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Aquarium Mi Oya, Sri Lanka von der Theoretiker

OfflineUserinfos
Userbild von der Theoretiker
07.12.2017 nach Filterreinigung

Beschreibung des Aquariums

Läuft seit:
im Aufbau
Grösse:
150x60x60 = 540 Liter
Letztes Update:
10.12.2017
Besonderheiten:
keine, ein Standard Rechteck Becken mit Stoßverklebung und Sicherheitsnaht. Unterbau aus Ytong Steinen, verkleidet mit Pappel-Sperrholz und tapeziert mir Raufasertapete. Der Unterbau ist mit einer abwaschbaren weißen Farbe gestrichen. Es handelt sich hierbei um das bisherige Südamerika Becken, das schon in den Beispielen "Erosion", "Sedimentation" und "nördliches Südamerika" vorgestellt wurde. Nachdem nun mein Indien Habitat so dermaßen stabil läuft, habe ich beschlossen, wieder einen Schritt in diese Richtung zu gehen. Die L-Welse waren mittlerweile zu groß und ruppig für das Becken geworden und mit Salmlern hatte ich noch nie wirklich Glück, deswegen ein weiteres Barben/Schmerlen Becken.
07.12.2017
07.12.2017
04.12.2017 ohne Diffusor
04.12.2017 ohne Diffusor
02.12.2017 schräg von rechts
02.12.2017 schräg von links

Dekoration

Bodengrund:
eine Mischung aus verschiedenen Kiesarten von ganz hell bis schwarz und in verschiedenen feinen Körnungen. U. a. von Roserkny, Spielkatensand von Bauhaus, JBL Sansibar etc. etc. . . .
Dazwischen grobe und feine Kiesel sowie einige größere Steine.
Aquarienpflanzen:
fast alle Pflanzen sind aus dem Bereich Indien/Sri Lanka, bis auf eine oder zwei Ausnahmen, die aber als Kosmopoliten bestimmt auch dort vorkommen (können).

1. Hygrophlia difformis, auch als indischer Wasserwedel bekannt. Hier haben wir es mit einer sehr schönen und vor allem wuchsfreudigen und pflegeleichten Art zu tun. Sie wächst auch bei mittleren Wasserwerten und mäßigem Licht gesund, lediglich eine gute Versorgung mit Eisen scheint offenbar wichtig. Je nach Temperatur und Licht, sind die Wedel gober oder feiner in ihrer Struktur. Heimat: Indien

2. Hygrophlia angustifolia, der schmalblätterige Sumpffreund. Ebenfalls eine sehr pflegeleichte wüchsige Art. Passt hier nicht so ganz ins Konzept, da die Herkunft weiter weg ist, mehr Richtung Indonesien. Aber nichts desto trotz eine sehr schöne Pflanze.

3. Cryptocoryne wendtii, der wendtsche Wasserkelch. Sehr schöne pflegeleichte Art, die auch bei mäßigem Licht gut gedeiht. Wie ich schon selbst feststellen konnte, wird härteres Wasser besser vertragen als zu saueres. Bei dieser Pflanze ist eine gute Versorgung der Wurzeln, am besten über selbst hergestellte Ton/Blaukorn Düngekugeln wichtig.
Heimat: Südostasien, u.a. Sri Lanka, Indien . . .

4. Ceratopteris thalictroides, der Sumatrafarn. Beinahe schon ein Kosmopolit, der auch in Indien und Umgebung heimisch ist. Sowohl eingepflanzt als auch freitreibend zu verwenden. Ich verwende ihn freitreibend, den Wurzelhals mit den Rhizoiden in einer Moorkienwurzel verkeilt. Bei Einpflanzung im Bodengrund nicht zu tief pflanzen. Der Wurzelhals muss frei bleiben, da die Pflanze sonst faulen kann. Auch freitreibend fault immer mal wieder ein Wedel ab, aber bei guter Nährstoff- und Lichtversorgung ein ausgesprochen wuchsfreudiges Gewächs, das reichlich Tochterpflanzen an älteren wedeln bildet.

5. Vallisneria spiralis "tiger": Wenn eingewöhnt eine äußerst raschwüchsige Pflanze, die bald das Becken zu wuchern kann. Trotzdem eine sehr schöne Pflanze, die mit Blättern bis über 2 m sehr schöne Gestaltungsideen mit sich bringt und sehr schöne Licht/Schattenzonen entstehen lassen kann. Natürlich dürfen die übrigen Gewächse nicht zu arg beschattet werden.
Herkunft: "Asien" Passt ebenfalls nicht so ganz zum Konzept Indien/Sri Lanka Biotop, aber ein wenig künstlerische Freiheit muss ja sein:-)

6. Limnophila sessiliflora: sehr filigrane wüchsige Stengelpflanze, die aber viel Licht und Nährstoffe will. Eine typische "Inderin" und für meine Zwecke daher bestens geeignet.

