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| Bezeichnung: |
Rio Pampo |
| Typ: |
Südamerika |
| Läuft seit: |
Dezember 2010 |
| Grösse: |
200x50x60 = 600 Liter
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| Letztes Update: |
29.02.2012 |
| Besonderheiten: |
Standardbecken, stoßverklebt. Unterschrank und Abdeckung in Bucheoptik. Die Bodenscheibe ist innen zum Schutz mit 1 cm Styropor beklebt (das Aquarium war früher mal ein Tanganjikabecken mit vielen Steinaufbauten). Auch das Becken selbst steht auf einer 1 cm Styropor-Schicht. Um die Standfläche der ganzen Kombination etwas zu vergrößern, steht der Unterschrank auf einer Arbeitsplatte. Damit soll die Last ein wenig gleichmäßiger auf dem Fußboden verteilt werden.
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| Bodengrund: |
75 kg feinkörniger Quarzsand aus dem Baumarkt.
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| Pflanzen: |
In den natürlichen Diskusbiotopen spielen Wasserpflanzen eher keine Rolle. Sie sind daher kein "muss" und kommen bei meinem Becken mehr aus ästhetischen Gründen zum Einsatz. Das Becken ist nur sparsam bepflanzt, auch weil der Schwimmraum für die Diskus nicht zu sehr eingeengt werden soll. Die Pflanzen werden nicht regelmäßig gedüngt und es wird auch kein CO2 zugeführt. Lediglich in den Wurzelbereichen sind einige Echinodorus Tabs von Dennerle im Bodengrund.
Echinodorus bleherae (Große Amazonas-Schwertpflanze, Blehers-Schwertpflanze)
Herkunft: Südamerika, Amazonasgebiet.
Verwendung als Solitärpflanze im Hintergrund. Im hier vorgestellten Becken an 3 Stellen über die Beckenlänge verteilt eingesetzt. Echinodorus bleherae wird ziemlich groß, in meinem Becken teilweise bis ca. 45 cm, trotzdem sie nicht regelmäßig gedüngt werden und das Licht auch eher mäßig hell ist.
Hydrocotyle leucocephala (Brasilianischer Wassernabel, Wasserefeu)
Herkunft: Südamerika
Echinodorus tenellus (Grasartige Zwergschwertpflanze)
Herkunft: Südamerika
Aegagropila linnaei (Mooskugel, Moosball)
Herkunft: Kosmopolit (?)
Anubias barteri var. nana (Zwergspeerblatt)
Herkunft: Kamerun
Anubias barteri var. nana "Bonsai" (Bonsai-Zwergspeerblatt)
Herkunft: Kamerun
Taxiphyllum barbieri (Javamoos)
Herkunft: Südostasien.
Das Javamoos und die Anubias kommen nicht aus Südamerika und sind daher natürlich nicht ganz biotopgerecht. Aber sie sind gut als Aufsitzerpflanzen geeignet und es lassen sich z.B. kleine Lücken in meinen Wurzelbauwerken damit kaschieren.
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| Weitere Einrichtung: |
Rückwand aus Kunststoff, mehrere Teile verschiedener Hersteller. Ich habe die zweigeteilte Rückwand meines alten 300 Liter Beckens links und rechts platziert und dazwischen Slimline-Elemente von BTN gesetzt. An der rechten Seitenscheibe ist ebenfalls ein Slimline-Teil. Da einige Rückwandelemente niedriger als die Beckenhöhe sind, habe ich hier Styropor untergesetzt. Die Rückwandunterkante ist dort durch Bodengrund und Steine verdeckt. Die Slimline-Elemente haben viel Auftrieb und wurden deshalb zusätzlich mit Aquariensilikon an der Rückscheibe befestigt.
Steine kalkfrei, alle selbst gesammelt. Etwa ein knappes Dutzend, die Größe beträgt ca. 10-20 cm. Die Steine befinden sich fast ausschließlich im hinteren Beckenbereich und dienen hauptsächlich dazu, die Rückwand zu fixieren. Sie sind zum größten Teil im Bodengrund verborgen und fallen dadurch kaum auf.
Wurzeln aus dem Zoofachhandel, echte und eine künstliche. Die Diskus halten sich oft in der Deckung von Wurzeln oder unter ins Wasser hängenden Ästen auf. Ich habe daher versucht, im Aquarium ähnliche Strukturen nachzubilden. Dazu habe ich die Wurzeln teilweise übereinander gestellt und miteinander verhakt. Großen Wert habe ich dabei auf die Standfestigkeit gelegt und darauf, dass nichts wackeln oder verrutschen kann. An einigen Stellen wurden die Wurzeln deshalb durch Kabelbinder bzw. Edelstahlschrauben verbunden. So lassen sich ziemlich große Gebilde herstellen. Die große Wurzel rechts von der Mitte z.B. besteht aus 7 Einzelteilen. Die in der Mitte herabhängende Wurzel ist mit Kabelbindern am Mittelsteg des Aquariums befestigt. Diese Konstruktionen werden von den Scheiben gern als Unterstände angenommen. Insgesamt habe ich mit den Wurzeln viel herumprobiert bis mir der Gesamteindruck gefallen hat.
