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Mario Schlimper         


Mein Gesellschaftsbecken
Blog

Gesamtansicht (08.03.2012)

Beschreibung:
Bezeichnung: Mein Gesellschaftsbecken
Typ: Klassisches Gesellschaftsbecken
Läuft seit: 13.02.2012
Grösse: 121x41x55 = 240 Liter
Letztes Update: 22.03.2012
Besonderheiten:
Juwel Rio 240 Schwarz
Juwel Rock 3D Motivrückwand
 
Aquarium 08.03.2012
Aquarium 27.02.2012
Aquarium 21.02.2012
Aquarium 20.02.2012
Aquarium 14.02.2012
Dekoration:
Bodengrund:
25 kg Aquarienkies Körnung 1 - 2 mm
Höhe 5 - 12 cm
Pflanzen:
Vordergrund:

Mooskugel / Moosalgenball (Aegagropila linnaei / Cladophora aegagropila)

Graspflanze (Lilaeopsis brasiliensis)

Kleiner Stern `Daonoi` (Pogostemon helferi)
Der als "Daonoi" bzw. "Downoi" (Thai; "Kleiner Stern") bezeichnete Pogostemon helferi ist wissenschaftlich zwar schon seit über 120 Jahren bekannt, doch für die Aquaristik entdeckt wurde er erst 1996 durch Nonn Panitvong und Arthit Prasartkul, die ihn in der thailändischen Provinz Kanchanaburi an der Grenze zu Myanmar fanden. Innerhalb kurzer Zeit ist P. helferi eine sehr beliebte Aquarienpflanze für den Vorder- und Mittelgrund geworden.
Die genannten Autoren trafen diese Art an einem schnellfließenden Fluss mit Kalkstein-Untergrund an. Die Pflanzen sitzen auf und zwischen Felsen und wachsen während der sommerlichen Regenzeit überwiegend submers, oft in reißender Strömung. In den Herbst- und Wintermonaten fallen die P.-helferi-Bestände weitgehend trocken und bilden aufrechte, gestreckte Sprosse mit auffälligen, für die Gattung Pogostemon typischen Blütenähren.
Diese Pogostemon-Art ist nicht allzu schwierig zu halten, wenn man einige essentielle Bedürfnisse dieser Pflanze beachtet: genügend Licht (0,5-1+ Watt pro Liter), CO2-Zufuhr und Düngung einschließlich Nitrat, Phosphat, Kalium und Magnesium. Sie benötigt recht viel Eisen, was sie mit einer sattgrünen Blattfarbe dankt.
Lichtmangel führt zum Vergeilen der Pflanze, d.h. die Internodien werden länger. Zusätzlich geht die Blattfarbe ins Gelbliche.
Die Vermehrung gestaltet sich recht einfach, sofern man auf scharfes Schnittwerkzeug zurückgreift. Bei Kopfstecklingen erfolgt der Schnitt unterhalb eines Nodiums (Stängelknotens). Die Blätter kann man etwas einkürzen, damit der Steckling beim Pflanzen besseren Halt findet. Mit Seitentrieben kann man ebenso verfahren. Zum Einpflanzen benutzt man idealerweise eine Pflanzpinzette, da Quetschungen somit größtenteils vermieden werden.
Bei der Platzierung im Aquarium bietet sich diese Art für eine Mittenakzentuierung in Nano- oder Kleinaquarien an. Ansonsten sollte sie eher im Vordergrund platziert werden. Bei der Pflanzung sollte man vorsichtig vorgehen, da Quetschungen zum Absterben der Pflanze führen können. Pogostemon helferi kann auch auf Wurzeln oder Steinen anwachsen, indem man ihn auf diesen mit Nylonfaden befestigt. Dabei sind aber auch wieder unbedingt Quetschungen z.B. durch zu festes Schnüren zu vermeiden. Auch in Paludarien macht die Pflanze einen hervorragenden Eindruck, wenn sie teils emers, teils submers wächst.

Grüner Wendtscher Wasserkelch (Cryptocoryne wendtii grün)



Mittelgrund:

