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Aquarium Sächsisches Südamerika

von Thomas Michel
    Sieger Beckenwettbewerb August 2016 
Userbild von Thomas Michel
Aquarianer seit: 
1995
Aquarium Hauptansicht von Sächsisches Südamerika
Beschreibung des Aquariums
Läuft seit:
13.11.2015
Grösse:
150x100x60 = 900 Liter
Letztes Update:
29.09.2016
Besonderheiten:
Eine Lochbohrung für den Ablauf

Aquarium rundum 12 mm Glas Bodenscheibe geteilt und aufgedoppelt

Das Becken steht 1m Sichtscheibe und 1,50m in der Tiefe
Transport auf den Boden
Aquarium Sächsisches Südamerika
Transport
Endlich steht es
MW Becken Verrohrung . jetzt ist alles viel einfacher
Vor dem Umbau
Umbau auf Grund einer Rohrvertopfung
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Umbau
Umbau
im Trüben fischen nach dem Umbau
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Wasserwechsel
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarium Sächsisches Südamerika
Dekoration
Bodengrund:
Quarzsand 75 kg und 10 kg Flußkies
Aquarienpflanzen:
20x Echinodorus quadricostatus,,Echinodorus grisebachii,Echinodorus Atlandsberg,Echinodorus cordifolius

Echinodoren oder auch Schwertpflanzen bilden die artenreichste Gattung in der Familie der Froschlöffelgewächse. Durch ihre harten Blätter sind diese besonders für Barsche und Diskusfische geeignet. Insbesondere für die Gestaltung von Südamerika Aquarien sind Echinodoren nahezu unerlässlich.

Schwimmpflanzen : Wasserhyazinthe(Eichhornia crassipes) ,Muschelblume - Wassersalat - Grüne Wasserrose(Pistia stratiotes)

Südamerika-Landschaftsbecken

Biotop-Aquarien aus dieser Region, etwa die Nachbildung eines kleinen Urwaldflusses oder eines durch Überschwemmung entstandenen Regenwaldtümpels, gehören zu den beliebtesten Landschaftsbecken.

Durch das feuchtwarme Klima mit starken Niederschlägen, vor allem während der Regenzeit, kommt es oft zu Überschwemmungen, bei denen zahlreiche kleine Tümpel entstehen und lange erhalten bleiben. Sie bilden neben dem gewaltigen Amazonas und seinem riesigen Wassereinzugsgebiet, die Heimat von über 2000 verschiedenen Fischarten.

Die Formenvielfalt der Zierfische, dekorative Wurzeln und Steine sowie üppige Pflanzen sind typische Merkmale für ein Südamerika-Landschaftsbecken. Sie garantieren einen Blickfang mit exotischer Ausstrahlung.
Pflanzen im Aquarium Sächsisches Südamerika
Schwimmpflanzen (Wasserhyazinthe,Muschelblume)
Pflanzen im Aquarium Sächsisches Südamerika
Weitere Einrichtung: 
zwei große Kienwurzeln und zwei kleine Moorkienwurzeln

Buchen,Eichen und Kirschbaumblätter
Die Kienwurzeln
Dekoration im Aquarium Sächsisches Südamerika
Aquarien-Technik
Beleuchtung:
NEU 3x50Watt LED mit 6500 Kelvin

erste schaltet 7.30 uhr an und geht 19.30 uhr aus
die 2 anderen schalten 10 uhr ein und gehen 22.30 uhr aus
Filtertechnik:
Filterbecken mit Art eines Hamburger Mattenfilters

Größe des Beckens 70x80x28 cm(ca.156 L) Nutzinhalt sind 60 Liter
Weitere Technik:
eine Rückförderpumpe mit 11 Watt

Heizstab 300 Watt im Sommer nicht aktiv schaltet erst bei 19 Grad ein und heizt dann bis auf 26 grad hoch .

ein Schnellfilter mit Siporax befüllt und 25 Watt Leistung übernimmt die Strömung
LED 3x 50 Watt Kaltweiss
Filterbecken
Messtechnik
Besatz
6x Perualtum Skalare Rio Nanay (Pterophyllum cf. scalare, zu Deutsch auch als Peru-Altum-Skalar bezeichnet, ist ursprünglich in dem südamerikanischen Land Peru beheimatet. Die zu den Buntbarschen gehörenden Peru-Altum-Sklare werden etwas größer als die handelsüblichen Zuchtskalare, bleiben aber etwas kleiner als die "originalen" Pterophyllum altum.

