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Aquarium Anubiasdickicht von Danny

Userbild von Danny
Aquarianer seit: 
1997
 Einrichtungsbeispiel Anubiasdickicht

Beschreibung des Aquariums

Läuft seit:
Anfang 2014
Grösse:
60x30x35 = 63 Liter
Letztes Update:
18.10.2017
Besonderheiten:
Es handelt sich um ein Standardaquarium der Fa. Eheim. Das Aquarium an sich ist schon lange in Betrieb, wurde aber im September 2017 komplett umgestaltet. In das Aquarium wurde ein Juwel Bioflow Super Innenfilter und eine Juwel Stone Granite Rückwand eingebaut. Diese verdeckt den Innenfilter. Verklebt wurden Filter und Rückwand mit Juwel Conexo. Dieser trocknet schnell, riecht nicht und hält bombenfest.
aller Anfang ...
es war einmal ...
es war einmal ...
es war einmal ...
Stand Oktober 2017
Stand Oktober 2017

Dekoration

Bodengrund:
Ursprünglich bestand der Bodengrund aus JBL Manado. Das Problem hierbei war, dass sich die Zeit über sehr viel Dreck in den Zwischenräumen gesammelt hat. Ein Absaugen des Bodengrundes kam für mich allerdings nie in Frage, da das Becken sehr dicht bepflanzt war. Beim Ausreißen der Pflanzen verteilte sich der Siff immer im ganzen Aquarium. Zugegeben das Problem war rein optischer Art. Auch lief das Becken stabil über mehrere Jahre. Im Zuge des Umbaus wurde der komplette Bodengrund gegen JBL Sansibar Dark ausgestauscht. Der Dreck landet jetzt immer schön im Innenfilter.
Aquarienpflanzen:
Bei den Pflanzen habe ich mich auf eine einzige Art beschränkt, da diese in diesem Becken wunderbar wächst und mit der 11 Watt Beleuchtung sehr gut klar kommt. Es handelt sich um Anubias barteri var. nana (Zwergspeerblatt), die das komplette Becken überwuchert. Das Pflanzengewirr bietet allen Bewohnern massig Rückzugsräume.

Eine Düngung findet nicht statt und ist auch nicht wirklich notwendig.

Wie bei allen meinen Aquarium wird nur die Frontscheibe bei Bedarf von Algen befreit. Die Seitenscheiben können ruhig veralgen. Sie bieten somit immer etwas Fressbares für die Welse, Garnelen und Schnecken.
Anubias barteri var. nana
Anubias barteri var. nana
Weitere Einrichtung: 
Die Einrichtung besteht aus 3 Stücken Lochgestein, welches das Wasser allerdings nicht (mehr) aufhärtet. Zudem befindet sich noch eine Keramikhöhle sowie 3 Moorkienwurzelhöhlen und verschiedene kleinere Wurzelstücke in dem Aquarium. Zwischen den Wurzeln und Steinen bestehen zahlreiche Zwischenräume und Rückzugsplätze für die Bewohner. Die Moorkienwurzeln sind zudem eine wichtige Nahrungsergänzung für die Rotpunktantennenwelse.

Außerdem befinden sich noch Seemandelbaumblätter, Buchen-/Eichenlaub und Erlenzapfen in dem Aquarium. Diese schaffen weitere interessante Strukturen.

Derzeit wässere ich noch 3 große Moorkienwurzeln die von oben in das Becken hineinragen sollen und den Kampffischen weitere beruhigte Wasserzonen und Sichtschutz bieten.
Dekoration im Aquarium Anubiasdickicht
Juwel Stone Granite Aquarienrückwand!
Moorkienwurzelstücke
Lochgestein rechts
Lochgestein mitte und links

Aquarien-Technik

Beleuchtung:
Anfang dieses Jahres bin ich komplett auf LED-Beleuchtung umgestiegen. Die Beleuchtung ist an einen Aquariencomputer angeschlossen:

1x Tropic
295 mm
1037 lm
4500 K
11 W

Die Leiste springt um 10:00 Uhr an, dimmt dann bis 11:30 Uhr auf 80%. Von 20:30 Uhr dimmt die Leiste dann bis 22:00 Uhr auf 0% runter.
Filtertechnik:
Ursprünglich wurde das Becken über einen Eheim Aquaball biopower 200 gefiltert. Dieser war jedoch alle 3 Wochen derart dicht, dass kaum eine Wasserbewegung mehr vorhanden war. Meiner Meinung liegt es daran, dass nur über den untersten Korb Wasser angesaugt wird und der Filterschwamm dadurch sehr schnell dicht wird, was den Filterdurchsatz minimiert. Alle 3 Wochen einen Filter zu säubern kann meines Erachtens nicht sonderlich sinnvoll sein, daher bin ich auf einen Juwel Bioflow Super (1,5l Filtervolumen, Juwel Eccoflow 300, 4,4 Watt, 300 l/h) umgestiegen, dessen Filtervermögen um einiges größer ist. Mit den Juwel Innenfiltern habe ich in zwei meiner anderen Becken gute Erfahrungen gemacht. Das einzige Manko ist, dass eine Drosselung der Pumpenleistung nicht so einfach möglich ist. Der Platzverlust durch den Filter ist eher zweitrangig, solange der Besatz passend ist (auf die paar Liter Platz mehr oder weniger kommt es in der Regel eh nicht an). Der Filter ist mit einem blauen Filterschwamm, Eheim Substrat Pro (aus dem alten Filter) und dem Filterschwamm aus dem alten Filter bestückt.
Weitere Technik:
Das Becken wird mit einem Eheim Jäger 50 Watt Heizstab beheizt. Weitere Technik ist nicht vorhanden.
Rückwand, Filter und Lichtsteuerung!
Simu-Lux Lichsteuerung (mein Einrichtungsbeispiel Trübstadt ist ebenfalls angeschlossen)
Heizer (passt leider nicht in das Juwel Filtergehäuse)