Zwergspeerblatt (Anubias barteri var. nana)
Anubias barteri var. nana stammt aus Kamerun, wo sie in flachen Bereichen von schnell strömenden Waldflüssen vorkommt. Es gibt kaum Informationen über die Fundorte. Die Firma Tropica kultivierte das Zwergspeerblatt als erstes um 1970 und sorgte für ihre Verbreitung. Anubias barteri var. nana ist mittlerweile eine der verbreitesten Aquarienpflanzen in Europa, Asien und den USA.
Im Aquarium ist diese Pflanze annährend unzerstörbar und wird deshalb oft die "Plastikpflanze, die wächst" genannt.
Die Pflanze selbst besteht aus einem kriechenden Rhizom, welches Blätter produziert, die mehrere Jahre halten können. Anubias barteri var. nana ist bezüglich der Lichtintensität nicht sehr anspruchsvoll und wächst bei sehr geringem Lichteinfall (0,25 Watt pro Liter und weniger) genauso wie unter Starklichtverhältnissen (1 Watt pro Liter und mehr).
Sie wächst mit oder ohne CO2-Zugabe, jedoch ist eine solche durchaus förderlich für das Wachstum, genauso wie Bodendüngung bzw. ein nährstoffreiches Substrat sowie das Entfernen von alten Blättern.
Hohe Phosphatwerte (1,5-2 mg/l) scheinen die Pflanze unabhängig von den Verhältnissen im Aquarium oder dem Wohlergehen der Anubias barteri var. nana zum Blühen zu bringen.
Diese hohen Phosphatwerte kombiniert mit guter Eisenversorgung und Mikronährstoffen verringern Probleme mit grünen Punktalgen bei Pflanzen unter starkem Lichteinfall. Die Pflanze in einen schattigeren Teil des Aquariums umzusetzen ist eine weitere Möglichkeit, die Punktalgen zu bekämpfen.
Für die Vermehrung einfach das Rhizom in zwei oder mehr Stücke zerteilen (abhängig von der Größe der Pflanze).
Für die Aquariengestaltung bietet sich diese Art für eine Mittenakzentuierung in Nano- oder Kleinaquarien an. Ansonsten sollte sie eher im Vordergrund platziert werden. Bei der Pflanzung sollte man das Rhizom nicht eingraben, da es sonst verrotten könnte. Die Anubias barteri var. nana kann ebenso auf Wurzeln oder Steinen anwachsen, wenn man sie auf diesen mit Nylonfaden befestigt.

Kardinalsrote Lobelie / Kardinalslobelie (Lobelia cardinalis)
Lobelia cardinalis, die Kardinalslobelie, ist eine echte Amerikanerin und wächst in den östlichen und zentralen Regionen der Vereinigten Staaten auf feuchten Böden entlang von Bächen, Teichen und Abzugsgräben. In ihrer emersen Form bringt sie grüne Blätter mit purpurfarbiger Unterseite und attraktive scharlachrote, glockenförmige Blüten hervor, die sie in ihrer Heimat sehr populär und zu einer wahren Augenweide machen. Die submerse Pflanze ist im Gegensatz dazu hellgrün. Schon seit langem für Aquarien im holländischen Stil verwendet, ist L. cardinalis heutzutage im Handel weit verbreitet.
L. cardinalis ist ziemlich leicht zu pflegen. Die Beleuchtung sollte zumindest mittelstark sein, obwohl höhere Wattzahlen auf kompakteres, üppigeres Wachstum hinauslaufen. Eine Düngung mit CO2 ist nicht notwendig, aber für ein kräftiges Wachstum dennoch zu empfehlen. Regelmäßige Düngergaben über die Wassersäule bestimmen, wie groß die Pflanze letztendlich wird. Ein Nitratwert von 10-20 mg/l und Phosphat im Bereich von 1-2 mg/l sowie genügend Mikronährstoffe führen zum schnellsten, üppigsten Wachstum. Dann bringt L. cardinalis auch die größte Anzahl von Seitentrieben hervor.
Diese ungewöhnliche Stängelpflanze wächst nur im mäßigem Tempo zur Wasseroberfläche. Ebenfalls neigt sie dazu, viele weiße Wurzeln an den Stengelknoten zu treiben, die aber verborgen bleiben, wenn die Pflanze sorgfältig beschnitten wird. Beschneiden sollte man diese Pflanze, indem man die Triebspitzen abschneidet und einpflanzt. Möchte man mit der Kardinalslobelie eine "Pflanzenstraße" anlegen, schneidet man die Spitzen in zunehmend kürzeren Zeitabständen.
Wegen ihrer eher geringen Wachstumsrate und regulierbaren Höhe ist L. cardinalis häufig in holländischen Aquarien zur Gestaltung der sogenannten "Leidener Straßen" gepflanzt worden. Ihre Größe und einzigartige Blatttextur machen sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Aquarianer, die ein eher formelles Layout schaffen möchten.

Breitblättriges Pfeilkraut (Sagittaria platyphylla)
Sagittaria platyphylla, das Breitblättrige Pfeilkraut, kommt als Sumpfpflanze in stehenden und fließenden Gewässern in den östlichen und südöstlichen USA und stellenweise in Mittelamerika vor. Diese Pfeilkraut-Art wird schon seit langer Zeit, aber nicht so häufig wie Sagittaria subulata in Aquarien kultiviert.


Hintergrund:

