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Aquarium Trübstadt von Danny

Userbild von Danny
Aquarianer seit: 
1997
Stand Oktober 2017

Beschreibung des Aquariums

Läuft seit:
Anfang 2012
Grösse:
80x35x50 = 125 Liter
Letztes Update:
18.10.2017
Besonderheiten:
Es handelt sich um ein Juwel Rio 125 Aquarium ohne irgendwelche Besonderheiten.
es war einmal ...
es war einmal ...
es war einmal ...
es war einmal ...
es war einmal ...
Stand Oktober 2017
Seitenansicht

Dekoration

Bodengrund:
Als Bodengrund habe ich JBL Sansibar Dark verwendet (ca. 20 kg).
Aquarienpflanzen:
Bei den Pflanzen habe ich mich auf pflegeleichte und nicht allzu lichthungrige Arten beschränkt (aufgrund der Sauerei durch die Welse, ist auch kaum etwas anderes möglich ;-D):

Microsorum pteropus (Javafarn)
Fissidens fontanus (Quellenliebendes Spaltzahnmoos)
Taxiphyllum barbieri (Javamoos)

Eine Düngung findet nicht statt.

Wie bei allen meinen Aquarium wird nur die Frontscheibe bei Bedarf von Algen befreit. Die Seitenscheiben können ruhig veralgen. Sie bieten somit immer etwas Fressbares für die Welse, Garnelen und Schnecken.
Microsorum pteropus
Microsorum pteropus, Fissidens fontanus und Taxiphyllum barbieri
Weitere Einrichtung: 
Das Becken wurde eher nach praktischen Gesichtspunkten gestaltet als nach optischen. Der Aufbau umfasst den kompletten Hintergrund und besteht aus Schieferplatten, Moorkienholz- und Keramikhöhlen sowie Moorkienholzstücken. Hinzu kommen Seemandelbaumblätter, Buchen- und Eichenlaub sowie Erlenzapfen. Das Ziel war es vielfältige Rückzugsräume für meine L397 zu schaffen.

Das Moorkienholz stellt zudem das Hauptnahrungsmittel für die L-Welse dar, was dazu führt, dass das Becken in der Regel sehr trüb ist und sich auf dem Bodengrund und im Filter massenweise Holzabrieb sammelt (Aus diesem Grund musste ich den Filter säubern und absaugen sowie 2 Tage warten, bis ich Bilder von dem Becken machen konnte :-D). Die Welse waren kurzzeitig in meinem 325l Becken, haben aber auch dort eine derartige Sauerei veranstaltet, dass selbst das große Becken mit ensprechendem Filter immer trüb war. Ich weise an dieser Stelle darauf hin, dass diese Trübe sowie der Holzabrieb keine negativen Auswirkungen auf die Wasserqualität haben.

Da verwundert es auch kaum, dass man regelmäßig neue Wurzeln kaufen kann.
Moorkienwurzelstücke- und höhlen, Schiefplatten und Keramikhöhlen
Holtreste und -abrieb
Wurzelhöhle und Aquarienheizer
Moorkienwurzelhöhle
große Schieferplatten (werden gerne von den Garnelen abgegrast)

Aquarien-Technik

Beleuchtung:
Anfang dieses Jahres bin ich komplett auf LED-Beleuchtung umgestiegen. Die Beleuchtung ist an einen Aquariencomputer angeschlossen:

1x Sunset
500 mm
1668 lm
3500 K
18 W

Die Sunset-Leiste springt um 10:00 Uhr an, dimmt dann bis 11:30 Uhr auf 80%. Von 20:30 Uhr dimmt die Leiste dann bis 22:00 Uhr auf 0% runter.

1x Day
500 mm
1899 lm
5500 K
18 W

Die Day-Leiste springt um 11:30 Uhr an, dimmt dann bis 12:00 Uhr auf 80%. Von 20:00 Uhr dimmt die Leiste dann bis 20:30 Uhr auf 0% runter.
Filtertechnik:
Des Becken wird über einen Juwel Bioflow M (3l Filtervolumen, Juwel Eccoflow 600, 7 Watt, 600 l/h) gefiltert. Bisher habe ich noch keinen Filter gefunden, der den ganzen Holzabrieb schafft und das Becken dauerhaft klar hält. Negative Auswirkungen auf die Wasserqualität oder das Pflanzenwachstum sind aber nicht zu erkennen. Der Filter ist mit 6 Filterschwämmen sowie einem Sack mit Keramikringen bestückt.
Weitere Technik:
Geheizt wird das Becken mit einem Eheim Jäger 125 Watt Heizstab.
Aquarienheizer
LED-Beleuchtung
Juwel Bioflow M

Besatz

Der Besatz setzt sich wie folgt zusammen:

4 Panoqolus sp. L397 (Geschlecht unbekannt):
Meiner Meinung nach einer der schönsten Welse, die es gibt. Leider konnte ich sie noch nicht zur Zucht animieren, aber ich bleibe fleißig dran. Dieser Wels ernährt sich bei mir fast vollkommen von den Holzwurzeln. Nur alle Schaltjahre sehe ich mal einen an den Futtertabletten nuckeln. Ansonsten sind die Welse recht scheu und tagsüber nur in ihren Höhlen zu finden. Nachts geht dann aber die Post ab.