Mit einer Länge von bis zu 15 cm und einer Höhe von etwa 25 cm kann Pterophyllum cf. scalare ein Alter von über 10 Jahren erreichen. Die artgerechte Haltung des geselligen Peru-Altum-Skalar, der sich nur in einer Gruppe von Artgenossen wohl fühlt, sollte in einem Aquarium erfolgen, das nicht nur groß (ca. 60 Liter je ausgewachsenem Peru-Altum-Skalar), sondern auch eine Höhe von mindestens 50 cm besitzt.

Die Wassertemperatur sollte 25-30°Celsius betragen und der pH-Wert bei 5-7,5 liegen, mit einer Gesamthärte von unter 10° dGH. Eine dichte Bepflanzung mit Amazonas-Pflanzen oder Vallisnerien sowie senkrechte Wurzeln bieten dem recht schreckhaftem Pterophyllum cf. scalare ausreichend Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten. Die Vergesellschaftung von Peru-Altum-Skalaren ist nur mit größeren Fischarten (z.B. größere Salmler und Corydoras-Arten) problemlos möglich. Kleiner Fische werden unter Umständen gefressen.)

5 Corydoras rabauti(Der Rostpanzerwels (Corydoras rabauti) ist ein Süßwasserzierfisch aus der Gattung Corydoras, der in peruanischen Gewässern beheimatet ist. Der friedfertige Schwarmfisch wird bis zu 5 cm groß und von vielen Liebhabern wegen seiner bisweilen sehr intensiven rotbraunen Färbung für eine der schönsten Panzerwelsarten gehalten. Bis die endgültige Färbung erreicht ist, wechseln die Jungtiere ihr Jugendkleid.

Wie die meisten Panzerwelse hält er sich bevorzugt in den unteren Gewässerregionen auf, benötigt aber als Darmatmer freien Zugang zur Wasseroberfläche. Soweit er in Gefangenschaft gehalten wird, sollte das Aquarium daher nicht mit einer geschlossenen Schwimmpflanzendecke versehen sein. Darüber hinaus liebt der Rostpanzerwels weiche, sandige Bodenstellen, in denen er mit seinen Barteln durchwühlen und nach Nahrung absuchen kann. Auch sollte er, wenn er in Aquarien gehalten wird, hinlängliche Versteckmöglichkeiten finden.)

1x Blauer Antennenwels / Weißsaumantennenwels /
Weißsaum-Tüpfelantennenwels, L183
Ancistrus dolichopterus (KNER, 1854)


Dieser hübsch gezeichnete Harnischwels ist im Norden Brasiliens im Rio Negro und auch in den zahlreichen Zuflüssen des Rio Negro zu Hause. Einem großen Schwarzwasserstrom, der in der Nähe von Manaus in den Amazonas mündet. In Südamerikas Flüssen sind eine Vielzahl von schwarzen Welsen mit weißen Punkten bekannt. Die meisten Verwechslungen entstehen zwischen Ancistrus dolichopterus 'L183' und 'L071/L181/L249' (eine Art mit mehreren Codenummern). Im Gegensatz zu Ancistrus sp. 'L071' behält 'L183' auch im Alter die weißen Säume und schimmert unter günstigem Lichteinfall leicht bläulich. Der Ancistrus dolichopterus ist außer an der charakteristischen bläulichen Färbung auch an der erhöhten Anzahl der Rückenflossenstrahlen zu erkennen. Während die Dorsale bei den meisten Welsen der Gattung Ancistrus sieben oder acht Weichstrahlen enthält, sind es bei dieser Art acht bis zehn. Beide Geschlechter können bis 20 cm lang werden. In der Natur nicht selten über 25 cm. Als Unterscheidungsmerkmal dienen die sogenannten 'Antennen', die beim geschlechtsreifen Männchen über den ganzen Kopf verteilt sind. Es handelt sich dabei um tentakelähnliche Hautauswüchse. Jungfische und Weibchen tragen nur am Schnauzenrand kurze Ansätze von Tentakeln. Ganz wichtig bei der Haltung dieser Bodenfische ist es, daß Wurzeln im Becken eingebracht werden, da sie die darin enthaltene Cellulose für die Verdauung benötigen und ständig daran herumraspeln. Ein möglichst hohler Wurzelast dient tagsüber als Versteck. Als Schwarzwasserbewohner sollte man sie auch im Aquarium in nicht allzu hartem Wasser pflegen. Außerdem ist die Art etwas wärmebedürftiger. Die Ernährung ist mit Grünfutter, feinem Lebend- und Frostfutter sowie Futtertabletten möglich. Damit es bei mehreren ausgewachsenen Männchen im Becken kein Drängeln oder Streiten ums Futter gibt, reicht es schon an mehreren Stellen gleichzeitig zu füttern. [Roland Selzer]


Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
Unterordnung: Loricaroidei
Familie: Harnischwelse (Loricariidae)
Heimat: Südamerika. Im Flusssystem des Rio Negro im Norden Brasiliens.
Kennzeichen: Länge 20-25 cm, Männchen mit „Antennen“ am Kopf. Weibchen meist etwas kleiner.
Haltung: Paarweise Haltung in Aquarien mit vielen Holzwurzeln zum Abraspeln. Wurzel- und Höhlenverstecke.
Futter: Grün- und Trockenfutter. Algen- und Aufwuchsfresser.
Vermehrung: Versteckbrüter
Alter: bis 15 Jahre
Aquariengröße: 200 l
Wasserregion: unten
Temperatur: 25-29 °C
pH-Wert: 6,0-7,5
Gesamthärte: 5-19 °dGH
Schwierigkeit: 2 - Normal
Zucht: mittel

6x Orangeflossen-Panzerwels / Sterbas Panzerwels
Corydoras sterbai (KNAACK, 1962)


Dieser Panzerwels gehört zu den schönsten Vertretern seiner Gattung. Sein natürliches Verbreitungsgebiet befindet sich in Brasilien. Bekannte Fundorte liegen im Einzugsbereich des oberen Rio Guaporé in der Umgebung von 'Pontes e Lacerda'. Wie auch andere Panzerwelse ist diese Art eine ideale Ergänzung für den unteren Bereich eines Gesellschaftsaquariums. Da sie gerne wühlen sollte der Bodengrund feinsandig und ohne scharfe Kanten sein. Mit einer dichten Randbepflanzung und ein paar Moorkienwurzeln schafft man Bereiche, die ihnen einen sicheren Unterschlupf gewähren. Die Haltung dieser sehr geselligen Tiere erfolgt am besten in einer kleinen Gruppe. Wie viele Panzerwelse schätzen sie eine leichte Strömung. Ein regelmässiger Wasserwechsel erhöht die Aktivität dieser ansonsten eher zurückhaltenden Welse. Häufig kommt es zu Verwechslungen mit dem in der Färbung und Zeichnung sehr ähnlichen Corydoras haraldschultzi. Beim Corydoras sterbai sind die Pectoralstacheln der Brustflosse orange und beim Corydoras haraldschultzi gelborange. Als weiteres Unterscheidungsmerkmal zeigt der C. sterbai am Kopf helle Punkte auf dunklem Untergrund, während der C. haraldschultzi dunkle Punkte und wurmförmige Linien auf hellem Untergrund hat. [Roland Selzer]


Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
Unterordnung: Loricaroidei
Familie: Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae)
Unterfamilie: Panzerwelse (Corydoradinae)
Heimat: Südamerika. Weichgründige Gewässerbereiche des brasilianischen Rio Guaporé.
Kennzeichen: Länge bis 6 cm, Weibchen wirken etwas größer und fülliger.
Haltung: Gruppenweise in Becken mit sandigem Bodengrund und Struktur, die sie zum Rasten aufsuchen.
Futter: Abwechslungsreiche Kost: Feines Lebend-, Frost- und Trockenfutter.
Vermehrung: Haftlaicher
Alter: bis 7 Jahre
Aquariengröße: 100 l
Wasserregion: unten
Temperatur: 23-28 °C
pH-Wert: 6,0-7,5
Gesamthärte: 2-19 °dGH
Schwierigkeit: 1 - Einfach
Zucht: mittel


