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Aquarium Río Ucayali - Apistogramma Resort

von EvilChicken
Offline (Zuletzt 11.03.2016)BlogInfo / Beispiele
Userbild von EvilChicken
Aquarianer seit: 
Juli 2012
Milow und sein Aquarium
Beschreibung des Aquariums
Läuft seit:
06.07.2012
Grösse:
120x40x50 = 230 Liter
Letztes Update:
23.10.2013
Besonderheiten:
Das Becken verfügt über eine Panoramafront mit Prisma Ecken auf
beiden Seiten. Die Länge der Frontscheibe beträgt 90 cm,
sodass sich das Bruttovolumen von ~ 230l ergibt.
Die Abdeckung sowie der Unterschrank sind in Buchenoptik gehalten.

Das Becken steht als Raumteiler zwischen Wohn- und Essbereich direkt an der Rückenlehne des Sofas. Regelmäßig stellt das Aquarium dem gegenüberstehenden TV ernst zu nehmende Konkurrenz dar.
Becken: mitte Juni 2013
Initialeinrichtung
Dekoration
Bodengrund:
Den Bodengrund bilden etwa 35 kg Quarzkies gemischter Korngrößen
von 1-5mm.
Die Schütthöhe beträgt im Schnitt 5 cm.
Unter dem Kies befindet sich kein zusätzlicher Pflanz-Bodengrund.
Wie auf den Bildern erkennbar ist dem Natur-Kies zu etwa 15 % ein
roter Farbkies beigemischt.
Bevor jetzt die ersten aufschreien, ....
der Farbkies war die Idee meiner Freundin.
Mittlerweile muss ich allerdings sagen, dass dieser Farbstich
ausgesprochen dekorativ wirkt.
Aquarienpflanzen:
Die Bepflanzung lässt sich nicht klassisch abstufen.
Alles wächst mehr oder weniger wild und unstrukturiert durcheinander.
Spätestens alle zwei Monate ist das Becken zugewuchert,
sodass zurückgeschnitten und aussortiert werden muss.

Die Bepflanzung setzt sich zusammen aus folgenden Pflanzen:

Anubias barteri var. nana - Zwergspeerblatt

das ursprünglich aus Kamerun stammende Zwergspeerblatt zeichnet sich durch, meiner Ansicht nach sehr schöne Blattformen und seinen sehr kompakten Wuchs aus.
Der Lichtbedarf ist nicht allzu hoch und das Wachstum eher langsam.
Da das Rhizom nicht im Bodengrund vergraben werden sollte sind die Pflanzen auf Wurzeln gebunden.

Wuchshöhe: 5 - 15 cm
Breite: 8+ cm
Lichtansprüche: sehr gering - mittel
Temperatur: 20 - 30 °C
pH-Wert: 5,5 - 9,0
Wasserhärte: sehr weich - sehr hart

Aegagropila linnaei - Bonsai Mooskugeln

Zwischen Pflanzen und in den "Lichtungen" liegen mehrere Mooskugeln herum.
Diese äußerst langsam wachsenden Moose sind sehr pflegeleicht und müssen lediglich von Zeit zu Zeit ausgespült werden. Der Lichtbedarf hält sich in Grenzen.

Wuchshöhe: 3 - 10 cm
Breite: 3 - 10 cm
Lichtansprüche: sehr gering - hoch
Temperatur: 5 - 28 °C
pH-Wert: 6,0 - 8,5
Wasserhärte: mittel - sehr hart

Cryptocoryne lucens - zierlicher Wasserkelch

Der zierliche Wasserkelch hat schmale, glatte und ledrige Blätter.
Er wächst vergleichsweise zügig und ist unempfindlich gegen umsetzen oder Rückschnitt.
Er sollte nicht zu schattig stehen.
in Grüppchen zusammengestellt bildet er schöne Kontraste zu den Wurzeln und anderen Pflanzen.
Ursprünglich hatte ich nooch ein paar Cryptocoryne wendtii "brown" & "green" im Becken
Nachdem aber fast alle Pflänzchen umgesetzt wurden, waren kaum noch Ableger übrig.

