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Blogartikel 'Das Maß aller Dinge' von Dauiitch

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Aquarianer seit: 
ca. 13 Jahren, mit großer Pause zwischendrin


Das Maß aller Dinge

 
Hallo Leute,

nach jahrelanger passiver Nutzung dieser Seite, also einfach Bilder gucken und Texte lesen, habe ich mich nun auch angemeldet. Demnächst folgt dann auch ein Becken (Betonung auf "ein" da ich mehrere habe ^^ ).

Zur Zeit bin ich dabei das eine oder andere neu zu machen, umzugestalten etc.

Auch ist für ein/zwei Becken die Besatzfrage zu klären, und die bringt mich - mal wieder - zur Verzweiflung, und zum Thema der Überschrift.

Beim Stöbern nach den Beckenbewohnern bin ich aktuell bei Steatocranus casuarius hängengeblieben. War mir bislang noch nicht aufgefallen, finde die aber recht reizvoll.

Da ich mich grundsätzlich erst mal informiere, wie das Heim für die jeweilige Art so sein sollte habe ich also etwas gestöbert. Und wie so manches Mal finden sich wieder höchst unterschiedliche Angaben, in diesem Fall bezüglich der Beckengröße:

- bei diversen Händlern an den Verkaufsbecken: 112 Liter

- im Mergus, Band 1 : 80 cm (das würde ja noch passen)

- auf Aquariumgiude.de: 150 liter (also eher ein Becken 100x40x40)

- auf zierfischverzeichnis.de: 120 cm becken (240-300 Liter)

- im Buch über Westafrikaner vom Schmettkamp-Verlag: 100 cm, 50 cm Tiefe (also etwa

250 Liter)

- im vergleichbaren vom Tetra-verlag: 130 cm, 50 cm Tiefe (wären dann ca. 325 Liter)

Natürlich ist größer immer besser, und - größenmässig - das beste Becken ist immer noch die Natur selbst, aber wenn ich mir dieses Beispiel anschaue, ist es doch ein gewaltiger Unterschied ob 80er Becken oder 120/130er (Grundfläche wie Volumen).

Solche Unterschiede sind mir im Laufe der Jahre immer wieder begegnet, auch was zb. die Größe der Fische angeht (bei der Netztschmerle, Botia lohachata z.B. habe ich schon Angaben gelesen die von 7-15 cm reichten). Bei Wasserwerten findet man zwar auch häufiger nicht identische Zahlen, aber da sind mir noch keine soo gravierenden Unterschiede aufgefallen.

Daher mein Frage an euch alle, aber auch speziell an diejenigen, die hier bewerten:

was ist für euch das "Maß aller Dinge", also woran orientiert ihr euch bei der Beckengröße für eure Lieblinge, bzw. auch ob eine bestimmte Art größen- aber auch verhaltensmäßig in ein Becken passt? Geht ihr von einem Mittelwert aus verschiedenen Quellen aus, gibt es Quellen von denen man aus Erfahrung sagen kann, daß dort realistische/vernünftige Werte zu finden sind?

Sollte es ein solches Thema hier schon mal gegeben haben: sorry für die Wiederholung, und her mit dem Link :), habe aber bislang nichts gefunden (oder übersehen ^^).

So, die nächsten Tage wird erst mal etwas gepflanzt, Technik in Betrieb genommen, wenn die Wasserwerte stimmen Besatz rein und dann erscheint demnächst auch ein Becken von mir (nur mit Fotos wird´s etwas schwierig, mit einer Gitarre in der Hand weiss ich wesentlich mehr anzufangen als mit einer Kamera^^)

Matthias

 
Blogartikel 'Blog 3456: Das Maß aller Dinge' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet von Dauiitch am 25.07.2010 um 20:19 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 27.07.2010 um 14:03 von Zebraschneggla
Hallochen Matthias!

Find ich sehr schön das du genau diesen Fisch haben möchtest, denn das wird mal der Traumbesatz für mein nächstes Becken (so in 10 Jahren oder so^^) Die selben Gedanken habe ich mir auch schon gemacht, und ich kann jetzt Babs (Blumenfee) einfach nur zustimmen.
Meistens wird ja überall ein Mindestmaß angegeben, bei kleineren Fischen / Gruppen kann ich mich ja daran orientieren, bei größeren Fischen/ Gruppen würde ich immer noch etwas mehr dazu geben. Ich versuche immer mindestens zwei Angaben zu finden, und dann eben die Mitte als Minimum zu nehmen.

Und ich würde zB auf 120cm nicht mehr als zwei Paare halten. Quasi in der Mitte einen Sichtschutz aufbauen(Pflanzen Wurzeln) und dann für jeden eine Höhle aufbauen.soweit bin ich zumindest gedanklich gekommen.
Aber Babs hat es schon gesagt, nicht so einfach das ganze.
Grüße vom Schneggla Marion
 
 


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