30+ Poecelia wingei (urspr. Japan blue jetzt eher blonde): Ursprünglich hatte ich hier 10 (8 w/2m) Japan Blue Endler eingesetzt, die seit etlichen Generationen in weichem Wasser gehalten wurden. Bei den neuen Jungfischen waren immer wieder gelbe Jungfische dabei. Da diese mir besonders gut gefallen haben, habe ich diese separat gesetzt und miteinander verpaart. Bei gelben Elterntieren kamen auch immer ausschließlich gelbe Jungfische zur Welt ... hätte eigentlich damit gerechnet, dass auch mal ein paar Japan Blue dabei sind, aber das ist nie passiert. Auch stellten sich die gelben Jungfische als deutlich robuster heraus als die grauen. Inzwischen haben die gelben Endler die Japan Blue bis auf 2 Exemplare komplett verdrängt.

100+ Neocaridina heteropoda var. Red (Red Fire Garnele):
Wie fast in jedem meiner Becken sind diese fleißigen und hübschen Resteverwerter eingesetzt. Die Junggarnelen werden gerne von den Guppies gefressen, aber es kommen immer mal welche hoch.

5 Caridina japonica (Amanogarnele):
Da ich in dem Becken des öfteren mit Fadenalgen zu tun hatte, habe ich mich entschlossen ein paar Amanogarnelen einzusetzen. Diese Garnelenart ist das beste, was man gegen Algen einsetzen kann. Sie sind absolut friedlich, anspruchslos und für jedes Becken zu empfehlen. Selbst kleine Red-Fire-Garnelen und frischgeborene Guppys werden nicht behelligt. Anfangs hatte ich einige Bedenken, da in manchen Foren anderes zu lesen ist. Selbst kann ich das aber nicht bestätigen.
Neocaridina heteropoda var. Red
Panoqolus sp. L397 in seiner Keramikhöhle
Caridina japonica (w)
Poecelia wingei
Poecelia wingei
Poecelia wingei
Poecelia wingei
Panoqolus sp. L397
Caridina japonica (m)
Panoqolus sp. L397
Neocaridina heteropoda var. Red
Caridina japonica (m)
Poecelia wingei und Neocaridina heteropoda var. Red
TDS

Wasserwerte

- Temperatur: ca. 20-25 °C ( je nach Jahreszeit )

- pH-Wert: 6,8-7,2
- Nitrat: 0
- Nitrit :0
- KH: 2-3 °d
- GH: 4-5 °d

Ein Wasserwechsel erfolgt alle zwei Wochen zu 30%. Als Wasseraufbereiter nutze ich Vanya AquaProtect, da die Garnelen sehr empfindlich auf Schwermetalleinträge reagieren. Außerdem verwende ich Montmorillonit nach jedem Wasserwechsel.

Futter

Früher habe ich meine Tiere jeden Tag gefüttert. Mittlerweile erhalten sie nur jeden 2. Tag Futter, dabei wird einmal tagsüber und einmal nachts gefüttert. Eine tägliche Fütterung ist m.E. nicht notwendig. In der Natur finden sie auch nicht jeden Tag Futter und irgendwas fällt auch so immer ab. Negative Auswirkungen kann ich jedenfalls nicht ausmachen und die Wasserbelastung ist deutlich geringer. Bei der Fütterung achte ich auf eine abwechslungsreiche Fütterung, die an die Bedürfnisse der unterschiedlichen Arten angepasst ist. Als Futter verwende ich abwechselnd:

- Flockenfutter
- Tetra-Wafer Tabs
- Söll Kelptabs
- Artemia (Frostfutter)
- Daphnia magna (Lebenfutter und Trockenfutter)
- Enchyträen (Lebenfutter)
- verschiedene Lebenfuttertabletten
- Welstabletten
- Söll Power Flakes Baby
- dekapsulierte Artemia Eier

sowie dauerhaft: Seemandelbaumblätter, Eichen- und Buchenlaub
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Danny das Aquarium 'Trübstadt' mit der Nummer 34142 vor. Das Thema 'Klassisches Gesellschaftsaquarium' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
Online seit dem 17.10.2017
Copyright der Fotos und Texte liegt ausschließlich beim User Danny. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung des Users selbst nicht erlaubt.
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