Steifblättriger Froschlöffel (Echinodorus palaefolius)
Echinodorus palaefolius wird oft im Handel angeboten, aber nur selten unter seinem richtigen Namen.
Eine eher spitzblättrige Form, die E. subalatus recht nahe kommt (Bild 3-5), wird im Handel als "E. argentinensis" bezeichnet, hat aber nichts zu tun mit dem echten E. argentinensis, der zu E. grandiflorus zählt und nicht mehr im Handel ist (siehe Echinodorus grandiflorus).
Eine andere Form mit breit-ovalen Blättern und Verdickung am oberen Blattstiel-Ende (Bild 1 u. 2) hat den Handelsnamen "Echinodorus rigidifolius" (kein gültiger botanischer Name). Offenbar dieselbe oder eine ähnliche Form wird auch als E. palaefolius var. latifolius bezeichnet.
E. palaefolius stammt aus dem östlichen Brasilien und wächst in der Natur als Sumpfpflanze. Die Art ist mit E. subalatus nahe verwandt und hat wie dieser längsgeriefte Blattstiele mit deutlicher Rinne auf der Oberseite sowie relativ kleine Blüten (2-2,5 cm) mit 12 blassgelben Staubblättern und relativ schmalen Kronblättern. Die Kanten der Blütenstands-Achse sind bei beiden Arten geflügelt (alat). E. palaefolius unterscheidet sich von E. subalatus u.a. durch breitere emerse Blattspreiten, die weniger als zweimal so lang wie breit sind.
Er kann eventuell mit E. cordifolius verwechselt werden. Dieser hat aber größere Blüten (2,5-3 cm) mit 15-26 Staubblättern, keine Rinne auf der Blattstiel-Oberseite und eine nicht geflügelte Blütenstands-Achse.
Die submersen Blätter von E. palaefolius sind lanzettlich ähnlich denen von E. subalatus, bei guter Beleuchtung beim Austrieb oft rötlich gefärbt, und relativ langstielig.
Diese Art ist zwar anspruchslos und schnellwüchsig, aber ihre Verwendung als Aquarienpflanze wird dadurch eingeschränkt, dass sie als kräftige Pflanze bald mit Luftblättern aus dem Wasser herauswächst. Eine Zeitlang lässt sich dies durch Entfernen der langgestielten Blätter hinauszögern, worauf sich zunächst wieder kürzer gestielte Blätter entwickeln - oder man ersetzt das alte Exemplar durch eine Jungpflanze. Am besten eignet sich E. palaefolius aber als emerse Solitärpflanze für offene Becken oder große Paludarien, wo die Pflanze bis ca. 1 m hoch werden kann und eine große Blattmasse sowie ihre verzweigten Blütenstände mit den typischen, eher kleinen Blüten entwickelt. Die anfangs aufrechten Blütenstände hängen bald über und entwickeln viele Adventivpflanzen.

Rubin-Ludwigie / Weinrote Ludwigie (Ludwigia repens `Rubin`)
Diese auffällig dunkelrot gefärbte Pflanze ist von der dänischen Wasserpflanzengärtnerei Tropica als Ludwigia repens `Rubin` eingeführt worden. Sie ist auch unter der Bezeichnung Ludwigia sp. "Weinrot" bekannt. Nach neueren Untersuchungen zählt sie nicht zu L. repens, sondern ist enger mit L. glandulosa verwandt, und stellt vermutlich eine Hybride dar. Aus diesem Grund wird sie auch Ludwigia aff. glandulosa (Kramer 2006; aff. = affinis = "verwandt, nahe") und Ludwigia "Rubin" (Kasselmann 2010) genannt. Einige Gärtnereien führen die Pflanze fälschlich als L. glandulosa oder "L. glandiosa" (zur Unterscheidung von echter L. glandulosa siehe unten).
Ludwigia "Rubin" hat eine ähnliche Blattform wie L. repens und ähnelt ihr auch im Wuchsverhalten. Während L. repens aber stets gegenständige Blätter (2 Blätter pro Stängelknoten) hat, weist L. "Rubin" sowohl gegenständig als auch wechselständig (1 Blatt pro Knoten) beblätterte Sprossabschnitte in unregelmäßiger Folge auf. Die ähnlich weinrot gefärbte Ludwigia glandulosa hat stets wechselständige Blätter, eine schmalere, lanzettliche Blattform sowie submers strikter aufrecht wachsende, kaum verzweigte Stängel.
Wie die geläufigere L. repens ist L. "Rubin" einfach in der Haltung und stellt keine besonderen Ansprüche an die Kulturbedingungen, um zu gedeihen. Ihre tiefrote Farbe bildet sie allerdings nur bei viel Licht (0,5 Watt pro Liter und mehr) und guter Eisendüngung aus. Ludwigia "Rubin" bildet viele Wurzeln an den Nodien, die ohne Probleme entfernt werden können. Die Pflanze ist lediglich etwas empfindlich gegenüber Transport, erholt sich jedoch schnell wieder von den Schädigungen, wenn ihr gute Wuchsbedingungen geboten werden.
Die Vermehrung gestaltet sich ebenso einfach wie bei anderen Stängelpflanzen. Es werden regelmäßig Seitentriebe gebildet, die zur Vermehrung abgeschnitten und ins Substrat gesetzt werden können. Mit der Triebspitze kann man ebenso verfahren.
Als eine der am tiefsten rot gefärbten Pflanzen ist Ludwigia "Rubin" ein wahrer Blickfang im Aquarium. Eine kleine Gruppe, im Mittelgrund positioniert und mit einigen grünen Pflanzen im Hintergrund, zieht schnell die Blicke auf sich. In Verbindung mit z.B. Microsorum pteropus "Narrow Leaf" oder Hygrophila balsamica kommt sie besonders schön zur Geltung.

