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Mel&Marc
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| Ort / Land: |
Nürnberg / Deutschland
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Unser Hobby Anubia Hills Blog |
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| Bezeichnung: |
Unser Hobby |
| Typ: |
Asien, Australien |
| Läuft seit: |
04.04.2009 |
| Grösse: |
130x35x30 = 135 Liter
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| Letztes Update: |
22.01.2012 |
| Besonderheiten: |
Maßanfertigung von Aquariumbau Ennigerloh
8 mm Floatglas
Die Kiesblende hat mir freundlicherweise ein Freund aus einem Edelstahlblech angefertigt, welches U-förmig gebogen wurde. Diese Blende wurde anschließend mit Dekorfolie in der Farbe des Unterschrankes und der Aquarienabdeckung beklebt und mit doppelseitigem Industrie-klebeband am Becken befestigt (Höhe 5 cm).
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| Bodengrund: |
ADA Aquasoil Amazonas II
Auszug ADA: "Amazonia II wurde speziell für alle Aquarianer entwickelt die sehr alkalisches Wasser verwenden. Bei dem normalen Amazonia Bodengrund kann es bei hartem Wasser zu einer gelb/bräunlichen Verfärbung des Wassers kommen. Dies hängt mit gewissen Substanzen, wie z.B. der Huminsäure zusammen. Es ist absolut unschädlich für die Tiere, aber nicht jeder mag diese Verfärbung. Der Effekt mit dem gelb/bräunlichem Wasser soll umso stärker sein, desto alkalischer das Wasser ist. Bei Amazonia II soll sich das Wasser nicht oder nur minimal verfärben.
Hinweis: Da Amazonia II speziell für hartes Wasser entwickelt wurde, senkt es noch mehr die Gesamthärte und den PH-Wert, als das normale Amazonia. Für alle, die max. mittelhartes Wasser verwenden ist Amazonia II daher nicht zu empfehlen, bzw. nur mit gewisser Sorgfalt und Überwachung der Wasserwerte. Optisch unterscheiden sich die beiden Amazonia-Typen nicht."
Eigene Erfahrung:
Ich habe diesen Bodengrund nun bereits seit 3 Jahren im Becken. Nach der Einrichtung des Beckens gestaltete sich der Start, vor Allem in Hinsicht auf das Handling des Beckens sehr schwierig. Dies ist meiner Meinung nach primär dem Bodengrund zuzuschreiben. Es war ein starkes Grünalgenwachstum zu erkennen, was ich bisher noch nie (und bisher habe ich 7 Becken eingerichtet) in diesem Ausmaß hatte. Während der Einlaufphase fiel der pH-Wert des Wassers, welches einen sehr hohen Härtegrad hatte, in den Keller und war sehr schwer zu kontrollieren (Ausgangswasser pH 7,8. Nach 5 Tagen im Becken ca. pH5). Dies war vor allem in Hinsicht auf das einsetzen von Fischen kritisch, da ich nicht wusste, wie lange die pH-Senkende Wirkung anhält und ob diese noch zunehmen würde. Der Hersteller verspricht, dass die Pflanzen durch das besondere Substrat und die pH-Senkende Wirkung sehr schnell anwurzeln. Dies war allerding nach meinen Beobachtungen nicht der Fall. Die pH-Senkende Wirkung ging nach etwa 3 Monaten zurück und der pH-Wert von neu eingefülltem Leitungswasser änderte sich nicht mehr groß.
Wenn man von der Startphase einmal absieht kann ich sagen, dass das Substrat sich im Vergleich zu herkömmlichem Kies als Bodengrund behaupten kann. Alle Pflanzen finden in dem Bodengrund sehr guten Halt. Zudem stellt der Bodengrund mit seiner großen Fläche einen biologischen Filter dar, in dem Backterien sehr fiel Raum zum ansiedeln finden. Für den notorischen Mulm-absaugenden Aquarianer ist der Bodengrund allerdings nur sehr bedingt geeeignet. Es ist zwar möglich die Öberfläche des Substrates vorsichtig abzusaugen-jedoch darf man mit der Mulmglocke das Substrat nicht aufwirbeln. Hier muss man ebenfalls beim umpflanzen sehr vorsichtig vorgehen. Falls Substrat aufgewirbelt wird, bildet sich eine milchige Trübung des Wassers. Diese legt sich aber nach etwa 1 Stunde wieder.
