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Aquarium Malawi Predator Bay

von Dennis R
Offline (Zuletzt 30.01.2016)BlogBeispielWebKarte
    Sieger Beckenwettbewerb Januar 2012 Sieger Beckenwettbewerb August 2013 
Userbild von Dennis R
Ort / Land: 
Hövelhof / Deutschland
Aquarianer seit: 
1989
Aquarium Hauptansicht von Malawi Predator Bay
Beschreibung des Aquariums
Typ:
Läuft seit:
Juni 2011
Grösse:
302x86x70 + 100x60x50 = 2118 Liter
Letztes Update:
26.06.2015
Besonderheiten:
2012 war für mich ein sehr frustrierendes und ausfallreiches Jahr, letztlich konnte ich das Problem aber beseitigen. Bevor allerdings neubesetzt wurde, habe ich mich erstmal daran gemacht meine Technik zu überarbeiten und das Becken leicht umzugestalten. Also technische und gestalterische Schwachstellen zu beseitigen. Ab März 2013 ist nun auch der traurige Restbesatz wieder so ergänzt worden, dass sich das Aquarium wieder sehen lassen kann. Nun also der reload bei EB mit neuer Beschreibung und nach und nach auch neuen Bildern!

Das Volumen ist das Gesamtbruttovolumen aus Fisch- und Filterbecken, netto dürften das gute 1600 l Wasser sein.

Der Plan
In unserem Neubau habe ich mir einen Traum verwirklicht und ein großzügiges Raumteilerbecken für Malawi-Räuber zwischen Ess- und Wohnzimmer aufgebaut. Monatelanges Recherchieren, Planen und Zeichnen gingen voraus. Die erste Überlegung war ein 700L Becken, was zum Schluss dabei heraus kam...ist doch etwas größer geworden.

Das Aquarium
Auch wenn es mit 12mm Scheiben funktioniert hätte, habe ich mich für ein Aquarium aus 15mm Glas mit Vor-Ort-Verklebung entschieden. Ein ruhiger Schlaf ist mir mehr wert als ein paar € zu sparen. Für die Technik und Filterung erhielt das Becken drei 50mm Bohrungen (Zulauf, Ablauf, Notablauf) und einen Ablaufschacht über Eck 30x30cm mit zwei Bodenabsaugungen. Überlauf und Kamm sind so eingestellt, dass ich den maximalen Wasserstand von ca. 67cm erreiche. Da das Becken mit einem hängenden Leuchtbalken beleuchtet wird, habe ich mir Abdeckscheiben aus 4mm Glas fertigen lassen. Das Aquarium ist nach oben hin, bis auf 2-3 Millimeter Luft zwischen den Scheiben, komplett verschlossen oder mit Gummistopfen (Futterluke) abgedichtet. Das minimiert die Verdunstung, Auskühlung und vor allem das Risiko eines "Krabbenausbruchs"!

Der Unterbau
Es ist ein massiv gemauerter Unterbau direkt auf der Bodenplatte geworden. Isolierung, Estrich etc. wurde anschließen herum gelegt. Auf der Wohnzimmerseite ist der Unterbau geschlossen, auf der Esszimmerseite mit einem Raum für die Technik beleuchtete Glasregale.
Auf dem gemauerten Sockel steht das Aquarium auf einer 13cm stahlverstärkten Betonplatte. Gesamthöhe des Unterbaus ca. 96cm
Anschlüsse für den automatischen Wasserwechsel und für die Heizung über Wärmetauscher/Erdwärme direkt unterputz im Unterbau eingebaut worden.
Letztendlich wurde alles in Einklang mit den anderen Innenwänden verputzt und gestrichen.

