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Der PH-Wert

Der PH-Wert
Der PH-Wert ist wohl einer der wichtigsten Werte, welchen wir Aquarianer immer im Auge behalten müssen. Da man etwas Grundkenntnis über solch wichtige Dinge haben sollte versuche ich hier einigermaßen verständlich zu erklären was sich dahinter versteckt.

Der PH-Wert kennzeichnet grundsätzlich mal den Gehalt des Wassers an Säuren und Basen.

Was eine Säure ist dürfte den meisten bekannt sein und eine Base ist das Gegenstück zu einer Säure, sie vermag diese zu neutralisieren.

Der PH-Wert unterscheidet nicht nach Art und Menge der Säuren und Basen, sondern beschreibt das Kräfteverhältnis der Komponenten zueinander.

Das heißt, dass große Mengen einer schwachen Säure (z.B. Kohlensäure) die gleiche Auswirkung auf den PH-Wert haben wie geringe Mengen einer starken Säure (z.B. Salzsäure).

Genauso gilt dies sinngemäß auch für Basen.

Der PH-Wert erstreckt sich von PH 0 bis PH 14. Bei einem Wert von 7,0 wie er vielen bekannt ist, spricht man von einem neutralen Wert. Das heißt die Säuren und Basen bewegen sich im Gleichgewicht zueinander.

Überwiegen dagegen die Basen steigt der PH-Wert über 7,0 und umgekehrt, überwiegen die Säuren fällt der PH-Wert unter 7,0.

Was für uns sehr wichtig ist: die PH-Skala verläuft logarithmisch.

Das heißt, dass jede Stufe der PH-Skala den Faktor 10 bedeutet. Sprich PH6 hat 10 mal mehr Säuren als PH7. PH8 hat 10 mal mehr Basen als PH7 usw. Darum muss eine Veränderung des PH-Wertes möglichst langsam erfolgen. Jede Komma Stelle stellt eine große Lebensraumveränderung der Fische dar.

Der PH-Wert wird in der Natur und auch im Aquarium hauptsächlich durch zwei Komponenten bestimmt - die Kohlensäure und die Karbonathärte.

Gewässer mit hoher Karbonathärte und geringer Kohlensäure haben regelmäßig einen hohen Ph-Wert. Umgekehrt haben Gewässer mit einer hohen Kohlensäure und einer geringen Karbonathärte einen geringen PH-Wert.

Das bedeutet wiederum dass der PH-Wert für sich alleine wenig aussagt.

Hinzu kommen noch sogenannte Huminsäuren welche den PH-Wert beeinflussen. Oft beschrieben wird die Filterung über Torf um den PH-Wert zu senken. Dabei werden die oben genannten Huminsäuren ans Wasser abgegeben.

In der Natur gibt es auch Gewässer welche durch Huminsäuren beeinflusst werden. Als einer der bekanntesten Flüsse wird der Rio Negro genannt. Dieser Fluß ist relativ arm an Kohlensäuren aber voll von Huminsäuren und ist dadurch relativ sauer (etwa PH4).

PH-Wert bestimmen:

Der PH-Wert im Aquarium kann ganz leicht mittels Tröfchentest und Farbskala bestimmt werden. Diverse Tests können im Fachgeschäft erworben werden.

Grenzwerte:

Die meisten Fische welche wir pflegen sind an PH-Werte zwischen 6,0 und 8,0 bis 8,5 gewöhnt. Einen Grenzwert kann man nicht nennen, da z.B. Disken eher saures Wasser und Malawis eher alkalisches - hartes Wasser bevorzugen.

Den Wert verändern:

Will man den PH-Wert verändern, da man Tiere pflegen möchte welche nicht mit dem Wasser aus der Leitung klar kommen, muss dies wie bereits erwähnt bedächtig geschehen.

Am besten wäre es wenn der Wert bereits eingestellt wäre bevor die Tiere einziehen. Zudem wäre zu beachten, dass dies möglichst auf natürliche Weise geschieht, sprich über Torf ansäuern und über Salze aufhärten.

Das Problem an chemischen Mitteln zum ansäuern ist, dass diese meist die Karbonathärte zerstören und dadurch das Wasser instabil machen.

Auch sollte man beachten, dass unsere Wasser sollte es naturnahe PH-Werte erreichen, nie die selbe Zusammensetzung hat, wie es z.B. der Diskus in der Natur genießt und es deshalb sein kann, dass er sich trotz perfekter PH-Werte nicht wohl fühlt. Das selbe gilt nat. auch für andere Arten.

Sollte der PH-Wert durch Torffilterung zu weit sinken sollte man einfach einen Teilwasserwechsel vollziehen oder über Aktivkohle filtern, diese entzieht dem Waaser die Huminsäuren wieder.

In diesem Sinne wünsche ich euch mal wieder, auf ewig gutes Wasser!!

Chris

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