ADA Power Sand S (ca. 5 mm Schichtdicke)
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| Pflanzen: |
Hemianthus callitrichoides
Hemianthus micranthemoides
natürliches Vorkommen: Nordamerika
Wuchshöhe: 5-15cm hoch und breit
optimaler Temperaturbereich: 20-20°C
Lichtbedarf: halbschattig bis sonnig
pH-Toleranz: 5 - 8
optimale Wasserhärte: Sehr weich bis sehr hart
Erfahrungen: Die Pflanze kommt mit fast allen Wasserbedingungen klar. Die schönste Wuchsform erzeilt man, wenn die Pflanze in sehr gut ausgeleuchteten Bereichen eingebracht wird. In schattigen Bereichen neigt H. micranthemoides zu starkem Längenwachstum. Zudem bildet diese hier weniger Ausläufer aus. Die einzelnen H. m.-"Büsche" werden im Becken jede Woche um etwas 4-5 cm zurück geschnitten, um eine dichte Wuchsform zu erzielen. Etwa ale 6 Monate wird die Pflanze von mir komplett zurück geschnitten. Stecklinge, welche aus den oberen 2 cm der Triebspitze bestehen, werden im Abstand von 1cm in den Bodengrund neu eingebracht. Fazit: eine sehr schöne und einfach zu pflegende Pflanze.
Pogostemon helferi
Wuchshöhe: 2-10cm hoch und 5-10cm breit
optimaler Temperaturbereich: 20-30°C
Lichtbedarf: halbschattig bis sonnig
pH-Toleranz: 6-7,5
optimale Wasserhärte: Sehr weich bis sehr hart
Erfahrungen: Eine sehr schöne Pflanze mit einer in der Wasserpflanzenwelt besonderen Wuchsform. Das natürliche Habitat dieser Pflanze ist in Thailand and der Grenze zu Myanmar zu finden. Aufgrund der Wuchsform wird diese Pflanze dort als "kleiner Stern" bezeichnet. Im Becken wurde der Übergang vom Boden zu den Pagodensteinen mit P. helferi bepflanzt um einen fließenden Übergang zu schaffen. Die Pflanze bildet nach einer Wuchsdauer von etwa 3 Monaten seitliche Ausläufer, welche aus dem Stamm der Pflanze wachsen. Diese werden von mir enfernt, da sich die Wuchsform der Pflanze ins längliche ändert und die gedrungene Form verloren geht.
Vallisneria americana Mini twister
natürliches Vorkommen: Südostasien
Wuchshöhe: 10-15cm hoch und 5-15cm breit
optimaler Temperaturbereich: 20-28°C
Lichtbedarf: halbschattig bis sonnig
pH-Toleranz: 6 bis 8,5
optimale Wasserhärte: weich bis hart
Erfahrungen: Klein bleibende Vallisnerien Art, welche hinsichtlich des natürlichen Vorkommens in einem Asien/ Australien Becken verwendet werden kann. Die Pflanze mag keine Temperaturen jenseits der 28°C. Da ich an manchen heißen Sommertagen diese Temperatur im Becken erreiche kann ich erfahrungsgemäß sagen, dass die Pflanze von den Blattspitzen her gitterartig Löcher bekommt.
Ansonsten handelt es sich bei dieser Art um eine sehr pflegeleichte Pflanze, welche keine großen Ansprüche stellt. Bei starkem Licht wird der wuchs etwas gebremst und das Länegenwachstum verringert sich. Ich empfehle allerdings, dass man den Raum, welcher der Pflanze zum wurzeln zur Verfügung steht begrenzt. Hintergund ist der, dass die Vallisneria sehr viele Ausläufer bildet, welche sich diffus durch den Bodengrund erstrecken. Ich würde hierfür dünne Streifen aus Kunststoff nehmen, welche hochkant in den Bodengrund eingelassen werden. Dies würde verhindern, dass die Aualäufer der Vallisneria das Becken durchziehen, was vor allem bei einem Aquasacape unerwünscht ist (z.B. bei einem Einwachsen in die Hemianthus im Vordergrund). Derzeit entferne ich Wöchentlich neue Ausläufer mittels einer Schere.