Wuchshöhe: 15 - 20 cm
Lichtansprüche: gering - hoch
Temperatur: 22 - 30 °C
pH-Wert: 6,5 - 7,5
Wasserhärte: weich - sehr hart

Echinodorus grisebachii 'Bleherae' - Große Amazonas-Schwertpflanze

Diese Sorte wird wohl die häufigste der Schwertpflanzen sein.
Generell ist sie sehr anpassungsfähig und nicht besonders anspruchsvoll.
Allerdings hat sie im Vergleich zu den bisher beschriebenen Pflanzen ein etwas höheres Lichtbedürfnis.
Bei mir gedeihen beide Ableger eher mittelprächtig.
Eventuell muss ich ihnen einen Nährstoffreicheren Boden bieten oder Bodendünger einsetzen.
Oftmals habe ich das Gefühl, dass sich meine Antennenwelse an den großen Blättern zu schaffen machen und sie anknabbern.

Wuchshöhe: 20 - 50 cm
Breite: 25 - 40 cm
Lichtansprüche: mittel - hoch
Temperatur: 20 - 30 °C
pH-Wert: 5,5 - 9,0
Wasserhärte: weich - hart

Ludwigia repens - Kriechende Ludwigie

Diese hübsche Stängelpflanze wächst bei mir inzwischen gut und auch recht schnell.
Mit ihren zum Teil roten Blättern ist sie ausgesprochen dekorativ.
Allerdings habe ich mit Stängelpflanzen nicht so ein gutes Händchen, sodass alles willkürlich und wild durcheinander wächst, wobei das eigentlich ins Gesamtkonzept passt.

Wuchshöhe: 20 - 50 cm
Breite: 10 - 20 cm
Lichtansprüche: mäßig - hoch
Temperatur: 15 - 30 °C
pH-Wert: 5,0 - 8,0
Wasserhärte: sehr weich - hart

Microsorum pteropus - Javafarn

Auch als Schwarzwurzelfarn bezeichnet stellt diese Pflanze eine der einfachsten Aquarienpflanzen dar.
Wie schon bei Anubias nana berschrieben muss das Rhizom der Pflanze beispielsweise auf Wurzeln befestigt werden.
Bei meinen Ablegern wächst das Rhizom unaufhaltsam und zügig.
Gleichzeitig wachsen an den Spitzen älterer Blätter regelmäßig Tochterpflanzen die sich ebenfalls auf den Wurzeln festsetzen.
zum Teil etwas störend empfinde ich die großen tiefschwarzen Wurzelstränge.
Die Lichtansprüche sind eher gering aber auch die Nähe zur Beleuchtung scheint in meinem Fall nicht zu schaden.

Wuchshöhe: 10 - 30 cm
Breite: 10 -20 cm
Lichtansprüche: sehr gering - hoch
Temperatur: 18 - 30 °C
pH-Wert: 5,0 - 8,0
Wasserhärte: sehr weich - sehr hart

Nymphaea lotus 'rot' - roter Tigerlotus

Diese Pflanze aus der Familie der Seerosengewächse ist ein wahrer Blickfang geworden.
Als ich sie erhalten habe war sie lediglich eine Knolle mit drei winzigen Sprossen von denen sich zwei sofort lösten.
Mit wenig Hoffnung wurden aber sofort die Knolle mit dem verbliebenen Spross und die beiden abgelösten Sprosse eingepflanzt.
Entgegen meinen Befürchtungen erholte sich die Pflanze jedoch sofort und begann ein Blatt nach dem anderen wachsen zu lassen.
Inzwischen scheinen auch aus den abgetrennten Sprossen Ableger nachzuwachsen.
Mit seinem intensiven Rot bildet der Lotus das Zentrum des Beckens.
Sobald ein dichtes Blattwerk submers gebildet ist beginnt der Lotus damit Schwimmblätter wachsen zu lassen.
Meist lasse ich dies einige Zeit zu, jedoch nehmen diese dem Becken viel Licht.
Nach dem Entfernen aller Schwimmblätter wächst die Pflanze umso kräftiger wieder nach.
Es heißt man könne ihr sogar angewöhnen nur noch Unterwasserblätter zu bilden.