10x Weißflossen-Schmucksalmler / Schmucksalmler 'White Fin'
Hyphessobrycon rosaceus 'White fin'


Der so genannte 'White Fin' (Hyphessobrycon rosaceus var. 'White fin'), welcher auch als Weißflossen-Schmucksalmler im Handel angeboten wird, ist eine beliebte Zuchtform des Schmucksalmlers, der im Einzugsbereich des mittleren und unteren Amazonas zuhause ist. Dieser hochrückige Salmler wird etwa 4 cm lang und zeichnet sich durch seine weiß gefärbte Rückenflosse aus. Im Unterschied zum Männchen, dessen Rückenflosse spitz ausläuft, ist sie beim Weibchen abgerundet und kleiner. Der Schmucksalmler ist dem Sichelsalmler (Hyphessobrycon bentosi) sehr ähnlich, verfügt allerdings an den Bauch- und Brustflossen über deutliche weiße Flossenränder. Beim Sichelsalmler ist die weiße Zeichnung der Flossen kaum ausgeprägt bis völlig fehlend. Die Rotzeichnung der Schwanzflosse verläuft ineinander, während sie beim Schmucksalmler zweigeteilt ist. Es handelt sich um sehr lebhafte Tiere, die gut für ein Gesellschaftsaquarium geeignet sind und in einer Gruppe von mindestens 6 Exemplaren gepflegt werden sollten. Sie lieben weiches, leicht saures und vor allem nitratarmes Wasser. Eine leichte Strömung stimuliert die Lebhaftigkeit. Zur Vergesellschaftung in größeren Becken eignen sich z.B. Zwergbuntbarsche, Panzerwelse oder andere Salmler. [Roland Selzer]


Ordnung: Salmler (Characiformes)
Familie: Echte Salmler (Characidae)
Heimat: Südamerika. Zuchtform vom Hyphessobrycon rosaceus, der im Amazonasgebiet lebt.
Kennzeichen: Länge 4-5 cm, die beim Männchen lang ausgezogene Rückenflosse ist beim Weibchen kleiner.
Haltung: Gruppenfisch (mindestens 6-8 Tiere) für locker bepflanzte Gesellschaftsbecken.
Futter: Kleinere Futtersorten. Besonders lebende Obstfliegen sowie Schwarze Mückenlarven.
Vermehrung: Freilaicher
Alter: bis 4 Jahre
Aquariengröße: 60 l
Wasserregion: mitte
Temperatur: 24-27 °C
pH-Wert: 6,0-7,5
Gesamthärte: 5-20 °dGH
Schwierigkeit: 1 - Einfach
Zucht: mittel

10x Roter von Rio
Hyphessobrycon flammeus (MYERS, 1924)


Sein natürliches Verbreitungsgebiet hat dieser sehr friedliche Schwarmfisch in langsam fliessenden Bächen in der Umgebung von Rio de Janeiro. Die Haltung dieser Fischart ist eher einfach und daher auch für Anfänger bestens geeignet. Der Rote von Rio ist etwas 'härter im Nehmen' als andere Salmler der Gattung Hyphessobrycon. So verträgt er selbst eine Wasserabkühlung unter 20 °C noch recht gut. Zur Haltung eignet sich ein typisches Gesellschaftsaquarium mit kleinen, friedlichen Arten. Die Fische fühlen sich auch in kleinen Becken wohl, sofern diese mit einer dichten Bepflanzung und weiten Räumen zum freien Schwimmen ausgestattet sind. Auch einige Schwimmpflanzen sollten vorhanden sein, um das Licht etwas zu dämpfen. Denn nur bei schwacher Beleuchtung kommen die schönen Rottöne zur Geltung. Die beliebten Salmler haben einen rötlichen Hinterkörper und zwei dunkle, parallele Schulterflecken. Bei den Männchen weisen die Bauch- und Afterflossen eine deutlich kräftigere Rotfärbung auf. Aber nicht nur an der unterschiedlichen Färbungsstärke kann man die Geschlechter unterscheiden: Schon halbwüchsige Männchen zeigen schwarze Bauchflossenspitzen und einen tiefschwarzen Saum um die langgestreckte Afterflosse. Die Weibchen sind insgesamt blasser gefärbt und häufig etwas rundlicher. Als Nahrung nehmen die Tiere fast jedes herkömmliche Futter an, die Kost sollte aber variiert werden, indem man auch Lebendfutter (z.B. Mückenlarven) verabreicht. [Roland Selzer]