gedüngt wird zur Zeit mit Easy Life profito und Easy Life Ferro sowie mit selbst gemachten Ton Düngekugeln.
Die Cryptocorynen (und früher auch die Echinodoren) reagieren sehr gut auf die Düngekugeln, während die übrigen Wasserpflanzen die Nährstoffe eher über sog. "Blattrinker" aus dem freien Wasser aufnehmen.
04.12.2017
04.12.2017 Hygrophlia difformis und ceratopteris thalictroides
Weitere Einrichtung: 
1 große imposante echte Moorkienwurzel. Ich habe hierbei darauf geachtet, ein Exemplar ohne krasse Absäge Schnitte zu bekommen, sondern eher mit abgebrochenen Teilen, damit diese so natürlich wie nur möglich aussieht.
1 Kirschbaumzweig ohne Rinde sowie ein paar Buchenzweige mit Rinde. Dieses Material wird dann immer wieder mal getauscht und es wird mit anderen Materialien experimentiert.
Weiterhin momentan Buchenblätter sowie mehrere Kiesel verschiedener Größe und ein paar größere Steine.
3 Blätter einer Washingtona Palme
04.12.2017 Moorkienwurzel, Steine, Palmwedel,
04.12.2017

Aquarien-Technik

Beleuchtung:
Ursprünglich eine Giessemann Stratos Abdeckung mit einem 2 x 54 Watt T5 Leuchtbalken. Mittlerweile 2 Lamellen der Abdeckung entfernt und Glasdeckscheiben über die Lücke gelegt, auf denen nun LED Fluter platziert sind:

2 x 20 Watt Baumarkt LED Fluter jeweils links und rechts auf einer Abdeckscheibe.

1 2 x 15 Watt Leuchtbalken unter der Abdeckung mit 2 2 JBL Solar Tropic Röhren.

Gesteuert über Zeitschaltuhren. Beleuchtung ca. 10.30 - 23.00 Uhr.
Filtertechnik:
1 Fluval FX 6 Außenfilter. Meiner Meinung nach einer besten Filter, was das Preis/Leistungsverhältnis betrifft.

1 Resun sp3800 Innenfilter ohne Filtermedium zur Strömungserzeugung.
Weitere Technik:
Momentan keine.

Besatz

"Altlasten":
3 x panaqquolus spec. aff. maccus (LDA67) aus dem Vorgänger SA Becken. Diese Tiere bin ich nicht losgeworden, also dürfen sie hier noch ihr Gnadenbrot erhalten.

seit 05.12.2017:
12 x pethia nigrofasciatum
07.12.2017 leider unscharf da Tiere zu hektisch

Wasserwerte

GH: 6° gemessen mit Tröpfchentest.
KH: ca 10-12° gemessen mit Teststäbchen
PH: ca 7 gemessen mit Teststäbchen
kein Nitrit
Nitrat ca 20mg/l
Meine Wasserwerte haben immer wieder mal für Gesprächsstoff gesorgt, da nach weit verbreiteter Meinung die KH nicht höher sein kann als die GH. Dies ist aber sehr wohl möglich: vgl. Wasserwerte des Malawi Sees. Dort liegt die GH auch unter der KH (man spricht hier manchmal von Natronwasser). Mein Wasser kommt natürlich nicht aus dem Malawi See, sondern wird über eine Entkalkungsanlage im Keller bezogen. Dort werden über Ionenaustauscher CA und MG Ionen quasi gegen NA Ionen getauscht. Somit werden dem Wasser also Kalk und Magnesium entzogen, welche zu den GH Härtebildnern zählen, und Natrium zugeführt, welches zu den KH Härtebildnern zählt. Die Anlage ist auf GH 6° eingestellt, damit die Leitungen noch durch einen Rest Kalk Ablagerungen bilden können und dadurch eine Schutzschicht aufbauen und damit nicht zu viel Natrium für Mensch und Tier dem Wasser zugefügt wird. Lt. Test(stäbchen) liegt der PH um 7 und die KH ca. bei 10-12°.

Futter

momentan:
Söll Organix Flakes Hauptfutter
Söll Organix Powerflakes
Söll Organix Kelp Flakes
Sera Viformo Tabletten
Sera Granulat Hauptfutter
Sera Grano Green mini
Frostfutter:
schwarze Mückenlarven
Artemia
Bosmiden
Daphnien

Sonstiges

Versuch eines möglichen Biotopes im Flussbereich Mi Oya, Sri Lanka oder eines der vielen anderen (Neben)Flüsse.
Mein SA Aquarium war für den Besatz mittlerweile zu klein. Die L-welse waren ständig am Kabbeln, es wurde immer wieder Sand aufgewühlt und Trübungen hervorgerufen, es war einfach nicht mehr entspannend, sondern nur nervend. Deswegen der Entschluss, die Tiere abzugeben. Ich hätte ja auch bei SA bleiben können und Salmler etc. einsetzen, aber eigentlich haben bei mir kleine Salmler nie wirklich lange durchgehalten (außer die Kaisersalmler). Und da mein "West Ghats Indien" mit den Barben und Schmerlen bereits über 2 Jahre verlustfrei läuft, wird dieses Becken nun auch als Barben/Schmerlenbecken betrieben.