Besonderheiten / Highlights kurz und knapp , ausführliche Beschreibung im weiteren Textverlauf.
- Automatischer Wasserwechsel
- Heizung über Wärmetauscher
- LED Beleuchtung von LEDaquaristik.de (mit SunRiser 8 gesteuert)
- Moving Bed Filter, Venturi-Düse
- Valterra Rückschlagventil
- Rieselfilter
- Landteil mit Glashaube für Malawikrabbe

Vorweg: Ich bin ein Technikfreak, und stehe auch dazu. Man braucht das alles sicherlich nicht, es schadet aber auch nicht und ich habe an Planung und Umsetzung große Freude ;-)
Aquarium Malawi Predator Bay
Aquarium Malawi Predator Bay
Aquarium Malawi Predator Bay
Aquarium Malawi Predator Bay
Aquarium Malawi Predator Bay
Aquarium Malawi Predator Bay
Der Plan
Unterbau
Unterlage: 5mm Polysterol Trittschalldämmung
Aufbau
Aufbau
Fertig
Dekoration
Bodengrund:
100Kg hellgrauer Quarzsand 0,4 - 0,8 mm. Ursprünglich waren 150Kg vorgesehen aber ich denke so ist es auch ausreichend. Weniger ist manchmal mehr. Zu den Felsen passende Kiesel sorgen zudem für Kontrast.
Nun habe ich nachträglich noch 5 Kg schwarzen Sand gekauft (ebenfalls 0,4 - 0,8 mm) um den Bodengrund insgesamt etwas dunkler zu mischen. Ich habe aber nur ca. 1 Kg davon hinzu gemischt.
Aquarienpflanzen:
Anubias barteri
Anubias Heterophylla
Crinum natans
Cryptocoryne aponogetifolia

Als Dünger verwende ich Düngekugeln auf Tonbasis, damit habe ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Auf die Zugabe von Flüssigdünger wird komplett verzichtet.
Als Besonderheit sei noch gesagt, dass die großen Crinum natans jährlich immer einmal blühen, zumindest war das in meinem alten Aquarium so und ich hoffe das es auch hier bald wieder der Fall sein wird.
Anubias barteri
Javafarn (Microsorum pteropus var. latifolius)
Crinum natans
Weitere Einrichtung: 
Eine 3D Rückwand für die Seitenscheibe zur Wohnzimmerwand habe ich "fertig" gekauft. Dann aber neu mit Acryl, passend zu den Findlingen, lackiert und so eingepasst, dass der Überlaufschacht bzw. Rieselfilter komplett verdeckt ist.
Knappe 500 Kg Findlinge + ca. 25 Kg Kiesel ("Nero Ebano") befinden sich bis jetzt im Aquarium. An der Rückwandseite, bei Strömungspumpe und Filterzulauf, türmt sich ein großer Steinhaufen bis zur Wasseroberfläche auf und erstreckt sich gut einen Meter ins Aquarium hinein. Dieser Aufbau zusammen mit den großen Steinformationen und den großzügigen freien Sandflächen im weiteren Aquarium sollen die Übergangs- bzw. Uferzone im See nachstellen.
Unter den Steinen, habe ich auf der gesamten Bodenscheibe eine 5mm Polysterol Trittschalldämmung zum Schutz verklebt.

Rückzugsmöglichkeiten: Speziell im Felshaufen an der Rückwand sind zig Nischen und Spalten. Hier finden Jungfische, Welse, Aale, Krabben aber teilweise auch die Buntbarsche Schutz. Die weiteren Steinhaufen in der Mitte und am Ende bieten große Höhlen mit mehreren Fluchtmöglichkeiten wo selbst die größten Räuber Unterschlupf finden, selbst aber niemanden in die Enge treiben können.

Große Sandflächen zwischen den Steinaufbauten bieten auch den großen Arten ausreichend Platz zum Balzen.
3D Rückwand
Noch trocken! Rückwand mit Bodenabsaugung, davor Gestein auf schützender Unterlage (fest verklebt)
Aquarien-Technik
Beleuchtung:
Das Ziel war eine nicht zu grelle Beleuchtung zu installieren. So wurde im ersten Jahr mit zwei dimmbaren 4-flammigen 120cm T5 Leuchtbalken beleuchtet. Allerdings schoss diese Beleuchtung weit über das Ziel hinaus und war viel zu hell und unnatürlich.

