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Aquarium MuränenBecken

von Beppo
Offline (Zuletzt 26.04.2012)BeispielKarte
Ort / Land: 
44807 Bochum / Deutschland
Aquarianer seit: 
ich denken kann...
Aktuelle Frotnansicht
Beschreibung des Aquariums
Läuft seit:
20.11.10
Grösse:
100x50x50 = 250 Liter
Letztes Update:
26.01.2012
Besonderheiten:
Brackwasserbecken
Von schräg unten kurz nach Einrichtung
seitlich kurz nach Einrichtung
13.04.11 nach Bepflanzung
13.04.11 nach Bepflanzung
Dekoration
Bodengrund:
50kg Sand
Aquarienpflanzen:
Javafarn
Anubias nana


Hinter Filtermatte Efeutute
Weitere Einrichtung: 
Asiatisches Lochgestein
Lochgestein
Aquarien-Technik
Beleuchtung:
2x 15W Energiesparlampen mit Farbtemperatur 6500K
12-01 Uhr Beleuchtungszeit
Filtertechnik:
680 l/h Pumpkopf hinter Filtermatte (50cm x 50 cm x 5cm, feinporig)
1800l/h Tunze Turbelle Nanostream 6015
Weitere Technik:
300w TetraTec Regelheizer hinter der Filtermatte für Notfälle
Besatz
1 Gymnothorax tile (ca 60 cm)

9 Goldringelgrundeln
ca 30 Lebendgebährende (Guppy, Molly)


x Zebrarennschnecken
G. tile - leider sind mit meiner Kompaktkamera nur Bilder mit Blitz von dem Tier möglich, welche leider ihrem in natura Erscheinungsbild nicht gerecht werden
G. tile - leider sind mit meiner Kompaktkamera nur Bilder mit Blitz von dem Tier möglich, welche leider ihrem in natura Erscheinungsbild nicht gerecht werden
Hier das Gelege vom 16.04.11 mit Hemichromis Männchen
Wasserwerte
Temperatur 25-27 °C

pH: 7
dGH: 25°
kH: wird nicht getestet, da in diesem Becken unwichtig.
Nitrit: 0
Nitrat: 10

Salzgehalt schwankt zwischen 1 und 30g pro Liter.
Futter
Muräne:

Muscheln, Stinte, Marmorkrebse, Lebendgebährende, Tintenfische


Lebendgebährende und Goldringelgrundeln:

Frostfutter (Daphnien, Artemia, Cyclops, rote, schwarze und weiße Mückenlarven)
Algen und Aufwuchs sind in dem eingefahrenen Becken auf der großen Oberfläche an Lochgestein reichlich vorhanden.
Ca 1 mal die Woche Flocken oder Granulat um eine ausgewogene Grundversorgung zu garantieren.
Sonstiges
keine Düngung, Wasserwechsel 1 mal alle 2 bis 3 Wochen 60% oder bei Bedarf, Werte werden wöchentlich überprüft
Infos zu den Updates
18.12.10 neues Projekt, Brackwasserbecken für G. tile. weitere Fotos folgen im Laufe der Entwicklung


13.04.11 einiges hat sich getan, eine G. tile ist eingezogen, Lavasteine mit Javamoos bewachsem wurden hinzugefügt, Javafarn hinzugefügt.

Momentan suche ich nach der passenden Vergesellschaftung.


Bisher machen sich ein Paar Rote Cichliden und 1/3 Cichlasoma sajica ganz gut.
Bei Anzeichen von Unwohlsein oder drohendem Verspeißt werden durch die Muräne werden die Tiere natürlich direkt entfernt.

Bei den Sajica habe ich Sorgen, da sie als Hohlenbrüter deutlich öfter der Muräne über den Weg schwimmen.

Bin für weitere Vorschläge offen, sollte diese Variante nicht funktionieren.


16.04.11

-Bilder von Gelege und Muräne hochgeladen

Die Hemichromis scheinen sich pudelwohl zu fühlen und haben gestern schon ihr erstes Gelege angelegt, was gewohnt fürsorglich bewacht und umsorgt wird.

