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Blogartikel 'physiologisches zu Fischen auch zu Verhalten

von Falk
einrichtungsbeispiele.de-Moderator
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Corralejo/Fuerteventura / Spain


physiologisches zu Fischen auch zu Verhalten

 
Hallo Leute

Außer mal ne Gaudi zu schreiben,soll heute mal die Physiologie

unserer Fische kurz „gestreift „ werden...

Ich werde oft gefragt....warum soviel Liter ,warum nicht ein kleineres

Becken, oder warum gehen die Fische nicht mit anderen....

Das letztere ist vor allem im Meerwasserbereich oft zu hören oder zu

lesen....

Und hier sollte man mal anfangen ,aufzuklären....was natürlich nicht

mir allein zusteht, denn ich habe die Welt nicht erfunden,beschäftige mich

aber mit dieser...!

Zuerst ....aus dem Unterricht von früher wissen wir das es im Fisch eine

Schwimmblase gibt....

ja, die hat aber nicht jeder Fisch...z.Bsp. Welse haben keine ,sie sinken zu

Boden ,wenn sie sich nicht ansaugen,bzw. bewegen....von Haien rede ich mal

nicht, aber auch einige andere haben keine .....

Die Schwimmblase bringt die Fische ,mehr oder weniger zum Schweben,denn,

man hat das spezifische Gewicht der Fische bei 1,07x festgelegt...im Salzwasser

kommt es den Fischlein noch besser zugute ,da eine Dichte von 1,023 im Mittel

dagegenhält, aber nicht nur dies...Fische haben sehr viel Wasser im Körper ,gebunden

oder nicht ,ist hier nicht die Frage,sondern Wasser ist schon komprimiert genug,

aber ,es kommt zu fast keinem Druckaustausch ...wie etwa bei uns Tauchern ,da wir

sehr viele Hohlräume als Menschen haben ,die gasgefüllt sind und der Druckausgleich

vorprogrammiert ist ,da Gase eine geringere Dichte haben...

Da haben es die Fischlein besser, auch wenn man von einer Atmosphäre Druck

pro 10m zunehmender Wassertiefe ausgehen muß...also enorm für uns gasförmige....

Allerdings ist eins mal genauer zu betrachten...wenn ich ein paar Riffbarsche nehme ,die

in 25 m Tiefe leben...so werde ich diese nicht in 2m Tiefe entdecken...abgesehen von

Revierverhalten...nein ,sie sind den Schwebeausgleich gewohnt,in der tieferen Lage....

Man sieht das an Hand von Jungtieren ,die sich zu anfangs im Seichtwasser aufhalten

und mit zunehmendem Heranwachsen in immer tiefere Lagen begeben....

Ich will auch damit sagen...wenn ich einen bodenorientierten Fisch habe ,der fühlt sich

bei 10m Wassertiefe wohl ,wird gefangen und soll dann in einem 1m Tiefen Becken leben....

das ,glaube ich ,wird nicht oft gut gehen...die Lebenserwartung wird unweigerlich abnehmen, auch wenn Futter ,Wasserwerte passen....

So, zum Schluß für heute will ich auch noch einbringen,das auch bei Tiefwassergewohnten

Arten weniger Licht im Regelfall vorhanden ist,genauso ,wie weniger Futterangebot usw.

von daher die Verhaltensweisen so angepasst sind ,das mehr Raum abgesucht wird ,um

die Fresserei und den Fortbestand der eigenen Art zu gewährleisten ,was rein evolutionär vorgegeben ist...von daher beim Halten im Aquarium eben dieses in größeren Volumen dem Fisch zugute gehalten werden sollte....

Beispiel ist hier zum Bsp. auch..."Nemos" ,die am meisten gehalten werden

und auch wenn es ein Schauspiel ist ,in ihrer Anemone Unfug zu treiben, so sind es eben Fische,die keine großen Wassertiefen einnehmen.....

Im übrigen Fische jenseits einer wassertiefe von 75 m im allgemeinen keine

Schwimmblase haben,außer einige Korallenfische, die in größerer Tiefe

nach Futter suchen müßen...!!

Festzustellen ist auch,das wir alle hier ,von Ichthiologen und Biologen und deren Studien abhängig sind,was nichts schlechtes sein soll ,aber auch eigene Studien sollten hier aufgezeigt werden...!!!