Mittlerweile wird das Aquarium mit LED von LEDaquaristik.de beleuchtet. Im Einsatz sind die Lichtfarben SUNSET, DAY, POLAR und ROYAL BLUE als Mondlicht. Gesteuert wird alles nicht mehr per ProfiLux sondern seit 2015 mit dem SunRiser 8, da dieser komfortabler und simpler im Anschluss ist und mehr Möglichkeiten bietet. Sonnenaufgang, Untergang, Tageslicht, Wettersimulation und Mondlicht werden steuert.
Die Beleuchtungszeiten sind täglich von 7-23 Uhr. Das Licht wird entsprechend langsam hoch- und runtergedimmt und sanft überblendet.

Wer den SunRiser 8 testen will: http://srdemo.ledaquaristik.de/
Filtertechnik:
Der Ablaufschacht dient zugleich als Rieselfilter. Ursprünglich habe ich die 30L Volumen mit Bio-Balls und Filterschwammwürfel gefüllt, allerdings war die Geräuschentwicklung zu stark da die Zwischenräume dieser Filtermedien zu groß ist. Nun habe ich komplett auf Helix12 umgestellt: Diese 12mm großen Kunststoffteile mindern die Geräusche extrem und bieten außerdem eine beeindruckend große Oberfläche!
Für die Haltung einer Malawikrabbe habe ich den Rieselfilter außerdem als Landteil umgebaut. So hat die Krabbe die Möglichkeit an der Rückwand hinauf zu klettern und sich auf den gefüllten Schacht zu setzen, um z.b. nach einer Häutung die nötige Sicherheit und Ruhe zu bekommen. In dem Bereich über dem Filterschacht liegt eine 4cm hohe Glashaube auf dem Becken, so dass sich die Krabbe frei auf dem Landteil bewegen und dennoch nicht ausbrechen kann - selbst hat man dadurch eine prima Beobachtungsmöglichkeit.

Unter dem Aquarium wird über ein 5-Kammer Filterbecken mit 300L Volumen gefiltert:
1. Kammer: MOVING BED FILTER - Als Filtermaterial dienen 25L Helix12 in weiss, schwebend. In die Verrohrung des Wasserzulaufs ist eine Venturi-Düse installiert. Diese sorgt einerseits für eine massive Belüftung, ohne dass eine Luftpumpe bzw. Strom notwendig wird. Andererseits wird das Helix permanent in Bewegung gehalten. Eine grobe Japanmatte ganz unten in der Kammer hält das Filtergranulat in der Kammer.
"Biocarrier Helix (Hel-X) Typ 12 mm ist ein biologisches Filtermedium, das für Bakterien eine enorm große Besiedlungsfläche bietet 859 m²/m³, (im Vergleich eine Japanmatte hat eine Ansiedlungsfläche von ca. 300 m² je m²). 100 Liter Hel-X-Biomedium bieten ausreichend Besiedelungsraum für den Abbau von 700 Gramm Fischfutter pro Tag" Infos von www.koigarten-mueller.de
2. Kammer: 20 Japanmatten 60x10x3,8 cm - Die Japanmatten sind aus solch "kleinen" Streifen, damit ich sie auch mal aus dem Filter entnehmen könnte.
3. Kammer: 20 Japanmatten 60x10x3,8 cm
4. Kammer: 35L Bio Crystal und 2x 5cm Filtermatte PPI 30+20 on top. "Crystal Bio ist ein einzigartiges, umweltfreundliches Filtermedium, gefertigt aus “geschäumten” Glas, welches bei 900°C produziert wird. Crystal Bio Medien haben eine offene poröse Zellstruktur mit einer gigantisch großen biologischen Oberfläche."
5. Kammer: Technikkammer mit Rückförderpumpe und Heizung/Wärmetauscher.

