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Erfahrungsbericht über die Langsamfiltertechnik

Erfahrungsbericht über die Langsamfiltertechnik
Hallo Leute...........

ich möchte hier meine persönliche Erfahrung die ich mit der Langsamfilterung an meinem Becken gemacht habe, niederschreiben.

Wie es begann........

Als ich mit der Aquaristik begann, ging es mir nicht besser als den meisten Aquarianer in den Anfängen --> die Pflanzen wuchsen nicht so wie gesunde Pflanzen wachsen sollten. Ich musste immer wieder neue beim Zoohandel nachkaufen, was mit der Zeit zum Verdruss führte.
Genauso ging es mit den Wasserwerten, (PH- Anstieg, biogene Entkalkung...usw)
Allen voran NO3, es stieg im hohen Maße in Dimensionen, die für die Fische aus aquaristischer Sicht unverträglich wurden. Allein der Ww half dem Problem nicht ab, da das Ausgangwasser selber nitrathaltig war!

Der Weg zur Lösung......

Um dem bestehenden Problem zu begegnen, suchte ich in AQ-Zeitschriften und Büchern nach Lösungen und stieß dabei auf den Buchautor H.J.Krause.
In seinem Buch "Handbuch Aquarienwasser" beschreibt er u.a. die einzelnen Wasserwerte, wie man sie misst und was zur Erhöhung bzw. zur Senkung zu machen sei.
Unter anderem beschreibt er zur Senkung des NO3-gehalts die "Denitrifikation", die in einem Langsamfilter zur dauerhaften Senkung bei richtiger Dimensionierung und Drosselung des Filters stattfinden kann.

-Zitat aus dem Buch-:

Die Denitrifikation erfordert etwa folgende Bedingungen:
Sauerstoffgehalt unter 1,5 mg/l, Temperatur 18-35°C, pH-Wert 6-9.

"Ein sauerstoffarmes, denitrifizierendes Milieu kann im Filter folgendermaßen erziehlt werden: Den Filterbakterien werden genügende Mengen organischer Substanzen angeboten und zugleich der Durchlauf des sauerstoffhaltigen Wassers stark gedrosselt. So wird den Bakterien bei hohem Nahrungsangebot und dem entsprechenden hohen Sauerstoffbedarf zu wenig gelöster Sauerstoff bereitgestellt. Die Filterbakterien entnehmen den benötigten Sauerstoff nun den sauerstoffhaltigen Verbindungen und zwar vorrangig den Stickstoffverbindungen".

-Zitat Ende-


In den heute gebräuchlichen Schnellfiltern findet unter aeroben Bedingungen (durch Zugabe von Sauerstoff) folgende Umsetzung statt:
Aus organischer Verunreinigung wird u.a.: H2O, CO2, NO3, SO4²-, Fe2O3 usw. die in dem "oxidativen Filterprozess" durch Zugabe von Sauerstoff an die Endprodukte gebildet werden und so wieder ins AQ Wasser zurück gelangen.
Es ist festzustellen, dass viele lebensnotwendige Verbindungen wie z.B. Eisen, Mangan usw. und viele Spurenelemente "oxidiert" werden und dadurch nicht mehr wasserlöslich sind und damit nicht mehr den Konsumenten zur Verfügung stehen! Das Eisenoxid (Fe2O3) als Filterprodukt steht hier symbolisch zugleich für eine Reihe anderer Verbindungen.

Beispiel des oxidativen Filterprozesses hin zu Nitrat:
aus NH4->NO2->NO3

Stoffumsatz im Schnellfilter bei der Zerlegung von Eiweiß

Kohlenstoff C 50g ----->---Umsetung---> Kohlendioxid CO2 183g
Sauerstoff O 25g ------>------------------> wird wieder gebunden
Stickstoff N 17g -------->---------------------------> Nitrat NO3 75g
Wasserstoff H 7g ------>-------------------------> Wasser H2O 63g
Schwefel S 1g --------->---------------------------> Sulfat SO4² 3g
-----------------------------------------------------------------------------
Summe Eiweiß 100g ---->Umsetzung-----> neue Substanzen 324g


In einem Langsamfilter findet unter anaeroben Bedingungen (ohne Zugabe von Sauerstoff) folgende Umsetzung statt:
Aus organischer Verunreinigung wird u.a.:H2O, CO2, N2, S²-, Fe²+ usw., die in einem "reduzierten Filterprozess" durch Wegnahme von Sauerstoff gebildet werden und so wieder ins AQ Wasser gelangen.
Es ist festzustellen, dass viele lebensnotwendige Verbindungen wie z.B. Eisen, Mangan usw. und viele Spurenelemente in reduzierter Form vorliegen. Damit werden sie zu wasserlöslichen Verbindungen, können dann von den organischen Wasserinhaltsstoffen Chelatisiert werden und stehen damit den Konsumenten wieder zur Verfügung! Das Eisen in seiner zweiwertigen Ionenform (Fe²+) als Filterprodukt steht hier symbolisch zugleich für eine Reihe anderer Mineralien und Spurenelemente.

Beispiel des reduzierten Filterprozesses von Nitrat:
aus NO3->NO2->NO->N2O->N2 letzteres ist Stickstoffgas was in die Atmosphäre abgegeben wird.

Stoffumsatz im Langsamfilter bei der Zerlegung von Eiweiß

Kohlenstoff C 50g --->---Umsetung----> Kohlendioxid CO2 183g
Sauerstoff O 25g ---->--------------------> wird wieder gebunden
Stickstoff N 17g ----->-----------------------> Stickstoffgas N2 17g
Wasserstoff H 7g --->----------------------------> Wasser H2O 63g
Schwefel S 1g ------>------------------------------->Sulfidion S² 1g
---------------------------- ----------------------------------
Summe Eiweiß 100g ---->Umsetzung -----> neue Substanzen 264g

Das Sulfidion wird im AQ unter Zugabe von O2 wieder zu Sulfat oxidiert!


Bei meinem ersten Versuch hatte ich sieben Liter Schaumstoff. Mein jetziger Versuch ist mit sechs Liter Schaumstoff und ein Liter Siporax und bis jetzt lässt sich das NO3 und NH4 nicht nachweisen!

PS:
Wer mehr wissen will, kann sich gerne melden.
Ich kann folgende Bücher empfehlen :

Handbuch Aquarienwasser und Handbuch Aquarientechnik.

Ich möchte KEINE Werbung machen, aber mir haben die beiden Bücher sehr geholfen, mein Verständnis fürs Aquarim und das drumherum zu verbessern.

Ich hoffe nun mit meinen Bericht zum Verständnis beizutragen, mal eine *andere* Möglichkeit, ein AQ zu filtern, in Betracht zu ziehen.

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