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Blogartikel 'The big Buddies of South America V2.0 - Der Umbau

von GGuardiaNN
Offline (Zuletzt 27.12.2015)BlogInfoKarte
    Sieger Beckenwettbewerb April 2011 Sieger Beckenwettbewerb Oktober 2011 
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Ort / Land: 
48599 Gronau / Deutschland


The big Buddies of South America V2.0 - Der Umbau

 
Wie Einige von Euch vielleicht wissen soll Anfang Juli mein Südamerikabecken The big Buddies of South America umgebaut werden. Dabei werden die leider entstandenen und im Nachhinein aufgefallenen Fehler ausgemerzt werden. Ausserdem wird ein kleiner Schritt zurück, oder auch vor in Richtung Naturnähe gemacht. Das Becken wird wieder als ein Schwarzwasserbecken betrieben werden. Ausserdem ist eines meiner absoluten Ziele den Tieren noch mehr Struktur und auch viele, weitere und ausreichend grosse Verstecke in Ihre Reviere zu bringen.

Für die Umgestalltung wird es nötig sein den gesammten Besatz aus dem Becken herauszufangen, was sich bei einem Aquarium von 78cm Breite und 75cm Höhe und einer auf die Wassermenge umgerechneten Länge von ca. 432cm als recht interessant erweisen dürfte. Die Fische werden dann ca. 1 Woche im Keller zwischengelagert, dazu werde ich mir einen aufblasbaren Intex Quick Up Pool von 244cm Durchmesser besorgen und Ihn im Party-Keller aufbauen. Er wird dann mit dem alten Aquarienwasser befüllen werden, als Filter kommt mein "alter" Velda Clear Control 50 und die alte Messner 7500l-Pumpe zum Einsatz, die Heizung übernimmt ein Teichheizer mit 1KW, dieser reicht für Teiche bis zu 10000 Litern, nach Abschluss der Arbeiten am Aquarium wird dieser besagte Durchlauferhitzer als Notsystem für etwaige Heizungsausfälle, oder als Puffer für kalte Tage in der warmen Jahreszeit eingesetzt.

Welche Arbeiten stehen am Becken an:

1.) Ausräumen des gesammten Aquariums und Reinigen der alten Steine (Pagodensteine, Buntsandsteine werden wiederverwendet) und der gesammten Wurzeln, sowie Desinfektion im Salzbad.

2.) Entsorgen des alten und teils fauligen Sandes, die letztens erst Schnecken (TDS) werden dabei ausgesiebt und wieder in das neugestalltete Becken eingesetzt werden.

3.) Desinfektion des Beckens und der Rückwand mit einem Salzbad.

4.) Nach Trockenlegung des Aquariumbodens wird dieser mit durchsichtigem Aquariensilikon bestrichen und eine dünne Sandsicht in den noch nassen Silikon eingestreut. Damit kann verhindert werden das meine stark wühlenden Fische, hauptsächlich die Astronotus, Hoplarchus und die Pseudacanthicus, die Bodenplatte ständig sichtbar freilegen. Es sieht dann immer so aus, als ob noch Sand da wäre. Diese Technik wendet man sehr oft bei Rochenbecken an. Nach Trocknung des Silikons (ca. 2 Tage) werden dann direkt die Steine und die Wurzeln auf die Bodenpatte aufgebracht. Danach wird das Ganze wieder mit einer Sandschicht von "nur" 1-3cm Sand (0,7-1,2mm Stärke) bedeckt. Danach können meine Fische den Sand hoffentlich nicht mehr auf Höhen von bis zu 30cm auftürmen und alles in Unordnung bringen. Da mir der normale Filtersand aber etwas zu hell ist, wird er mit schwarzem oder braunen Sand/Kies von 1-2 mm abgemischt. Benötigte Menge Sand diesmal ca. 100Kg.

5.) Die Ansaugrohre im Becken werden auch mit Silkon bestrichen und dann mit Filtersand, oder braunem Kies bestreut, damit diese hinterher nicht mehr so auffallen.

6.) Als Steine kommen die alten Steine, nur halt gereinigt, wieder zum Einsatz.

7.) Die alte Höhle mit dem verwinkelten Rohr fliegt raus und es werden 3 neue, nicht mehr so verwinkelte, aber grössere Höhlen eingebracht, die von vorne bis hinten von den Fischen durchschwommen werden können und dadurch für mich von Vorne auch einsehbar sind, falls dort einmal verstorbene Tiere liegen sollten. Damit diese Rohre die wieder zwischen den Steinen eingebaut werden nicht zu sehen sind, werden auch Sie im sichtbaren Teil mit Filtersand beklebt.

8.) Neben den alten Wurzel, die wieder zum Einsatz kommen, wird es noch 6 neue Wurzeln (von einem befreundeten Aquarianer aus einem anderen Forum bekommen, siehe Fotos unten) in verschiedenen Grössen von gross bis riesig geben.