Sämtliche Rohrleitungen sind aus 40mm PVC Rohr. Da der Zulauf im Aquarium unterhalb der Wasseroberfläche liegt, führt ein Pumpenausfall zu einem massiven Wasserverlust, da das Wasser durch den Zulauf und die Pumpe zurück in den Filter laufen würde. Ein automatisches Wiederanlaufen der Anlage wäre sehr ungünstig aufgrund der fehlenden Wassermenge. Außerdem führt das extreme fluten des Filters dazu, dass das Helix aus Kammer 1 in den gesamten Filter, Pumpenrad und Ablauf gespült würde. Aus diesem Grund würde nachträglich noch ein Valterra Rückschlagventil eingebaut. Dieses mindert nicht die Durchflussmenge und schließt automatisch ohne Federn sobald die Pumpe stoppt.
Wie man sieht habe ich mich bei der Bestückung des Filters sehr an der Koihaltung orientiert - wovon ich mit hohe Leistung und hohe Standzeiten verspreche!

Lebender Biofilter
Es wurden 40 Rückenstrichgarnelen (Neocaridina heteropoda) in den Filter (1.Kammer) gesetzt. Dort finden sie gute Lebens- und Futterbedingungen für eine gute Vermehrung vor. Ich verspreche mir davon ab und an einen Leckerbissen für die Fische, außerdem steigern sie den "Unterhaltungswert" der Anlage. Das Projekt ist allerdings vorerst durch einen Medi Einsatz gescheitert... Weitere Infos dazu in meinem Blog.
Weitere Technik:
Pumpe
Die ersten 2 Jahre wurde die Anlage mit einer Oase Aquamax 6000 ECO CWS betrieben. Im Laufe der Zeit nahmen die Betriebsgeräusche allerdings spürbar zu, und überstiegen schließlich das erträgliche Maß für ein Wohnzimmer. Reinigen und Entkalken brachten keine Besserung. Deshalb bin ich zur Royal Exclusiv Red Dragon Pumpe 6000, 6.500 l/h gewechselt. Mit ihren 65W überzeugt die Red Dragon bei fast identischem Stromverbrauch mit mehr Leisung und nahezu lautlosem Betrieb.

Heizung
Ein Wärmetauscher in der 5. Filterkammer angeschlossen an die Zentralheizung (Erdwärmepumpe) sorgt für 24°C Wassertemperatur. Die Wassertemperatur wird durch den Sensor des ProfiLux erfasst, welcher daraufhin das Magnetventil am Vorlauf des Wärmetauschers schaltet.

Der Wärmetauscher ist ein Selbstbau aus 15m 1/2" Edelstahlwellrohr. Als Form habe ich mir eine Papphülse besorgt und das Rohr Stück für Stück mit Hilfe vieler Kabelbinder darum gewickelt und fixiert.
Der fertige Wärmetauscher hat 24 Windungen, 20cm Durchmesser, 42 cm Höhe und eine Oberfläche von 1,17m²

Automatischer Wasserwechsel
Der Profilux schaltet zeitgesteuert ein Magnetventil an der Frischwasserleitung. Das Frische Wasser läuft über die Leitung unmittelbar vor der Ansaugung Rückförderpumpe in die Filterkammer. Das Altwasser wird durch die Überlaufbohrung im Filterbecken direkt in das Abwassersystem des Hauses geleitet. 6x täglich eine Minute laufen laufen so ingesamt 100L Frischwasser hinzu, was einem wöchentlichen Wasserwechsel von etwa 50% entspricht.

Strömungspumpe
Eine Tunze 6105 (max 13000l/h) läuft in Sinuswellen 65-100%, bei Gewitter auf 100% und in der Nacht auf 65%. Ich habe die Pumpe mittig an der Seitenwand/Rückwand positioniert und sie hält wie gewünscht das Wasser sehr gut in Bewegung. Die gelegentlichen "Gewitter" sorgen dafür dass keine "Dreckecken" im Becken entstehen, nahezu alles landet ohne mein Zutun in der Filterung.

Luft/Sauerstoff
Eine Hailea V10 sorgt nun für zusätzlichen Sauerstoff im Filterbecken. Aufgrund der Menge der Filtermaterialien war dies bislang zu wenig. Sehr positiv ist Leistung, Preis und Lautstärke dieser Pumpe!