Wuchshöhe: 20 - 50 cm
Breite: 20 - 30 cm
Lichtansprüche: mittel - sehr groß
Temperatur: 22 - 30 °C
PH-Wert: 5,0 - 8,0
Wasserhärte: sehr weich - hart

Taxiphyllum sp. "Flame Moss" - Flammenmoos

Auf der Suche nach einem schönen Moos bin ich über diese Sorte gestolpert.
Die Wuchsform mit kaum verzweigten aufrechten, zum Teil spiralförmigen Trieben gibt diesem bereits weit verbreitetem Moos seinen Namen.
Auf der Mangrovenwurzel auf der es festgebunden ist sieht es bereits sehr dekorativ aus und wächst gemächlich vor sich hin.
Wenn alles gut läuft bildet es mit der Zeit einen schönen Rasen über die gesamte Wurzel.
Es sollte auf jeden Fall ausreichend Licht durchdringen, aber ansonsten ist es recht pflegeleicht.

Lichtansprüche: mittel - hoch 
Temperatur: 12 - 30 °C
pH-Wert: 5,0 - 8,0
Wasserhärte: sehr weich - hart

Vallisneria spiralis - gewöhnliche Wasserschraube eventuell auch eine andere Art

Kaum eine meiner Pflanzen wächst so schnell und zuverlässig wie die Wasserschraube.
Die ursprünglich 8 Setzlinge produzieren inzwischen ununterbrochen Ableger, sodass die Ausläufer kreuz und quer durchs Becken wachsen.
Gelegentlich erreichen die Blätter eine Länge von über einem Meter.
Sie erscheint nur geringe Ansprüche zu haben, wobei sie jedoch gerne in die helleren Bereiche wächst.

Wuchshöhe: bis zu 2 m möglich
Lichtansprüche: mittel - hoch
Temperatur: 18 - 28 °C
pH-Wert: 6,5 - 8,0
Wasserhärte: weich - hart

Taxiphyllum barbieri - Javamoos

Dieses ziemlich langsam wachsende Moos wollte bei mir zunächst nicht so recht gedeihen.
Aus der ersten Portion gelang es mir nur auf einer der Mopani-Wurzeln ein kleines Stück zu platzieren.
Erst sah es so aus als würde es dort nicht halten doch inzwischen hat sich hier ein kleiner Spross festgewachsen. Mit sehr viel Geduld wird sich irgendwann vl. der Bewuchs doch noch verbreiten.
In späteren Versuchen wurden auf einigen anderen Wurzelstücken weitere Prtionen Javamoos befestigt die sich besser hielten.
Bis ich irgendwann mal Geschickt genug im Umgang mit solchen Pflänzchen bin werden wohl noch ein paar Versuche notwendig sein.

Wuchshöhe: ca. 5 cm
Lichtansprüche: gering - hoch
Temperatur: 15 - 28 °C
pH-Wert: 5,0 - 9,0
Wasserhärte: weich - hart
Weitere Einrichtung: 
Wurzeln

Im Becken befinden sich einige Wurzeln in verschiedenen größen.
Es wurden Mangroven- und Mopani-Hölzer verwendet.

Im linken Teil steht eine große mehrfach verzweigte Mangrovenwurzel auf ihren "Ästen".
Dies soll das ausgespülte Wurzelwerk einer Mangrove darstellen und dient als großer Sichtschutz.
Der Schatten unter der Wurzel dient als Rückzugsort und lädt zum durchschwimmen ein.
Das weiche Holz der Mangrove bildet eine überaus wichtige Nahrungsergänzung für die gepflegten Antennenwelse, da sie die Holzfasern zur Verdauung benötigen.
Außerdem gibt die Wurzel Humin- und Gerbstoffe an das Wasser ab.
Des Weiteren wurde Javafarn auf der Wurzel befestigt, welches sich inzwischen gut verbreitet.

Als Gegenstück wurden im rechten Teil des Aquariums zwei Mopaniwurzeln so zusammengestellt,
dass sie sowohl als Sichtschutz als auch als durchschwimmbares Tor dienen.
Da das zweifarbige Holz im Vergleich zu Mangrovenwurzeln sehr hart ist wird es von den Antennenwelsen nicht abgeschabt, es dient also ausschließlich zur Dekoration.
Auf ihm wurde ebenfalls Javafarn befestigt. Des Weiteren wurde auch eine Anubias angebracht.