9.) Pflanzen wird es wohl eher keine mehr geben, da diese bei meinem Besatz keine Chance haben. Ich hatte schon über täuschend echt aussehende Seidenpflanzen nachgedacht, aber den Gedanken jetzt wieder völlig verworfen.

10.) Am Becken soll endlich das Schiebetürsystem von MarineSystems installiert werden und 6 Türen aus Milchglas (6mm VSG), damit die Technik nicht mehr sichtbar ist.

Änderungen an der Technik:

1.) Da meine vorhandene Filteranlage für den gigantischen Stoffwechsel meiner Tiere mal gerade so ausreicht wird zusätzlich noch ein Druckfilter Velda Clear Control 50 (50l Filtervolumen/netto, Modell 2012) eingesetzt, danach fliegen der alte Aussenfilter Eheim 2250 mit 1200l/h und der Resun SP-3800L Turbo-Filter wieder aus dem Becken. Zum Einsatzt am 2. Velda Clear Control 50 kommt wieder eine Messner Messner eco-Tec2 7500 mit ca. 7500l/h. Danach habe ich effektiv ein Filtervolumen von 100l/Netto und einen stündlichen Wasserdursatz von ca. 15000l

2.) Einschleifen des Durchlauferhitzers / Teichheizers Profiheater 1KW in den Pumpenkreislauf (siehe Fotos unten).

3.) Umbau des Co2-Aussenreaktors auf Durchflussrichtung Gegenstrom, damit das Co2 besser gelöst werden kann und effektiver ist.

4. Endgültige Änderund der Thermoüberwachung auf einen Stellmotor am Heizungsventil des Wärmetauschers und als Überwachung einen Hydor Thermoset mit Digitalanzeige (siehe Fotos unten), Einstellbereich bis 35 Grad C.

5.) Einbau von festen Spülleitungen direkt zum Abfluss, zum Rückspülen der beiden Velda Clear Control 50-Druchfilter.

6.) Einbau des Profilux II Plus ex zum direkten Steuern der LED Beleuchtung von Lumlight (Jansen Light & Sign), pH, zus. Temperaturüberwachung, Redox, Leitwert, Niveauregelung/autom. Wasserwechsel ???

7.) Einbau eines Skimmers, zur Oberflächenabsaugung um Ölfilme zu verhindern und damit eingeschränkten Sauerstoffaustausch über die Wasseroberfläche.

Änderungen am Besatz:

1.) Auszug von 2 Astronotus sp. "Bahia red", 2 Tiere die nicht so farbig sind ziehen aus, ob es sich dabei um Männchen, oder Weibchen handelt steht nicht fest, da dies beiden Tier nicht so gut mit den anderen 4 Tieren harmonieren, werden Sie gehen.

2.) Auszug der Hyselecara temporalis, steht aber noch nicht endgültig fest. Vielleicht bleiben Sie aber auch, es sind kleine Krawallmacher und sehr empfindlich.

3.) Der Besatz wird vielleicht erweitert um 2x (1Paar) Crenicichla sp. aff. lugubris tapajos I, oder II , wenn Diese zu bekommen sind, ansonsten Crenicichla sp. aff. lugubris atabapo "Red Fire" Wildfänge, oder Nachzuchten, je nach Verfügbarkeit.

Änderungen am Wasser:

1.) Die Filterung über Kohle wird eingestellt, dafür wird in einem Filter Filtertorf eingesetzt, im Anderen nur verschieden starke Filtermatten und Watte, sowie als Biofiltermaterial, Lavabruch. Wieder Seemandelbaumblätter und Erlenzäpchen im Wasser als Deko und für die schöne braune Wasserfarbe.

2.) Festeinbau der neuen Osmose mit 700l/d, mit Druckerhöhungspumpe und TDS-Inline-Messgerät für Ein- und Ausgangswasser (siehe Fotos unten). Zus. wird hier ein Steuerventil für den autom. Wasserwechsel gesetzt in Verbindung mit dem pH-Wert- und der Leitwertmessung des GHL Profilux Plus II ex.

Alle Änderungen werden natürlich wieder in mein Einrichtungsbeispiel eingeplegt und alle Bilder und texte dazu angepasst wereden, wie in gewohnter Manier.

LG vom Mich@ aus Gronau, aka. GGuardiaNN

Infos zu den Fotos:

Fotos 1-7: Die neuen Wurzeln 1-6, wobei Foto 2&3 jeweils die Vorder- und Hinterseite einer Wurzel zeigt.

Fotos 8-11: Profiheater Teichheizer mit 1KW Heizleistung (Durchlauferhitzer), geeignet für Teiche bis 10000l, sein Temperaturbereich reicht bis 45 Grad C. Als Notheizung für kalte Sommertage (über 20 Grad an denen die Zentralheizung ausbleibt), oder bei totalem Zentralheizungsausfall.

