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"Welsiger" Filter!

 
Hallo liebe Mitglieder!

Ich möchte euch gerne die Geschichte einer meiner kleinen Antenennwelse erzählen, sprich : Die von meiner kleinen "Hope", dem Welsmädelbaby!

Die Geschichte ist nicht frei erfunden, sondern hat sich wirklich zu getragen!

Angefangen hatte alles als mein Ancistrus - Paar aus dem 54 L Becken endlich ins große 112 L Aquarium umziehen durfte! Mensch, was war da die Freude groß^^ (Bei mir & auch bei den Welsen , wie sie es mir auch eindrucksvoll beweisen werden sollten).

Es verging kaum ein halbes Jahr da ging schon das Wettrennen um die Fortpflanzung los, ein einzig nie zu endenter Marathon... mein armes Welsmädel -.- Glücklicherweise schafften es meine noch unerfahrenen Antennis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ihren Nachwuchs erfolgreich großzuziehen...

Doch trotzdem wollte ich diesem sittenlosen Treiben ein Ende bereiten:

Kurzerhand beschloß ich ihre Laichwurzel zu entfernen, was mir und der Dame auch eine paar monatige Ruhepause verschaffte, doch wir hatten die Rechnung ohne unseren potenten (& sehr bautechnisch erfahrenen) Ancistrus-Mann gemacht. Dieser beschloß kurzerhand den Stein, der mit Anubien bewachsen war, als neue Laichhöhle zu missbrauchen . Der Kies wurde (zu meinem Leidwesen) während der Nacht mit lautem Getue unter den Steinen nach draußen befördert... Das war eine schlaflose Nacht (Meine Aquarien stehen in meinem Zimmer)

Soweit so gut die Höhle stande, jetzt musste nur noch seine Frau her^^

Und so wurde aus dem ehemaligen Rüppel ein charmanter Gentlemann, dem keine Frau wiederstehenn konnte...

Und so viel mir mein Welsmädel dann auch in den Rücken, denn nach wenigen Tagen war das nächste Gelege da...

Mama verließ nach getaner Arbeit die Baustelle, während Papa-Wels fleißig Frischwasser in die Höhle fächelte und das Tag ein und Tag aus. So vergingen die Tage - und dann schlüpften aus den Eiern die Larven. Der übermotivierte Vater machte seine Arbeit ala Frischwasser-zufächeln so gut, dass einige der Larven aus der Höhle befördert wurden, was wie sich später heraustellte, das Todesurteil der Kleinen sein sollte. Ich persönlich mischte mich, war der Nachwuchs erstmal da (egal ob Eier oder Larven) nicht mehr in die Angelegenheiten der beiden Welse ein, hier sollte Mutter Natur entscheiden.

Nach 1-2 Wochen waren alle Larven verschwunden und Papa- Wels zog sich aus der Höhle wieder unter seine Lieblingswurzel zurück. Der Spuk war also wieder vorbei und ich nutze die Gelegenheit, um die Bruthöhle der beiden aufbruchsicher zu verschließen. Bis heute...

Alle paar Monate (meist so 8 bis 12, je nach Gefühl) wird bei mir der Außenfilter gereinigt. Und dabei entdeckte ich sie (damals wusste ich noch nicht das es ein Mädel war): Ein kleines Welsjunges von nicht mal 1 cm Größe.

Fantastisch, ich holte sie raus, setzte die Kleine ins große Becken und gab ihr den Namen "Hope" (was auf Deutsch Hoffnung heißt). Hier soll die Kleine heranwachsen bis sie "groß" genug ist, um alleine die große Welt zu entdecken, was für sie heißt später ins 120 L Becken meiner kleinen Cousine zu wandern...

Die Kleine hatte Glück, sie überlebte und ist heute knapp 3 cm groß, bald darf sie umziehen.

Vielleicht habt ihr auch so skurielle Geschichten mit euren Fischen erlebt?

In diesem Sinne...

Viele Grüße

Kathi

 
Blogartikel aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 03.03.2008 um 13:16 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 03.03.2008 um 19:04 von Stefan S.
Habe meinen Welsnachwuchs auch nur zufällig entdeckt, als ich das kleine 54l Becken auflöste, nun ist sie ca. 5 cm groß und schwimmt munter im 200l Becken,

Übrigens zum Thema Filter und Tierchen:
Mein Filter am Einrichtungsbeispiel hier ist regelmäßig beim Filter sauber machen mit ca. 30-40 RedFire-Garnelen gefüllt Die scheinen sich da richtig wohl zu fühlen. :P

Mit freundlichen Grüßen
Stefan S.
 
 
Geschrieben am 03.03.2008 um 11:38 von Minzi
Hallo Kathi,
so was ähnliches ist mir auch mal passiert. Als ich meinen HMF nach ? Monaten mal reinigen wollte, stellte ich fest, das im Mulm hinter der Matte in dem ich hantierte etwas Lebendiges zappelt. Hab ich mich vielleicht erschrocken. Nach dem ich wieder Mut gefaßt habe und weiter darin herumhanierte fing ich einen halbwüchsigen Zebrabuntbarsch raus. Der mußte als Larve oder winziger Fisch, Gott weiß wie da rein geraten sein und hat sich (ohne Licht und Futter usw.) zu einem ansehnlichen jungen Männchen entwickelt. Man konnte dem Fisch richtig ansehen mit welcher Freude er dann im großen Becken umherschwamm und er genoß sichtlich die Gesellschaft seiner Artgenossen. Wie man sieht, Unkraut äh Zebrabuntbarsche vergehen nicht und überleben auch bei wiedrigsten Bedingungen.
Gruß Stefan
 
 
Geschrieben am 29.02.2008 um 18:30 von Falk
Hi Kathi

So ähnlich ging es mir, als ich im alten 60 l Becken abgesaugt habe. Da war so eine Dekoburg drin, die ich herausnahm.
Ich schaute natürlich ob etwas "drin war.
Habe nichts gesehen und stellte die Burg in eine Schüssel.

Nach ein paar Minuten zappelte es, in der Lache ; grins;da hatte sich ein Vakuum gebildet, dabei etwas wasser angezogen und da waren ca20 bl. AWelse.
die habe ich dem "Vater" sofort zurück getan.

So kann`s gehen.

liebe Grüße Falk
 
 


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