Ozon
Anlage abgebaut. Nutzen war fraglich, und da es auch als gesundheitsgefährdend eingestuft wird habe ich die Anlage bei 2 Kindern im Haus abgeschafft.
LED Beleuchtung
LED Beleuchtung
Viel "Wind", dank der Strömungspumpe
Beleuchtungseinstellungen ProfiLux
Endlich hat der "Technikraum" seine Türen bekommen
Wärmetauscher
Leitungen für automatischen Wasserwechsel
ProfiLux II light
Überlaufschacht mit bodennaher Absaugung zum Rieselfilter
Überlaufschacht
Oberflächenabsaugung, in der Bildmitte der Rücklauf vom Filter ins Aquarium
Überlauf, Strömungspumpe, Rücklauf
Von oben, Rieselfilter, Trennscheiben, Überlaufkamm, Rücklauf
Schematische Darstellung Filterbecken
Rückenstrichgarnelen (Neocaridina heteropoda) für das Filterbecken
Besatz
Wie die Beckenbezeichnung "Malawi Predator Bay" schon verrät, war und ist es mein Ziel den natürlichen Lebensraum der Malawisee-Cichliden zu mir nach Hause zu holen. Und dazu gehören für mich eben nicht nur die bekannten Buntbarsche, sondern möglichst viele weitere im See vorkommende räuberische Arten. Alles lässt sich definitiv nicht im heimischen Aquarium wahrlos und grenzenlos mit einander vergesellschaften - ich bin aber davon überzeugt dass ich einen ansehnlichen und harmonischen Besatz gefunden habe.
Bei der Artenbeschreibung halte ich mich recht kurz, da muss ich das Rad nicht neu erfinden..! Der Punkt "Verhalten" beschreibt meine persönlichen Erfahrungen!

Kurzübersicht:
1/2 Aristochromis christyi NZ
1/1 Champsochromis caeruleus WF/WFNZ
3/4 Cyrtocara moorii WFNZ / NZ
2/2 Dimidiochromis compressiceps WFNZ
0/1 Exochochromis anagenys WFNZ
1/2 Fossorochromis rostratus WFNZ
1/2 Nimbochromis venustus NZ
2/2 Nimbochromis livingstonii WFNZ/WF
1/2 Tyrannochromis nigriventer WF
4 Synodontis njassae WF
1 Aethiomastacembelus moori WF
0/0 Potamonautes lirrangensis WF


Aristochromis christy NZ
Kategorie: Räuber / Fischfresser / Verfolgungs- bzw. Lauerjäger mit außergewöhnlicher Angriffsstrategie
Endgröße um 25-30cm
Habitat: Sandzonen bzw. teils felsige Übergangszonen
Verhalten: Macht seinem gefährlichen Aussehen alle Ehre, immer auf der Suche nach Beute, dennoch gesellschaftsfähig.

Champsochromis caeruleus WFNZ
Kategorie: Räuber / Fischfresser / Jäger
Endgröße um 25-35cm
Habitat: Seichte freie Gewässer, lebt recht unabhängig vom Untergrund
Verhalten: Ein schwimmfreudiger großer Fisch der meist ruhi seine Bahnen zieht, allerdings auch sehr durchsetzungsfähig sein kann.

Cyrtocara moorii NZ
Kategorie: Non-Mbuna / Verfolgerfisch / Carnivor
Endgröße um 20cm
Habitat: Seichte Gewässer mit Sandflächen
Verhalten: Meist ein sehr ruhiger Fisch, der aber situationsbedingt auch austeilen bzw. sich zur Wehr setzen kann.