Foto 12: Das Hydor Hydroset ist ein elektronischer Temperaturregler für Aquarien und Terrarien. Maximale Schaltleistung 500W, Regelbereich 18°C bis 34°C.

Foto 13: Stellmotor als Ersatz für den mechanischen Heizungsthermostaten mit Fernfühler. Gesteuert wird er über den Hydor Hydroset, oder auch über einen GHL Profilux-Aquariencomputer.

Fotos 14-16: Die neue Osmoseanlage (mit GPD180-Membran) mit Spülventil zum Rückspülen der Membran, Druckerhöhungspumpe, 24V-Netzteil und TDS-Inlinetester für das Ein- und Ausgangswasser. Die Anlage erzeugt bis zu 720l Osmosewasser (Permeat) am Tag.

 
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Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 20.05.2012 um 23:10 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 21.05.2012 um 00:20 von GGuardiaNN
Hallo Benjamin, ich nochmal,
habe gerade mal geschaut wo ich die Folie bekomme, nicht ganz günstig die Lösung, sieht aber gut aus und geht schnell und einfach. Dankeschön für die tolle Anregung.

So nochmal wegen des Besatzes, es ist noch garnichts sicher, ist bis jetzt nur eine Überlegung. Einzig weis ich das mein Aqua nach dem Umbau immer noch ein südamerikanisches Schwarzwasser-Aquarium ist/bleiben wird, sonst nichts. Nur die Deko und etwas von der neuen Technik existiert hier bei mir und die Optik passend dazu als Vorstellung in meinem Kopf. ;-))

LG vom Mich@ aus Grinau, aka. GGuardiaNN
 
 
Geschrieben am 20.05.2012 um 23:36 von GGuardiaNN
Hallo Benni,
das mit der Teichfolie, die schon mit Kies beklebt ist, ist eine wirklich tolle Idee und spart mir eine Menge Zeit, um genau zu sein 2 Tage, top die Idee, muss mal schauen, ob ich die hier irgendwo bekomme.

Wegen der Cenis aus der Lugubris-Gruppe, dem Lugubris-Komplex (können ja bis zu 35cm (W) / 40cm (M) gross werden) stehe ich mit Jens Gottwald, dem Crenipapst, vom Aquatarium in Garbsen, bei Hannover, in Verbindung (zur Zeit noch über einem Bekannten, bald aber auch direkt). Normalerweise sind diese beiden Arten eher etwas gesitteter und scheu (laut Thomas Weidner), aber bei den Crenicichlas gibt es ja zich verschiedene Komplexe mit Grössen von 6 - 50cm und natürlich auch einigen ganz, ganz, ... bösen Arten, welches dann richtige Klopper sind. Und bevor ich wieder eine Scheisse baue, die ich dann hinterher wieder bereue und teuer ausgleichen muss, frag ich lieber einen absoluten Experten, der auch schon einiges zu diesem Bereich an Literatur verfasst hat. Im Bereich Aquaristik handle ich nur noch mit Überlegung, oder frage Jemanden der sich mit der Materie absolut gut auskennt, dazu sind meine Kontakte mittlerweile recht gut, vor allem im Bereich Südamerika.

LG vom Mich@ aus Gronau, aka GGuardiaNN
 
 
Geschrieben am 20.05.2012 um 22:10 von Benjamin Hamann
2 Sachen Micha: um die Bodenscheiben zu verdecken könntest du auch die Kiesfolien, die man im Teichbereich einsetzt, benutzen. Hierbei ist Kies auf Teichfolie flächendeckend aufgeklebt und man kann diese Folie dann auf Größe geschnitten direkt auf die Bodenscheibe aufkleben. Ist vielleicht etwas einfacher und glatter im Ergebnis?!

Was mir noch auffällt: Willst du wirklich die großen Crenicichla Arten einsetzen? -> selbst bei deiner Beckengröße könnte es da aufgrund der Aggressivität zu Problemen kommen. Dies nur als Anmerkung. Kann natürlich wie immer bei Buntbarschen auch ganz anders sein. Aber spiel das nochmal im Kopf durch. ;)

Ansonsten, viel Glück bei den Maßnahmen!!! ;)

lg benni
 
 
Geschrieben am 20.05.2012 um 22:03 von GGuardiaNN
Hallo Marco,
das stimmt, aber so kommt bei mir keine Langeweile auf und man kommt auch nicht auf krumme Gedanken. ;-)))

LG vom Mich@ aus Gronau, aka. GGuardiaNN
 
 
Geschrieben am 20.05.2012 um 21:44 von Marco O.
Moin Micha,

na da hast Dir ja wieder etwas vorgenommen! So hat man als Aquarianer halt immer was zu tun. ;-)

LG
Marco
 
 


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