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Blogartikel 'so könnte der ratgeber aussehen

von @mazonas
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so könnte der ratgeber aussehen

 
Grundlegendes zu Wasserpflanzen

Diesen Text habe ich im net gefunden und ist nicht von mir geschrieben. Den Inhalt finde ich aber sehr informativ und gut beschrieben.

Wasserpflanzen haben im Zierfischaquarium eine wesentliche Bedeutung. Neben der optisch reizvollen Gestaltung der Unterwasserwelt unterstützen sie eine Reihe natürlicher Funktionen. Sie spenden unter optimalen Lichtverhältnissen reichlich Sauerstoff. Im richtig beleuchteten Aquarium können Sie die aufsteigenden Sauerstoffperlen deutlich beobachten. Zierfische finden in Wasserpflanzengärten wirksamen und natürlichen Schutz vor übermäßigem Licht. Durch dichte Pflanzgruppen enstehen Ruhezonen, vor allem für Tiere, die - aus welchen Gründen auch immer - von Gegnern oder Partnern gejagt werden. Im Pflanzengewirr halten und entwickeln sich bevorzugt auch kleinste Lebewesen: sie dienen der Fischbrut als erste Nahrung.

Bodengrund

Der Bodengrund dient in erster Linie als Verankerung und Wurzelbett der Pflanzen. Er enthält wichtige Nährsalze, doch den wesentlichen Teil der Nahrung entnehmen die Pflanzen dem Wasser. Als Bodengrund eignet sich Flußsand oder kalkfreier Kies (allerdings nicht, wenn Sie Bodenfische halten, die mit Vorliebe im weichen Grund wühlen). Feiner oder mittelkörniger Kies ist dabei dem Sand vorzuziehen, weil dann das Wasser leichter zirkulieren kann und seine Aufgabe als Nahrungs- und Sauerstoff-Transporteur der Pflanzenwurzeln eher erfüllt. Den meisten Pflanzen tut die Beimischung eines Bodengrunddüngers gut.

Durch einsickernde Mulmteilchen, Exkremente und Futterreste, die von den Pflanzen nicht restlos aufgenommen werden, kommt es im Laufe der Zeit zu Fäulnis und der Ansammlung von Abbaustoffen, die dem gesunden Leben im Aquarium abträglich sind. Deswegen ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen den Bodengrund - gleichzeitig mit dem Teilwasserwechsel - mit Hilfe eines Mulmsaugers zu reinigen.

Auswahl und Einsetzen der Pflanzen

Dekorieren Sie Ihr Aquarium mit Pflanzengruppen. Nur Solitärpflanzen setzen Sie einzeln. Schaffen Sie den Charakter eines Unterwassergartens und schirmen Sie die einzelnen Gruppen und Wurzeln auf harmonische Weise mit Steinen ab. Bei der Auswahl der Steine müssen Sie auf kalkfreies Material ohne metallische Einschlüsse achten. Um ein natürliches und optisch ansprechendes Bild zu erhalten, ist die terrassenförmige Anordnung der Wasserpflanzen am geeignetsten.

Vor dem Einsetzen ordnen Sie die Pflanzen in einer Schüssel mit temperiertem Wasser nach Gruppen. Sie pflanzen mit der Hand ein, indem Sie eine "Zange" aus Daumen und Zeigefinger machen. Achten Sie auf die richtige Einsetztiefe: etwa 2 cm im Boden, das ist das richtige Maß. Die Wurzelfasern sollten völlig vom Bodengrund umschlossen sein.

Viele Fische mögen Pflanzen-Nahrung und zupfen gern am Blattgrün. Deshalb sollten Sie ein frisch bepflanztes Becken eine Woche ohne Fischbesatz zur Ruhe kommen lassen. Nur wenige algenfressende Fische (z.B. Welse) können Sie schon am zweiten Tag nach der Bepflanzung einsetzen - aber ganz wichtig: in der ersten Woche nicht füttern!

Je besser Pflanzen gedeihen, um so mehr tragen sie zur biologischen Wasserreinigung bei: Sie nehmen Ammonium, Nitrat und Phosphat auf und entgiften damit das Wasser – gleichzeitig werden unerwünschten Algen die Nährstoffe entzogen. Die richtige Düngung hilft, das Wachstum optimal zu fördern; Aquarienpflanzen, die ihre Nährstoffe über die Wurzeln aufnehmen, werden mit Düngetabletten umfassend und zielgerichtet versorgt.