Die restlichen kleineren Wurzeln wurden nahezu willkürlich auf freien Flächen verteilt.
Auf ihnen wurden die Moose und weitere Anubias befestigt.

Unter den Wurzeln befinden sich zum Teil kleine Höhlen und Unterschlüpfe für die Bewohner.

Gestein

Um weitere Höhlen anbieten zu können befinden sich etliche Stücke einer Schieferplatte im Aquarium. Speziell unter den Mopani-Wurzeln wurden mit aufeinander gestapelten Schieferplatten kleine Höhlen gebildet.

Tonhöhlen

Speziell für die höhlenbrütenden Zwergbuntbarsche befinden sich noch zwei Tonhöhlen im Becken. Diese fallen kaum auf, da sie auf den ersten Blick wie Steine aussehen.
Aquarien-Technik
Beleuchtung:
Zur Zeit wird das Becken noch mit zwei T8-Leuchtstoffröhren ausgeleuchtet.
Beide Röhren haben eine Leistungsaufnahme von je 38 W.

Die vordere Röhre ist eine: Dennerle Trocal de Luxe T8 Amazon Day
laut Hersteller hat sie eine Farbtemperatur von 6000°K was dem Tageslicht nahekommen soll.

Die hintere Röhre ist eine: Dennerle Trocal de Luxe T8 Special Plant
laut Hersteller liegt die Farbtemperatur gerade mal bei 3000°K was für den Pflanzenwuchs optimal sein soll.

Beide Röhren sind ausgestattet mit jeweils einem Dennerle TROCAL Longlife Power Reflect ausgestattet.
Diese Spezialreflektoren sollen die Lichtausbeute erhöhen indem sie das Licht das zu den Seiten und nach oben gestrahlt wird ins Becken reflektieren.
Im Vergleich zu den Reflektoren anderer Hersteller fiel sofort die Wabenoberfläche auf.
Diese soll eine gleichmäßigere Ausleuchtung ermöglichen.
Gefühlt erhöht sie jedoch hauptsächlich die Stabilität die bei anderen einfach gekanteten Modellen zum Teil sehr zu wünschen übrig lies.
Der zweite auffällige Unterschied zu anderen Reflektoren ist die Doppel-Ellipsoid-Form.
Durch diese "Spezial" Form soll über 100% mehr Lichtausbeute ermöglichen.
Meiner Meinung nach hält die Beschreibung auch einigermaßen was sie verspricht und subjektiv konnte ich im Vergleich zu den anderen Modellen das beste Ergebnis feststellen.

Die Beleuchtungszeiten sind wie folgt eingestellt:

08:00 - 12:00
15:00 - 21:00

Allgemein ist die Beleuchtung mit der Kombination der beiden T8 Röhren zumindest optisch zufriedenstellend.
Allerdings wird hier mit einer Gesamtleistung von 76 W (ohne Vorschaltgerät) einiges verbraten.
Auch was aber den Preis der genannten Leuchtstoffröhren angeht werde ich mir nach dem Ableben der vorhandenen Röhren eine Alternative überlegen.
Wer sich mit dem Thema Leuchtstffröhren und deren Spektrum auseinandersetzt wird herausfinden, dass die "speziellen" Röhren der bekannten Aquarienhersteller zum Teil nur verschwindend geringe Unterschiede zu den weitaus günstigeren Röhren von beispielsweise Osram aufweisen.
Das entsprechende Pendant zur Amazon Day könnte eventuell eine Röhre der Lichtfarbe 865 sein.
Als Ersatz für die Special Plant kommt eventuell die Lichtfarben 840 in Frage.