Indischer Wasserfreund (Hygrophila polysperma)
Hygrophila polysperma ist eine robuste und anpassungsfähige Aquarienpflanze, die ihren Ursprung in Indien und dem Bhutan hat. Eine braune Variante ist ebenfalls in Sri Lanka beheimatet und wird von der Wasserpflanzengärtnerei Tropica unter dem Namen Hygrophila polysperma "Ceylon" angeboten. In der Aquaristik stellt sie eine verbreitete Pflanze dar, die in vielen Aquariengeschäften angeboten wird.
Es gibt nur wenige Aquarienpflanzen, die so zäh und entgegenkommend bezüglich des Wachstums sind wie diese. Die Lichtintensität scheint nur eine sehr untergeordnete Rolle bei ihrem Wuchs zu spielen, wobei unter geringem Lichtangebot die Pflanze langsamer wächst und kleineres Blattwerk aufweist. Bei der Düngung ist Hygrophila polysperma sehr genügsam. Die Härtegrade des Wassers beeinflussen den schnellen Wuchs der Pflanze auch nicht. CO2 ist bei der Kultivierung nicht nötig. Kurz gesagt handelt es sich um eine perfekte Anfängerpflanze.
Hygrophila polysperma bildet viele Seitentriebe, wodurch die Vermehrung sehr einfach verläuft. Man trennt lediglich die Seitentriebe oder die Triebspitze ab und setzt sie ins Substrat. Durch den schnellen Wuchs ist eine Beschneidung der Pflanze ca. alle 2-3 Wochen von Nöten.
Eine Gruppe von Hygrophila polysperma Stengeln bildet besonders im Mittelgrund des Aquariums einen schönen Blickfang.

Nixkrautähnliche Wasserpest / Paraguay-Wasserpest (Egeria najas)
Egeria najas, die im zentralen und südlichen Südamerika beheimatet ist, stellt eine attraktive Stengelpflanze da, die so gut wie keine Ansprüche an den Aquarianer stellt. Sie benötigt lediglich ausreichend Licht und gibt sich auch ohne CO2-Zugabe zufrieden, welche jedoch von Vorteil ist und ihre Wuchsgeschwindigkeit steigert.
Bei viel Licht und einem ausgewogenen Nährstoffverhältnis wächst E. najas am besten. Besonders hervorzuheben ist, dass sie gegenüber höheren Temperaturen toleranter als Egeria densa ist. Daher ist sie für Tropenaquarien eher zu empfehlen als E. densa.
Durch ihren schnellen Wuchs kann sie gut eingesetzt werden, um Algen zu bekämpfen, da sie große Nährstoffmengen aufnehmen kann.
Die Blätter von E. najas stehen dicht beieinander, sie sind schmaler und deutlicher sichtbar gezähnt als die Blätter von E. densa. Die Art kann eventuell mit Hydrilla verticillata verwechselt werden. Zur Unterscheidung zwischen Egeria densa, E. najas und Hydrilla verticillata siehe Beschreibung von Egeria densa.
E. najas bildet viele Seitentriebe aus und kann einfach vermehrt werden. Es können Seitentriebe oder Kopfstecklinge geschnitten und ins Substrat eingesetzt werden, die schnell anwachsen und in die Höhe schießen. Die gestutzten Stengel brauchen dagegen etwas länger, um Seitentriebe auszubilden.
Trotz ihrer Attraktivität ist Egeria najas wegen ihrer Schnellwüchsigkeit und ihres eher unordentlichen Wuchsbildes nur schwer in gepflegt aussehende Aquariendesigns zu integrieren. Sie ist jedoch eine gute Wahl für naturhafte Gestaltungen und für Bepflanzungen, die den Fischen Deckung bieten sollen.

Quelle: flowgrow
 
Mooskugel und Graspflanze und Zwergspeerblatt
 Graspflanze (Lilaeopsis brasiliensis)
Kleiner Stern `Daonoi` (Pogostemon helferi)
Grüner Wendtscher Wasserkelch (Cryptocoryne wendtii grün)
Zwergspeerblatt (Anubias barteri var. nana)
Kardinalsrote Lobelie / Kardinalslobelie (Lobelia cardinalis)
Breitblättriges Pfeilkraut (Sagittaria platyphylla)
Steifblättriger Froschlöffel (Echinodorus palaefolius)
 Rubin-Ludwigie / Weinrote Ludwigie (Ludwigia repens `Rubin`)
Indischer Wasserfreund (Hygrophila polysperma) und Nixkrautähnliche Wasserpest / Paraguay-Wasserpest (Egeria najas)
Weitere Einrichtung:
Mangrovenwurzel 20cm x 40cm mit aufgesetztem Lavalochstein (für die Anubias)
Lavastein mit Höhlen
Mangrovenwurzel 20cm x 25cm mit 3 abgehenden Ästen
Mangrovenwurzel 30cm x 60cm
 
Mangrovenwurzel mit aufgesetztem Lavalochstein und Anubias
Lavastein mit Höhlen
Mangrovenwurzel mit abgehenden Ästen
Mangrovenwurzel
Technik:
Beleuchtung:
2 x JBL Solar Ultra Color T5 (54 W - 1047 mm)
1 x mit Reflektor (2. kommt demnächst)