Besatz

Bei dem Besatz lag der Fokus darauf, Fische einzusetzen, die mit dem geringen Platzbedaf auskommen. Früher hab ich in der Beckengröße auch Schwarmfische, Panzerwelse und Zwergbuntbarsche gehalten. Inzwischen halte ich diese Beckengröße für die dauerhafte Haltung dieser Fischarten als ungeeignet. Der Unterschied ist einfach zu krass im Verhalten, wenn man z.B. 10 Neons auf 60 cm oder 120 cm hält. Selbst kleinbleibende Zwergbärblinge zeigen in großen Becken ein deutlich anderes Verhalten und nutzen das komplette Becken aus. So viel jedenfalls zu meinen Beobachtungen ...

Letzendlich fiel meine Wahl auf die folgenden Arten:

8 Ancistrus sp. „Rio Paraguay“ (Rotpunkt-Ancistrus):
Hierbei handelt es sich um eine kleinere Ancistrus Art, die untereinander nach meinen Beobachtungen relativ friedlich sind. Meine Gruppe setzt sich aus einem alten ausgewachsenen Männchen (10 cm) und zwei ausgewachsenen Weibchen (jew. 8 cm) zusammen. Hinzu kommt ein juveniles Männchen (ca. 6 cm) und vier max. 3 cm großen Jungwelsen. Die vier Jungwelse werden abgegeben, wenn sie etwas größer sind. Die Zucht dieser Art hat sich als problemlos herausgestellt. Das Männchen bewacht regelmäßig ein Gelege. Leider wedelt es die Eier relativ oft aus der Keramikhöhle und kümmert sich nicht weiter drum. Wenn ich das mitbekomme, kommen die Eier in einen Ablaichkasten mit nem Seemandelbaumblatt und ein bisschen Holz. Die Jungfische wachsen relativ langsam.

3 Betta splendens (Siamesischer Kampffisch):
Diese Art habe ich tatsächlich, obwohl ich schon 25 Jahre Aquarien besitze, noch nie gepflegt. Ich habe mich für 2 Weibchen und 1 Männchen entschieden. Die Tiere sind alle noch jung und vertragen sich bestens. Wenn es zu Problemen oder zum Laichen kommt, besitze ich genug eingefahrene Ausweichbecken um handeln zu können. Da das Becken im oberen Bereich noch recht kahl ist sollen noch Hölzer eingebaut werden, um Rückzugszonen und strömungsberuhigte Bereich zu schaffen. Ansonsten bietet der Anubiasdschungel einen beliebten Aufenthaltsort.

100+ Neocaridina heteropoda var. Red (Red-Fire-Garnelen):
Die Garnelen sind emsige Restverwerter und der Nachwuchs dient den Kampffischen als Nahrungsergänzung. Die großen Garnelen werden von den Kampffischen komplett ignoriert.

Da in diesem Becken keine Pflanzen in den Bodengrund eingesetzt werden und eine Lockerung des Sandes durch TDS nicht notwendig ist, habe ich auf das Einsetzen von TDS verzichtet. Die Garnelen nehmen die Beseitigung von Nahrungsresten genauso ernst.
Betta splendens (w) und Ancistrus sp. „Rio Paraguay“ (m)
Betta splendens (w)
Neocaridina heteropoda var. Red
Ancistrus sp. „Rio Paraguay“
Ancistrus sp. „Rio Paraguay“  (w)
Betta splendens (w)
Betta splendens (w)
Ancistrus sp. „Rio Paraguay“
Betta splendens (w) und Neocaridina heteropoda var. Red
Betta splendens (w)
Betta splendens (m)
Neocaridina heteropoda var. Red
Ancistrus sp. „Rio Paraguay“

Wasserwerte

- Temperatur: ca. 25 °C

- pH-Wert: 6,8-7,2
- Nitrat: 0
- Nitrit :0
- KH: 2-3 °d
- GH: 4-5 °d

Ein Wasserwechsel erfolgt alle zwei Wochen zu 30%. Als Wasseraufbereiter nutze ich Vanya AquaProtect, da die Garnelen sehr empfindlich auf Schwermetalleinträge reagieren. Außerdem verwende ich Montmorillonit nach jedem Wasserwechsel.

Futter

Früher habe ich meine Tiere jeden Tag gefüttert. Mittlerweile erhalten sie nur jeden 2. Tag Futter, dabei wird einmal tagsüber und einmal nachts gefüttert. Eine tägliche Fütterung ist m.E. nicht notwendig. In der Natur finden sie auch nicht jeden Tag Futter und irgendwas fällt auch so immer ab. Negative Auswirkungen kann ich jedenfalls nicht ausmachen und die Wasserbelastung ist deutlich geringer. Bei der Fütterung achte ich auf eine abwechslungsreiche Fütterung, die an die Bedürfnisse der unterschiedlichen Arten angepasst ist. Als Futter verwende ich abwechselnd:
- Flockenfutter
- Tetra-Wafer Tabs
- Söll Kelptabs
- Artemia (Frostfutter)
- Daphnia magna (Lebendfutter und getrocknet)
- Enchyträen
- verschiedene Lebenfuttertabletten
- Söll Kelp Flakes Baby

sowie dauerhaft: Seemandelbaumblätter, Eichen- und Buchenlaub
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Danny das Aquarium 'Anubiasdickicht' mit der Nummer 34139 vor. Das Thema 'Klassisches Gesellschaftsaquarium' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
Online seit dem 17.10.2017
Copyright der Fotos und Texte liegt ausschließlich beim User Danny. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung des Users selbst nicht erlaubt.
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