Es wurde auch bereits mehrfach empfohlen für besseren Pflanzenwuchs auf T5 Röhren umzusteigen, jedoch konnte mich hiermit noch niemand vollständig überzeugen.
Was eventuell noch eine Option für die Zukunft wäre, wäre ein kompletter Umstieg auf LED-Beleuchtung.
Hierbei müsste mal der exakte Kosten-Nutzen-Vorteil berechnet und betrachtet werden.
Filtertechnik:
Beim Thema Filterung werden eventuell wieder einige erschrecken.
Derzeit wird das Becken lediglich über einen Außenfilter gefiltert:

Hersteller: Eheim
Typ: classic 250; 2213
Pumpenleistung: 440 l/h
Leistungsaufnahme: 8 W
Filtervolumen: 3 l

Dieser Filter ermöglicht eine Wasserumwälzung von etwas weniger als zwei mal pro Stunde.
Auch das Beckenvolumen von 230 l liegt knapp an den Herstellerangaben von maximal 250 l.
Als Erweiterung für das mit 3 l etwas begrenzte Filtervolumen wurde dem Filter ein baugleicher Topffilter vorgeschaltet, dessen Pumpenrad ausgebaut wurde.
Durch diese Maßnahme erhöht sich bei gleich bleibender Umwälzleistung das Filtervolumen auf 6 l.

Befüllt ist der Hauptfilter fast komplett mit Sinterglasringen.
Lediglich eine Schicht Filterschwamm bildet den Abschluss der Filterfüllung, wodurch letzte grobe Partikel vor dem Einzug ins Pumpenrad zurückgehalten werden.
Sinterglas ist auch unter verschiedenen Markennahmen bekannt, sollte aber nicht mit Tonröhrchen zur mechanischen Filterung verwechselt werden.
Durch seine große Porösität ist das Sinterglas ein biologisch wirkendes Filtermaterial mit günstigem Oberflächenverhältnis, das zur Ansiedlung der Filterbakterien erforderlich ist.
Geschützt vor direkter Lichteinstrahlung neigt das poröse Material auch nicht wie stellenweise behauptet zu Verstopfung oder Verschlammung und muss nur sehr selten ausgespült oder gereinigt werden.

Da die biologische Filterung hauptsächlich im Hauptfilter stattfindet stellt der Vorfilter in erster Linie den mechanischen Filter dar.
Hierzu ist der Filter mit feiner und etwas gröberer Filterwatte befüllt.
Zusätzlich kann hier je nach Bedarf ein Netz mit Schwarztorfgranulat eingelegt werden, um das Wasser leicht anzusäuern und zusätzliche Huminstoffe einzubringen.

Durch das verdoppelte Filtervolumen und das gewählte Materialkonzept erhöht sich die Standzeit des Filters und die Reinigungsintervalle verlängern sich deutlich.
Ein Abnehmen der Förderleistung konnte ich noch nie feststellen.
Gereinigt wird der Filter ziemlich unregelmäsig in bis zu zwei Monaten Abstand.
Lediglich zugunsten einer stärkerer Strömung wäre es eine Überlegung Wert noch eine Strömungspumpe einzuplanen.
Weitere Technik:
Heizstab:

EHEIM Jäger thermocontrol 150 mit einer Leistungsaufnahme von 150 W geeignet für Becken von ca. 200 - 300 l Wasservolumen.

Deko-Beleuchtung

Für einen kleinen "Deko-Gag" sorgt ein LED-Band mit Farbwechselsteuerung.
Je nach Belieben wird dieses gelegentlich am Abend angeschaltet.
Besonders wenn jemand zu Besuch ist wird dadurch das Becken beispielsweise in Blau erleuchtet.

CO²-Anlage

Für die CO²-Düngung ist eine Anlage von Dennerle installiert:
Die ursprüngliche 0,5 kg Flasche wurde inzwischen durch eine 2 kg Flasche vom örtlichen Gas-Spezialisten ersetzt.
Ein Magnetventil übernimmt die Steuerung der CO²-Zufuhr.
Jeweils eine Stunde nach Beleuchtungsbeginn wird das Ventil betätigt und eine Stunde vor der Nachtruhe wieder geschlossen.
Die Mittagspause entspricht der Beleuchtungspause.
Als Zugabegerät wird ein Flipper verwendet.
Dieser verstopft wohl schneller und ist schwerer zu reinigen als als ein Taifun, allerdings passt er von der flachen Bauweise her besser ins Becken.
Die Effektivität werde ich beobachten.
Eventuell muss ein effektiverer Reaktor her.
Besatz
Apistogramma cacatuoides - Kakadu-Zwergbuntbarsch
1m / 1w (aus eigener Nachzucht: 2m / 2 w)