Eleocharis acicularis
Handelsname: Nadelsimse, Sumpfbinse
natürliches Vorkommen: verbreitet auf allen Kontinenten
Wuchshöhe: 10-15cm hoch, rasenbildend
optimaler Temperaturbereich: 10-25°C
Lichtbedarf: von halbschattig bis sonnig
pH-Toleranz: 5 - 8
optimale Wasserhärte: geringe Ansprüche, CO2-Düngung vorteilhaft.
Erfahrungen: DIe Kultur der Nadelsimse gestaltet sich in dem Becken schwierig. Die Pflanze konnte sich bisher nur zwischen der Vallsineria in Bereichen mit sehr hoher Lichteinstrahlung etablieren. In anderen Bereichen des Becken, wo ich E. acicularis eingebracht habe konnte diese nicht anwurzeln. Es war zu beobachten, dass sich der Wurzelballen im Bodengrund auflöste.
Cryptocoryne wendtii braun
natürliches Vorkommen: Sri Lanka
Wuchshöhe: 10-25cm, je nach Lichtangebot
optimaler Temperaturbereich: 20-28°C
Blattfarbe: schokoladenbraun bis olivbraun, grünlich marmoriert
Vermehrung: bildet reichlich Ausläuferpflanzen
Verwendung: Mittelgrundpflanze
Lichtbedarf: sonnig bis halbschattig
Cryptocoryne wendtii grün
natürliches Vorkommen: Sri Lanka
Wuchshöhe: 5-10cm hoch und 8-10cm breit
optimaler Temperaturbereich: 20-30°C
Lichtbedarf: sonnig bis halbschattig
pH-Toleranz: 5,5 - 9
optimale Wasserhärte: sehr weich bis sehr hart
Erfahrungen: Die Cryptocorynen sind eine sehr einfach zu pflegende Art. Ich habe die Pflanzen jeweils am rechten und linken Beckenrand eingebracht, da hier die Einstrahlung der Beleuchtung am geringsten ist. Da mein Becken mit nur 35 cm Höhe sehr niedrig ist, entferne ich regelmäßig Blätter der Cryptocoryne, welche zu groß und zu hoch geworden sind. Somit kann man eine gleichbleibende kleine Wuchsform erhalten.
Rotala rotundifolia indica
natürliches Vorkommen: Südostasien
Wuchshöhe: 40-60cm hoch und 3cm breit
optimaler Temperaturbereich: 18-30°C
Lichtbedarf: halbschattig bis sonnig
pH-Toleranz: 5 - 8
optimale Wasserhärte: sehr weich bis hart
Erfahrungen: Die Rotala ist eine wünderschöne Pflanze, welche den Rot/Grün Kontrast im Becken hervorruft. Die Pflanze benötigt sehr viel Licht. Bei einer geringen Beleuchtungsstärke wird der "Stamm der Pflanze" sehr dünn und es bilden sich an diesem keine Verästelungen mehr aus. Ich lasse die Rotala bis an die Wasseroberfläche wachsen. Danach wird diese komplett abgeschnitten und die Triebspitzen im Anstand von ca. 1 cm neu eingeplanzt. ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Zurückschneiden sich optisch nicht vorteilhaft auf die Wuchsform auswirkt. Schneidet man die Rotala ein Stück zurück, so treiben aus der Schnittstelle 2-3 neue Stiele aus. Diese sind generell dünner und die Blätter an diesen sind ebenfalls weniger groß.
Heteranthera zosterifolia
Hydrocotyle verticillata
Handelsname: Hutpilzpflanze, amerik. Wassernabel
natürliches Vorkommen: Nord- und Mittelamerika
Wuchshöhe: 15-25cm
optimaler Temperaturbereich: 18-26°C
Blattfarbe: grün bis dunkelgrün
Vermehrung: durch Abtrennen der Seitensprossen
Verwendung: Vordergrund
Lichtbedarf: sonnig
Besonderheiten: Je mehr Licht, desto niedriger ist der Wuchs der Hutpilzpflanze.