Dimidiochromis compressiceps WFNZ
Kategorie: Räuber / Fischfresser / Lauerjäger
Endgröße um 20-25cm
Habitat: Seichte Gewässer mir langblättriger Vegetation
Verhalten: Ein überwiegend friedlicher Fisch der sich meistens zwischen den Pflanzen oder nah an der Wasseroberfläche aufhält

Exochochromis anagenys WFNZ
Kategorie: Räuber / Fischfresser / Jäger
Endgröße um 25-30cm
Habitat: Seichte freie Gewässer, lebt recht unabhängig vom Untergrund
Verhalten: Ein schwimmfreudiger und friedlicher Fisch. Etwas sensibel was das Futter betrifft.

Fossorochromis rostratus WFNZ
Kategorie: Carnivore, Gräberfisch
Endgröße um 30cm
Habitat: Seichte Gewässer mit Sandflächen
Verhalten: Friedlicher, neugieriger Fisch - ein ausgefärbtes Männchen ist einen Augenweide!

Nimbochromis venustus NZ
Kategorie: Fischfresser / Laueräger
Endgröße max. 25cm
Habitat: Sand- und Übergangszonen
Verhalten: Versucht gern die dominate Rolle im Becken zu übernehmen. Außerdem sehr gierig nach jedem Futter.

Nimbochromis livingstonii WFNZ
Kategorie: Fischfresser / Laueräger
Endgröße max. 25cm
Habitat: Sandflächen
Verhalten: Gegenüber dem venustus sehr viel zurückhaltender.

Synodontis njassae WF
Kategorie: Wels / carnivor / Allesfresser
Endgröße 15-20cm
Habitat: Felslandschaften teilweise auch Sandzonen
Verhalten: Meist nachtaktiver Wels. Agiler als multipunctatus oder petricola, jedoch eher ein Einzelgänger, dennoch soweit friedlich untereinander. Sehr verfressen.

Aethiomastacembelus moori WF
Kategorie: Carnivor / Stachelaal aus dem Tanganikasee
Endgröße 30-60cm ??? Verlässliche Quellen habe ich nicht gefunden. Also warte ich es ab :-)
Habitat: Felslandschaften und Sandzonen
Verhalten: Recht schüchtern versteckt sich das friedliche Tier meist, schaut aber auch oft zwischen den Steinen hervor. Vornehmlich nachtaktiv.

Aethiomastacembelus plagiostoma WF
Kategorie: Carnivor / Stachelaal aus dem Tanganikasee
Endgröße ca. 40cm
Habitat: Felslandschaften und Sandzonen
Verhalten: Zeigt sich anders als die moori auch tagsüber

Potamonautes lirrangensis "Blaue Malawiseekrabbe" (lange bekannt als Potamonautes orbitospinus) WF
Kategorie: Wirbelloser Allesfresser: Fischfutter, Laub, Obst, Gemüse, Fisch und Garnelen
Endgröße 12 cm Carapax-Breite + Beine
Habitat: Felslandschaften mit vielen Verstecken, sowie der Möglichkeit das Wasser zu verlassen.
Verhalten: Sehr Intelligentes Tier das sich mit Futter ansatzweise "dressieren" lässt. Den Mitbewohnern gegenüber friedlich, lebt die Krabbe bis dato eher zurückgezogen.
Aal macht den Freischwimmer
Synodontis njassae
Die Krabbe
Aristochromis christyi W
Synodontis petricola
Buccochromis rhoadesii M
Hier in voller Länge auf Wanderschaft
Wasserwerte
Temp: um 24 °C
GH: 20
KH: 11
PH: 8,2
NO2: 0 - 0,1
NO3: 0 - 0,10
NH3/4: 0,0
PO4: 0,1
Futter
Cichliden
Ich mische täglich frei und abwechselnd aus:
- Tropical Chichlid Gran
- Tropical Chichlid Carnivore
- Aquatic nature energy
- Tropical Krill Chips

Besonders die Krabbe und die Aale, gelegentlich aber auch die Chichliden erhalten mindestens 1x in der Woche Frostfutter (Frutti di mare aus dem Supermarkt bzw. Stinte aus dem Zooladen).