Dieser hübsche Zwergbuntbarsch stammt aus Südamerika, aus dem peruanischen Tiefland und bewohnt dort die Uferzonen.
Als Höhlenbrüter hält er sich bevorzugt in Bodennähe auf.
Wie in seinen Heimatgewässern benötigt er eher weiches oder leicht säuerliches Wasser.
Es empfiehlt sich eine Paar- oder Haremshaltung, da sich geschlechtsreife Männchen gegenseitig nicht oder nur selten dulden.
Die Brutpflege in und um die Bruthöhle übernimmt ausschließlich das Weibchen.
Aus dem dritten Gelege konnten einige Jungtiere groß gezogen werden, die nach und nach abgegeben wurden.
Lediglich vier der Jungtiere sind zurück geblieben.
Bis es zu Streitigkeiten unter den Böcken kommt können sie noch in dieser Gruppe im Becken bleiben. Da die Zwergbuntbarsche nicht allzu alt werden könnte es aber auch sein, dass sich erst gar keine Streitigkeiten zeigen werden.

Pterophyllum scalare - Skalar / Segelflosser
-m / 2w

Der Skalar ist in Südamerika weit verbreitet und bevölkert den Amazonas und einige seiner Seitenflüsse in Peru, Kolumbien und Brasilien.
Da die Geschlechter optisch nur schwer zu unterscheiden sind wurde zu Beginn eine Gruppe von 8 Jungtieren eingesetzt, sodass sich ein Paar finden konnte.
Als es den Anschein machte als hätte sich ein Paar gefunden, wurden die übrigen Tiere wieder zurückgegeben.
Nach einigen erfolglosen Brutversuchen konnte ich beobachten, wie die beiden verbliebenen Skalare plötzlich gemeinsam am Eier legen waren.
Dies erklärt auch weshalb die beiden Damen ihre Gelege nicht erfolgreich pflegen können - Schade.
Vielleicht gelingt es eine der Damen gegen ein Männchen zu tauschen.

Hemigrammus bleheri - Blehers Rotkopfsalmler
15x (?m / ?w - unbekannt)

Der Rotkopfsalmler ist in Brasilien (Rio Negro) und Kolumbien (Rie Meta) beheimatet.
Wie die Zwergbuntbarsche bevorzugt er weiches bis leicht saures Wasser.
Die putzigen Tiere sind schwimmaktive Schwarmfische die gerne durch Wurzeln und dichte Bepflanzung schwimmen. Vom Verhalten her sind sie sehr friedlich und können gut vergesellschaftet werden.
Da sie Freilaicher und Laichräuber sind ist mir die Zucht bisher nicht gelungen.

Corydoras sterbai & paleatus - Orangeflossen- & Marmorierter Panzerwels
3x (?m / ?w - unbekannt)

Die Panzerwelse sind in Südamerika weit verbreitet, u. A. in Argentinien, Brasilien und Uruguay.
Leider sind mir von den Panzerwelsen nur noch drei verblieben.
Da ich ihnen bisher keinen weichen Bodengrund bieten konnte, den sie durchwühlen könnten wie sie es gewohnt sind, liegt die Überlegung nahe den Bodengrund zu wechseln oder die verbliebenen Tiere abzugeben.
Sollte der Boden gewechselt werden, muss auch wieder die Gruppengröße erhöht werden.

Ancistrus spec. - Brauner Antennenwels
2m / 2w

Der Antennenwels ist in Südamerika weit Verbreitet und wohl der verbreitetste Wels.
Er ist sehr robust und besonders im jungen Alter ein guter Algenvertilger.
Für seine Verdauung benötigt er unbedingt Wurzelhölzer die er abraspeln kann.
Ab einer Größe von etwa beginnt beim Männchen das Wachstum des typischen "Geweihs".
Dieses wird mit der Zeit immer eindrucksvoller.
Bei meiner Beckengröße sind zwei paare auf Dauer etwas zu viel, deshalb suche ich noch einen Abnehmer für eines der Paare.