Beleuchtungszeit:
10:00 - 22:30 Uhr
Filterung:
Innenfilter:
Juwel Bio Innenfilter mit Pumpe und Filtermedien und Diffusor

Aussenfilter:
EHEIM classic 250 (Typ 2213)
Weitere Technik:
Terratec 200W Heizer
 
Juwel Bio Innenfilter mit Pumpe und Filtermedien und Diffusor
Aussenfilter: EHEIM classic 250 (Typ 2213)
Besatz:
20 - 22 x Neonsalmler (Paracheirodon innesi)
Die Bezeichnung `Neon` für diesen sehr bekann- ten Fisch rührt von den auffällig fluoreszierenden Farben seiner Seiten her. Sie sind durch zwei übereinander liegende Längsstreifen verziert: der obere erstreckt sich vom Auge bis zur Schwanzwurzel und ist türkisblau, während der darunter liegende, auf die hintere Hälfte des Körpers beschränkte Streifen leuchtend rot ist. Neonsalmler gehören zu den am meisten gehandelten Aquarienfische, da sie sich aber gut nachzüchten lassen werden kaum noch Wildfänge importiert. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet haben diese Schwarmfische in Oberläufen kleiner Klarwasserbäche des peruanischen Regenwaldes. Im Aquarium akzeptieren sie die Gesellschaft kleiner ruhiger Fischarten gerne, vertragen sich aber mit größeren Mitbewohnern nicht. Eine ähnliche Art ist der Rote Neon (P. axelrodi), der in der Haltung etwas anspruchsvoller ist. Trotz der Anpassungsfähigkeit dieser Fische sollte man auf eine artgerechte Haltung achten. Gute Wasserwerte und ein regelmässiger Wasserwechsel bewirken zudem eine größere Vitalität der Tiere.
Heimat: Südamerika. Oberläufe kleiner Klarwasserbäche des peruanischen Regenwaldes.
Kennzeichen: Länge bis 4 cm, Weibchen etwas fülliger.
Haltung: Schwarmfisch (mindestens 10 Tiere). Becken mit lockerer Bepflanzung. Keine grelle Beleuchtung.
Futter: Alle kleinen Futtersorten, wie z.B. feines Flockenfutter, Futtertabletten, Artemia und feines Lebendfutter.
Temperatur: 20-26 °C
pH-Wert: 5,0-7,5
Gesamthärte: 2-25 °dGH

10x Guppy (Poecilia reticulata) 2m / 8w (+ ca. 5 vom 24.2, ca. 11 vom 29.2. und ca. 24 vom 18.3 Jungtiere)
Einer der beliebtesten Anfängerfische. Die gezüchteten Varianten des Guppy weisen nur noch eine geringe Ähnlichkeit mit der hier gezeigten Wildform auf. Durch die selektive Zucht sind Varianten in unterschiedlichsten Farben und Formen entstanden. Die auffallend gefärbten Männchen haben verlängerte Flossen und eine Schwanzflosse, die in der Form beträchtlich variieren kann. Es gibt dreieckige, fächerförmige, schwertförmige, fahnenförmige und spitz zulaufende Ausbildungen. Die Weibchen sind unscheinbarer und zumeist einfarbig silbrig weiß, zeigen aber oft eine farbige Schwanzflosse. Knapp vor der Geburt der Jungfische lässt sich auf dem Bauch ein Trächtigkeitsfleck erkennen. Guppys gehören zu den Fischen, die im Stande sind, ein Becken sehr lebendig und bunt zu gestalten. Sie neigen dazu das gesamte Aquarium in Besitz zu nehmen, indem sie ununterbrochen geschäftig durch die Beckenmitte schwimmen. Außerdem kann man bei der Haltung dieser Tiere feststellen, dass sich Aussehen und Färbung der Exemplare beachtlich verbessern lässt. Dies kann zu einem Anreiz werden, sich mit der Zucht neuer Kombinationen zu befassen. [Roland Selzer]
Heimat: Südamerika. Gewässer in Venezuela, Barbados, Trinidad, Nordbrasilien und Guyanas.
Kennzeichen: Länge 3-5 cm, Weibchen dickbäuchiger und deutlich größer als die Männchen.
Haltung: Als Gruppe (mehr Weibchen als Männchen) in teilweise dicht bepflanzten Becken.
Futter: Abwechslungsreiche Kost, mit allen kleineren Futtersorten. Auch pflanzenhaltige Nahrung.
Temperatur: 18-28 °C
pH-Wert: 6,8-8,0
Gesamthärte: 10-30 °dGH

