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Tilapia joka - ein friedlicher Großer

Hallo ,

in diesem Bericht möchte ich mal etwas zu Tilapia joka schreiben , diese Art habe ich schon länger gesucht aber sie war in den umliegenden Zierfischhandlungen nie zu bekommen , nun hatte ich das Glück welche zu erwerben .
Es waren drei Tiere schon sehr groß , leider ist mir eines nach drei Tagen gestorben , woran kann ich nicht sagen , die anderen zwei sind bei guter Gesundheit , nach meiner Einschätzung handelt es sich um zwei Männchen , ein Tier bekomme ich noch , es soll kleiner sein , ich hoffe dabei auf ein Weibchen .

Was ist jetzt so besonders an Tilapia joka , die Färbung ist es definitiv nicht , sie sind meistens graubraun bis bronzebraun gefärbt .
Für mich ist es ihre äußere Erscheinung , die Körper ,- und Flossengröße , zugegeben man muß schon sehr auf Westafrikaner fixiert sein oder Afrikaverrückt das man so graue Mäuse mag.
Für ihre Größe, bis 15 cm , sind sie aber sehr ruhige und ängstliche Gesellen , man sollte sie nicht mit zu dominanten Tieren vergesellschaften da sie sonst kümmern .
Entweder man hält sie in einem Artbecken oder aber mit Tieren die ebenfalls eher zurückhaltend sind und nicht zu dominant.
Die Bauch ,- Rücken ,- und Afterflosse können schön lang ausgezogene Weichstrahlen haben, bei der Schwanzflosse wachsen die einzelnen Strahlen über die Flossenhaut hinaus, so das die Schwanzflosse bei ausgewachsenen Tieren ein fransiges aussehen hat.
Dieses Erscheinungsbild der Schwanzflosse kennt man auch von Bujurquina Arten und Aequidens michaeli .

Die Schwanz,- und Rückenflosse besitzen bei meinen Tieren einen weißen bis leicht bläulich wirkenden äußeren Rand .
Es gibt auch Tiere die eine rötliche Pigmentierung in der Rücken ,- und Afterflosse sowie in den Schuppen zeigen .
Genauso habe ich auch schon Tiere gesehen die vor dem weißen Rand einen breiten Roten Rand besitzen .
Die Heimat von Tilapia joka sind die Küstenebenen von Liberia und Sierra – Leone.
In Sierra Leone im Gebiet um die Ortschaften Pujehun , Gobaru und Bayama im Süden des Landes.
Eine Besonderheit ist , das sie als Tilapia bezeichnet werden obwohl sie keinen Tilapia-Fleck in der Rückenflosse tragen , man geht davon aus das sie entweder eine eigenständige Gattung sind oder eine Untergattung.
Als Nahrung dient Pflanzliche Kost , dabei bevorzugen sie jedoch Algen , das konnte ich bei mir im Aquarium auch beobachten, sie „ weiden“ nach Art der Mbunas die Moorkienwurzeln nach Algen ab .

Tilapia joka ist paarbildend , die Gelege werden offen abgelegt jedoch entsprechen die Gelege in Anzahl und Größe der Eier nicht einem typischen Offenbrüter.
Die Eier sind relativ groß und die Anzahl eher gering, nie mehr als 100 Eier , was auf einen Höhlenbrüter schließen lässt wie Freyhof berichtet.
Anton Lamboj kann diese These aber nicht bestätigen bei ihm haben sie nicht in einer Höhle abgelaicht sondern Offen ( Quelle : Die Cichliden des Westlichen Afrikas).
Die Brutpflege wird von beiden Elternteilen ausgeführt.

Wichtig ist, dass man beim Wasserwechsel unbedingt temperiertes Frischwasser zusetzt, da zu starke Schwankungen schlecht vertragen werden. Mindestens 25° C Grad sind für die Fische vorteilhaft. Die Tiere sind sonst eine Zeit lang in ihrer Schwimmfähigkeit eingeschränkt; taumeln durchs das Wasser und sehen aus, als würden sie jeden Moment das Zeitliche segnen.
Die Wasserwerte werden mit 6,0 – 7,2 Ph Wert angegeben eine Temperatur von 25° - 27° C bei mir im Aquarium schwimmen sie bei einer KH von 5° dH .

Das Aquarium sollte mit Sand als Bodengrund ausgestattet sein da sie diesen gerne nach Nahrung durchkauen, ferner einige Wurzeln und Steine aller Größen , man kann es auch mit Pflanzen versuchen da vorzugsweise Anubien , Nymphea habe ich bei mir auch drin und bis jetzt sind sie noch nicht dran gegangen .
Eine Schwimmpflanzendecke sollte auch nicht fehlen um das Becken etwas abzudunkeln.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen , eine sehr schöne und interessante Art , jedenfalls für mich .

LG
Detlef
P.S. Ein Beitrag von African-guru.de einzig für unsere Partnerseite einrichtungsbeispiele.de
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