18.04.11

-Wasserwerte aktualisiert


26.04.11

-Nachdem der Javafarn sich genug verwurzelt hat, habe ich die Tunze wieder in Betrieb genommen.



02.05.11

-Ich habe die Sajica heute rausgefangen, da das große Männchen eine weitere Bissspur hatte.
Ich weiß nicht ob es an der Beckengröße, dem Verhalten der Sajica als bevorzugende Höhlenbrüter oder die Tatsache, dass sie momentan von den Hemichromis aus dem größten Teil des Freiwassers verdrängt werden liegt, aber sie scheinen zu oft mit der Muräne aneinander zu geraten.
Die Hemichromis sind weiterhin unverletzt und erfreuen sich bester Gesundheit.
Ich bin gespannt, ob die Muräne jetzt auf die Jagd nach diesen gehen wird.
Die Muräne frisst immer und immer mehr, meist etwa 4-5 große Muscheln alle zwei Tage.
Bisher bleiben die Wasserwerte stabil, jedoch ist der extreme Stoffwechsel des Tieres momentan meine Hauptsorge.


08.06.11

Die Roten Cichliden haben eine Brut komplett hochgezogen.
Leider ist das Männchen wohl von der Muräne beim Verteidigen der Jungfische gefressen worden.
Die Hemichromis sind also doch noch zu klein.
Habe sie heute samt Brut heraus gefangen und in ein anderes Becken zum Aufziehen gesetzt.
Nun habe ich die Sajicas wieder zurück gesetzt und werde schauen, ob diese groß genug sind.
Sie tummeln sich jedenfalls jetzt schon viel freier im Becken als vormals zusammen mit den Roten Cichliden.
Ausserdem habe ich heute in einem Zooladen eine lila Aalgrundel (Gobioides broussonnetii) erstanden, die ich gerade eben ins Becken entlassen habe.
Auch ein mittelgroßer Hujeta Hechtsalmler ist noch mit eingezogen.
Die Muräne frisst momentan weniger, aber immernoch regelmäsig, meist 2-3 Muscheln alle 4-5 Tage.


18.07.11

Die Sajica haben gelaicht und die erste Brut wurde direkt hochgebracht.
Momentan ziehen knapp 100 Jungtiere mit den Eltern durchs Becken, ich bin wirklich erstaunt, wie gut das Brackwasser angenommen wird, dachte nicht, dass der Laich bei derartig anderen osmotischen Bedingungen überhaupt schlüpfen würde.

Was ich dann mit zig Sajica Jungtieren machen soll, muss ich noch überlegen.

Die Grundel lebt noch erstaunlicherweise vollkommen unbehelligt von der Muräne und gräbt teilweise mehr als die Sajica.

Die Muräne ist gut im Futter und sieht augenscheinlich gesund aus.



19.01.12

Ich war einige Zeit im Urlaub, in denen die Muräne leider nicht ausreichend gefüttert wurde, daher hat sich der Besatz wie folgt verändert.
-1/2 Sajica Buntsbarsche
brachten mehrere Bruten hoch, Jungtiere wurden verfüttert. Das kleinere Weibchen wurde während des Urlaubs gefressen, das restliche Paar umgesetzt.

-1 Hujeta Hechtsalmler (14 cm)
auch der Hechtsalmler wurde in der Zeit gefressen

-1 Gobioides broussonnetii - Lila Aalgrundel (15 cm)
auch die Grundel scheint gefressen worden zu sein.


Die Muräne geht selbst sehr große Tiere in Hungerphasen an und frisst diese erfolgreich.
Auf der Beckengröße scheiden territoriale Tiere wohl aus, einzig die mit der Grundel würde ich es noch einmal mit einem größeren Tier probieren.
Was blieb als Alternative?
Einzelmüräne oder eine Vergesellschaftung mit möglichst kleinen oder möglichst schwimmfreudigen Tieren.
Im Laden gab es Silberflossennlätter.
Diese Reizen mich zwar, aber dafür ist das Becken deutlich zu grenzwertig und ich habe beruflich momentan nicht die Zeit ein weiteres größeres Aufzustellen.
Daher verließ ich den Laden mit 30-40 Lebendgebährenden und den letzten 9 Goldringelgrundeln.
Es gibt hier auf Einrichtungsbeispielen ein Becken mit Muräne und Goldringelgrundeln, welches angeblich gut funktionierte, wo aber nach kurzer Zeit die Upgrades des Betreibers eingeschlafen sind.
An der Einrichtung habe ich die Lavabrocken und die Muschelschalen entfernt, so dass die Sandfläche im Vordergrund frei komplett frei ist.
Falls die Grundeln und Lebendgebährenden gefressen werden, sind als nächstes vielleicht Froschfische oder Süsswasserseezungen dran, daher die Sandflächenvergrößerung.