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| Beleuchtung: |
1x 80 W, T 5 aquaflora von Giesemann, mit aufgesetztem Reflektor.
Beleuchtungsdauer 11 h über Zeitschaltuhr, von 13 - 24 Uhr.
Eine 80 Watt T5-Röhre hat sich als ausreichend erwiesen. Die Pflanzen wachsen auch so zu meiner Zufriedenheit und die Diskus mögen es ohnehin nicht zu hell.
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| Filterung: |
1x JBL CristalProfi e1500
Außenfilter, 1500 l/h, 35 Watt, Filtervolumen 12 Liter, gefüllt mit grobem Schaumstoff, Siporax und feinem Schaumstoff.
1x JBL CristalProfi e900
Außenfilter, 900 l/h, 15 Watt, Filtervolumen 7,6 Liter, gefüllt mit grobem Schaumstoff, Keramikröhrchen und feinem Schaumstoff.
Über die Ansaugstutzen ist jeweils eine Schaumstoffpatrone geschoben, die wöchentlich ausgespült wird. Der eigentliche Filter wird dann nur 2-3 mal im Jahr gereinigt. Die beiden Filter befinden sich jeweils in den hinteren Ecken des Beckens und erzeugen relativ viel Oberflächenbewegung. Dadurch wird eine Kahmhaut verhindert aber auch CO2 ausgetrieben. Aber solange die Pflanzen wachsen und der pH nicht über 7 steigt lasse ich das so.
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| Weitere Technik: |
1 Jäger Stabheizer 300 Watt
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8x Diskus (Symphysodon aequifasciatus) 4 Pigeon Blood, 2 Rot-Türkis, 2 Santarem
Vorkommen: Tropisches Südamerika, Amazonas mit seinen Nebenflüssen. Hält sich bevorzugt in Ufernähe von ruhigen Buchten und Seitenarmen unter Baumwurzeln oder in den Kronen umgestürzter Bäume auf.
Größe: bis ca. 18 cm
Haltung: Temperatur 27-30°C, pH < 7, Einrichtung mit Ästen, Wurzeln oder buschigen Pflanzen zum Unterstellen. Diskus sind Weichwasserfische. Ausgewachsene Tiere können recht groß werden und brauchen dementsprechend auch ein großes Becken. Diskusfische sollten in Gruppen ab mindestens 4-5 Stück gehalten werden, größere Gruppen sind in jedem Fall besser.
Futter: In der Natur Insektenlarven, Zooplankton, Mückenlarven und Detritus. Im Aquarium vor allem Frost- und Lebendfutter (MüLa, Artemia, Enchyträen) aber auch Flocken und Granulat.
Meine Diskus sind so etwa zwischen 12 und 15 cm groß und kommen alle vom selben Zuchtbetrieb (große deutsche Diskuszucht). Es haben sich bislang 2 Paare gefunden (Pigeon Blood/Pigeon Blood und Pigeon Blood/Santarem), die auch regelmäßig ablaichen. Leider kommt die Brut nie duch, spätestens wenn die Larven beginnen freizuschwimmen ist Schluß. Die Alten verlieren dann auf einmal das Interesse am Gelege, obwohl sie es kurz vorher noch energisch verteidigt haben. Sie werden auch von den Larven nicht angeschwommen.
Die Tiere lassen sich nur selten aus der Ruhe bringen und werden meistens nur bei der Fütterung richtig lebhaft. Sie sind auch recht zutraulich, beim Hantieren im Aquarium kommen sie oft neugierig näher.
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30x Rotkopfsalmler (Hemigrammus bleheri)
Vorkommen: Tropisches Südamerika
Größe: bis 5 cm
Haltung: Temperatur 25-28°C, pH < 7, Schwarmfisch, der erst in einer größeren Gruppe richtig zur Geltung kommt. Die Rotköpfe zeigen auch im Aquarium ihr Schwarmverhalten.
Futter: Flocken-, Frost- und Lebendfutter.
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15x Metallpanzerwelse (Corydoras aeneus)
Vorkommen: Tropisches Südamerika
Größe: bis 7 cm, die Männchen bleiben etwas kleiner
Haltung: Temperatur 20-28°C, pH < 7,5, feiner Sand zum Gründeln. Metallpanzerwelse sind gesellige Tiere und sollten daher in Gruppen gehalten werden.
Futter: Allesfresser, Flocken-, Frost- und Lebendfutter.
Das Bodenpersonal hält sich in meinem Becken am liebsten unter den Wurzeln auf. Man könnte dann fast meinen, dass sie im Schatten vor sich hin dösen. So richtig aktiv werden sie meistens nur bei der Fütterung.
