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Blogartikel 'Stoppt das Abschlachten der Haie am Sinai!

von Malawigo
einrichtungsbeispiele.de-Moderator
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Offline (Zuletzt 19.02.2017)BlogBeispielWebKarte
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1978


Stoppt das Abschlachten der Haie am Sinai!

 
Offener Brief an den Gouverneur des Distriktes ROTES MEER, das ägyptische Tourismus-Ministerium und die Provinzregierung Süd Sinai.

Wir, die Organisation SHARKPROJECT INTERNATIONAL, bitten das Marine Institut von Alexandria und die Mitarbeiter des Nationalparks Ras Mohammed dem Abschlachten der Haie sofort und ultimativ Einhalt zu gebieten.

SHARKPROJECT INTERNATIONAL protestiert aufs schärfste gegen die illegale Abschlachtung der Haie im Süd-Sinai!

Angriffe auf Badegäste durch Haie haben dazu geführt, dass nicht ein sinnvoller, kompetenter Umgang mit dem Problem erfolgte, sondern dass die lautesten Schreier nach Vergeltung und Vernichtung der Haie derzeit zu einer völlig hirnlosen und ungeregelten Jagd auf die Schlüsseltierklasse des marinen Ökosystems aufgerufen haben.

Eine wissenschaftliche Aufarbeitung und Untersuchung ist jetzt erforderlich!

Statements, egal von wem, die nicht wissenschaftlich überprüft wurden, sind gefährlich!

Die Strategie „Schnell und heftig reagieren, auch wenn es falsch ist!“, wird zum Boomerang gegen die ganze Tourismusindustrie und die in vielen Jahren erarbeitete Reputation Ägyptens als überlegte Umweltbewahrer.

Als eine Nation die mit beispielhafter Gesetzgebung seit 2006, Haie unter einen umfassenden Schutz gestellt hat, weil sie erkannt hatte, dass ohne die Haie die Hauptattraktion, des ROTEN MEERES, die überbordende Artenvielfalt zugrunde geht.

Es hat zu allen Zeiten weltweit Haiunfälle gegeben, wobei es zu Verletzungen von Menschen und auch zu Todesfällen gekommen ist. Bei 4.000 000 000 (4 Milliarden) Menschenbesuchen pro Jahr im Meer, sterben weltweit im langjährigen Mittel 4 Menschen. Die Panikindustrie unserer Medien sorgt nicht für ein Anprangern der Fehler von Menschen, die zu verändertem Verhalten der Haie führen, sondern baut mit Sensationsdarstellungen über das Killerimage der Haie immer weiter Druck auf. Es entsteht eine Gier nach dem Blut, dem Leben der Haie, die fast in allen Bereichen der Ozeane vom Aussterben bedroht sind.

Es werden schon weltweit weit über 100 Millionen Haie pro Jahr sinnlos abgeschlachtet, was aber nicht dazu geführt hat, wie man lernt mit diesen für die Meere lebenswichtigen Tieren gemeinsam leben kann. Unsinnige und völlig unüberlegte Handlungen der Beteiligten, zerstören nun hier in Ägypten die lokalen Haipopulationen, ohne sich Gedanken über die längerfristigen Folgen zu machen. Die große Wanderungen unternehmenden Hochseehaie, die für die Angriffe verantwortlich gemacht werden, werden damit aber gar nicht erreicht. Dafür aber geht die lokale Flora und Fauna in Scharm el Sheikh den Bach runter.

Eine Abschlachtung der Haie des ROTEN MEERES kommt dem Schlachten der Gans aus dem Märchen gleich, die die goldenen Eier legt.

Damit erst wird das ROTE Meer für die Reiseindustrie uninteressant!

Unsere Forderungen:

„Schluss mit dem Ausrotten der Haie! Schluss mit Sicherheitsversprechen durch angebliche Schutzmaßnahmen, die sowieso niemand glaubt! Beginn einer echten wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas Gefahren durch Haie!“

Das Ergebnis kann ja durchaus sein, dass es so etwas wie absolute Sicherheit für Menschen im Meer nicht gibt! Wäre dies so überraschend? Wenn wir an den Straßenverkehr denken, den Haushalt, den Beruf, das Hobby, überall nehmen wir Risiken in Kauf und zerstören trotzdem nicht das Gefüge des Lebens in der Natur!

Das Präsidium

Sharkproject Januar 2011

Ich hoffe es wird eine Pedition geben....

Grüße Georg

 
Kategorie: "Achtung vor dem Lebewesen" zuletzt bearbeitet am 21.01.2011 um 00:14 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 21.01.2011 um 08:44 von *Lucie*
Hallo Georg!

Grausamkeit hat viele Facetten, diese ist eine taurige, grausige davon;-(

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
Müssen Tiere fühlen, dass Menschen denken.
-Arthur Schoppenhauer-

Sehr gut, dass es Menschen wie dich gibt, die durch solche Artikel Bewegung ins Spiel setzen!

Weiter so!!!
GlG Lucie.



 
 


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