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Ein Aquarium selbst bauen – Eine gute Idee?

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Wenn der Wunsch nach einer Unterwasserwelt aufkommt, stellt sich schnell die Frage, wo man ein Aquarium, bzw. den Glaskasten herbekommen kann. Die Auswahl an Herstellern und Anbietern von Becken in allen möglichen Standardgrößen ist riesig. Beinahe könnte man sagen, dass sie unübersichtlich ist und den Einsteiger unter Umständen auch überfordern könnte. Die Zeiten, in denen die großen Hersteller Juwel, Eheim & Co ein Standardsortiment von 54, 112, 160, 200, 240 und 450 Litern angeboten haben, in dem die Abmessungen immer die Üblichen waren, sind lange vorbei. Auch Sonderformen von Aquarien wie Panorama oder Delta sind inzwischen auch schon länger auf dem Markt.

Individuelle Sonderformen

Wenn das sehr große Angebot aber partout nicht in die eigene Wohnung passen will, was dann? Aquarienbauer erfüllen selbstverständlich jeden technischen Wunsch an Aquarienformen und -Größen. Natürlich mit dem Haken, dass sie sich diesen Service auch gut bezahlen lassen. Ist der Selbstbau eine praktikable Alternative?

Was wird für den Aquarienselbstbau benötigt?

Die benötigten Materialien sind klar. Passend zugeschnittenes, für den Aquarienbau geeignetes Glas. Am besten bezieht man dies vom Glaser, von dem man sich die Kanten gleich schleifen lassen sollte. Dass man spezielles Aquariensilikon benötigt, sollte auch bekannt sein. Als Hilfsmittel für die Arbeit sollte ein scharfes Messer, Handschuhe, Papierabdeckung für den Arbeitsbereich, Halter, die das Glas bis zum Aushärten des Silikons in der gewünschten Position zu halten und ein Reiniger, mit dem das Glas vor dem Verkleben penibel von Schmutz und Fetten gereinigt werden kann.

Dazu sollte man sich auch das Wissen aneignen, wie Aquarien grundsätzlich verklebt werden. Die Begriffe Stoßverklebung und Wulstverklebung sollten bekannt sein. Wer Formen realisieren will, die abseits des gängigen Rechteckbeckens liegen, darf selbstverständlich auch mathematische Kenntnisse in der Winkelberechnung mitbringen.

Ist der Selbstbau sinnvoll oder nicht?

Sehr genau geprüft werden sollte, ob überhaupt ein preislicher Vorteil zustande kommt. Wer nur einmalig das Glas für ein Becken einkauft und bei der Bearbeitung auf den Glaser angewiesen ist, bekommt natürlich andere (ungünstigere) Konditionen als ein professioneller Aquariumbauer. Gleiches gilt für die benötigten Materialien wie das Silikon.

Kosten, die vorab überhaupt nicht beziffert werden können, ergeben sich aus dem Risiko eines Wasserschadens. Während Profis eine Garantie von bis zu 15 Jahren auf ihre Becken geben, erhält man beim Selbstbau überhaupt keine Sicherheiten.

Für einen eingefleischten Hobbyhandwerker, dem es vielleicht auch um die DIY – Erfahrung geht, wird vermutlich eine andere Entscheidung treffen. Für uns ist die Empfehlung aber eher, dass hier die Profis ran sollten. Je größer das Beckenvolumen, desto nachdrücklicher dieser Rat.

Blogartikel 'Blog 5516: Ein Aquarium selbst bauen – Eine gute Idee?' aus der Kategorie: "Tipps & Tricks" zuletzt bearbeitet am 23.03.2022 um 11:53 Uhr von Tom

Tom

Userbild von TomTom ist Administrator*in von EB und stellt 12 Beispiele vor. In den Bereichen Malawisee, Tanganjikasee, Victoriasee, West- / Zentralafrika, Südamerika, Mittelamerika, Amerikagesellschaftsbecken, Asien/Australien, Gesellschaftsbecken, Wasserchemie, Fragen zu einrichtungsbeispiele.de steht er/sie den Usern bei Fragen kompetent als Anspechpartner zur Seite.