Futterpause ca. 1x wöchentlich für alle gemeinsam.
Sonstiges
Das Verhalten der Fische ist ganz normal, es sind keine Auffälligkeiten zu beobachten auf Grund der Tatsache dass das Becken von 3 Seiten offen ist. Bewegt man sich auf der Wohnzimmerseite - zeigen sich die Fische uninteressiert. Auf der Strin- und Esszimmerseite vermuten sie die Fütterung und begleiten mich beinahe auch Schritt und Tritt. Aber auch nur wenn man sich direkt an der Scheibe entlang bewegt- sitzt man am Esstisch hat man den besten Überblick und die Fische sind über das gesamte Aquarium verteilt. Die Zeiten an denen man warten musste bis alle am Tisch sitzen sind bei uns vorbei :)


Videos sind in meinem YouTube Kanal zu sehen!
Infos zu den Updates
Juni '11 Wasser marsch! Das Aquarium läuft soweit wie geplant - alles funktioniert super!
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Juni '11 Fische sind eingezogen, restliche Technik ist angeschlossen - fürs Erste ist es fertig!
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Juli '11 Rieselfilter überarbeitet: Umstellung auf Helix12
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Dezember '12 Umstellung der Beleuchtung von T5 auf LED
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Januar '13 Filterbecken überarbeitet und neu bestückt, Rückschlagventil eingebaut. Siehe Beschreibung.
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Februar '13 Movoning Bead Filter und Venturi-Düse nehmen den Betrieb auf
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März '13 Besatz wurde wieder aufgestockt nachdem Seuchenjahr 2012, Malawikrabbe ist eingezogen, außerdem noch ein paar mehr Steine
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Mai '13 Die Oase Aquamax hat sich letztlich als zu laut fürs Wohnzimmer erwiesen und wurde nun durch eine Royal Exclusiv Red Dragon 6000, 6.500 l/h ersetzt.
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Februar '14 1/3 Exochochromis anagenys WFNZ sind eingezogen
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März '14 Membranpumpe für das Filterbecken, Die Krabbe hat eine Nachfolgerin bekommen.
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Mai '15 Nun da fast alle Fische über 20-25cm oder größer sind, wurde der Filter gereinigt. Es ist wahr: Viel Fisch = viel Dreck ;-)
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Juni '15 Neue Bilder online!
User-Meinungen
Harald Götz schrieb am 31.05.2015 um 12:35 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo Dennis,
da kann man nur sagen WOW
Ich denke da stimmt einfach alles und von der Optik ist es genial!
Viele Grüße, Harald
NRW schrieb am 15.05.2015 um 11:03 Uhr
Bewertung: - keine -
Hallo Nachbar! ein tolles Stück afrikanischen Sees hast du dir da ins Haus geholt; wirklich eine tolle Arbeit! viele Grüße aus Detmold! Michel
Basti@ schrieb am 14.05.2015 um 14:10 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hallo Dennis,
da hast du dir ein wirklich schönes Aquarium gezaubert.
Gefällt mit sehr gut.. Über die Beleuchtung brauchen wir uns nicht unterhalten:-) habe zufällig auch die Beleuchtung dieser Firma.-)
Schöne Grüße
Basti@
SK Aquarienleben schrieb am 18.07.2014 um 17:56 Uhr
Bewertung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wirklich ein tolles Becken. Passt einfach super da hin und ist sicher das Highlight des Hauses.
Und die Pflanzen. Wenig, aber optimal in Szene gesetzt. Allein hierfür schon 100 Punkte in der Teilbewertung. ;-)
Für mich als Pflanzenaquaristiker das schönste Malawiebecken das ich zu Gesicht bekommen habe.
Ganz toll
(Ich glaub ich muss ein neues Haus bauen)
< 1 2 3 4 5 6 ... 15 >  
In diesem Beispiel wird die Verwendung von Produkten unserer Partner beschrieben:
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Dennis R das Aquarium 'Malawi Predator Bay' vor. Das Thema 'Malawi' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
112215 Aufrufe seit dem 25.01.2011
Copyright der Fotos liegt ausschließlich beim User Dennis R. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung von Einrichtungsbeispiele.de und dem User selbst nicht erlaubt.
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