Ordnung: Salmler (Characiformes)
Familie: Echte Salmler (Characidae)
Heimat: Südamerika. Langsam fließende Gewässer, in der Gegend rund um die brasilianische Stadt Rio de Janeiro.
Kennzeichen: Länge bis 4 cm, Weibchen blasser und etwas fülliger. Afterflosse der Männchen schwarz gesäumt.
Haltung: Gruppenfisch (mind. 6-8 Tiere) für dunkel eingerichtete und locker bis dicht bepflanzte Aquarien.
Futter: Nimmt alle kleineren Futtersorten. Besonders gerne auch Lebendfutter (z.B. Mückenlarven).
Vermehrung: Freilaicher
Alter: bis 4 Jahre
Aquariengröße: 50 l
Wasserregion: mitte
Temperatur: 22-27 °C
pH-Wert: 6,5-7,0
Gesamthärte: 5-20 °dGH
Schwierigkeit: 1 - Einfach
Zucht: einfach


Pärchen Wabenschilderwelse L165
ame: L 165 Wabenschilderwels
Wiss. Name: Glyptoperichthys gibbiceps
Familie: Welse
Herkunft: Südamerika: Peru
Größe: 50 cm
Ernährung: Algen, Futtertabletten
Friedliche Art, die für sehr große Gesellschaftsbecken geeignet ist. Braucht ausgedehnte Pflanzen- und Wurzelverstecke. Ein nützlicher Algenfresser, der nachtaktiv ist. Wasserhärte zwischen 4 und 20° dGH, pH-Wert im leicht saurem bis neutralen Bereich. Temperatur bei 23 bis 27° C.

Er ist oft im Handel in Größen ab 4 cm anzutreffen. Dort ist er schon mit seiner segelartig großen Rückenflosse ein imposanter Harnischwels, was durch das leoparden ähnliche Zeichnungsmuster mit heller Grundfarbe und zahlreichen, dunklen wabenmusterartigen Flecken unterstützt wird. Leider ist diese Art aufgrund der Endgröße alles andere als ein "normaler" Aquarienfisch, denn seine Endgröße kann bis zu 50 cm betragen. Die Lebenserwartung liegt bei bis zu 20 Jahren.

Obwohl der Wabenschilderwels kaum Ansprüche an Wasser und Futter hat, sollte man berücksichtigen, daß er diese enorme Endgröße erreicht und damit nichts für kleine Becken ist.

Wabenschilderwelse sind hervorragend zu vergesellschaften und hegen keinerleich Agressionen gegen andere Fische. Optisch ist er natürlich eine Augenweide, wenn er mit stehender Rückenflosse durchs Becken zieht bzw. an der Scheibe saugt.

PH-Wert: 6 - 7
Wasserhärte: 4 - 20° dGH
Temperatur: 23 bis 27° C

Streifen-Augenfleckbuntbarsch
Heros notatus (JARDINE, 1843)