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| Weitere Einrichtung: |
Pagodensteine
Aufzuchtbecken für I. werneri (Kunststoff)
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| Beleuchtung: |
2x54 W T5 Alu-Leuchtbalken mit Aqua Medic Plant Grow Röhren - entspricht ca. 1 W/l
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09:00 Uhr - 11:30 Uhr Mondlicht
11:30 Uhr - 15:30 Uhr Beleuchtung 2x54 W
15:30 Uhr - 17:00 Uhr Beleuchtungspause- Mondlicht
17:00 Uhr - 21:45 Uhr Beleuchtung 2x54 W
21:45 Uhr - 22:45 Uhr Mondlicht
(die Beleuchtungspause wird nicht zur Algenkontrolle eingesetzt (was meiner Meinung nach sinnfrei ist), sondern zur Senkung der Wassertemperatur.
Mondlicht-Leuchtbalken (selbstgebaute Aluminium Trägerschiene
mit 2 gekoppelten Mondlichtern mit je 8 weißen LEDs).
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| Filterung: |
JBL Cristal profi e900
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Verwendung von herkömmlichen Filterschwämmen und Keramikröhrchen
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Ansaugschlitz wurde mit einem zurechtgeschnittenem Filterschwamm abgedeckt, um das Ansaugen von Jungfischen oder Garnelen zu verhindern
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| Weitere Technik: |
CO2- Anlage
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500 g Vorratsflasche
Magnetventil, Dennerle Druckminderer
Dennerle pH-Regler Compact 588
Dennerle pH- Sonde
Heizung
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Sommer: keine- durch die Leuchtstoffröhren wird das Becken etwa auf
26°C aufgeheizt-Nachts erfolgt eine Temp.-Absenkung auf etwa 24°C
Winter: Jäger Regelheizer
Steckdosenleiste
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Gembird SIS PMS- über USB programmierbar
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11 Iriatherina werneri (Filigran Regenbogenfisch) - 4M + 7W
6 Corydoras pygmaeus
15 Clithon corona und C. sowerbyana (Geweihschnecken)
ca. 90+ Neocaridina heteropoda var. red
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Aquarium:
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ph-Wert: 7,0 - 7,2
kh-Wert: 12°
CO2: 25 - 39 mg/l
GH-Wert: 14°
Nitrat: 2-7 mg/l
Nitrit: n.n.
Phosphat: n.n.
Temperatur: 25 - 26°C
Ausgangswasser:
---------------------
unverschnittenes Leitungswasser
ph-Wert: 7,55 (t=9,7 °C)
Leitwert: 501 µs/cm (t=25 °C)
kh-Wert: 12,5°
GH-Wert: 14,9°
Nitrat: 12 mg/l
Nitrit: <0,02 mg/l
Hydrogencarbonat: 271 mg/l
Natrium: 6,1 mg/l
Kalium: 1,2 mg/l
Magnesium: 27 mg/l
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Wasserwechsel: wöchentlich ca. 40%
_______________________________
Düngung:
Keine (nur CO2)
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Lebendfutter: frisch geschlüpfte Artemia Nauplien
JBL Grana Krill (nochmals zerkleinert)
Tetra delica Daphnien
Biomax Garnelenfutter
Naturefood - Premium Color V1
getrocknete Zucchini, Gurken, Kürbis für die Garnelen
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Celestichthys margaritatus ist ein sehr interessanter Fisch, welcher jedes Jahr etwa im Zeitraum von März - April leicht. Die Aufzucht der Jungfische gestaltet sich allerdings sehr schwierig. Die Larven hängen anfangs an den Scheiben und schwimmen nach etwa 2 Wochen frei an der Wasseroberfläche. Bisher habe ich es noch nicht geschafft Jungtiere ausserhalb eines Aufzuchtbeckens, ohne gezielte Ernährung, groß zu ziehen. Des Weiteren stellen die Elterntiere den Jungen nach. Die Jungtiere wachsen sehr langsam. Es dauert ca. 6 Monate, bis sie auf eine Körperlänge von 1 cm herangewachsen sind.
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Die Clithons verteilen ganzjährig ihre Gelege im Becken- wenn jemand Erfahrungen/ Ideen einer Aufzucht hat, habe ich ein offenes Ohr.
Soll ja noch nie gelungen sein.
Da schon häufiger die Frage zur Vergesellschaftung von Clithon und Anentome helena auftauchte: Bei mir bestehen keinerlei Probleme bezüglich der Vergesellschaftung. Die Anentome erweist sich sogar als nützlich, indem sie die Gelege von Clithon dezimiert.
