Lebensräume des westlichen Afrika`s
Geographie
In erster Linie sind die Staaten gemeint, die südlich der Sahara liegen – angefangen vom Senegal, weiter bis nach Nigeria, dann die zentralafrikanischen Anreinerstaaten von Kamerun bis zum Einzugsbereich des Kongoflusses, der mit seiner Unterwasserwelt Aquarianer seit Generationen begeistert.
Auf jeden Fall alle Staaten, die an der Küste liegen, gemeinhin werden noch sämtliche Staaten hinzu gezählt, die westlich des Tschad liegen. Last but not least gehört die Republik Kongo westlich des berühmten Tanganjikasees hinzu! Ganz im Gegenteil zu den großen Seen Ostafrikas, die natürlich entstanden sind, gibt es im westlichen Afrika eher selten solche.
Die meisten Arten in diesem Teil Afrikas kommen in Fließgewässern vor. Meistens besitzen kleinere bis mittelgroße Flüsse und Bäche in den Waldgebieten eine größere Artenfülle – und dies nicht nur bei Cichliden.
Große Flüsse wie der Kongo oder Volta sind meistens nicht für die Artenfülle und Biotope von Barschen bekannt, ebenso nicht die Gewässer der Steppen und Savannen. Generell konzentrieren sich die meisten Arten auf die
zentralafrikanischen Gebiete sowie den Einzug des Kongos. Nördlich davon nimmt die Artenzahl ab und auch südlich, etwa ab dem sogenannten Einzug des Cunence Rivers (Angola), wird die Artenfülle geringer.
Wirklich große Seen – wenn überhaupt – sind meist künstlich erzeugt worden (z. B. der Volta-Stausee). Es gibt einige kleinere natürliche Seen, die eine gewisse Bedeutung aufweisen (Lac Mai in der Republik Kongo oder auch die Kraterseen in Kamerun). Gerade diese kleineren Seen wurden intensiver erforscht und untersucht.
Wasser
Der Großteil aller west- und zentralafrikanischen Gewässer, von wo die für die Aquaristik bedeutendsten und auch bekanntesten Arten herkommen, führt eindeutig sehr weiches Wasser.
Leitfähigkeiten über 200 µS/cm bzw. 7 bis 8 dGH sind äußerst selten, wobei am häufigsten Werte zwischen 50 und 100 µS anzutreffen sind. Nur in sehr wenigen Ausnahmen wird härteres Wasser vorgefunden. Ein Beispiel: Die Umgebung vom kleinem Lake Bosumtwe in Ghana!! Ein solch salzreiches Wasser ist aber wirklich die Ausnahme und sollte auch so betrachtet werden.
Die größten Teile der Cichlidenarten, die zumindest aus der Literatur bekannt sind, sind wohl in den Bereichen der Flusssysteme nahe der Küste bis ungefähr 400 km ins Landesinnere aufzufinden.
Das Klima und die damit verbundenen Umstände sind dadurch verständlicherweise unterschiedlich.
Niederschläge
Die nördliche Seite des Äquators, von Senegal bin hin zum nördlichen Kamerun, ist von etwa November bis März von Trockenzeit geprägt.
Je weiter man nach Norden geht, desto trockener wird das Klima. Richtung Süden (ab dem südlichem Teil Kameruns), wird diese Trockenzeit kürzer und weniger ausgeprägt. Gleiches gilt ebenso für die Äquatorregion und auch unmittelbar südlich des Äquators.
Von Sierra Leone bis nach Senegal erkennt man den Einfluss dieser ausgeprägten Trockenperiode dadurch, dass sehr viele Flüsse und Bäche in diesen Monaten extrem stark an Wasservolumen verlieren und dadurch schrumpfen. Teilweise trocknen diese auch unter extremen Bedingungen ganz aus, umso mehr trifft dies in den Savannen und Steppen zu. Das ist auch einer der Gründe, warum die Artenvielfalt der Barsche dort besonders begrenzt ist (eben auch ganz anders als in Waldgebieten, wo Austrocknung nicht so extrem auftritt).
Es ist eigentlich ganz logisch, dass es, je näher man dem Äquator kommt, auch mehr Niederschläge pro Jahr gibt, und sich dann auch selbst in kleineren Bächen ganzjährige Wasserführungen ergeben. Hinzu kommt das hier auch die Afrikanischen Waldgebiete zunehmen, was sich auch im Artenreichtum so prägnant widerspiegelt.