Heros notatus ist ein recht groß werdender Buntbarsch, der sein Verbreitungsgebiet im Flusssystem des Essequibo in Guyana hat. Wie die anderen Vertreter der Gattung Heros besitzt auch H. notatus die typische Streifenzeichnung mit fünf kurzen Querbinden auf der unteren Hälfte der Körperflanken. Allerdings zeigt diese Art meist nur Teile der Querbinden, sodass nur dunkle Flecken zu sehen sind. Dahinter befindet sich eine weitere Binde von der Rücken- zur Afterflosse. Die Körperfärbung ist grüngelb und auf den Körperseiten zeigt sich eine Vielzahl schwarzbrauner Punkte. Weibliche Tiere sind geringfügig kleiner und haben weniger oder keine Tupfen. Ein Aquarium in welchem die Cichliden gepflegt werden, sollte viele Versteckmöglichkeiten aufweisen, da die H. notatus vor allem innerhalb der Laichzeit äußerst unverträglich werden können. Paare, die ein Revier oder ihre Brut verteidigen, sind durchaus in der Lage sich gegenüber ähnlich großen Buntbarschen durchzusetzen. Anhaltende Aggressivität ist aber nur innerhalb der Gattung zu beobachten. Eine versteckreiche Einrichtung, etwa aus großen Moorkienhölzern oder Steinen, schafft Ruhezonen und trägt zum Wohlbefinden der Tiere bei. Die Plazierung dieser Elemente soll den Fischen die Abgrenzung von Revieren ermöglichen und auch freien Schwimmraum bieten. Zur Bepflanzung eignen sich robuste Pflanzen, wie Riesenvallisnerien, Javafarn oder Anubias, da die Augenfleckbuntbarsche gelegentlich zarte Pflanzen fressen. Gut vergesellschaftet werden können die Heros-Arten mit ruhigen Aquarienbewohnern, wie z.B. Barschartigen aus den Gattungen Geophagus, Satanoperca, Cichlasoma oder Acarichthys. Größere lebendgebärende Zahnkarpfen oder Salmler bis zehn Zentimeter Gesamtlänge nehmen den Tieren die Scheu. [Roland Selzer]


Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Heimat: Südamerika. Flusssystem des Essequibo in Guyana.
Kennzeichen: Länge bis 25 cm, Weibchen geringfügig kleiner und mit weniger schwarzbraunen Tupfen.
Haltung: Paarweise in Becken mit vielen Wurzeln als Unterstände und großen Steinen als Revierabgrenzung.
Futter: Alle gängigen Futtersorten. Wichtig ist das Zufüttern von pflanzlicher Nahrung.
Vermehrung: Offenbrüter
Alter: -- Jahre
Aquariengröße: 500 l
Wasserregion: unten
Temperatur: 24-30 °C
pH-Wert: 6,0-7,0
Gesamthärte: 5-12 °dGH
Schwierigkeit: 2 - Normal
Zucht: mittel

Beschreibungen Quelle Aquarium Guide
L165
Heros notatus
Besatz im Aquarium Sächsisches Südamerika
Besatz im Aquarium Sächsisches Südamerika
Peru Skalar Rio Nanay
L165 Glyptoperichthys gibbiceps
Besatz im Aquarium Sächsisches Südamerika
Sturisoma festivum
Heros Notatus
Besatz im Aquarium Sächsisches Südamerika
Rio Nanay
Krobia Xinguensis Weibchen
Krobia Xinguensis Bock
L181
L333
C.rabauti
C.sterbai
Besatz im Aquarium Sächsisches Südamerika
Besatz im Aquarium Sächsisches Südamerika
Der Kampf
Besatz im Aquarium Sächsisches Südamerika
Besatz im Aquarium Sächsisches Südamerika
Wasserwerte
Aktuelle Messung 03.09.16
Phosphat 0
Nitrat 10
Nitrit 0
Ph Wert 6,76
KH 3
Leitwert 418 ms
Temperatur zw.25 u.26 Grad

Wasserwerte Regenwasser zum auffüllen

Leitwert 0,13ms
PH Wert 5
KH Wert 0-1 schwer zu ermitteln
No3 Wert 0-2 mg/l
Po4 Wert 0-0,03 mg/l
Futter
Frostfutter: Rote u.weiße Mückenlarven,Artemia,Cyclops,Tubifex

Trockenfutter: Futter von Tropical (Cichlid Gran,Welsi Gran,D-Allio Plus)
Videos
Video
Video
Video
Sonstiges
Meine Philosophie ist es so wenig wie moglich in das kleine Ökosystem eingreifen und bis jetzt fahre ich sehr gut damit.