13 x Glühlichtsalmler (Hemigrammus erythrozonus)
Der Glühlichtsalmler stammt aus dem Einzugsbereich des Rio Essequibo in Guyana und besiedelt dort vor allem beschattete Urwaldbäche. Eine sehr friedliche, ruhig schwimmende Fischart, die sich problemlos vergesellschaften lässt. Über den silberig schimmernden Körper des Salmlers zieht sich, beginnend am oberen Rand des Auges bis zur Wurzel der Schwanzflosse, ein leuchtend rotes Längsband (`Glühlicht`), dem die Fische ihren umgangssprachlichen Namen verdanken. An der Vorderkante der Rückenflosse ist ein deutlicher roter Fleck erkennbar. In Becken mit torfgefiltertem Wasser, gedämpften Licht und dunklem Bodengrund kommen die dezenten Farben am besten zur Geltung. Die Reflexe des Schuppenkleides ändern sich je nach Lichteinfall. Als Futter akzeptieren diese Fische fast jede herkömmliche Futtersorte, wobei lebende Mückenlarven als besondere Leckerbissen angesehen werden. [Roland Selzer]
Heimat: Südamerika. Schattige Gewässerbereiche des Essequibo River in Guyana.
Kennzeichen: Länge bis 4 cm, Männchen etwas kleiner und schlanker als die Weibchen.
Haltung: Schwarmfisch (8-10 Tiere). Becken mit dichter Vegetation, aber auch Freiraum zum Schwimmen.
Futter: Lebendfutter, wie Mückenlarven, Kleinkrebse oder Wasserflöhe. Auch feines Flockenfutter.
Temperatur: 24-28 °C
pH-Wert: 6,0-7,8
Gesamthärte: 5-12 °dGH

6 x Brokatbarbe (Puntius semifasciolatus `schuberti`)
Ein lebhafter Gruppenfisch der Bodenregion und ein begeisterter Schwimmer für lange Becken. Die Brokatbarbe ist eine xanthische (gelbliche) Zuchtform der Messingbarbe, die aus Südostchina kommt. Bei der Brokatbarbe ist die rote Bauchfärbung der Messingbarbe noch andeutungsweise erkennbar. Die Tiere sind sehr neugierig und müssen alles untersuchen, sei es ein neuer Fisch oder eine Pflanze, und sie reagieren auch auf Reize von außerhalb des Aquariums. In stark besetzten Becken fühlen sich die Barben sehr unwohl. Wird die Besatzdichte zu hoch, werden die Fische gegenüber Artgenossen aggressiv. Hin und wieder sollte pflanzliche Nahrung zugefüttert werden, damit sie sich nicht an feinfiedrigen Pflanzen vergreifen. Zur Vergesellschaftung eignen sich lebhafte Fische, die auch kühlere Temperaturen bevorzugen, z.B. Prachtbarben oder Ritterkärpflinge. [Roland Selzer]
Heimat: Ostasien. Zuchtform der Messingbarbe aus Südostchina.
Kennzeichen: Länge bis 7 cm, Weibchen größer und fülliger. Männchen intensiver gefärbt.
Haltung: Lebhafter Gruppen-fisch (mind. 6 Tiere). Benötigt weichen Bodengrund zum Gründeln.
Futter: Alle gängigen Futtersorten. Zufüttern von pflanzlicher Nahrung ratsam.
Temperatur: 18-24 °C
pH-Wert: 6,0-7,5
Gesamthärte: 5-19 °dGH

10 x Metallpanzerwels (Corydoras aeneus)
Die Metallpanzerwelse gehören zu den bekanntesten Vertretern ihrer Gattung. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Gebiete Südamerikas. Dort bewohnen sie weichgründige Gewässerbereiche von Venezuela bis zum La Plata. Der Körper dieser Panzerwelse ist von Knochenplatten bedeckt, die sie vor Angriffen von Raubfischen schützen. Die Brustflossen sind durch starre Stacheln verstärkt und unterstützen die Fortbewegung der Fische auf dem Bodengrund. Die Färbung kann variieren und ist im Allgemeinen hell, mit silbrigen oder goldenen Reflexen. Sie ernähren sich von allen kleinen Futterpartikeln, die sich auf dem Grund absetzen und den anderen Fischen entgehen. Um die Kost abwechslungsreich zu gestalten, sollten sie aber auch gezielt gefüttert werden. Trockenfutter sollte mit Lebendfutter und pflanzlichem Futter abwechseln. Am wohlsten fühlen sich diese geselligen Tiere in kleinen Gruppen von etwa 6 Tieren. Da sie gerne wühlen sollte der Bodengrund des Aquariums feinsandig und ohne scharfe Kanten sein. Auch Unterstände aus Pflanzen oder Wurzeln dürfen in einem Aquarium mit Panzerwelsen nicht fehlen. [Roland Selzer]
Heimat: Südamerika. Weichgründige Gewässerbereiche. Von Venezuela bis zum Rio de la Plata.
Kennzeichen: Länge 6-8 cm, Weibchen fülliger.
Haltung: Gruppe von mind. 5 Tieren in Becken mit weichem Bodengrund und Unterschlupf zum Ausruhen.
Futter: Trockenfutter mit Lebendfutter (Tubifex) und pflanzlichem Futter abwechseln.
Temperatur: 24-28 °C
pH-Wert: 6,0-7,8
Gesamthärte: 2-20 °dGH

