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Garnelenkrankheiten (2) Pilzkrankheiten

Neben Bakterien und Parasiten können auch Pilze bei Garnelen Krankheiten verursachen. Alle Pilzerkrankungen werden als Mykosen bezeichnet. Eine relativ kleine Gruppe von Pilzen hat sich auf Warmblüter spezialisiert und verursacht bei Mensch, Tier und Pflanze unterschiedliche Krankheiten.

Ein Befall durch Pilzsporen der inneren Organe (innere Mykosen) erfolgt meistens über die Nahrungsaufnahme. Ist das Immunsystem intakt, können diese den Garnelen nichts anhaben. Sind die befallenen Organe durch Sporen jedoch zu stark geschädigt, stirbt eine befallene Garnele. Eine erfolgreiche Diagnose ist äußerlich kaum zu stellen und nur unter einem Mikroskop möglich.

Eine Infektion durch äußere Mykosen ist dagegen mit bloßem Auge zu erkennen. Symtome eines äußeren Pilzbefalls, hervorgerufen durch Achlya und Saprolegnia sind sehr unterschiedlich und als Wattebauschähnlicher, weißer Belag oder hellgrünen bis gelbe fadenartigen Wucherungen auf Panzer und Abdomen (Brust/Bauch Partie) zu erkennen.

Beide Gattungen zählen zu der Ordnung der Wasserschimmelpilze Saprolegniaceae und treten immer sekundär, also als Folgeerscheinung einer bereits hervorgegangenen auf (falsche Wasserwerte, Stress, Verletzungen und Parasiten). Sehr oft kurz nach der Häutung! Da der Häutungsprozess viel Kraft erfordert und dadurch das Immunsystem stark belastet wird, haben die im Wasser befindlichen Pilzsporen ein leichtes Spiel und es bietet sich eine optimale Gelegenheit dort einzudringen bzw. sich anzuheften.

Diese setzen sich an einer Verletzten Stelle fest und brechen exogen (nach außen) mit einem Wattebauschähnlichem oder Fadenartigen Geflecht (je nach Pilzart) durch und bilden Pilzfäden, welche nicht nur exogen, sondern auch endogen (nach innen) eindringen können.

Oft wurde schon berichtet, dass Tiere mit den oben beschriebenen Symtomen am nächsten Tag plötzlich keinen sichtbaren Befall mehr zeigten. Dies liegt daran, dass, wenn sich die Tiere häuten, diese die sichtbaren Sporen mit der alten Haut abstreifen. Somit meinen viele Garnelenhalter, das Problem habe sich von selbst erledigt.

Was jedoch ein Irrtum ist! Um also einer weiteren Ausbreitung von Achlya und Saprolegnia vorzubeugen, ist eine Medikamentöse Behandlung wichtig. Hier hat sich Fungol von JBL sehr gut bewährt. Angegebene Dosierung beachten!

Wird ein Pilzbefall nicht schnell behandelt, können im Verlauf nach und nach auch die Inneren Organe durchdrungen werden, wobei totes oder schon angegriffenes Gewebe zuerst befallen wird. Aus den Sporen entstehen so genannte Pilzhyphen, die in das tote Gewebe eindringen und mit giftigen Enzymen, die an den Garnelenorganismus abgegeben werden, die Zellen auflösen.

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