrere Blüten aus, die leider aber nur 2 Tage in voller Pracht zu bestaunen sind.

Neue Bilder unter Pflanzen und neues HB eingefügt.

02.01.2012
He, was lese und sehe ich da?
:-):-):-):-):-)
Mit dem Monatsieg hab ich ja gar nicht gerechnet!
:-):-):-):-):-)
Grad frisch ins neue Jahr gerutscht und die Computer-Abstinenz vorbei, darf ich mich über die tolle Medaille freuen.

Vielen vielen Dank an alle, die dieses Becken mit ihrer Sitmme gewählt haben und
vielen vielen Dank an alle Gratulaten!

23.06.2012
Hab immer mal wieder einiges an Pflanzen entfernt, da die wie Unkraut :-) wachsen und ich welche fürs K&K Treffen brauchte. Das Moos hatte schon die ganze Mitte eingenommen und lange konnte ich mich nicht überwinden, es zu reduzieren, da die Fische sich dort immer zur Nachruhe nieder lassen. sobald sich die Pflanzen wieder erholt haben, mache ich mal neue Bilder.


02.07.2012

He, da bin ich übers Wochenende zum K&K Treffen, schau heute meine Mails durch und wundere mich, dass ich so viele neue Kommentare hier habe.

JUHU :-D noch ne Medaille!!!

Vielen lieben Dank an alle, die ihre Stimme an mein Becken vergeben haben und vielen lieben Dank für Eure Glückwünsche :-)
User-Meinungen
Marco O. schrieb am 02.07.2012 um 18:53 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hey Swantje,
Glückwunsch zum Sieg. Mehr als verdient und ehrlich gesagt wurde es auch langsam Zeit. ;-)
Dein Asien Bachbett war ja schon ein wunderschönes Becken und das nocheinmal zu toppen ? Wirklich einsame Spitze!
GLG
Marco
Koehler schrieb am 02.07.2012 um 15:01 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hi Swantje,
auch von mir alles Gute und herzlichen Glückwunsch für eins deiner kleinen Meisterwerke =)
LG Sebastian
die Perle... schrieb am 02.07.2012 um 10:44 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hei Swantje,
man man man, das ist aber auch ein asiatischer Traum, den du hier gezaubert hast, Respekt und
Herzlichen Glückwunsch zur zweiten Auszeichnung, freut mich sehr.
Weiterhin alles Liebe und Gute
nen Lieben Gruß von
der Perle...
Flo - Malawi schrieb am 01.07.2012 um 11:45 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Servus Swantje
EINFACH NUR GEIL......UND ICH GRATULIERE DIR AUS GANZEM HERZEN ZUR WAHL.....SCHWER VERDIENT UND SO MUSS DAS SEIN.
LG
Flo
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In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Swantje Thalmann das Aquarium 'Pravāha' vor. Das Thema 'Asien, Australien' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
41668 Aufrufe seit dem 29.06.2011
Copyright der Fotos liegt ausschließlich beim User Swantje Thalmann. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung von Einrichtungsbeispiele.de und dem User selbst nicht erlaubt.
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