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Planungsphase betrug ungefähr 6 Monate- 1000 Ideen entwickelt und 999 verworfen (die häufigsten Fragen: Was? Wie? Wieviel? Was wenn...?)
Einrichtung erfolgte am 04.04.2009
Etwa 1,5 Monate wurde mit 2x54 W beleuchtet (Beleuchtungsschema wie oben)
Resultat: Unschöne Grünalgen, Cabomba war völlig mit der Lichtmenge überfordert und verausgabte sich bis zur partiellen Auflösung
Aktion Mann: Tägliche Wasserwechsel etwa 7 Wochen lang (hier entwickelte sich eine leichte depressive Stimmung)
Aktion Frau: Reflektor einer Röhre so zu drehen, dass diese abgedunkelt ist--> Problem gelöst (wir sind halt manchmal etwas umständlich)
Seit über einem Monat läuft Becken wunderbar-neuer Leuchtbalken ist in Planung.
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Juli 09 - Die Beleuchtungsstärke wurde nun wieder auf 2x54 W erhöht, um neuen lichthungrigen Arten, wie Myriophyllum mattgrossense, Rotala rotundifolia indica und Rotala walichii, welche zu Versuchszwecken eingebracht wurden, gerecht zu werden
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August 09 - Nun bewohnen auch 4 Hechtköpfige Halbschnäbler das Becken, hingegen sämtlicher Meinungen in der Literatur sind diese Fische recht einfach zu ernähren und fressen sogar herabrieselndes Granulatfutter. Ich füttere als Leckerbissen Tubifex, Blattläuse und schwarze und rote Mückenlarven.
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25.09.09 - Jungtiere C. margaritatus konnten nach 6 Monaten im Aufzuchtbecken in das große Becken überführt werden (Größe ca. 1 cm)- Elterntiere stellen den Jungen allerdings vereinzelt immernoch nach
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Nov. 09 - Cabomba furcata wurde aus dem Bestand entfernt. Der Test mit Myriophyllum tuberculatum führte nicht zur erwünschten Wuchsform, was wahrscheinlich an einem zu hohen pH-Wert und Gesamthärte des Wassers liegt. Deshalb wurde Myriophyllum tuberculatum ebenfalls entfernt.
Rotala rotundifolia indica und Rotala walichii entwickelten unter den vorherrschenden Bedingungen tolle Farben und Wuchsformen-zudem wachsen diese langsamer als C. furcata (2xpro Woche war Schnitt notwendig), was weniger Arbeit bedeuted
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Derzeiter Pflegeaufwand (nur Pflanzen stutzen): 3h pro Woche
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Dez. 09 - 2 neue Pagodensteine wurden in das Layout eingebaut, um den Bestand an Hemianthus micranthemoides optisch aufzulockern
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Jan. 10 - Laichzeit: Perlhuhnbärblinge und Regenbogenfische. Jungtiere werden in Aufzuchtbecken überführt, wenn diese rechtzeitig von uns im Becken entdeckt werden.
Die Halbschnäbler wurden vorsichtshalber in ein anderes Becken gesetzt, um die Chancen zu erhöhen.
Tigergarnelen haben auch zum ersten Mal Nachwuchs. Da es bisher im großen Becken noch nicht gelungen ist die Jungen groß zu ziehen werden die trächtigen Tiger ebenfalls in Aufzuchtbecken überführt.
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03.02.2010 - Rückwandfolie gekauft. Leider wissen noch nicht, ob Blau oder Schwarz verwendet wird- Gerne nehmen wir eure Vorschläge entgegen
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März 2010 - Farbtemperatur Versuch (siehe Blog)
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Juni 2010 - Neocaridina heteropoda var. yellow sind ausgezogen
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Oktober 2010 - Dermogenys haben zum ersten mal gelaicht. Die Elterntiere wurden getrennt, da die Männchen die Jungfische direkt nach dem gebähren durch das Weibchen fraßen. Die recht großen Jungfische (8-10 pro Wurf) wurden in ein Aufzuchtbecken überführt. Die Ernährung klappt mit Staubfutter ganz gut-jedoch verkraften die Jungfische keinerlei Wasserveränderungen (z.B. Wasserwechsel). Durch einen Wasserwechsel sterben stets 3-4 Tiere, welche vorhei einen recht fidelen Eundruck machten.