Die nächsten Themen sollen sein...Osmoseregulation bei Knochenfischen Meer und Süßwasser / hyperosmotische Regulation...Wasseraufnahme bei Salzwasser..../Blutsauerstoffkonzentration und noch ein paar andere..

Nachtrag-------

Gut ,es ist so ,das wie auch Malawigo geschrieben hat ,die Anpassung der Fische und hier im speziellen die Schwimmblase auf Grund ihrer Funktionalität im Zusammenspiel mit der Funktion derselben..."Wasser zu drücken" also eine Aufwärts und Abwärtsrichtung vorzunehmen....

Aber nachweislich und hier muß ich aufpassen..---kein Gedankenklau" zu machen---braucht die Schwimmblase in etwa bis zu 20 min. um dem Wasserdruck verschiedener Tiefen zu folgen..also eine "Gewöhnung",das ist wieder abhängig davon ,in welcher Tiefe der Fisch sich gerade aufhält....hier sollte jetzt eine Rechnung als Modell folgen...

Fortsetzung folgt !!!!
 
Kategorie: "Allgemeinwissen" zuletzt bearbeitet am 28.04.2009 um 17:30 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 28.04.2009 um 15:25 von Falk
@Malawigo

Jawohl ,es stimmt.....

Es gibt genügend verschiedene Beispiele von Arten, die verschiedene Tiefen besuchen...gar keine Frage...
Aber ,wie oben schon gesagt ...nur kurzzeitig und aus bestimmten Gründen....
Aber die sache steckt im Detail und ist nicht so einfach zu erklären...
Ein Fisch in 5m lebt,wie Du sagst...auch in 40 m zwar gefunden wird ,aber es zwei verschiedene Individuen sind ....nicht unbedingt der gleiche Fisch.
Aber ich werde noch vervollständigen...

@fish

auch du hast Recht....genauso ,wie das von Dir zitierte Artikelchen von "World of Animals".....
und zu dem Blasenplatzen ...es war ein Link von den Schweizern..mit Ähren und äschen angeln...

Gut ,es ist so ,das wie auch malawigo geschrieben hat ,die Anpassung der Fische und hier im speziellen die Schwimmblase auf Grund ihrer Funktionalität im Zusammenspiel mit der Funktion derselben..."Wasser zu drücken" also eine Aufwärts und Abwärtsrichtung vorzunehmen....
Aber nachweislich und hier muß ich aufpassen..---kein gedankenklau" zu machen---braucht die Schwimmblase in etwa bis zu 20 min. um dem wasserdruck verschiedener Tiefen zu folgen..also eine "Gewöhnung" das ist wieder abhängig davon ,in welcher Tiefe der Fisch sich gerade aufhält....hier sollte jetzt eine rechnung als Modell folgen...
aber ich schreibs in den Blog....ist besser denke ich....

Danke erstmal für Eure Meinungen !!!immer her damit,das eine oder andere läßt sich bestimmt lösen...

Gruß Falk
 
 
Geschrieben am 28.04.2009 um 09:35 von Malawigo
Halo Falk,

sehr interressant und informativ geschrieben,bezüglich der Vorlieben der Wassertiefe von Fischen möchte ich meinen Senf dazugeben.

Fische sind doch im allgemeinen recht anpassungsfähig, es gibt viele Arten die sich sowohl in seichtem, als auch in tieferen Wasser durchaus wohlfühlen.

Bestes Beispiel sind hier ostafrikanische Cichliden, hier werden Pobulationen der selben Art in 5m genauso wie in 40 m gefunden. Eine flexibilität vieler Arten ist also durchaus gegeben.

Vielleicht ergänzt Du das noch, damit nicht der Eindruck entsteht es ist bei allen Fischen so.

Auf Wildfänge bestimmter Arten trifft es jedoch durchaus zu das diese unter den unterschiedlichen
Druckverhältnissen zu leiden haben.

Viele Grüße

Georg
 
 
Geschrieben am 27.04.2009 um 14:33 von Flo - Malawi
Hi Falk...

kann mich hier nur unserem Toto anschliessen...klasse Beitrag!!!!


Lg

Der Guru
 
 


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