5 x Blauer Antennenwels, L183 (Ancistrus dolichopterus)
Dieser hübsch gezeichnete Harnischwels ist im Norden Brasiliens im Rio Negro und auch in den zahlreichen Zuflüssen des Rio Negro zu Hause. Einem großen Schwarzwasserstrom, der in der Nähe von Manaus in den Amazonas mündet. In Südamerikas Flüssen sind eine Vielzahl von schwarzen Welsen mit weißen Punkten bekannt. Die meisten Verwechslungen entstehen zwischen Ancistrus dolichopterus `L183` und `L071/L181/L249` (eine Art mit mehreren Codenummern). Im Gegensatz zu Ancistrus sp. `L071` behält `L183` auch im Alter die weißen Säume und schimmert unter günstigem Lichteinfall leicht bläulich. Der Ancistrus dolichopterus ist außer an der charakteristischen bläulichen Färbung auch an der erhöhten Anzahl der Rückenflossenstrahlen zu erkennen. Während die Dorsale bei den meisten Welsen der Gattung Ancistrus sieben oder acht Weichstrahlen enthält, sind es bei dieser Art acht bis zehn. Beide Geschlechter können bis 20 cm lang werden. In der Natur nicht selten über 25 cm. Als Unterscheidungsmerkmal dienen die sogenannten `Antennen`, die beim geschlechtsreifen Männchen über den ganzen Kopf verteilt sind. Es handelt sich dabei um tentakelähnliche Hautauswüchse. Jungfische und Weibchen tragen nur am Schnauzenrand kurze Ansätze von Tentakeln. Ganz wichtig bei der Haltung dieser Bodenfische ist es, daß Wurzeln im Becken eingebracht werden, da sie die darin enthaltene Cellulose für die Verdauung benötigen und ständig daran herumraspeln. Ein möglichst hohler Wurzelast dient tagsüber als Versteck. Als Schwarzwasserbewohner sollte man sie auch im Aquarium in nicht allzu hartem Wasser pflegen. Außerdem ist die Art etwas wärmebedürftiger. Die Ernährung ist mit Grünfutter, feinem Lebend- und Frostfutter sowie Futtertabletten möglich. Damit es bei mehreren ausgewachsenen Männchen im Becken kein Drängeln oder Streiten ums Futter gibt, reicht es schon an mehreren Stellen gleichzeitig zu füttern. [Roland Selzer]
Heimat: Südamerika. Im Flusssystem des Rio Negro im Norden Brasiliens.
Kennzeichen: Länge 20-25 cm, Männchen mit „Antennen“ am Kopf. Weibchen meist etwas kleiner.
Haltung: Paarweise Haltung in Aquarien mit vielen Holzwurzeln zum Abraspeln. Wurzel- und Höhlenverstecke.
Futter: Grün- und Trockenfutter. Algen- und Aufwuchsfresser.
Temperatur: 25-29 °C
pH-Wert: 6,0-7,5
Gesamthärte: 5-19 °dGH

6 x Ohrgitterwelse

Quelle: Aquarium Guide
Neonsalmler (Paracheirodon innesi)
Guppy (Poecilia reticulata)
Guppy (Poecilia reticulata)
Glühlichtsalmler (Hemigrammus erythrozonus)
Brokatbarbe (Puntius semifasciolatus `schuberti`)
Brokatbarbe (Puntius semifasciolatus `schuberti`)
Metallpanzerwels (Corydoras aeneus)
Blauer Antennenwels, L183 (Ancistrus dolichopterus)
Wasserwerte:
NO3 = 25mg/l
NO2 = 0mg/l
GH = > 16°d
KH = 6°d
PH = 7.0

Temp.: 25°C - 26°C

Wasserwechsel: zweiwöchig 50% (ca. 120 Liter) inkl. Dennerle Wasseraufbereiter
Futter:
Mo: Flockenfutter, veg. Flockenfutter
Di: Flockenfutter, Wels-Chips
Mi: Flockenfutter, getr. rote Mückenlarven
Do: Flockenfutter, gefr. Saphinen
Fr: veg. Flockenfutter, getr. rote Mückenlarven
Sa: Flockenfutter, Wels-Chips
So: gefr. rote Mückenlarven