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2x braune Antennenwelse (Ancistrus sp.)
Vorkommen: Tropisches Südamerika
Größe: bis zu 15 cm
Haltung: Einzeln oder paarweise, Temperatur bis 30°C, pH < 7,5. Die Tiere benötigen Versteckmöglichkeiten und etwas echtes Holz (Wurzeln) auf dem sie herumraspeln können.
Futter: Algen, Aufwuchs und Grünzeug, sie fressen aber auch sonst so ziemlich alles was ins Becken fällt.
Meine Ancistren sind so etwa 10 cm groß und haben sich beide als Weibchen entpuppt.
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2x L134 (Peckoltia compta)
Vorkommen: Tropisches Südamerika, Rio Tapajós und Rio Jamanxim (Brasilien)
Größe: bis zu 12 cm
Haltung: Temperatur bis 30°C, pH < 7,5. Verstecke in Form von Höhlen und Wurzeln sollten vorhanden sein.
Futter: omnivor, Flocken und Frostfutter
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Im Becken befinden sich noch jede Menge Turmdeckelschnecken und Posthornschnecken.
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pH 6,8
KH 6
GH 10
NO2 0 mg/l
NO3 10 mg/l
Temp. 28-29°C
Wasserwechsel etwa ein Drittel des Beckeninhaltes wöchentlich. Das Wechselwasser wird mit Osmosewasser verschnitten. Das Osmosewasser wird im Keller in einer 200 Liter Regentonne zwischengelagert. Es wird kein Wasseraufbereiter dazugegeben und auch keine anderen Mittelchen. Das Leitungswasser hat hier eine sehr gute Qualität, ist nahezu nitratfrei, dafür allerdings ziemlich hart.
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Frostfutter: Schwarze, weiße, rote Mückenlarven, Artemia, Mysis, Krill, Garnelenmix.
Lebendfutter: Weiße Mückenlarven, Artemia oder Enchyträen (unregelmäßig 1-2 mal pro Woche)
Flockenfutter (JBL NovoBel, Sera Vipan) und gelegentlich Spirulina Tabs für die Ancistren.
Die Fütterung erfolgt 1-2 mal täglich, nachmittags und abends. Es gibt jeden Tag was anderes. Die Diskus sind mitunter etwas wählerisch, besonders beim Flockenfutter.
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Das Aquarium läuft als Südamerikabecken seit Dezember 2010. Vorher war es 8 Jahre lang ein Tanganjikabecken. Die Technik und die Rückwand sind geblieben, die sonstige Einrichtung und der Bodengrund wurden komplett getauscht.
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07.01.2012 Neue Pflanzen eingesetzt (Bras. Wassernabel)
09.01.2012 Mooskugeln eingesetzt
11.01.2012 Neues Video
17.01.2012 Probeweise 1 Wurzel oben am Mittelsteg befestigt.
20.01.2012 Neues Hauptbild, Textkorrekturen
24.01.2012 Bilder ergänzt
28.01.2012 Demnächst werden noch einige Metallpanzerwelse und L 134 einziehen.
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04.02.2012 Ein zweiter Außenfilter (CP e900) installiert. Innenfilter entfernt.
10.02.2012 Hab ein großes Seemandelbaumblatt reingetan.
12.02.2012 Panzerwelse aufgestockt, zwei L134 eingesetzt
20.02.2012 Ein Schwarm Rotkopfsalmler ist eingezogen
25.02.2012 Neue Pflanzen (Anubias und E. tenellus)
29.02.2012 Textkorrekturen, alte Updates gelöscht
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| Moderatoren-Empfehlung: | | Optik | |
| Passt die Dekoration zweckmäßig zum Besatz? |           | | Besatz | |
| Passt der Besatz zur Beckengröße? |           | | Passt der Besatz vom Verhalten, Aggression, Ansprüchen zueinander? |           | | Technik | |
| Wird das Becken richtig beleuchtet? |           | | Ist die Filterung ausreichend? |           | | Wasserwerte | |
| Sind die Werte für den Besatz artgerecht? |          | | Futter | |
| Ist das Futter für den gepflegten Besatz passend? |           | | | | Gesamt |           | |
Hinweise zur Empfehlung: Hi,
also das Becken ist weitesgehend perfekt. Die Corys würde ich auf mindestens 15 Tiere aufstocken. Das gibt aber keinen Punktabzug. der pH-Wert sollte unter 7 liegen, optimal wäre 6,5.
Ansonsten ist alles so wie es in einem Diskusbecken sein sollte.
Gebe noch bitte für andere User, die die Filterwerte nicht kennen, die Werte an (l/h, Volumen).
MfG Oli (Süd@merika91) | |
Letzte Bearbeitung am 12.01.2011 um 20:12:01 Uhr
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