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Exclusiv für EB von Aquascape-Guru-Phosphat im Aquarium – keine leichte Aufgabe

Exclusiv für EB von Aquascape-Guru-Phosphat im Aquarium – keine leichte Aufgabe

Das Problemchen mit dem Phosphat...die richtige "Dosis"

Einer der wichtigsten Stoffe im Aquarienwasser stellt das Phosphat dar. Ein gesundes Mittel zu finden, ist hier wohl die schwierigste Aufgabe jedes Aquarianers. Phosphat begünstigt das Wachstum der Wasserpflanzen imens, jedoch kann ein übermäßiger Einsatz genau das Gegenteil bewirken und den Wachstum der Pflanzen stark einschränken. Die Werte für einen optimalen Phosphatgehalt gehen meist weit auseinander und sind je nach Themenwahl des Beckens verschieden. In den meisten Fällen spricht man von einem Idealwert von ca. 0,5 mg/l im Süßwasseraquarium und von ca. 0,1 mg/l im Meerwasseraquarium. Sorgfältige und vor allem aktive Wasserpflege spielt hier eine entscheidende Rolle um solche Idealwerte halten zu können.

Zunächst stellt man sich die Frage, wie das Phosphat eigentlich ins Wasser kommt. Die Hauptquelle stellt hier das jeweilige Fischfutter dar. Trockenfutter wie es üblicherweise im Handel erhältlich ist kann bis zu 1 % dieses Stoffes enthalten. Frostfutter als alternative kann sogar mehr Phosphat enthalten. Grund dafür ist das Auftauwasser in dem das „Lebendfutter“ eingebunden ist. Da die Fische nur einen Bruchteil des vorhandenen Phosphats aufnehmen können befindet sich der Großteil im Wasser. In Pflanzaquarien kann zunehmend beobachtet werden, dass ein Phosphatmangel im Wasser vorliegt, da diese zwar das Phosphat aufnehmen aber im Gegenzug nicht wieder abgeben können. In diesem Fall kann ein Volldünger den Phosphathaushalt wieder zum Ausgleich bringen.

Befindet sich zu viel Phosphor im Wasser, wird das Pflanzenwachstum gehemmt und somit das Algenwachstum gefördert. Durch den eigentlich primitiven Aufbau der Algen kommen diese mit solchen Bedingungen besser zu recht als die höher entwickelten Wasserpflanzen. Es kann beobachtet werden, dass vermehrt Fadenalgen, Pinselalgen, Blaualgen und Grünalgen im Becken auftreten. Der ph-Wert kann ebenfalls ausschlaggebend für das eingeschränkte Pflanzenwachstum sein. In basischem Wasser wirken sich zu hohe Phosphatwerde deutlich schlechter aus als im saurem Wasser.

Dieser oben beschriebene Effekt kann auch auftreten wenn zu wenig Phosphat im Aquarienwasser gelöst ist. Phosphat dient den Wasserpflanzen als Aufbaumittel und unterstützt somit das Wachstum. In Aquarien mit Fischbesatz ist diese Erscheinung kaum zu beobachten, dies tritt eher in reinen Pflanzaquarien auf bei denen keine Zusatzdünger verwendet werden. Bei zu geringem Phosphatgehalt kommt wiederum der Überlebenskünstler „Alge“ ins Spiel, diese extrem anpassungsfähigen Tiere nutzen die gegebenen Bedingungen bestens aus und vermehren sich rasant. Um übermäßigen Algenbefall zu vermeiden ist eine ständige Kontrolle der Wasserwerte insbesondere des Phosphatgehalts zu empfehlen.

Um das „Phosphatproblem“ einzudämmen bieten sich regelmäßige Teilwasserwechsel an. Ebenso die Reduzierung der Futtermenge hält unnötiges Phosphat aus dem Aquarienwasser fern. Da in den meisten Fällen eine Überfütterung vorliegt, ist wohl die zwei Methode auf längerfristige Weise die günstigere, denn häufige Wasserwechsel bis zu 50% des Beckenvolumens können sich als sehr kostspielig erweisen. Eine weitere Möglichkeit basiert auf der sogenannten Fällungsmethode. Die im Fachhandel angebotenen chemischen Hilfsmittel zur Phosphatbindung wandeln die gelösten Phosphate im Wasser in Feststoffe um. Am einfachsten zu Erkennen ist dies am Trübewerden des Wassers. Durch die angeschlossene Filteranlage sowie durch das Absinken der Teilchen auf den Bodengrund wird das Wasser in kürzester Zeit wieder klar. Die Messung des Phosphatgehaltes kann durch einfache Tröpfchentests sehr gut durchgeführt werden. Ein einfacher Weg um schwierige Probleme im Bezug auf Wasserwerte zu vermeiden…

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