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Blogartikel 'Bunte Fische ?.....kein Zufall !

von Falk
einrichtungsbeispiele.de-Moderator
Moderatorenbereiche: West- / Zentralafrika, Südamerika, Mittelamerika, Asien/Australien, Gesellschaftsbecken, Aquascaping, Meerwasser
Offline (Zuletzt 21.10.2016)BlogInfoKarte
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Corralejo/Fuerteventura / Spain


Bunte Fische ?.....kein Zufall !

 
Hallo Leute

Heute mal nichts zu Beckengröße oder Besatz ist richtig ,sondern mal was eher wissentschaftlich betrachtetes...

Gerade im Meerwassersegment ist es so ,das abertausende Arten uns Aquarianern die Qual der Wahl aufsetzen,denn sie sind allesamt sehr farbenfroh und das bloße Hinschauen wird so manchem Aquarianer ein eher Runzeln auf der Stirn aufzwingen ,als zu sagen ...den oder das will ich....

Aber eine Frage bleibt...Warum sind gerade die Arten in einem Korallenriff so farbenfroh ?und warum gibt es so zahlreich verschiedene Formen ?

Dazu sollte man sich erstmal vor Augen führen,das ein Korallenriff auf einem sehr begrenztem Raum sehr viele Arten unterhalten muß ,unter „unterhalten“ ist Revier und Nahrungsangebot zu sehen,ohne diese „Zutaten“ ist die Mannigfaltigkeit eines solchen Riffs nicht gegeben...

Auch findet man tropische Fische überhaupt nur zwischen dem 40. Breitengrad nördlicher Breite und 40. Breitengrad südlicher Breite....

Alles was sich innerhalb dieser Zone bewegt ,zeichnet sich eben durch besondere Farbenpracht aus,die ganze Sache hat sich in abertausenden Jahren entwickelt,dazu kommt die Entwicklung von verschiedenen Formen und Gestalten...viele dieser Tiere sind sogenannte „Nischen-Tiere „ welche sich auf z. Bsp. bestimmte Nahrung oder verfügbares Terrain spezialisiert haben ,in dem sich ein Fortbestand dieser Tiere gesichert hat...

Hier nenn ich mal einige...wie Seepferdchen,oder Anglerfische,auch die Putzerfische brauchen nicht jagen ,sondern ihre Putzer-Salons markieren ,wo bestimmte Arten jeden Tag vorbeischauen und ihr Ungeziefer los werden...Oder Seenadeln ,aber auch Seeaale, Krokodilfische ,Froschfische usw. usf.

Bestimmt wird alles In der sogenannten Zeit-und Evolutionstheorie ,die die äquatorialen Zonen ins Verhältnis zu Südlicheren und nördlicheren Zonen setzt ,resultierend aus der Tatsache ,das in Äquatorialnähe die Störung durch Wettereinflüße ,aber auch andere ,wie Wasserströmung etc. nicht so stark gegeben ist und eine gewisse Stabilität Voraussetzung war ,das sich solche Mannigfaltigkeit entwickeln konnte.

Es gibt natürlich auch eine andere Anschauung..die in der „Komplex- Ökosystem-Wechselwirkung“

gehandelt wird , die besagt ,das ,je reicher die Korallenvielfalt ist,umso höher die Komplexität an Artenvielfalt...

Wie ich schon im Blog „grundsätzliches zu Falterfischen...“ angedeutet habe , so ist hier ein solches Beispiel gegeben...

Auf wenig Raum kommen diese Fische sehr gut klar,da sie sich hervoragend angepasst haben und zu sehen ist das in jedem Fall dadurch ,wie gut sich die Falterfische durch pro Art leicht abgewandeltes Nahrungs-Spectrum den engen Raum des Futterangebots teilen,Falter haben innerhalb der Arten untereinander nicht die gleiche Quelle an Nahrung ,sondern jede Art leicht abgewandelt, es läßt sich hier eindeutig einiges zur Versorgung und auch Haltung für ein Becken ableiten...dazu aber andernmal..

Hier kommt eben auch die „knallige“ Färbung einer jeden Art zum Tragen ,auch auf meinen Videos ist dies sehr leicht zu sehen ,das sie hin und wieder dasselbe Gebiet haben ,aber sich beim Fressen nicht in die Quere kommen...

oder Barsche im allgemeinen ...ein Männchen lebt immer mit mehreren Weibchen im „Clan“, die Größe des für jedes Weibchen heimischen eigenen Teritoriums , welches imTeritorium des Männchen liegt ,hängt von der „Größe“ des Weibchens ab, hier die Körpergröße und aber auch die Dominanz derselben.....

Das kennt man im Süßwasser von z. Bsp. den ZBB aus Südamerika ,wo mehrere Weibchen einen „Pascha“ haben...

Auch Dascyllus- Arten leben in einem Verband ,der ein gemeinschaftliches Revier besetzt und alles nach Größe und Hierarchie aufgeteilt wird...sollte man auch einiges für Aquarien ableiten können...

Auch kann man sagen ,das im Korallenriff starke Abweichungen von Farben bei juvelieren und adulten Tieren zu finden ist,dies auch noch sehr oft....

Corys aigula und auch der Pomacanthus imperator zeigen hier sehr auffällig ,das es nicht gut ist ,sich im „Heim“ der Elterntiere breitzumachen...das geht nicht gut aus...hier ist die andere „Farberscheinung“ ein Garant dafür ,nicht als Tier der eigenen Art gesehen und erkannt zu werden...

Wer ein großes Becken ,in das die Tiere passen unterhält ,sollte sich dieser Tatsache bewußt sein.

Auf alle Fälle habe ich mal versucht ,mit einfachen Worten zu erklären ,das eine besonders gute Farbe ,die hervorsticht , ein Indiz dafür ist ,das Überleben zu sichern und auch sonst das Leben für die Arten untereinander einfacher macht....

Allen einen schönen Sonntag

Gruß Falk

 
Kategorie: "Allgemeinwissen" zuletzt bearbeitet am 06.12.2009 um 10:21 Uhr
 
 
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