Wasserwechsel mit Brunnenwasser kein Wasseraufbereiter notwendig wöchentlich 300 Liter

verdunstetes Wasser wird mir Osmosewasser oder Regenwasser aufgefüllt




Rechenblatt - Stromverbrauchskosten eines Aquariums
Geben Sie Dezimalstellen bitte mit *.* (Punkt) statt *,* (Komma) ein, z.B. 0.1 statt 0,1
Strompreis
25
Cent/kWh
Gerät Leistung Betriebszeit/Tag
Beleuchtungsaufsatz
150
W
10
h
Filter
11
W
24
h
Sonstiges
25
W
24
h
Berechnen
Monatliche Stromkosten
18.55
EUR
Jährliche Stromkosten
223
EUR
Infos zu den Updates
19.09.16 Bilder aktualisiert
13.09.16 Beispieldaten etwas aufgeräumt
03.09.16 Stromverbrauch des Beckens sind 186 Watt/h beim Meerwasseraquarium hatte ich vorher ca.490 Watt/h Verbrauch beide ohne Heizstab gerechnet
03.09.16 Daten aktualisiert
31.08.16 Bilder auf den aktuellen Stand gebracht
12.02.16 Neue Fische sind eingezogen (10x Zitronensalmler,10x Roter vom Rio,3x Korbia xinguensis
10.01.16 Bilder aktualisiert
30.12.15 LED neu jetzt 4x50Watt mit 6500 Kelvin
30.12.15 PH u.Leitwertmessgerät installiert und geschockt 7,5 PH wert
23.12.15 Im neuen Jahr ziehen noch je 6 L181 und L333 ein
29.11.15 Bilder Fische hinzugefügt
28.11.15 6x C.Sterbai,10x SCHMUCKSALMLER "WHITE FIN",4xSchmetterlingsbuntbarsch Mikrogeophagus ramirezi
26.11.15 UV-C Leuchte ausgetauscht 11 W gegen 36 Watt
25.11.15 Wasserwerte aktualisiert
21.11.15 Welse eingezogen
19.11.15 12 Perualtum Slakare eingezogen
User-Meinungen
der Steirer schrieb am 26.09.2016 um 12:10 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hi Thomas,
nachdem ich dein Becken nun auch kenne, ist dir auch meine Unterstüzung sicher!
Tolles Projekt, gefällt mir ausserordentlich gut!!!
lg
Matthias
der Theoretiker schrieb am 02.09.2016 um 12:17 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hi Thomas,
herzlichen Glückwunsch zum 1. Platz. Mir geht es ähnlich wie dem Steirer. Ich hab Dein Becken bisher nicht wirklich wahrgenommen. Kann es sein, dass bisher auch nur sehr wenig Fotos dabei waren? Egal, jedenfalls sehr schön gemacht. Trotz reichlicher Bepflanzung hat das Becken einen sehr natürlichen Charakter. Die Wirkung muss bei der 1,50 Tiefe in natura auch gewaltig sein. Hut ab.
LG Matthias
der Steirer schrieb am 01.09.2016 um 11:41 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schande über mich, dass ich erst jetzt das Teil sehe....
Absolut top hier und der 1. Platz sowas von verdient!
Herzlichen Glückwunsch!
lg
Matthias
Flo - Malawi schrieb am 01.09.2016 um 10:33 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hi Michel,
wunderbarer erster Platz mit einem tollen Becken absolut verdient geehrt.
Gratuliere dir
LG
Flo
Ilona schrieb am 30.08.2016 um 12:02 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo Thomas,
tolles Becken. Drücke Dir die Daumen.
Netten Gruß
Ilona
< 1 2 3 >  
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Thomas Michel das Aquarium 'Sächsisches Südamerika' vor. Das Thema 'Südamerika' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
13527 Aufrufe seit dem 15.11.2015
Copyright der Fotos liegt ausschließlich beim User Thomas Michel. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung von Einrichtungsbeispiele.de und dem User selbst nicht erlaubt.
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