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Januar 2012 Endlich einmal wieder Zeit gefunden ein Update einzustellen
Das Becken läuft nach wie vor wunderbar. EIn wenig hat sich dennoch getan:
Pflanzen:
- Rotala walchii wurde aus dem Becken enfernt (Juni 2011)
- neu eingesetzt wurden Heteranthera zosterifolia und Hydrocotyle verticillata
Düngung:
- den Einsatz der verwendeten Flüssigdünger (NPK+Eisendüngung) habe ich im April 2011 eingestellt. Grund hierfür war, dass die Pflanzen keine ersichtlichen Verbesserungen hinsichtlich Farbe oder Wuchsform aufwiesen. Es wurde lediglich das Wachstum beschleunigt, was mir mehr Arbeit beim zurückschneiden verschaffte.
Besatz:
- Danio margaritatus und D. pusillus wurden in ein anderes Becken umgesiedelt (April 11)
- Corydoras pygmaeus ist eingezogen (Mai 11)
- blaue Tigergarnelen konnten sich in dem Becken nicht etablieren, weshalb diese ebenfalls nicht mehr im Becken sind
Das Becken läuft derzeit als Artaquarium für Iriatherina werneri. Diese Art hat sich zu unserem Favoriten gemausert. Diese Art ist stets im Vordergrund des Beckens zu finden. Im Vergelich dazu hat man D. margarutatus nur bei der Fütterung sehen können. Meiner Meinung nach lag dies an dem doch recht hellen Becken. Zudem kann man I. werneri ständig beim balzen beobachten, was sehr imposant aussieht.
Derzeit befindet sich ein Aufzuchtbecken für I. werneri mit Jungfischen im Becken. Sehr problematisch gestaltet sich der Fang der Jungtiere nach dem Schlupf (Elterntiere stellen dem Nachwuchs nach) und die Ernährung innerhalb der ersten Tage. Artemia Nauplien sind für die Jungfische zu groß und Staubfutter wird nicht angenommen. Wir sind derzeit noch am experimentieren mit diversen Einzellern.
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12.01.2012 Neue Bilder vom Besatz eingestellt. leider gibt meine Kamera bezüglich Makro und der Verschlusszeit nicht viel her.
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| | | Moderatoren-Empfehlung: | | Optik | |
| Passt die Dekoration zweckmäßig zum Besatz? |           | | Besatz | |
| Passt der Besatz zur Beckengröße? |           | | Passt der Besatz vom Verhalten, Aggression, Ansprüchen zueinander? |           | | Technik | |
| Wird das Becken richtig beleuchtet? |           | | Ist die Filterung ausreichend? |           | | Wasserwerte | |
| Sind die Werte für den Besatz artgerecht? |           | | Futter | |
| Ist das Futter für den gepflegten Besatz passend? |           | | | | Gesamt |           | |
Hinweise zur Empfehlung: Hallo Mel und Marc,
ein wirklich schönes Beispiel für ein Asien/Australien Becken,optisch ein richtiger Leckerbissen.
Der Besatz ist schön gewählt,wenn es auch bei den Fire Garnelen zu Kreuzungen kommen kann und evtl.Nachwuchs überwiegend als Fischfutter endet.
Die Galaxys sind sehr schöne Tiere,pflege selber einige plus Nachwuchs der wirklich sehr langsam wächst und in einem bzw. zwei seperaten Becken groß wird,im gleichen Becken wie die Elterntiere haben sie keine großartige Überlebenschance.
Die Wasserwerte sind soweit in Ordnung nur sollte die Temperatur mindestens 24° betragen.
Das Futterangebot kann noch durch ein wenig Lebendfutter und Gemüse (Gurke;Zucchini ) für die Garnelen ergänzt werden,auch ein wenig Herbstlaub ( Eiche , Buche ) wird von den Garnelen sehr gern genommen (s.Blog,Das kleine 1x1 der Zwerggarnelenhaltung )
Ich, wünsche euch beiden weiterhin viel Freude mit eurem Becken.
Liebe Grüße Jürgen | |
Letzte Bearbeitung am 20.12.2009 um 16:47:07 Uhr
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