Temperaturen
Ein anderer Aspekt sind die Temperaturen des Wassers: Bemerkenswerte Unterschiede zwischen der nördlichen und der äquatornahen Region sind hier gewichtig, da im Norden die Durchschnittstemperaturen ab 25 grad aufwärts betragen, während sogar Temperaturen von 34 Grad im Senegal und Sierra Leone in Savannenflüssen nicht ungewöhnlich sind. Aber auch hier sind teilweise unter diesen Bedingungen Chichliden anzutreffen.
Die meisten Werte in Äquatornähe liegen zwischen 19-24 Grad, also deutlich niedriger. Je weiter man in den Süden geht, desto mehr können diese aber wieder ansteigen.
ph-Wert
Der ph-Wert in all diesen Flüssen und Bächen liegt meistens bei einem Neutralpunkt um 7,0 und geht ins leicht alkalische, etwa bis um die 8,0. Extrem saure Bäche mit einem ph-Wert von deutlich weniger als 7,0 wurden so gut wie nie festgestellt. Ausnahmen: Südkamerun oder Zentralkongo. Grundsätzlich können die einzelnen Gewässer in West- sowie Zentralafrika, ebenso wie die in Südamerika, in folgende Gewässertypen gegliedert werden: Schwarzwasser, Klarwasser und nicht zuletzt Weißwasser.
Wasserpflanzen
Ein letztes noch zu den Wasserpflanzen: Höhere sind in den Flüssen und den Bächen dieser Gebiete eher selten.
Die beliebten Speerblätter wie Anubias wachsen nur selten ganzjährig unter Wasser. Sie werden von Fachleuten daher nicht als reine Wasserpflanzen betrachtet, da sie oftmals auch außerhalb des Wassers in den Uferregionen wachsen – im Spritzwasserbreich meistens auf Steinen oder an Wurzeln, im Bachbett sind diese nur während des Höhepunktes der Regenzeit unter Wasser.
Echte Wasserpflanzen wie einige Arten der Familie Crinum sind zwar weit verbreitet und oftmals in Bächen beheimatet, allerdings nicht so zahlreich wie man vermutet.
Bodengrund
Der Bodengrund der meisten dieser Gewässer in West- und Zentralafrika besteht aus sehr feinem Sand.
Gröberes Sediment oder Schotter sind selten, und wenn dann eher in Berg oder Hügelregionen anzutreffen - also dort wo eine extrem starke Strömung vorherrscht.
In Waldgebieten oder im Einflussbereich von so genannten Galeriewäldern ist der Bodengrund oftmals mit einer dicken Laubschicht bedeckt, worin sich viele Jungtiere verbergen, und sich auch extrem viele tierische und pflanzliche Organismen befinden, die als Nahrung dienen. Sehr viele Äste, Wurzeln und umgefallene Baumstümpfe sind ein Kennzeichen dieser Unterwasserlandschaft und machen diese Flüsse und Bäche auch so einzigartig.
Einen herzlichen Dank an www.african-guru.de
und
Ein besonders herzlichen Dank an AFRIKAN GURU
Die Gestaltung meines Westafrika Beckens !
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[b
]SILENCE OF WESTAFRICA
Dies ist der Beckenname nach der neuen Gestaltung, hierbei wurden Lavasteine mit Orca (Unterwasserkleber) verklebt, dazwischen ebenfalls diverse kleinere und größere Wurzeln eingeklebt die eine Uferböschung unter Wasser simulieren sollen.
Sehr wenige Pflanzen wie Anubias und Crinum Natans runden das Bild ab.Schwerpunkt sind diverse Wurzeln, die mein Becken wie ein Waldbach aussehen lässt und das typische Muster verleiht.
Kleine Lavasteine liegen verstreut auf dem Bodengrund herum, teilweise mit Sand bedeckt.
Es wurde hierbei versucht eine
ufernahe Region eines Flusses zu simulieren mit Verstecken und gleichzeitig freien Flächen die jedem Tier gerecht werden können welches dazu von mir ausgesucht wurde.
Flussarme oder Waldflüsse werden meistens von Bäumen und Büschen überragt,hier wurde versucht die Beleuchtung dementsprechend anzupassen, eine schwummerige Athmosphäre war das Ziel.
Das Wurzelwerk wurde teilweise wild ins Becken dekoriert und sollte das natürliche absterben von Ästen und Wurzeln simulieren die einfach ins Wasser gefallen sind.
Hinweis:
Bilder des Beckens vor dem Umbau sind nach wie vor auf
www.african-guru.de zu sehen,dazu einfach hier auf den Namen klicken.