Die Muräne zeigt einen guten Appetit und ist äußerlich in Top Zustand und misst stattliche 60cm.
Momentan sind ihr die herumwuselnden Lebendgebährenden noch nicht ganz geheuer, sie wurde gestern schon von einem halbwüchsigen P. velifera Männchen weggedroht, ich denke das wird sich zum Unglück des verlifera noch ändern.

Der Salzgehalt ist in den letzten Monaten bis auf komplettes Süßwasser gefallen, die Muräne zeigtr keinerlei Unbehagen.
Da mir die Horrorgeschichten von den Tieren, welche Fresspausen einlegten und danach nie wieder anfingen zu fressen aber immer noch Angst machen, habe ich vorgestern wieder mit 2kg Salz aufgesalzen, in ein paar Tagen kommen noch weitere 2kg nach.
Bald ist es schon ein Jahr her, dass die Muräne eingezogen ist und bisher erweißt sie sich als extrem gefräßiger, aber ansonsten unproblematischer Gast.


26.01.12

Nach einer Woche ein Zwischenbericht.
Ich habe die Beleuchtung des Beckens ausgetauscht und deutlich kältere Lampen (6500K) verwendet, da diese mir optisch mehr zusagen.
Gleichzeitig habe ich noch einen Batzen Anubias nana aus einem kleineren Becken ausgedünnt und eingesetzt, ich hoffe, es hält das Salz aus.
Die velifera wurden erwartungsgemäß gefressen, die Grundeln zeigen jedoch noch keinen einzigen Ausfall.
Bei Molly und Guppy kann ich nicht genau sagen, ob Tiere verspeißt wurden.
Die Murände bekommt alle 3-4 Tage 2-3 Muscheln, der Wasserwechselintervall ist noch weiter gestreckt worden (alle 2-3 Wochen etwa 60%) ohne dass die Wasserwerte merklich schlechter werden.
Ich überlege noch eine 15W Birne über das Becken zu hängen, da it das kältere Licht viel dunkler erscheint.
Werde die Tage mal wieder neue Bilder schießen.
User-Meinungen
Fischstäbchen schrieb am 28.04.2011 um 14:59 Uhr
Bewertung: - keine -
Hi,
ich noch mal, verfolge ganz gespannt die Kommentare zu deinem Becken, es polarisiert und das ist auch gut. Für mich ist es Neuland, habe mich mal informiert. Du magst Recht haben, was die Standorttreue der Muräne angeht, ich bleibe aber bei meiner Meinung das ein größeres AQ angebracht wäre.
Zu den Kommentaren, ich finde nicht das hier provokativ, aggresiv oder unangebracht argumentiert wird. Jeder darf seine Meinung äussern und du kannst deine Argumente dagegenhalten. Ich werde das weiter verfolgen, schon aus dem Grund, neue Erfahrungen zu sammeln.
Was deine Frage zu meinem vorherigen Kommentar angeht(Sajicas), kann man nicht pauschal sagen, im reinen Artenbecken halte ich 120 cm ausreichend, bei Vergesellschaftung sollte es mehr sein. Wichtig ist auch die Tiefe, hier halte ich 50 cm für angebracht.
Werde dein AQ im Auge behalten..
VG
Koehler schrieb am 27.04.2011 um 21:07 Uhr
Bewertung: - keine -
Hi
ein aussergewöhnliches Becken muss ich ja sagen =)
Ich werde einen Teufel tun und mich in diese Diskussion einmischen aber ich muss sagen finde es bewundernswert wie du mit den teilweise so aggresiven und unangebrachten Aussagen hier umgehst.So wie es aussieht scheinst d dich viel mit diesen Tieren beschäftigt zu haben und antwortest hier immer sehr ausführlich auf kritik und vor allem mit dem nötigen respekt.Lass dich nicht unterkriegen die diskussion zu einer artgerechten haltung von lebewesen in einem Becken egal welcher grösse finde ich ohnehin sehr fragwürdig.