Alle Aquarienpflanzen benötigen für eine gesunde Entwicklung Makroelemente wie Stickstoff, Schwefel und Kalium sowie Mikro- oder Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Zink, Bor und Molybdän. Hochwertige Düngepräparate bieten einen perfekten Nährstoff-Cocktail aus all diesen Substanzen.

Stängelpflanzen haben besondere Eigenschaften: Sie wachsen sehr schnell und haben eine hohe Stoffwechselaktivität. Ihre Nährstoffe nehmen sie über ihre Blätter auf – brauchen daher einen Flüssigdünger. Um eine Überdüngung oder aber Unterversorgung zu vermeiden, sollte einmal wöchentlich ein Eisentest durchgeführt werden: Zu wenig Eisen ist schlecht für die Pflanzen; zugleich dient es als Indikator - stimmen seine Werte, sind auch alle übrigen Nährstoffkonzentrationen optimal.

Von Zeit zu Zeit müssen Stängelpflanzen beschnitten werden: Zum Kürzen werden sie vorsichtig aus dem Bodengrund herausgezogen, der obere Trieb abgetrennt und wieder eingesetzt. Gleichzeitig wird das Aquarium durch diese Pflegemaßnahme entgiftet: Pflanzen lagern Schadstoffe in ihrem Gewebe ein; beim Kürzen werden die alten, belasteten Teile der Stängelpflanzen aus dem Biotop entfernt.

Entscheidend ist neben der regelmäßigen Düngung der CO2-Gehalt im Wasser: Kohlendioxyd ist einer der Hauptnährstoffe von Pflanzen. Steht er nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, entziehen sie das notwendige CO2 der Karbonathärte. Dieser Vorgang wird biogene Entkalkung genannt. Zudem verliert das Wasser seinen pH-Puffer. Auch hier helfen einfache Tests, die beispielsweise über einen Farbumschlag exakte Werte ergeben.

Eine optimale CO2-Versorgung garantieren bei kleineren Aquarien Diffusionsreaktoren: Die unauffälligen Kunststoffbehälter werden regelmäßig mit einer Tablette bestückt, die sich im Wasser auflöst und dabei neben CO2 auch Spurenelemente sowie Vitalstoffe frei gibt.

Für größere Aquarien sind elektronisch gesteuerte Anlagen empfehlenswert. Sie haben den Vorteil, dass nur so viel Kohlendioxyd in das Aquarium gegeben wird, wie die Pflanzen verbrauchen. Gleichzeitig wird über einen Sensor der pH-Wert gemessen und gesteuert.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt: Pflanzen brauchen für die Photosynthese ausreichend Licht; je wärmer die Temperatur, desto mehr Licht muss vorhanden sein, aus dem sie ihre Energie gewinnen – und daraus Zuckerstoffe erzeugen, die sie zum Aufbau ihrer Körpersubstanz benötigen. Aber nicht jedes Licht ist geeignet: In der Natur filtern Pflanzen aus dem gesamten Sonnenlicht die für sie brauchbaren Strahlungsanteile heraus. Für das Aquarium gibt es spezielle Leuchten: Ein rot-blaues Farblicht, das die Photosynthese und damit einen gesunden Wuchs fördert. Hochwertige Leuchtstoffröhren geben kein UV-Licht ab – und schützen somit vor Algenwachstum!

Gruß Holger

 
Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 03.05.2009 um 11:57 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 03.05.2009 um 13:16 von balzman
Solche Beiträge finde ich gut,da können sich nicht nur Einsteiger,sondern auch Profis informieren.Dieser Ratgeber ist eine sehr gute Idee,und würde EB bereichern.
Gruß Stefan
 
 
Geschrieben am 03.05.2009 um 12:59 von Falk
Hallo Holger

die E-Mail zu Dir ist unterwegs und georg habe ich auch informiert .
aber bitte keine weiteren "Wespenstiche" da wir es öffentlich machen ,wenn alles passt....
Danke für Deinen Beistand !!!!!!

Gruß Falk
 
 


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