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Der Ratgeber auf dem Weg zum erfolgreichen Aquarianer:

Die ersten Fische ins Aquarium einsetzen

Aquarium einrichtenWenn das Aquarium voll eingefahren ist, ist es endlich Zeit, die ersten Tiere, meist Fische einzusetzen. Idealerweise hat man sich ja bereits bei der Planung der Aquariengröße Gedanken gemacht, welche Aquarium Fische man halten möchte. Wenn man einen sehr hohen Besatz plant, ist es ratsam nicht alle Tiere auf einmal einzusetzen. Stattdessen sollten die Fische über mehrere Wochen verteilt eingesetzt werden. Das Einsetzen von zu vielen Tieren kann die Filterung überfordern und es kann zum Anstieg von Nitrit kommen, was letztlich für die Fische sogar tödlich enden kann. Ausnahme von dieser Regel sind Aquarium Fische, die sehr aggressiv auf später dazu kommende Arten reagieren würden. In diesem Fall müssen die Wasserwerte sehr genau überwacht werden, um sicherzustellen, dass es die Rahmenbedingungen stabil bleiben.

Die meisten Süßwasserfische können in lokalen Zoohandlungen gekauft werden. Wenn die Wunschfische nicht auf Lager sind, gibt es in vielen Läden die Möglichkeit, diese zu bestellen. Zierfische können auch über das Internet bestellt und per Expresszustellung verschickt werden. Dies ist zwar nicht billig, funktioniert inzwischen aber recht zuverlässig. Leider können die Fische hier nicht vorher beobachtet werden, was die Gefahr birgt, dass man erkrankte oder schlecht entwickelte Tiere bekommt.

Wenn man die Aquariumfische in einem Geschäft vor Ort kauft, was am Anfang sicher empfehlenswert ist, gibt es ein paar Dinge zu beachten, um sicherzustellen, dass man gesunde Exemplare bekommt. Zunächst sollte man die Aquarien im Geschäft selbst begutachten. Wenn diese einen ungepflegten Eindruck machen, kränkliche oder sogar tote Fische in den Becken zu sehen sind, sollte man tunlichst darauf verzichten, dort Fische zu kaufen. Falls dieser erste Eindruck positiv ist, beobachtet man in Ruhe die ausgewählten Zierfische, die man kaufen möchte. Sie sollten aktiv und bei guter Gesundheit sein, also ohne Anzeichen von Problemen, wie zerrissene Flossen, trübe Augen, oder irgendwelche Wunden an ihrem Körper. Man sollte auch die Mitarbeiter darüber befragen, wie lange die Fische bereits im Shop sind. Sind sie erst kürzlich eingetroffen, könnten bereits vorhandene Krankheiten und Parasiten noch nicht zu sehen sein. Wenn alles passt, kann man sich die Fische herausfangen lassen und mit nach hause nehmen.

Zum Einsetzen der Aquariumfische schaltet man im Aquarium zunächst die Beleuchtung ab und hängt die noch verschlossene Fischtüte direkt ins Aquarium. So kann sich die Temperatur im Beutel an das Aquariumwasser anpassen. Dies dauert ca. eine halbe Stunde.

Anschließend nimmt man die Tüte aus dem Aquarium und öffnet sie z.B. in einem Eimer. So kann die Tüte nicht umfallen und wenn doch, bleiben Wasser und Fische im Eimer. Um die vielleicht unterschiedlichen Wasserwerte langsam unzugleichen nimmt man jetzt mit einem Becher immer eine kleine Menge Wasser aus dem Becken und gießt sie vorsichtig in den Fischbeutel. Diesen Vorgang wiederholt man im Abstand von 1 bis 3 Minuten so lange bis die Wassermenge im Beutel verdoppelt ist, also die Hälfte des Wassers im Beutel aus dem Aquarium stammt.

Jetzt sollten sich die Zierfische bereits so weit an die Wasserwerte im Aquarium gewöhnt haben, dass man sie ins Aquarium setzen kann. Dazu wird aber auf keinen Fall der Inhalt der Tüte ins Aquarium gekippt. Hier könnten Krankheitserreger, Parasiten und vieles andere enthalten sein, das niemand im Aquarium haben will. Durch den Transport ist das Wasser oft ebenfalls zusätzlich stark mit Fischausscheidungen belastet. Man verwendet stattdessen ein kleines Netz, um die Fische aus dem Beutel zu holen und ins Aquarium zu geben. Nach dem Einsetzen sollte man den Fischen noch ein paar Stunden Ruhe nach dieser Stresssituation gönnen und auch das Licht noch eine Weile ausgeschaltet lassen.

In den nächsten Tagen sollten die Fische, das Aquarium und die Wasserwerte genau beobachtet werden. Zeigt ein Tier Zeichen für eine Krankheit, sollte es nach Möglichkeit aus dem Aquarium entfernt werden. Ist das nicht möglich, sollte zwar eine Behandlung mit Medikamenten folgen, aber es muss dabei genau beachtet werden, dass die tatsächliche Krankheit genau bestimmt und behandelt wird. Breitbandmedikamente schädigen meist auch die Bakterienkulturen, womit oft mehr kaputt gemacht als geholfen wird. Sollte es bei den Wasserwerten zu Verschlechterungen kommen, sollten große Wasserwechsel vorgenommen werden, bis die Werte wieder dauerhaft stabil im grünen Bereich liegen.

Wenn sich die ersten Bewohner eingelebt haben und die Abläufe auch für den Aquarianer vertraut geworden sind, können nach und nach weitere Fische nach der oben beschriebenen Methode eingesetzt werden bis der Wunschbesatz erreicht ist.


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Letzte Änderung am 13.06.2016 von
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