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Aquarium-Filter richtig reinigen

Der Ratgeber für erfolgreiche Aquaristik
Aquarium einrichtenDas Wichtigste bei der Reinigung eines Aquariumfilters: Zu sauber und zu oft ist schlechter als zu dreckig und zu selten!

Warum den Filter reinigen?


Es wird in der Aquaristik zwar immer von mechanischen und biologischen Filtersystemen gesprochen, aber in der Realität gibt es kein System, das aus zu 100% nach dem einen Prinzip arbeitet. Es ist vielmehr so, dass auch ein mechnischer Filter im Laufe der Zeit ein gewisses Biofilterpotential entwickelt und auch im Biofilter noch Schmutzpartikel festgehalten werden, die dort im Grunde gar nicht hingelangen hätten sollen. Außerdem bauen sich im Filter Mulmschichten auf, die irgendwann den Filter zusetzen und verschlammen. Die Zeit, die es braucht, bis dieser Zustand eintritt nennt man in der Aquaristik "Standzeit des Filters". Es ist also die Zeit zwischen zwei Filterreinigungen.

Bei der Reinigung müssen solche Partikel entfernt werden, die nicht im Filter landen sollten oder im falschen Bereich gelandet sind. Es muss ebenso der Filterschlamm entfernt werden.

Wann wird der Filter gereinigt?


Am besten dann, wenn der Durchfluss sehr deutlich nachläßt oder der Blick in den Filter einen sehr verschlammten Eindruck macht. Ein Außenfilter sollte so dimensioniert werden, dass eine Reinigung nur alle 3 Monate sein muss, besser, der Filter kann 6 Monate stehen bleiben.

Durchführung der Reinigung


Ein Innenfilter wird gereinigt indem er vom Strom getrennt, vorsichtig aus dem Aquarium genommen und in einem Eimer gegeben wird. Im Eimer kann der Filter bereits zerlegt werden, so dass das Filtermaterial entnommen werden kann. Das Filtermaterial wird mit handwarmen Leitungs- oder Aquarienwasser ausgespült. Schwämme werden mehrere Male ausgedrückt. Die meisten Innenfilter haben ein Flügelrad, das ausgebaut werden und ebenfalls gereinigt werden sollte.

Außenfilter werden vom Strom genommen und anschließend mit Hilfe von Schnellkupplungen vom Wasserkreislauf getrennt. Solche Schnellkupplungen sind bei modernen Filtern bereits standard. Für alte Filter können diese ergänzt werden. Der Filter wird anschließend geöffnet und die Filtermaterialien entnommen. Mechanische Medien werden abgebraust, biologische Medien am besten nur in Aquarienwasser kurz ausgedruckt oder durchgespült. Die Technik wie Flügelrad sollte ebenfalls bei jeder Reinigung kontrolliert und ebenfalls gründlich gesäubert werden.

Bei jeder Reinigung sollten die Filtermedien kontrolliert und gegebenenfalls ersetzt werden. Aktivkohle sollte unbedingt nach einmaligem Einsatz komplett entfernt und entsorgt werden. Filterschwämme, die bereits stark verformt sind, sollten ebenso ausgetauscht werden. Bei Zolit und anderen modernen Filtermedien sollten die Haltbarkeitshinweise des Herstellers beachtet werden.

Was sollte man definitv nicht tun?


Die Reinigung der Filtermedien sollte niemals mit heißem Wasser durchgeführt werden. Das tötet die Bakterienkulturen im Filter genauso ab, wie eine zu lange Dauer der Reinigung. Man muss sich nicht hetzen, aber ein zügiges Arbeiten ist ratsam.

Auf keinen Fall sollten Filtermedien bei jeder Reinigung ersetzt werden. Einzige Ausnahme ist Filterwatte, die bei jeder Reinigung ersetzt werden sollte.

Es sollte niemals zu sauber gereinigt werden, d.h. dass z.B. Filterschwämme nicht ausgedrückt werden müssen, bis nur noch sauberes Wasser kommt. Es sollten nur grobe Verunreinigungen entfernt werden.

Bei der Reinigung dürfen auf keinen Fall irgendwelche Reinigungsmittel verwendet werden. Sie könnten die Bakterien zerstören und womöglich sogar ins Aquarium gelangen.

Der Filter sollte nicht zu oft gereinigt werden. Feste Abläufe sind eine gute Sache, aber es sollte immer bedacht werden, dass eine Filterreinigung Stress für die Fische und das gesamte biologische System Aquarium bedeutet. Diesen Stress sollte man seinem Aquarium möglichst selten zumuten.

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Letzte Änderung am 12.07.2016 von
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