Crossocheilus siamensis - Siamesische Rüsselbarbe - am 18.08.13 ausgezogen
2x (?m / ?w - unbekannt)

Die Rüsselbarben stammen zwar anstatt aus Südamerika aus dem asiatischen Raum und passen deshalb nicht ins Südamerikabecken, doch sie sind verträglich gegenüber den vorhandenen Wasserwerten.
Auch ist die Haltung von nur zwei Tieren nicht angemessen, deshalb suchen die beiden noch ein geeigneteres Zuhause.
Apistogramma Cacatuoides: 1. Männchen - Zuchtdaddy
Apistogramma Cacatuoides: Begegnung mit einem Rotkopfsalmler
Apistogramma Cacatuoides: 1. Weibchen - Zuchtmami
Apistogramma Cacatuoides: 1. Weibchen - Zuchtmami
die zwei Skalardamen - noch recht friedlich, aber der Schein trügt
Skalardame - Laichansatz
Wasserwerte
Derzeit habe ich nur noch ältere Messstäbchen die vermutlich schon zu alt sind, um auch nur ansatzweise verlässliche Werte abzuliefern.

Ein Tröpfchentest ist bestellt und sobald er verfügbar ist,
werde ich die Wasserwerte nachreichen.

Temperatur: 25 - 26 °C
Ph: ??
GH: ?? °dH
KH: ?? °dH
NO²: ?? mg/l
NO³: ?? mg/l
PO³: o.A.
Fe: 0,075 mg/l

Von den örtlichen Stadtwerken wird für das Versorgungsgebiet eine Trinkwasser-Analyse bereitgestellt, das folgende Werte für das Ausgangswasser liefert:

Ph: 7,5
GH: 17,0 °dH
KH: 11,7 °dH
NO²: <0,01 mg/l
NO³: 25,9 mg/l
PO³: o.A.
Fe: 0,075 mg/l

Der Wasserwechsel erfolgt zur Zeit etwas unregelmäßig.
Zum Teil nur alle 4 Wochen jeweils 40 %.
Futter
Granulatfutter:
- JBL NovoGranoMix
- JBL NovoGranoColor (& mini)

Flockenfutter:
- JBL NovoColor

Welsfutter:
- JBL Novo Pleco

FD-Futter:
- DRAK FD-rote Mückenlarven

Frostfutter:
- Daphnien
- Artemia
- rote Mückenlarven
- weiße Mückenlarven
- schwarze Mückenlarven

Lebendfutter:
- Artemia-Nauplien
- rote Mückenlarven
Infos zu den Updates
17-08-2013: 230l-Panoramabecken geht als Río Ucayali - Apistogramma Resort - an den Start
------------------
18-08.2013: 4 weitere Orangeflossen-Panzerwelse abgeholt und vorübergehend in ein provisorisches Quarantänebecken eingesetzt.
Geplant ist nach dem Übersetzen ins Becken die Einrichtung einer Sandzone zum Wühlen.
Eventuell folgt im selben Zug eine größere Umgestaltung des Beckens.
Des Weiteren konnten heute die beiden Rüsselbarben in ein neues Zuhause abgegeben werden.
Die Suche nach einem Platz für eins der Antennenwels Paare läuft.
Ab heute sind auch Kommentare freigeschaltet.
------------------
19-08-2013: 2kg CO²-Flasche besorgt und damit CO²-Anlage wieder in Betrieb genommen
Suche nach einer guten Kamera um endlich vernünftige Bilder machen zu können wurde gestartet
------------------
29-09-2013: Die Antennenwelse haben Nachwuchs - heute ist zum ersten mal ein etwa 6mm großer Babywels herumgewuselt und der Daddy bewacht seine Höhle.
------------------
03-10-2013: Die Vorbereitungen für den Umbau laufen - Terassenbau; teilw. Bodengrundwechsel; Bepflanzung - Gesamtlayout (updates werden folgen)
User-Meinungen
Flo - Malawi schrieb am 20.09.2013 um 17:42 Uhr
Bewertung: - keine -
Servus,
also ich denke hier folgen noch kommentare...aber hab es ja schon im Bilderkommentar eben geschrieben..die Mietze auf dem Becken...tot geil;-))
LG
Flo
< 1 >  
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User EvilChicken das Aquarium 'Río Ucayali - Apistogramma Resort' vor. Das Thema 'Südamerika' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
2660 Aufrufe seit dem 14.08.2012
Copyright der Fotos liegt ausschließlich beim User EvilChicken. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung von Einrichtungsbeispiele.de und dem User selbst nicht erlaubt.
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