LG Koehler
Flo - Malawi schrieb am 27.04.2011 um 16:16 Uhr
Bewertung: - keine -
Hi Tim
Hier wurde ja bereits einiges gesagt, und dies ist gut so.
Und natürlich ist ein solches Tier mal was anderes `keine Frage`.....hätte ich auch gern und noch so einiges anderes auch....aber Tatsache ist und dies ist meine Meinung geht net dauerhaft.....der Besatz ist wie auf einem Basar (leider)....wenn wir jetzt das ganze genau betrachten und von Netto auf Brutto Volumen umstellen, dann hast du sogar noch viel weniger Wasser im Becken.
Es gibt nunmal diverse Fische und anderes Getier die nichts oder nur sehr sehr bedingt was in einem Becken verloren haben zumindest in den `normalen` Becken.
Und ja ich weiß....ich habe gerettet, ich hole mir ein größeres Becken usw.....dann muss man sich auch leider fragen lassen warum nicht gleich richtig ????
Verstehe ich leider nicht,und werds wohl auch nie!
Ich sage gern ....tolles Tier, aber da hörts auch leider auf !
LG
Flo
P.S. Werde dir mal nach meinem Urlaub mal einen Beitrag präsentieren der schon in Zusammenarbeit mit einigen Leuten aus dem Frankfurter Zoo in der Enstehung ist......und eines ist sicher, nix da mit ner Muräne in so nem Becken,meiner Meinung nach auch net in 500 Litern!!!!!
Dynnarts schrieb am 27.04.2011 um 14:17 Uhr
Bewertung: - keine -
Würde mich gerne dieser Diskussion anschliessen kann ich aber leider nicht da ich von deinem Tier null Ahnung habe. Finde es aber auf jeden fall sehr interessant was du präsentierst ob richtig oder falsch kann ich wie gesagt nicht sagen !! So wie ich es jetzt verstanden habe muss deine Moräne irgendwann in ein komplettes Meerwasserbecken ? Habe ich das richtig verstanden ?? Und wie lange dauert der Prozess von Süss/Brack wasser zum Meerwasser ??
lg steffen
Fischstäbchen schrieb am 27.04.2011 um 00:05 Uhr
Bewertung: - keine -
Hi,
gebe mal meine Meinung ab, bin nicht der Fachmann, habe nur mit den Sajicas Erfahrungen gehabt.
Was mich stört, ist deine Aussage: Ich habe die Beckengröße gewählt, weil ich sie für richtig halte! Hält sie deine Muräne auch für richtig? Ich glaube nicht, das die Muräne ein Leben lang zusammengerollt wie eine Schlange in ihrem Stein lebt. Entfalten kann sie sich bei 50 cm Größe ja kaum auf der Grundfläche. Du schreibst, sie hat keine Fluchtambitionen, wohin auch? Das sie zahm wird ist auch kein gutes Ohmen, klar, du gibst ihr Futter.
Ich bin auch deiner Meinung, optimale Tierhaltung gibt es nicht, aber muss man ein Tier halten weil es gerade in Mode oder aussergewöhnlich ist? Ich will dich auf keinen Fall persönlich angreifen, aber hier ist für mich ein Beispiel der Aquaristik, das ich persönlich nicht betreiben würde.
VG
< 1 2 >  
In diesem Einrichtungsbeispiel stellt der User Beppo das Aquarium 'MuränenBecken' vor. Das Thema 'Klassisches Gesellschaftsaquarium' wurde nach bestem Wissen und Gewissen durch den Aquarianer umgesetzt und soll den gepflegten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben ermöglichen.
33446 Aufrufe seit dem 30.06.2007
Copyright der Fotos liegt ausschließlich beim User Beppo. Eine Verwendung der Bilder und Texte ist ohne Zustimmung von Einrichtungsbeispiele.de und dem User selbst nicht erlaubt.
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