Biotopaquarium=pflanzenlosen Aquarium? Muss nicht immer so sein. Viele Tiere, die mehr in den Randbereichen oder Lagunen vorkommen, wie z. B. Labyrinter sieht man nur in den verkrauteten Bereichen, wo hingegen viele Barben eher das Freiwasser bevorzugen und dort über Fels und Geröll leben. Hier ist mein Ansatzpunkt: eine Kombination aus beiden Biotopen, welche eine naturnahe Optik mit ästhetischen Gesichtspunkten verbindet und den Tieren einen guten Kompromiss bietet. Also kein reines Biotop Becken, sondern ein Becken im "Biotop Stil".

Infos zu den Updates

02.12.2017 Becken online gestellt. Weitere Daten folgen in den nächsten Tagen.

03.12.2017 Daten zu Besatz, Wasserwerten uns Sonstiges ergänzt.

04.12.2017 Bilder zu Becken, Pflanzen und Deko hochgeladen

06.12.2017 gestern sind 12 pethia nigrofaciatum (Purpurkopfbarben) eingezogen.


07.12.2017 heute musst unbedingt der FX 6 mal wieder gereinigt werden, da nach den vielen Aktionen vor der Umgestaltung doch so einiges an Mulm und Dreck aufgewirbelt und ausgefiltert wurde. Nach jedem Einschalten nach dem automatischen Ausschalten und Luftentleeren, hatte der Filter die letzten beiden Tage richtige Dreckwolken ins Becken geblasen. Das Resultat nach der heutiges Reinigung: glasklares Wasser ohne Schwebeteile. FX6=genialer Filter! Weiter Beckenbilder (mit Fischen) hochgeladen. Allerdings sind Besatzbilder wie immer schwierig, ich arbeite daran:-)

10.12.2017 der kleine Trupp Purpurkopfbarben hat sich gut eingelebt, die anfängliche Scheu weicht nun einer gesunden Neugier, wobei eine gewisse Restscheu sicherlich bleiben wird, solange der Besatz nicht aufgestockt wird. Ich tendiere nun eher dazu, die pethia nigrofasciatum auf 20-30 Tiere aufzustocken und dann nur noch eine zweite Art, vorzugsweise die Ceylon Augenfleckschmerle. Die Tiere zeigen einfach ein schöneres Schwarmverhalten, wenn es bei einer Schwarm/Gruppenfisch Art bleibt. Ein zu großes Durcheinander mag zwar die Scheu etwas nehmen, aber dies wäre optisch wiederum eine Beeinträchtigung. Vielleicht kommen morgen nochmal ein paar Tiere der Purpurkopfbarbe dazu.

User-Meinungen

der Steirer am 06.12.2017 um 19:46 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hi Matthias!
Schön, dass ich dir scheinbar mit dem Besatz helfen konnte! Oh Mann, hätte ich mich doch nicht überreden lassen sollen🤔.
Aber warum nur 12? Bei der Größe wären 20 ohne weiteres möglich... oder willst du von den schmerlen mehr Tiere halten!
Lg
Matthias
Raven887 am 03.12.2017 um 21:59 Uhr
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Hallo Matthias,
erst einmal schade das du den Südamerikabereich verlassen hast, fand deine Becken immer klasse ☺️. Dennoch kann sich dein Asien Eineichtungsbeispiel sehen lassen, bin schon gespannt wie es aussehen wird wenn deine Pflanzen richtig gewachsen sind. Was ich hier schonmal sehe gefällt mir trotzdem sehr gut! Vorallem hast du ein Talent Wurzeln/ Äste immer richtig zu positionieren und richtig in Szene zu setzen, klasse👍🏾.
LG Kevin
Leo-FAN am 03.12.2017 um 14:21 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo Matthias,
So,da ist das SA Projekt nun denn vorbei....Und was sehe ich da,ein schickes neues,recht grünes Biotop ala Theoretiker!
Trägt Zweifels ohne bis hier deine Handschrift.
Wünsche dir für dies Projekt mehr Glück und zufriedenstellung.
Nur nen neuen Namen sollte es bekommen....das kann nix für die Geschichte des Vorgängerbeckens,und hat somit was besseres verdient! 😉
Lg David
Amazonas Fan am 02.12.2017 um 21:43 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Na das hast super hinbekommen ... gefällt mir sehr gut
Lg
der Steirer am 02.12.2017 um 21:27 Uhr
Bewertung: - keine -
Erster!
Das sieht schon mal ganz gut aus!
Bin gespannt, was da noch kommt!
Lg
Matthias
< 1 >  
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User der Theoretiker das Aquarium 'Mi Oya, Sri Lanka' vor. Das Thema 'Asien, Australien' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
1055 Aufrufe seit dem 19.11.2017
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