Flockenfutter = JBL NovoBel Flakes
veg. Flockenfutter = JBL NovoVert Flakes
Wels Chips = JBL NovoPleco Chips
getr. rote Mückenlarven = Sera FD Rote Mückenlarven
gefr. rote Mückenlarven = Cool Fish rote Mückenlarven
gefr. Saphinen =
Sonstiges:
Bin für Tipps und Ergänzungen dankbar.
Infos zu den Updates:
21.03.2012 Wasserwechsel auf zweiwöchig 50% umgestellt und Guppybestand aktualisiert
18.03.2012 Schon wieder Guppy-Nachwuchs (ca. 24 Jungtiere)
13.03.2012 Beleuchtung: 1 x JBL Solar Ultra Marin Blue T5 (54 W - 1047 mm) entfernt und eine zweite JBL Solar Ultra Color T5 (54 W - 1047 mm) eingesetzt
08.03.2012 Wasserwerte aktualisiert und neues HB
04.03.2012 Beschreibungen zum Besatz hinzugefügt und Anzahl zum Besatz aktualisiert
29.02.2012 7 neue Guppy-Jungtiere entdeckt
27.02.2012 Nach Hinweis von Springer, wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass die Neons wahrscheinlich durch den zu frühen Besatz eingegangen sind. Wasserwerte werden nun täglich überprüft und evtl. mit häufigeren Wasserwechel entgegengewirkt
25.02.2012 Heute schon wieder drei Neons verloren selbe stelle, werde am Montag die Stelle am Filter mit einem Netz oder Gitter von Innen abdecken. Falls jemand Ideen haben könnte bitte melden
24.02.2012 5 mal Guppy Nachwuchs entdeckt (mal sehen ob und wieviele es schaffen) und 3 Neons verloren (Grund: ich vermute dass sie zu neugierig waren, hingen beide am Filter)
21.02.2012 Einsetzen von 1 Reflektor und 3 neuer Pflanzen
Neuanordnung der Pflanzen (Vorder-/Mittel- und Hintegrund)
Umstellung Futter
18.02.2012 Einsetzen von Fischen und 3 Mooskugeln
14.02.2012 Einsetzen von Pflanzen
13.02.2012 Dekoration und Wasserbefüllung
12.02.2012 Anschaffung Aquarium
 
Moderatoren-Empfehlung:
Optik
Passt die Dekoration zweckmäßig zum Besatz?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Besatz
Passt der Besatz zur Beckengröße?9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten
Passt der Besatz vom Verhalten, Aggression, Ansprüchen zueinander?9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten
Technik
Wird das Becken richtig beleuchtet?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Ist die Filterung ausreichend?10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten10 von 10 Punkten
Wasserwerte
Sind die Werte für den Besatz artgerecht?9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten
Futter
Ist das Futter für den gepflegten Besatz passend?8 von 10 Punkten8 von 10 Punkten8 von 10 Punkten8 von 10 Punkten8 von 10 Punkten8 von 10 Punkten8 von 10 Punkten8 von 10 Punkten
 
Gesamt9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten9 von 10 Punkten

Hinweise zur Empfehlung:

Hallo Mario,
dein Aquarium ist recht schön gestaltet, könnte meiner Meinung nach für die Salmer und Barben aber ruhig noch ein paar Pflanzen vertragen.

Erklärung meiner Bewertung:

Filterung: In Verbindung mit dem Juwel Innenfiler (Bitte Grösse noch nachtragen) ist die Filterung für dein Becken ausreichend, einzig die 5 L 183 könnten diese etwas in Bedrängniss bringen, aber dazu komme ich gleich noch unter Besatz.

Beleuchtung: Die Beleuchtung reicht völlig aus, einzig die JBL Solar Ultra Marin Blue T5 finde ich etwas unglücklich gewählt, da Diese eher etwas für dem Seewasserbereich ist, die solltest du spätestens auswechsel wenn du mal Probleme mit Algen bekommen solltest.

Besatz: Beim Besatz solltest du etwas auf die Brokatbarben aufpassen, dass Diese nicht bei den Guppies an den Flossen zupfen, Barben neigen nämlich etwas dazu. Deinen 5 (!) L183 (Ancistrus dolichopterus) stehe ich auf Grund ihrer Endgrösse und deren Stoffwechsel etwas skeptisch gegenüber, bei einer Endgrösse von ca. 20cm und einer Beckengröse von nur 1,20x0,40m solltest du auf wenigsten 2 (ein Paar ???) reduzieren, oder lieber auf etwas kleiner werdende Arten setzen. Den Panzerwelsen kannste ruhig nach zwei Paar (also 4) Kumpels gönnen.

Wasserwerte: Dein pH liegt mit 7 im neutralen Bereich und ist für die gepflegten Arten ok, etwas saurer wäre aber noch besser, der No3 könnte ruhig etwas niedriger sein, ist aber auch noch ok, einzig die gH finde ich etwas grenzwertig. Beim Wasserwechsel würde ich alle 14 Tage auf 50% Wasserwechsel gehen, damit du deinen Fischen etwas Ruhe gönnst, jede Woche ist etwas stressig für Diese.

Futter: Beim Futter könntest du wesentlich abwechslungsreicher füttern. Sich beim Lebendfutter nur auf rote Mückenlarven zu beschränken, da gibt es noch wesentlich mehr geeignete Auswahl, wobei man sich gerade über die roten Mülas auch noch streiten kann. Auch sich dabei auf eine Sorte Flockenfutter und Welschips zu begrenzen ist auch nicht so optimal. Sehr schön finde ich allerdings deinen Futterplan nach Tagen, aber wie gesagt bitte etwas abwechslungsreicher füttern. Deine Fische werden es dir danken.

So, jetzt wünsche ich dir noch weiterhin viel Glück und Spass mit deinem klasse Einrichtungsbeispiel, mit geringem Aufwand kannst du das Potential noch wesentlich steigern. Also in diesem Sinne noch viel Spass hier auf EB.de

LG vom Mich@ aus Gronau, aka. GGuardiaNN


Letzte Bearbeitung am 11.03.2012 um 17:54:29 Uhr




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Mario Schlimper
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